Donnerstag, 31. Januar 2008

Ungewohnte Töne

Die Schweizer Musikbranche bekommt nicht nur seinen eigenen Künstlervermarktungsauftritt Music-Award im Schweizer Fernsehen, sondern trumpft auch sonst mit gewaltigem Sound auf: Nach dem edlen Album "Halbe Songs" von Züri West, gewann Stefanie Heinzmann mit ihrem Song "My Man is a Mean Man" bei Stefan Raabs SSDSDSSWEMUGABRTLAD deutlich vor der starken Konkurrenz. Ihre Single erreichte in der Schweiz auf Anhieb Platz 1, in Deutschland musste sie sich beim Einstieg in die Charts nur von Timbaland und Leona Lewis - ebenfalls Siegerin einer Casting-Show - geschlagen geben.
Und jetzt kommen ganz ungewohnt angenehme Töne aus dem Bernischen. Nein, es ist nicht Gölä, sondern ein Duo das singen kann: Brothertunes nennt sich die Truppe und bringt am kommenden Freitag mit "A Million Things to Say" ihr zweites Album auf den Mark. Die Single Starship kann man sich schon mal reinziehen:



Jetzt bestellen und 10 Franken sparen!
(bei Bestellung den Code 4RDGAD eingeben)
Brothertunes - A Million Things To Say
Züri West - Halbe Songs
Stefanie Heinzmann - My Man is a Mean Man

Mittwoch, 30. Januar 2008

Stimmt ja gar nicht

Es ist immer wieder schön, wie sich die SVP mit Banalitäten herumschlägt. Da kann sich das Klima noch so wandeln, die bodenständigste Schweizer Partei befasst sich lieber mit sich selbst. Dabei scheint sie es auf eine andere schweizer Ur-Institution abgesehen zu haben. Nachdem die SVP die Sendung "Arena" zweimal boykotiert hatte, war sie beleidigt, als keiner mit ihnen über ihr Parteiprogramm diskutieren wollte. In der gleichen Sendung notabene.
Sich der SVP angenommen haben sich dagegen die Autoren der neuen Satire-Sendung "Giacobbo/Müller", die vor ein paar Tagen über den Schweizer Sender lief. In einem Sketch zeigte man dabei SVP-Präsident Ueli Maurer, zusammen mit Ziege und Parteimaskottchen "Zottel" und einer Stimme die sagte, in der Politik spiele Pädophilie keine Rolle, dafür Sodomie.

Naja, nicht gerade DER Brüller. Übertrieben ists aber schon, dass sich der Generalsekretär der SVP, Georg Rutz so aufregt: "Für so einen Schrott zahlen wir Gebühren". Rutz will nun gerichtlich gegen den Sender vorgehen und hat bereits angekündigt , künftig immer so ein bisschen gegen das Schweizer Fernsehen zu sein - Natürlich nicht ohne auf die Werbeplattform "Arena" zu verzichten, versteht sich. Vielleicht sollte sich Rutz aber auf sein Plädoyer vor Gericht ein bisschen besser vorbereiten: SF finanziert sich nämlich zu 92% durch Werbung selber. Die Gebüren werden vom Tessin und der Westschweiz aufgebraucht und von Polit-Sendungen vor- und nach denen niemand Werbung machen will...

SMS von luk.ch

[Trigami-Anzeige] (<-- was ist das?)

SMS von luk.ch - Mit einem einzigen SMS können Sie ortsunabhängig und gleichzeitig eine Gruppe Menschen erreichen. Der Clou von luk.ch: die SMS-Empfänger bezahlen die Gebühren von 20 Rappen für jede Meldung selber.

Die Telefonkette kennt man ja eigentlich heute noch: Wenn die Kindergärtnerin krank ist, ruft sie die erste Mutter auf einer Liste an, diese ruft die nächste Mutter an, bis zuletzt ale wissen, dass morgen kein Kindsgi ist. Oder angenommen, der Vorstand eines Vereins will seine 100 Mitglieder per SMS über ein aktuelles Ereignis informieren, etwa dem gemütlichen Jass in der Pinte - oder über ein Fussballspiel sollen Zwischenresultate verschickt werden. Warum soll die Kosten für diese Mitteilungen der übernehmen, der ohnehin schon alles ehrenamtlich für den Verein macht?
Auch in Notfällen würden in Windeseile Helfer für das Lotto im Sääli, morgen Abend gefunden: Einmal ein Dienst erstellt, können mit einem einzelnen SMS eine ganze Gruppe von Personen gleichzeitig erreicht werden. Der Mitteilungsempfänger kommt für die Übermittlungsgebühren von CHF 0.20 selber auf. Die genaue Funktionsweise ist auf der Internetseite einsehbar. Zusammengafasst werden mit luk.ch die Kosten gerecht verteilt und jedes Mitglied bezahlt die SMS-Gebühr selber. Vorbei sind damit die Zeiten, in denen die Kosten für ein "Rundschreiben" Einem allein übernehmen musste - Es lebe die Telefonkette 2.0!

Keine Ahnung vom Web 2.0

Lange Zeit dachte ich: wenn ich öffentlich zugebe, keine Ahnung zu haben wie "Social Bookmarking" genau funktioniert, gebe ich mich der Lächerlichkeit Preis. Seit heute weiss ich: Alle anderen wissen es auch nicht.

Laut einer eben veröffentlichten Studie, hat ein Drittel der Befragten keine Ahnung was "Web 2.0" besdeutet, geschweige denn diesen erklären können. Noch schlimmer: Fast alle haben zwar schon etwas im Internet bestellt, aber nur 4 von 10 Usern wissen, was es mit dem Begriff "Direktbestellung" auf sich hat. Mit exotischen Begriffen wie "Trackback" oder "Tagwolke", so die Studie weiter, wüssten rund die Hälfte der Internetsurfer nichts anzufangen.

Das Marktforschungsinstitut eResult wollte eigentlich nur wissen, was sich die Leute unter Web 2.0 verstehen und musste feststellen, dass die Meinungen weit auseinander gehen. Grundsätzlich kam man zum Schluss, dass sich die Begriffsumschreibung in den letzten Monaten dermassen verändert habe, dass selbst Experten keine genaue Beschreibung mehr fänden. Dies gelte neben dem Web-2.0- genauso für den E-Commerce-Bereich. Oder anders gesagt: Die Webseiten werden dermassen schnell mit neuen Funktionen gefüllt, dass der Durchschnittsbürger einfach nicht mehr nachkommt. Man bedenke: In den Industrieländern ist über die Hälfte der Menschen älter als 50 Jahre und die machen täglichen Fortschritt nur zaghaft mit. Die schöne schnelle Internetwelt droht fast zum Spielzeug für Randgruppen zu verkomen, obwohl in jeder Internetecke täglich Revolutionäres erfunden wird - ich frage mich gerade: Wofür eigentlich?

Dienstag, 29. Januar 2008

Endlich legal downloaden

Die Meldung gehört in die Abteilung "Es gibt noch gute Menschen auf dieser Welt" und beendet auf einen Schlag sämtliche Debatten darüber, wie legal das Downloaden urheberrechtlich geschützer Musik ist.

Denn jetzt kommt Qtrax. Und man fragt sich zurecht, warum da keiner eher darauf gekommen ist: Qtrax listet wie gewohnt auf, welche Titel auf den Computern seiner Mitglieder gelagert werden und lässt die User - auch das sind wir uns gewohnt - die Musik tauschen. Bevor der Download aber los geht, prüft eine Software, ob Qtrax im Besitz der Lizenz für dieses Musikstück ist. Tut sie das, zahlt Qtrax eine Gebühr an den Inhaber der Rechte - ist keine Lizenz da, kommt auch nix. Das ganze hat sogar den Segen aller grossen Musiklabels, also dürfte die Auswahl bald sehr gross sein.

Um die Gebühren zahlen zu können, füllt die Tauschbörse seine Seiten mit Werbung, vermutlich blendet sich nach jedem zweiten Klick eine neue Reklame ein. Für den Endverbraucher vielleicht etwas mühsam, im Endeffekt aber eine ganz nützliche Sache, denn er bezieht eine legale, bezahlte Kopie eines Hits. Und das Beste kommt erst: Die 5000 MP3-Dateien, die seit Jahren auf der eigenen Harddisk liegen, werden auf einen Schlag allesamt legal. Theoretisch könnten ja alle Dateien bei Qtrax heruntergeladen worden sein - Oder glaubt jemand, ein Musikverlag wird sich die Mühe nehmen, das heraus zu finden?

Ob die Chose für Qtrax aufgeht wird sich zeigen. Der Hunger nach Werbekuchen wächst im Internet schneller als die Bäcker backen können und vielleicht stehen wir in ein paar Monaten schon wieder ohne Taschbörse da. Aber wenigstens mit lauter legaler Musik, denn ich hab alles bei Qtrax runter geladen. Ehrlich.

Die neue Tauschbörse Qtrax: Kostenlos und legal!

Montag, 28. Januar 2008

Farbwechsel

Ich teste gerade ein paar neue Farben für den Goggiblog, wenn man weiss wie der html-Code manipuliert werden kann, lässt sich hier viel am Layout basteln (und Zeit versauen) Dunkelblau kam nicht so gut an, wenn auch nur in anonymen Drohmails. Aber so hellblau da oben ist doch tuntig, oder?
Trotzdem solls heller werden. Wie wär's mit pink? Okker? Bessere Vorschläge sind natürlich sehr willkommen. Jetzt muss ich aber schnell nach Aarau, ein Stadion bauen gehen.

Bis dann.

Sonntag, 27. Januar 2008

Wer ist Ross Antony?

Gefragter Mann, wenn auch erst seit ein paar Tagen: Anfragen für "Ross Antony" bei Google
Ich muss zugeben, dass ich bis vor wenigen Stunden keine Ahnung hatte, wer Ross Antony überhaupt ist. Auch der Bandname Bro'Sis, der Ross einmal angehört haben soll, kam mir in erster Linie Suspekt vor und steht nicht gerade für einen durchdringenden Ohrwurm, der jedem geläufig sein sollte.
Heute Morgen (australische Ortszeit), hat dieser Ross Antony in der letzten Folge der Competition fast vergessener Promis, die Krone des besten Kakalaken-Fressers gewonnen. Neben den zu verzehrenden Känguruh-Eiern sicher ein Highlight der zu Ende gegangenen Staffel von "Ich bin ein Star, Holt mich hier raus".
Dass es anderen Menschen wie mir ergangen sein muss, beweist die Google-Statistik des gestrigen Tages. 415'000 Mal fragten verzweifelte User nach, was Ross Antony sein könnte. Und weil das so viele waren, wissen jetzt sowieso alle Bescheid und die komplette Biografie dieses Ausnahmekünstlers erübrigt sich.

Dann schauen wir uns doch lieber The Next Uri Geller Deutschen Superstar an, wo in einer der beiden bisherigen RTL-Shows vielleicht schon der Star von Morgen und den Dschungel-Kandidat von Übermorgen aufgetaucht sein könnte. Deutschland sucht den Superstar (DSDS) erhebt wohl kaum den Anspruch, tolle Musiker ausfindig zu machen. Bisher sind da nur Comedians aufgetreten. aber das ist eine andere Geschichte.

Ich schaue zu viel Fernsehen.

Samstag, 26. Januar 2008

Bett mit Inhalt






7 Meter 80 sind ja schon eine beindruckende Höhe für ein Kinderbett, kein Wunder wollen die Eltern das Teil los werden. Was aber genau bedeutet "mit Inhalt"

Noch einmal das Anschlagbrett in der Migros Rütihof.

Kommunikationsschwierigkeiten





Manchmal reden die Leute einfach aneinander vorbei. Auch in verschlafenen Dörfern, von denen man meint, da kennte jeder jeden...

Gesehen am Anschlagbrett in der Migros Rütihof.

Freitag, 25. Januar 2008

Jedem seine Geschäftseröffnung

Die Anmeldung ist denkbar einfach (click for big)
Wenn einer einen Laden auftut, stellt er seine Waren aus, beschriftet sie mit einem Preis, stellt Personal an und wartet in seinem gemieteten Laden auf Kundschaft. Bis hierhin hat ihn das Unterfangen "Geschäftseröffnung" eigentlich nur gekostet. Warum also nicht einen virtuellen Laden eröffnen, dazu die Logistik eines anderen benutzen und das alles auch noch Gratis?

Sbuy ist ein Ableger der uns allen bekannten soundmedia.ch und bietet ab sofort die Möglichkeit, seinen eigenen Shop im Internet aufzuschalten. Als Provision winken mindestens 8% Umsatzbeteiligung. Dafür, dass man lediglich eine Viertelstunde aufwenden muss um den Shop einzurichten und danach weder mit Versand noch mit Debitoren etwas zu tun hat, scheint das ein lukratives Angebot zu sein.
Goggi wollte es genau wissen und testete das Versprechen der Schweizer Traditionsfirma, "in nur 15 Minuten zum eigenen Onlineshop" zu kommen. Und zwar Anhand des eben eröffneten Goggi-Shops.

Das Anmelden ist denkbar einfach: Bei sbuy.ch auf "Anmelden" klicken, Benutzername wählen und eine gültige E-Mail angeben. Danach erhält man einen Bestätigungs-Link, der den Account aktiviert. Nun befinden wir uns im Kontrollzentrum, wo ein Shop-Name vergeben wird und mit knappen Worten beschreiben werden kann. Die 30 Zeichen die dafür zur Verfügung stehen sind etwas knapp bemessen, aber für ein "Goggi's mediale Empfehlungen" reicht's allemal.

Einstellungen sind selbsterklärend und ein Häckelchen hilft dabei, nichts zu vergessen.
Diese Beschreibung kann später geändert werden, wie auch alle anderen Angaben, die in den nächsten Schritten zu machen sind. Zu diesen wird man Punkt zu Punkt hindurchgeführt, wobei auch persönliche Angaben zu machen sind: etwa wohin man die Provisionen bezahlt haben möchte. Hier empfiehlt es sich natürlich, wahrheitsgetreue Angaben zu machen, denn bei einer Umsatzabhängigen Beteiligung von 8 bis 10%, kann da ein recht hübscher Betrag zusammen kommen. Es ist denn auch erlaubt und sogar erwünscht, den eigenen Shop bei AdWords und Co. bekannt zu machen.

Weitere Grundeinstellungen erlauben es, die Farbe der Webseite zu verändern, ein eigenes Logo einzubauen und einen Willkommenstext zu verfassen. Geübte User können die Navigationspunkte umbenennen und mit bestimmten Produkten verlinken, oder Shops einrichten mit einzeln, ausgesuchten Produkten, die zum Beispiel immer auf der Startseite erscheinen sollen. Aber auch für Neueinsteiger ist die Handhabung kinderleicht. Mittels vorgefertigter Templates können sowohl das Layout, wie auch der Inhalt der Angebote mit wenigen Klicks gestaltet werden. Wem ein Shop nicht genügt, kann mehrere davon eröffnen. Der Vorteil liegt darin, dass man spezialisierte Seiten aufschalten kann, etwa nur mit Action-Filmen, oder verträumter Musik.

Etwas klein geraten: Das Eingabefeld für die Willkommensbotschaft
Nützlich: Sind alle Einstellungen korrekt erledigt, sieht man das an den grünen Häckelchen. Fehlt dagegen eine notwendige Angabe, erkennt man das an dem gelben Warnsignal.

Nun ist er eingerichtet, der Goggi-Shop und für mein Blog habe ich ein kleines Banner kreiert. Klickt jemand darauf gelangt er direkt in meinen Shop, wo den Kunden ein kompletter Online-Shop mit eigenem Warenkorbsystem erwartet. Aber keine Sorge, um die Abwicklung des Geschäfts kümmert sich soundmedia.ch: Sie nimmt die Bestellung auf, versendet die gewünschten Artikel direkt und portofrei dem Kunden und stellt diesem Rechnung. Als Besitzer des Shops muss man nur noch dem Zählerstand zuschauen, der das Guthaben anzeigt. Schweizer Blogger steht neben der Abrechnung über TradeDoubler oder Zanox auch die Überweisung auf ein Post- oder Bankkonto offen.

Fazit

Kein Gestelle entrümpeln, kein Abstauben von Lagerleichen, kein stundenlanges Rumstehen hinter der Kasse eines Einkaufstempels. Die Kunden kommen Tag und Nacht und der Shop ist immer offen. Die Vorteile dieser Online-Lösung überwiegen - ganz besonders unter Berücksichtigung des geringen Aufwandes, der das Einrichten mit sich bringt. Mein Shop stand tatsächlich innert kürzester Zeit, wer aber gerne jeden Link ausprobiert, wird seine Freude am Einrichten haben und halt auch ein bisschen Zeit vertrödeln.
Mängel finde ich nur auf der Benutzerebene. Etwa, dass die Anzahl Zeichen für die Shop-Beschreibung (30 Zeichen) viel zu knapp bemessen ist. Auch für die Willkommensbotschaft stehen nur 450 Zeichen zur Verfügung. Weil dort html-codes möglich sind, ist der Zeichenvorrat schnell mal aufgebraucht. Hier wäre eine Aufstockung auf 50 und 900 Zeichen wünschenswert. Auch die Eingabefelder im Kontrollzentrum zwingen den Benutzer zum scrollen, was bestimmt komfortabler gelöst werden könnte und zuletzt würde ich am liebsten die die Breite des Shops anpassen wollen: auf meinem Screen bleiben rund 30% der Bildschirmbreite ungenutzt.

...und fertig ist der Goggi-Shop :-)
Lust einzukaufen? Der Goggi-Shop ist heute den ganzen Tag geöffnet! Bis Ende Februar 2008 erhalten alle Neukunden die im Goggi-Shop einkaufen einen Rabatt von 10 Franken, bei einem Mindestbestellwert von 40 Franken. Hierfür einfach den Code 4RDGAD bei der Bestellung eintragen. Alle, die jetzt selber einen Shop eröffnen, dürfen diesen Code natürlich auch weiter geben.

Und jetzt: Nicht nur viel Spass beim Shoppen, sondern bei der Geschäftseröffnung!

Ein schwieriges Alter

Vor ein paar Tagen wurde ich ungewollt Ohrenzeuge wie eine Mutter über ihren Nachwuchs zu sprechen kam. Ihr Sohn verliess eben das Haus, mit einer überdimensionalen Dächlikappe auf dem Kopf, viel zu weiten Hosen und offenen Schnürsenkel. "Sie haben es halt nicht leicht" sagte sie und schaute dem 13jährigen nach. "Der Druck in der Schule und eine Lehrstelle hat er auch noch nicht"

"Jaja" sagte ihre Gesprächspartnerin und offen gestanden wüsste ich auch nicht viel anderes zu sagen, hätte sie nicht noch "er ist halt in einem schwierigen Alter" angefügt. Kopfnicken bei ihrem weiblichen Gegenüber, die nun ihrerseits zur verbalen Verurteilung der Jugend ausholte. "Meiner schreit so viel in letzter Zeit und er ist so gereizt. Ich glaube er hat Probleme im Kindergarten"

Ich glaube einen verwunderten Blick gesehen zu haben, aber nicht lange, denn wiederum nickten die beiden einander an: "er muss sich eben durchsetzen können." - " Ja, ist halt ein schwieriges Alter" - "Eine Lehstelle hat er auch noch nicht" wiederholte die erste Frau vorwurfsvoll, worauf von der anderen eine schnelle Handbewegung folgte, ein Abwinken "hör mir auf, auf das freue ich mich jetzt schon". "Er will Bauzeichner werden" - "Der Junge von meiner Schwester hat Bauzeichner gelernt. Aber er hat abgebrochen und stempelt jetzt" - "Ja die Jungen haben es schwer im Arbeitsmarkt" - "Schon, aber er ist auch kein Einfacher. Man müsste sich halt mal reinklemmen. Er fängt immer was an und macht es nicht fertig" - "Das kenne ich. In dem Alter weiss man nicht was man will"

Ich weiss schon gar nicht mehr, wer was gesagt hat. Doch es lag in der Luft. Wie eine leichte Brise näherte es sich den beiden Frauen. Es war unausweichlich. Es musste einfach kommen:

"Er ist halt auch in einem schwierigen Alter"

Dies veranlasste mich nun doch, wieder aus dem Fenster zu schauen und dem Dargebotenen meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu widmen. Schliesslich redeten die beiden, vielleicht knapp 40jährigen Frauen, nicht in Wohnstrassenlautstärke, sondern lauter. Ausserdem rauchten beide, was keiner besonderen Erwähnung bedurfte, wenn nicht beide - praktisch zeitgleich - die Kippe auf den Boden warfen und mit je einem Hausschuh diese ausdrückten. Die eine schickte sich sogar an, mit einer Fussbewegung den Filter dem Nachbarn zuzuschieben, als ihr wohl gerade klar wurde, dass diese vor ihr stand und hat die Kippe einfach da liegen gelassen. Wenig später gesellte sich ein Mann zu den beiden, aber nicht lange, sondern er ging deutlich enerviert - warum auch immer - ins Haus, worauf sich die eine der beiden Frauen, wohl die Angetraute, genötigt sah, ihre doch eher legère sitzenden Klamotten zurecht zu ziehen und dem Mann ins Haus zu folgen, wo es zu einem Streit kam, ebenfalls nicht in Wohnzimmerlautstärke.

Ich setzte mich wieder hin, tat so als hätte ich nichts gehört und dachte mir: "Ja, ist halt ein schwieriges Alter."

Donnerstag, 24. Januar 2008

Google-Phobie

Zufall, oder doch ein geheimes Werbekomplott? Spam bei Gmail
Vor ein paar Tagen las ich, dass unterdessen 95% der elektronischen Mails aus reiner Werbung bestünden. Weil wir alle diesen sogenannten Spam nicht mögen, habe auch ich eine Mailadresse die öffentlich im Web steht und eine, die kriegen nur die netten Menschen. Auf diese Mailadresse für nette Menschen bekomme ich seit ein paar Tagen nun doch auch Spam. Sie rutscht zwar ohne mein Zutun in den Spam-Ordner, wo sie hingehört, aber da ist sie. Wie auch immer der Absender zum irrtümlichen Glauben gelangt ist, ich würde mich darüber freuen: Nein tue ich nicht.

Das Kuriose ist, dass es sich bei dem Spam-Mails zwar um verschiedene Absender handelt, vergleicht man aber die Inhalte, scheint der englisch schreibende Autor immer der selbige zu sein. Ebenfalls interessant ist, dass sich die Werbung darum dreht, wie ich innert kürzester Zeit Millionen von Besuchern auf meinem Blog haben könnte. Der Betreff lautet denn auch "Blog Blaster" und "Hit-Booster", oder sowas in der Art.

Nun muss man wissen, dass die einzige Online-Firma, welche die betroffene Nur-Für-Nette-Meschen-Mail kennt, ausgerechnet der Hoster meiner Blogseite ist. Und dieser Hoster betreibt nebenbei eine Suchmaschine und ist grundsätzlich darauf bedacht Werbung an den Surfer zu bringen.

Ich werde natürlich jetzt nicht mutmassen, dass Google (dem Blogger.com gehört und mein ganzes Blog indexiert hat, der Satelliten-Aufnahmen von meinem Zuhause hat, der meine Nette-Menschen-Mailadresse kennt, der weiss, welche Suchbegriffe ich bei iGoogle eingebe) bewusst Spam-Mails statt einfach ins Nirvana zu befördern, zufällig - und aus welchen Gründen auch immer - trotzdem in mein Postfach gleiten lässt.

Sowas ist schlicht unmöglich. Es handelt sich hierbei um reine Schizophrenie meinerseits. Befürchtungen, Google behersche schon bald die Welt, denn Wissen ist Macht, sind völlig an den Haaren herbei gezogen. Sowas würden die NIE tun. Das ganze ist nur ein harmloser Zufall.

Hoffentlich.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Sleepless

Ich will mal ein bisschen originell sein und alle treuen Leserinnen und Leser des Goggiblogs mit einem Zweizeiler abfertigen. Das heisst: Nur mit diesem ersten Satz reicht es nicht einmal für zwei ganze Zeilen, womit ich ein Problem kriege. Denn erkläre ich diesen Umstand, kommt plötzlich eine weitere Zeile hinzu und dann hab ich einen Dreizeiler. Dabei ist ja noch zu berücksichtigen, dass die Darstellung im Editier-Fenster eine andere ist als die im Vorschau-Fenster, ganz zu schweigen von der Anzeige im Browser, wobei es da noch an kommt, ob jemand mit einem Firefox surft, oder gar einer mit dem Internet Explorer Microsoft noch immer sein gesammtes Surfverhalten übermittelt. Wenn ich mir das genauer überlege, weiss Microsoft demnach wer sich so auf meiner Seite rumtobt und wenn man bedenkt, dass unter den Google-Surfern ein Al-Khaidianer oder ein neapolitanischer Müll-Mafia-Boss sein könnte, muss ich aufpassen, dass ich hier nicht irgendwas Verdächtiges schreibe.
Also für Google und alle anderen, die diesen Zweizeiler noch lesen: Nein, ich habe mit dem Banküberfall morgen Nachmittag nichts zu tun. Ich weiss nichts davon. Der Gärtner war's.

Goggi kann nicht schlafen. Vielleicht ist's die Vollmondnacht, oder weil ich um 7.15 Uhr im Kinderspital Aarau bin...

Das Bild hab ich hier geklaut. Aber bitte nicht petzen!

Montag, 21. Januar 2008

Arturo Bandini för d'Ewigkeit

So cool. Ein Fortsetzungsroman aus lauter Songtiteln. Die liebe Nie wirft mir das Stöckchen rüber und schreibt, das sei mit Sicherheit das komplizierteste, das ihr je zugeworfen wurde. Stimmt zwar, aber wenigstens ist es auch das schnellste, weil Züri-West kennen wir ja in- und auswendig und der Rest lässt sich kopieren.

Es geht darum, aus Züri-West-Songtiteln eine Fortsetzungsgeschichte zu basteln. Nach mir soll Chris folgen - der darf das Stöckchen übernehmen. Einfach den ganzen (Quell-)Text unten samt Links kopieren, einen Züri-West-Titel in die Geschichte einbauen und weiter gehts.

Dr Arturo Bandini un’i si mit em Elvis uf Paris...
Är het se wöue gseh...
Und si hei wöuä meh erfahre vo Tier u vo berüehmte Mönsche...
Und er denkt: I ha ke Ahnig wi me mit som’ne Ängu redt...
Aber (bitte Baby) blib no chli bi mir...
Und wenn i Di nid cha überrede...
bis i zrügg be... Chaschmi...
26 Schtung oder zwei... Mojito...
nächer obsi und nidsi triibe...
wöu ghürate ha se nume wüu sie gliich usgseet wie du,
aber bhauts eifach für dii...
Das es immer no schneit, konnte Arturo Bandini nicht ahnen.
Er entschied sich für ein Einfachticket Bümpliz-Casablanca...
Und us dr Färni het är vrno: Hütt hei si wieder mau gwunne...
Wie se Em Radio Zum Glück hei brechtet, won är's iigschaute hett...


Na dann, Chris ist dran. Bin gespannt wo das Teil bis zuletzt landet :-)

Politik-Kindergarten


"Es sind zwei Bundesräte gewählt worden, die wir nicht wollten. Es sind zwei Schein-Bundesräte, die mit der SVP nichts zu tun haben"


Ueli Maurer, Noch-SVP-Präsident auf die Frage, warum man so konsequent in die Opposition gehe. Derweil ich mich frage, warum Frau Widmer und besonders Herr Schmid nach so einer Beleidigung überhaupt noch in dieser Partei bleiben...

Sonntag, 20. Januar 2008

Die Qualität am seidenen Faden

Über die Leere der Vielfalt

Die Zahl kostenloser Pendlerzeitungen ist in der Schweiz auf mittlerweile 5 angestiegen, leider hat die Qualität des Geschriebenen im Vergleich dazu aber diametral abgenommen. Dabei wäre anzunehmen gewesen, dass mehr Konkurrenz auch mehr Qualität bedeutet. Nicht die Schreibfehler - etwa in "20 Minuten" - ärgern in dieser Fülle von Medien, vielmehr ist es der Stil, das Wegschicken des Lesers mit immer gleichen Phrasen. Die Gratis-Zeitungen übertreffen sich im Veröffentlichen leerer Inhalte, Agenturmeldungen werden hier wie da unredigiert publiziert, höchstens aus Platzgründen werden unnötige Bindewörter weggelassen.
Natürlich ist diese Art der Information teilweise gewollt. Man will den Leser dazu bringen sich im Internet oder am Fernseher weiter zu informieren. Man ist geneigt zu sagen, wer stilistisch was angeboten haben will, muss sich eine Zeitung kaufen. Eine der drei Tageszeitungen mit Hauptsitzen in Zürich, zum Beispiel. Doch auch hier sieht man sich der Einfallslosigkeit und dem Phänomen des Sparens ausgesetzt. Korrektoren-Stellen werden gestrichen, Agenturmeldungen allenfalls umgeschrieben und mit einem eigenen Kürzel versehen. Das Resultat ist eine Art Einheitsbrei, die Zeitungen unterscheiden sich kaum mehr voneinander und der Leser wird gezwungen, sich mit Simplizität abzufinden. Natürlich kann der x-te Unfall nicht jedes mal redaktionell zum literarischen Hochgenuss verarbeitet werden. Doch schon nur ein bisschen mehr Fantasie, oder wenigstens der gespürte Wille, dass sich Autoren von allen anderen auch noch auf Seite 32 unterscheiden, oder sich sogar abheben zu wollen, ist höchstens noch in Kommentaren zu beobachten, alles andere wirkt abgeschrieben.

Diese Art der Information ist derweil nicht nur in den Printmedien zu beobachten. Auch die radiophonen und televisiven Auftritte der grossen Medienhäuser gleichen einander und beschränken sich immer mehr auf Oberflächlichkeit. Wer in einer Zeitung etwas angelesen hat und sich weiter informieren möchte, erhält audiovisuell das Immergleiche vorgesetzt.

Hatten Medien und besonders Zeitungen in früheren Jahren die Macht, den Leser in Sachen Stilistik etwas zu lehren, lassen die Tagesmedien heute ihre Konsumenten quasi verblöden. Die wenigsten Menschen leisten sich heute vertieftes Wissen aus dem "GEO". Die knappe Meldung reicht ihnen und man ist auch gar nicht gezwungen alles zu verstehen. Daraus lässt sich schliessen, die heutige Medienlandschaft richte sich ja nur nach dem Konsumverhalten. Dies ist aber eine trügerische Annahme.
Dem Leser wurden so lange leere Meldungen in Deutsch aus der Konservendose serviert, dass er sich schlicht daran gewöhnt hat. Es ist sogar eine Art Verarmung der eigenen Sprache festzustellen, wie schon Dr. Horst Hensel in einem Referat an der Bubenberg-Gesellschaft in Bern vor ein paar Jahren feststellte: " Sprache wird dann nur noch als primitives, fehlerhaftes Kommunikationswerkzeug gebraucht."

Der Trend zur Oberflächlichkeit ist auch in Form sinkender Verkaufs- und Abonnentenzahlen der kostenpflichtigen Zeitungen festzustellen. Und anscheinend ist diese Umgewöhnung des Lesers auch gewollt. Bedeuteten einst wenige Prozente Rückgang unweigerlich die Entlassung der halben Redaktion, frohlockte zum Beispiel der "Walliser Bote" in seiner ersten Aufgabe dieses Jahres, dass 80% der Abonnenten gehalten werden konnten, was weit über dem nationalen Durchschnitt läge. Man sei zuversichtlich, dass auch die Aufschaltung des lokalen Fernsehens und dem Ausbau des Internetauftritts nichts an diesem positiven (!) Trend ändern werde.

Wo ist Qualität zu finden?

Qualität kostet. Weil Verlagshäuser nicht mehr primär auf diese achtet, sondern sich steigenden (Werbe-)Umsatzzahlen verpflichtet sieht, müssen andere einspringen. Zum Beispiel Blogs. In keinem anderen Medium kann davon ausgegangen werden, dass der Autor deshalb schreibt, weil er Spass daran hat. Meldungen sind nicht einfach nur hintereinander gestellte Worte, sondern Geschichten und Erlebnisse, begleitet vom persönlichen Interesse, etwa eines Fussball-Fans, oder eines Technik-Freaks. Ein einzelner Blog behandelt in der Regel nicht die ganze Wissensvielfalt, sondern konzentriert und vertieft sich auf ein bestimmtes Thema. Angesprochen werden damit natürlich nicht Menschen, denen eine 60sekündige Zusammenfassung des Tages reicht. Als aktiver Leser wird man gezwungen, sich die Blogs auszusuchen, bei der Auswahl mitzdenken. Nirgendwo schneller als in der Bloglandschaft verschwinden Leser, wenn der Inhalt - Sprich: die Qualität - nicht stimmt. Und deshalb, so lässt sich logisch weiterführen, sind Blogs auch die Anlaufstelle für professionelles Wissen und themenbezogenes Diskutieren, denn im Gegensatz zu den Print-Medien, sind Kommentare in den Blogs erwünscht.

Und damit schliesst sich der Kreis: Auch wenn nur wenige Journalisten Blogger gleichwertig behandeln wollen, so ergänzen diese einander. Erst die Ausweichmöglichkeit ‚Blog' erlaubt es einer traditionellen Redaktion, sich auf die wesentlichsten Meldungen zu Beschränken. Beim derzeitigen finanziellen Druck, der besonders den Print-Verlagen - sagen wir mal: die künstlerische Freiheit raubt, können diese dem Stil, dem Engagement und der Liebe zum geschriebenen Wort gar nicht mehr gerecht werden. Die Qualität hängt an einem seidenen Faden. Blogs sind eine Möglichkeit, diese zu Retten und die Spreu vom Weizen zu trennen - oder die Oberflächlichkeit vom engagierten Informieren. Die Zukunft wird hoffentlich auch hier eine natürliche Aussortierung bringen. Billige Zeitungen verschwinden, gute Blogs bleiben. Hoffentlich.

Freitag, 18. Januar 2008

Favoriten soweit das Auge reicht

Wir kennen das: Da müht man sich Tag für Tag ab, Sinnvolles zu schreiben und keine Sau liest es. Das ändert sich erst, wenn das Geschriebene auf den ersten drei Seiten bei Google auftaucht und das wiederum passiert erst, wenn die Blogs einander verlinken und der Wert bei Technorati steigt. Eine Art Linkhurentum ist man geneigt zu sagen, vielleicht auch ein bisschen gemogelt. Im Prinzip ist es aber nur eine Methode, den eigenen Blog bekannt zu machen, was deshalb geschieht, weil sich Blogger gegenseitig verlinken.

Tobi und Drumba veranstalten deshalb ein soziales Spielchen um die Relevanz der Teilnehmenden Blogs zu erhöhen. Dies, damit auch ihre und deren Beiträge endlich gelesen werden *kicher*

Wer mitmachen will kann die genaue Anleitung bei Freund Tobi aus Berlin lesen. Zusammengefasst steht da, dass man einen eigenen Bericht schreibt (etwa wie diesen), in welchem man einen Trackback auf Tobi und Drumba setzen soll und anschliessend diese bei Technorati favorisiert. Im Gegenzug tun die beiden selbiges auch mit Eurem Blog. Es soll aber auch ein Mehrwert entstehen und deshalb soll jeder Teilnehmer mal seine fünf Lieblingsblogs aufzählen. Es ist sälbstverständlich nicht Pflicht, dass diese Blogs dann an der Aktion teilnehmen.

Im späteren Verlauf der Blogkette veröffentlichen beide eine Liste aller Teilnehmenden Blogs. Und hier wirds interessant, weil Technorati mitzählt: Die Liste veröffentlichen alle Teilnehmer auf ihren Blogs. Neben den Blognamen klebt dann auch ein Button, der es erlaubt den jeweiligen Blog bei Technorati zu favorisieren. Wird ein Teilnehmer "gefavt", tut der das im Gegenzug selbstverständlich auch. Nur Achtung: Ich werde mich nämlich weigern schmuddelige, extreme, oder in irgend eine Richtung politisierende Blogs zu faven oder zu verlinken. Der Spassfaktor muss shon im Vordergrund stehen!

Alles Klar? Also: hier drauf klicken: Add to Technorati Favorites Bericht schreiben - und staunen. Die Aktion läuft noch bis 3. Februar 2008.

Und wo wir schon dabei sind: Bei druma gefunden... Ich schmeiss mich weg!



Fünf gern gelesenen Blogs:

* Chris' Weblog
* Volldoll.de
* bluetime.ch
* googlewatchblog.de
* torfeldsüd-blog

36, 35, 33

36 vor 35 vor 33. Das sind nicht etwa die Startnummern der Fehrer die heute in Kitzbühel auf's Podest gefahren sind, sondern deren Alter. Die Urgesteine Marco Büchel (sechsunddreissig), Hermann Maier (fünfunddreissig) und Didier Cuche (dreiunddreissig) haben es der Jugend gezeigt und bewiesen, dass man in diesem Alter noch lange nicht ins Altersheim gehört. Der erst vierte Sieg in der Karriere des sehr sympathischen Halbschweizers Marco Büchel ist dabei besonders erfreulich und zu Recht hat der Lichtensteiner gestrahlt wie ein Maikäfer! Herzliche Gratulation an alle drei Greise, ihr lasst uns um Jahre jünger fühlen! :-)

Morgen findet übrigens die Hanenkammabfahrt statt. Nach dem Spektakel am Lauberhorn das geilste Rennen überhaupt und so was wie ein Höhepunkt der Saison.

Samstag, 19. Januar
SF zwei, 11.00 Uhr
Abfahrt Herren

Donnerstag, 17. Januar 2008

Neulich beim Basketball

Das war knapp...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Originalität lässt sich nicht planen

Quasi als Erweiterung der Blogparade des Webmasterwatchblogs (weiter unten) zum Thema mit welcher Blogsoftware/Anbieter man bloggt, hat thinkblogging ebenfalls eine Blogparade erstellt. Sebastian will wissen, wie ein Blogeintrag entsteht. Die Frage woher die Ideen kommen für einen Blogeintrag beschäftigt ihn dabei ganz besonders. Dazu fällt mir eine ähnliche Umfrage ein, als Renato wissen wollte woher die Inspiration beim Bloggen kommt. Es scheint also ein Thema mit grossem Interesse zu sein.

In der Regel gibt das Weltgeschehen genug her, um sich über etwas schriftlich Gedanken zu machen. Da man in den meisten Fällen zu Dingen seinen Senf abgibt, ohne dass jemand danach gefragt hätte, bieten sich Blogparaden wie diese an, weil man endlich mal gefragt wird. Besonders spannend sind aber Geschichten, die man als einziger kennt, Erlebnisse, an denen man andere teilhaben lassen möchte.

Die originellsten Beiträge lassen sich deshalb auch nicht planen. Oft sind es Begebenheiten an denen man zufällig vorbei geht, etwa ein brennengelassenes Licht am Auto, oder beim Durchblättern des TV-Programmes. Oder eine Blogparade. Die Erfahrung zeigt, dass Themen über die man recherchiert und sich über längere Zeit Gedanken macht, zwar viel gelesen, aber kaum kommentiert werden. Vermutlich, weil die Geschichte schon zig Mal im Netz durchgekaut wurde. Ein Blog sollte sich also vom Einheitsbrei unterscheiden und braucht frische Geschichten, subversive Meinungen, neue Sichtweisen. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf, lässt sich aus fast allem eine Geschichte basteln, egal ob man seine Leserschaft informieren oder unterhalten will.
Kleine Anleitung gefällig? Man nehme die oberste Meldung in den Google-News: Jeder zehnte Mann werde in der Schweiz am Arbeitsplatz sexuell belästigt. Was denn? Jetzt möbeln sich die hübschen Karrierefrauen so schön auf, kneifen dem Hausmeister tüchtig in den Po und dann ists wieder nicht recht? Wo ist da die Belästigung? Und wann fängt die endlich an? Oder ist da beim einen oder anderen die Fantasie durchgebrannt, der sich zu viele Billig-Pornos reingezogen hat? Ich frage mich gerade, in welcher Berufsgruppe am meisten gefummelt wird. Sind es die Klemptner, die von willenlosen Hausfrauen überfallen werden? Oder schmeissen sich Sekretärinen an ihre Chefs, auch wenn sie über 140 Kilo wiegen? Gemäss der Auffassung des Berner Bezirksamtes gilt Küssen bereits als sexuelle Handlung (wenigstens wenn man FC Thun Spieler ist und sich an die jüngeren Groupies ranschmeisst). Wenn also eine E-Mail mit Gruss und Kuss gezeichnet ist, wäre das nicht quasi schon Androhung von Gewalt?

Voilà- und schon hat man die Meldung zum Tage. Nicht gerade DER Brüller, aber immer noch besser als ein Zweizeiler, den man in einer Minute hingeknallt hat und mit dem man jeden ärgert, der auf den Link im RSS-Feed gedrückt hat. An einem Beitrag darf man schon mal eine halbe Stunde schreiben, bei Kundenaufträgen sogar eine ganze. Wenn die Zeit aber nicht reicht, ziehe ich ein Spaziergang mit der Familie dem zwanghaften Bloggen vor. Sich um Punkt 8 Uhr hinsetzten und kreativ sein geht dann nämlich auch nicht. Der Kopf muss schon bereit sein und meistens ist es so, dass die Wörter entweder nur so aus der Tastatur sprudeln, oder garnichts kommt. Dann bleiben die Ideen gänzlich aus und es hilft nur noch eine Blogparade, oder ausgiebiger Schlaf.

Will man etwas ganz Wichtiges der Allgemeinheit mitteilen, finde ich das Veröffentlichen auf Pligg, oder in themennahen Foren durchaus legitim. Ich empfinde es aber als eher mühsam, den Beitrag in jede Online-Ecke zu stellen, besonders wenn ich die Beiträge schon ein paar Tage im Voraus geschrieben habe. Meine Leserschaft besteht weitgehend aus einer wiederkehrenden Stammleserschaft und Google-Surfern. Nur etwa 5% kommen von Seiten wie Pligg oder Facts und von den Blogranglisten habe ich mich gänzlich abgemeldet, weil dort selten die beliebtesten Blogs geliestet werden, sondern die mit den besten SEO-Tricks. Was aber nicht bedeutet, dass meine Webseiten nicht Suchmaschinenoptimiert wären. Das hat aber mehr mit ordentlicher Arbeit zu tun, als mit Google-Liebe.

Übrigens ist mir der Google-PageRank ziemlich wurscht. Der wurde mir von 4 auf Null herabgesetzt, weil ich zwischendurch für trigami blogge. Aber jetzt mal ehrlich: Warum sollte ich Google in den Allerwertesten kriechen? Eine Firma die zu 100% von der Werbung lebt, verbietet mir faktisch Werbung zu machen, sonst deklarieren sie mich öffentlich als schlechtes Blog. Hallo, wo leben wir denn hier?

Die Blogparade läuft bis Samstag, 9. Februar. Am Ende der Blogparade folgt wie immer und überall eine kleine Zusammenfassung, darüber hinaus kann man auch noch was gewinnen.

Blogparade Nr.11

Equivalent zu den Stöckchen kommt die 11. Blogparade daher, auch wenn nur eine "kleineaberfeine". Via dem Wirtschaftsinformatiker finde ich zu Micha, der sich brennend interessiert über die angeschlossenen Peripheriegeräte des Hauptwerkzeuges eines Bloggers, dem PC.

Wie viele Geräte hast du an dein PC/Notebook angehängt?

13

Komplette Liste mit den Geräten

  • Flachbett-Scanner Acer ScanPrisa 640U
  • Digitalkamera Sony CyberShot
  • 250 GB externe Festplatte
  • Logitech Webcam
  • 2 Drucker
  • 6x USB-Hub
  • Flash Stick 1GB
  • Joystick (für die uralten Arcade-Spiele)
  • Tastatur/Maus/Bildschrim/Boxen

Welche Anschlüsse nutzt du dafür?

USB, Serieller Anschluss (der eine Drucker)

Bietet dein PC/Notebook überhaupt die Anschlussmüglichkeiten, oder musstest du zum Beispiel mit einem USB-Hub erweitern?

Der Kabelsalat unter dem Tisch suggeriert die Notwendigkeit von mehr als den üblichen Anschlüssen. Tatsächlich läuft praktisch alles über den dazugekauften USB-Hub.

Was schätzt du ist die durchschnittliche Anzahl Peripheriegeräte, die ein Blogger anschliesst?

Früher musste man sich der Leistung des PC's entsprechend zurückhalten, heute liegt unkontrolliertes Anschliessen völlig drin. Ich schätze mal 10 Geräte.

Dienstag, 15. Januar 2008

Nix los?

Aus dem Torfeld-Süd-Blog:

Einige werden sich gewundert haben, warum rund 40 Tage vor der Abstimmung über den Baukredit für ein neues Stadion im Torfeld Süd, nicht annähernd so gekämpft wird, wie vor der Vergabe des Projektierungskredits im letzten Herbst.

Ist man sich im Pro-Lager zu siegessicher? Haben die Gegner kapituliert? Werden erst Eingaben im späteren Verlauf des Bauverfahrens bekämpft, oder haben sich die Parteien einvernehmlich geeinigt?

Es deutet vieles darauf hin, dass der Wille der Aarauer Stimmbürger, die sich mit einem deutlichen JA zum Projektierungskredit klar für ein Stadion ausgesprochen hatten, auch von den Gegnern eines Stadions respektiert wird. Dies wäre sehr erfreulich und würde zu einer gütlichen Lösung führen, die allen Beteiligten Vorteile erbrächte.

Für die Funkstille gibt es derweil verschiedene Gründe, ein ganz simpler: Es ist Winterpause und niemand interessiert sich für Fussball. Doch auch andere Gründe stimmen die Befürworter eines Stadions positiv: So konnten die Argumentationen der Gegner schon mehrfach widerlegt werden und weil das Vorhaben politisch und finanziell breit abgestützt ist, kann auch nicht von blinder Bauwut die Rede sein. Im Gegenteil: hinter dem Projekt steht mit FCA-Geschäftsleitungsmitglied René Herzog eine seriöse, treibende Kraft. Herzog versteht es, die Kräfte zu bündeln und die vielen Interessen, die im Zusammenhang mit dem Torfeld Süd bestehen, zusammen zu führen und nach vertretbaren Lösungen zu suchen.

Darüber hinaus konnten Unwahrheiten immer entkräftet werden: Bei den 17 Millionen handelt es sich nicht um Steuergelder, die Einkaufsgelegenheiten sind kein Vergleich mit dem Telli-Zentrum, die Anliegen der Quartierbewohner werden sehr wohl ernst genommen und in Lösungen umgesetzt.
Der zusätzliche Verkehr fliesst in die Planung mit ein und vom neuen Stadion profitieren nicht nur zwei Dutzend überbezahlte Sportler, sondern FCA-Junioren, Leichtathleten, Volleyballer, Rollschuhfahrer, Skater, Hobbysportler, Elite-Junioren. Dazu kommen Angestellte für den Betrieb und Unterhalt der Anlagen, Zulieferer und nicht zu vergessen Fussballfans, die an den Spielen Speiss und Trank konsumieren, Fan-Artikel kaufen und den FCA zum Sieg schreien und die Stadt Aarau für die ganze Region überhaupt erst interessant machen. Das sind mehrere Tausend Menschen die vom neuen Stadion in Aarau direkt und indirekt profitieren.

All diese Umstände mögen den Eindruck erklären, warum es ruhig geworden ist um das Stadion. Im Hintergrund wird in Wirklichkeit aber viel gearbeitet und Verhandlungen werden vernünftig geführt und nicht in aller Öffentlichkeit breitgeschlagen, womöglich noch mit irreführenden Statements. Eine weiterführung dieser seriösen Arbeitsweise ist sicher begrüssenswert und lässt darauf schliessen, dass auch am 24.Februar korrekt aufgeklärte Stimmbevölkerung an die Urne gerufen wird.

Bild: Das Parkaus links bleibt bestehen, rechts davon entsteht das neue Stadion

Transfergerüchte II


"Das konfortable Problem das wir haben: Bei uns will keiner weg"

Der Präsident des FCA, Fredy Schmid, schiebt noch einen endgültigeren Riegel vor alle Transfergerüchte.

Transfergerüchte I


"Herr Sermeter ist unsere Leitkuh"

Sportchef Fritz Hächler versichert an der Medienkonferenz, das Gügi auch die Rückrunde beim FC Aarau spielt und überhaupt, dass die Mannschaft beisammen bleibt.

Stöckchen Nr. 11

Das Schauderhafte an Paraden und Stöckchen ist, dass man in Verlauf der Zeit so ziemlich alles von sich Preis gibt. Wo man sich auf der einen Seite fürchtet, durch Eingabe des Geburtsdatums zum gläsernen Surfer zu werden, plaudert man auf der anderen Seite Dinge aus, die man früher nur unter der Bettdecke weitererzählt hatte. Und das ist wiederum das Schöne an den Stöckchen:

Endlich fragt mal einer! - Von Scary Alice via monsieur fischer

1.) Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4.
"Wie soll man sie durch Überredung leiten?"

2.) Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
Eine Steckdosszzzzzzsszzszszzzzztssssse und daneben siehe Bild

3.) Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?
LOST

4.) Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
Den Fernseher, zwei Stockwerke tiefer: Spongebob Schwammkopf

5.) Wann hast Du den letzten Schritt nach draußen getan?
Vor einer Stunde und 6 Minuten

6.) Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?
Nachbarschaftliche Beziehungen gepflegt, Kaffe getrunken und ein Kakuro gelöst.

7.) Was trägst Du gerade?
beiges T-Shirt, schwarze Trainerhose, graue Socken

8.) Hast Du letzte Nacht geträumt?
Ja

9.) Wann hast Du zum letzten Mal gelacht?
vorhin, als wir erörtert haben was frau meint, wenn sie bezüglich Männern mit "dem Üblichen halt" meint.

10.) Hast Du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
Ja, so ein papiererner Schein, eher violett, mit einer 1 und drei Nullen dahinter. Lag einfach so am Boden. Habs dann lieber liegen gelassen, man weiss ja nie was das ist.

11.) Was war der letzte Film den Du gesehen hast?
Monster AG

12.) Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich Multimillionär wärst?
Den FC Aarau. Oder noch besser den FC Luzern und den dann sportlich ruinieren.

13.) Sag mir etwas über Dich, was ich noch nicht wusste.
Ich bin Dein Vater, Luke Skywalker

14.) Tanzt Du gerne?
Nein. Trotz 50 Kursabende im Standart-Schrott.

15.) George Bush!
Gute Frage, glaube nicht.

16.) Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?
Die ersten 18 Jahre "Tochter", danach stellt sich heraus, dass sie gar nicht mein Kind ist, sondern die vom Sarkozy, was in einer Millionenklage endet und die Französische Republik in eine Wirtschaftskriese stürzt, wonach ich diese wie den FC Luzern aufkaufe und künftig nur noch an den B-Weltmeisterschaften spielen lasse.

17.) Und einen Jungen?
Renato :-)

18.) Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
Jetzt mal ehrlich: Die USA haben die geilsten Landschaften, Australien die aufgestelltesten Leute, Deutschland den besseren Fussball und Italien 2 Millionen Tonnen Müll in einer einzigen Stadt. Alles Dinge die uns gefallen würden. Aber nirgendwo geht es uns insgesammt so gut wie hier.

19.) Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?
"Sorry, falsche Etage"

20.) Jemand,der das hier auch beantworten soll.
Die liebe gaviota und die liebe Frau Kafka, von der ich ein liebes Kärtli bekommen habe heute :-)

Selber Schuld

Ich wollte es wirklich tun. Ich meine: Wer ist um diese Zeit überhaupt noch auf und achtet auf sowas? Und wenn jemand es beachten täte, würde er im Autoindex blättern um allenfalls eine helfende Hand anzubieten? Nein. Wir sind hier in der Schweiz, da macht man sowas nicht.
Und träfen die zufälligen Gegebenheiten doch zusammen, dass sich jemand um den anderen kümmert, sich die Mühe nimmt nachzuschauen wem das Auto gehört, und sogar anrufen würde um den Betroffenen über dessen Missgeschick zu unterrichten, stellt sich der Arme Kerl noch selber ein Bein. War es übertriebene Vorsicht? Eine panikartige Phobie? Der unendliche Drang zur grenzenlosen Anonymität?


Selber Schuld. Ist ja nicht mein Licht, das da die ganze Nacht brennt. Und auch nicht meine Batterie.

Montag, 14. Januar 2008

Virtuelle Blutgrätsche

Fussball-Samurais und Eishockey-Waldarbeiter, die Ihr Schläger schon mal mit einer Axt verwechseln, sind wir uns ja gewohnt. Gewöhnlich wird ein Spieler dann mit einer gelben Karte belegt, in schlimmeren Fällen wird ausgebuht.

"Was die Typen im echten Leben können, schaffen wir schon lange", dachten sich die Elitespieler des E-Sports-Clans "Coldgame", setzten zu einer virtuellen Blutgrätsche an und bodigten ihre Gegner, indem sie sich eines techischen - natürlich nicht sehr fairen - Tricks bedeinten. So sehen es wenigstens die Verbandsbosse der elektronischen Computer-Spiele-Meisterschaft, reagierten sofort und verwiesen Coldgame des virtuellen Platzes.

Was witzig daher kommt, ist aber ein weiterer Beweis, dass alles Virtuelle Einfluss auf das reale Leben hat: Die einen verlieben sich, die anderen verdienen viel Geld und noch einmal andere streiten sich vor dem Amtsgericht Köln. Was nämlich als Spiel, Spass und kleine Mogelei angefangen hat, endete nun in einer Klage gegen diesen Ausschluss, der von der "Electronic Sports League" (ESL) ausgesprochen wurde. Dem Verein "Coldgame", der sich keiner Schuld bewusst ist, seien deshalb die Chancen auf den Aufstieg in die oberste Liga der Computer-Spieler geraubt worden, wo es nicht nur um Prestige, sondern um hohe Preisgelder geht.

Abgeguckt haben sich die europaweit 750'000 Elite-Gamer dieses Verhalten natürlich im realen Leben: Pfeift heute ein Schiedsrichter eine Fussballpartie ab, so heisst das noch lange nicht, dass das Resultat feststeht. Da könnten noch nicht qualifizierte Spieler eingesetzt worden sein, oder das Spiel wurde von der Russen-Mafia gekauft. Ich bin schon mal gespannt auf die erste Disqualifikation wegen Dopings... Im E-Sports-Fall in Köln ist man sich derweil sicher, dass der noch ausstehende Gerichtsbeschluss für künftige Klagen wegweisende Wirkung haben wird.

Bild: Screeshot aus "Counter-Strike", ein virtuelles Gemätzel, in dem sich Spieler in der ESL besonders gern messen

Bilder sagen mehr als Worte

Wie wär's mal wieder mit einer kleinen Blogparade? Aus aktuellem Anlass will ich mich fotografisch outen und freue mich dem Michael bildlich Auskunft zu geben.

Besitzt du eine normale Digitalkamera, eine digitale oder eine analoge Spiegelreflexkamera? Vielleicht auch alle 3? Wenn ja welche?
Ich habe eine analoge Canon EOS 300, sowie eine EOS 50 aus früheren Tagen und eine einfache digitale Sony CyberShot

Wie viel Megapixel hat/haben deine Kamera/s?
Die Sony bringt es auf 7,2 Millionen Pixel, wobei das heute jedes halbwegs taugliche Handy schafft. Nur fotografieren tu ich eher selten mit dieser Auflösung.

Wie viele Speicherkarten hast du? Welche Größe haben sie? und von welchem Hersteller sind sie?
Zwei Sandisk mit 1GB, wobei die zweite nur der Reserve dient. Viel vernünftiger ist es, die Bilder gelegentlich auf meiner Lacie 250GB-Festplatte zu sichern und zu ordnen.

Besitzt du mehrere Objektive? Wenn ja, was für welche? Evtl. auch einen externen Blitz?

  • Canon EF 28-105 mm 1/3.5-4.5 USM
  • Canon EF 70-300 mm 1/4.0-5.6 USM
  • Canon Speedlite 430 EX Schwarz

Wie oft gehst du deinem Hobby Fotografieren im Monat nach? (Angabe in Stunden bitte!)
Ich mache viele Bilder vom Alltag, besonders mit der CyberShot. Eine richtige Foto-Reise ist leider schon ein Weilchen her. Weil die Kameras noch richtige Filme drin haben, ist es im heutigen Denken auch eher umständlich und unsicher sich auf diese Art des Bildermachens zu verlassen.

Was fasziniert dich am Fotografieren?
Wo eine wackelige Videokamera scheitert, oder wenn Worte keine Chance haben die Wärme eines Momentes genau zu beschreiben, ist es das Auge des Fotografen gefragt. Dabei ist nicht das Hightech-Objektiv massgebend! Das perfekte Bild fängt die Stimmung ein und beschreibt in einem Bruchteil einer Belichtungs-Sekunde ganze Geschichten.

Was fotografierst du am liebsten?
Dinge des Alltags. Weite Länder und ganz besonders in der Nacht

Bist du bei einer Foto-Community angemeldet? Wenn ja, bei welcher?

Auf flickr.com sind schon ein paar schöne Alben zusammen gekommen, und ein paar scherzhafte Fotomanipulationen lassen sich bei Stupidedia.org auftreiben ;-)

Verdienst du Geld mit deinen Fotos? (Freiwillig)

Nicht mit den eigenen, aber immerhin mit meinem Auge für's richtige Bild.


Wer an der Blogparade mitmachen möchte, findet hier die Anleitung. Natürlich findet am Schluss der Parade eine Auswertung statt, die samt den Teilnehmern auch hier publiziert wird. Viel Spass!

Alle Bilder Goggi

Samstag, 12. Januar 2008

Das Haus Trigami wird grösser

Die Leute bei Trigami scheinen keine Minute zu schlafen! Statische Rezensionen sollen künftig durch Videos ersetzt werden können, die Zusammenarbeit zwischen den drei Kräften Kunden, Trigami und Blogger wird intensiviert.

Nicht nur Bloggern fällt es leichter, Dinge zu kritisieren, als sie in den grössten Tönen zu loben. Besonders bei Dingen, die man gern benutzt, tut man das öfter als anderswo und das wohl deshalb, weil man sich dadurch eine Verbesserung erhofft, schliesslich will man das Objekt der Kritik ja auch in Zukunft nutzen.
Trigami hat neben einem (nicht kritiklosen) neuen Preismodell, zum neuen Jahr drei Neuerungen eingeführt, die durchaus als Gewinn für alle Beteiligten angesehen werden können:

  • Die auffälligste Neuerung ist, dass statische Texte durch eine Video-Botschaft ersetzt werden können: Auf Wunsch kann der Kunde die Blogger einen kurzen Video-Film drehen lassen. Hier kann man YouTube-Kunstwerke erwarten, die einerseits einen spassigen Faktor besitzen und andererseits auch zu mehr Klicks führen werden.
  • Kunden müssen sich künftig nicht mehr nur mit dem öffentlich publizierten Feedback begnügen, sondern können in Form eines Personal Feedbacks die Meinung von Fachleuten einholen. Denn das sind Blogger in vielerlei Hinsicht: Die einen konzentrieren sich professionell auf spezielle Themen, andere wissen die praktische Anwendung von Produkten zu erkennen, usw.
  • Die dritte Innovation betrifft Blogger nur indirekt. Im Rahmen eines Consultings bietet Trigami seinen Kunden Beratung zum Web 2.0 an und wie beispielsweise Blogs und andere Multimediale Angebote in eine Umfassende Marketing-Strategie eingebunden werden können.

Trigami hatte sein Tätikeitsgebiet bislang auf die reine Vermittlung von Blogpräsenz zwischen Kunden und Bloggern beschränkt. Mit diesem dezenten Vorgehen hat sich die junge Basler Firma in der Szene etabliert und durch die seriöse Arbeit einen guten Ruf geschaffen. Es scheint jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen zu sein, nicht das ganze Web 2.0 aufzusaugen, aber mit der richtigen Mischung aus Engagement und nötiger Vorsicht ihr Portefeuille auszubauen. Ob die technischen Möglichkeiten von Bloggern vorhanden sind, um den Qualitätsansprüchen eines Kunden gerecht zu werden wird sich zeigen. Auch könnte man fragen, ob fachmännisches Wissen a priori gegeben ist, wenn einer einen Blog betreibt. Ähnlich wie bei der neuen Preispolitik (Blogger können den Preis Ihres Blogs selber bestimmen) wird die Zeit zeigen, ob sich diese Dienstleistungen durchsetzen können. Zeit, die wir Trigami gern lassen, Zeit, die sich Trigami hoffentlich auch nimmt.

Blogger und Kunden die sich interessieren bei Trigami mitzumachen, klicken bitte auf diesen Link.

Bild: Die Gründer von trigami.com v.l.n.r.: Remo Uherek, Alain Aubert, Iavor Tzolov und David Burkardt

Donnerstag, 10. Januar 2008

Star Trek XI

Persönliches Logbuch, Lt. Commander Goggi,
Sternzeit 200801.10

Update vom 200807.12

Der 11. Kinofilm von Star Trek kommt nun erst am 8. März 2009 in die Kinos und nicht wie einst bekannt gegeben, am 25. Dezember dieses Jahres . Dazu kommen aber zwei interessante Projekte, die es zu verfolgen gilt!

Natürlich überschlagen sich die Gerüchte über die Story bereits heute. Sicher ist: Mr. Spock alias Leonard Nimoy wird darin seine Aufwartung geben. Chris Pine (Six Feet Under), Zachary Quinto (Syler aus "Heroes") und Karl Urban (Lord of the Wings, Pathfinder) verkörpern die jungen Kirk, Spock und Pille; Winona Ryder (The Last World) und Zoe Saldana sind die attraktiven weiblichen Besetzungen. Mehr Informationen, gibts wie immer hier im Goggiblog und die doch stattliche Schaustellerschar kann man bei IMDb nachlesen, zum Beispiel übernimmt - ganz im Sinne Roddenberrys Familiensinn - auch einer der Brüder des verstorbenen James Doohan ("Scotty") eine kleine Rolle.

Und noch was: Die alte Crew in Höchstform, mit Nichelle Nichols als Uhura und Walter Koenig als Chekov, gibt es im Dreiteiler "Of Gods and Men" . Ebenfalls mit dabei: Ethan Philipps, der in "Star Trek Voyager" 171 Episoden lang Neelix gespielt hatte, Tim Russ ("Tuvok" aus Star Trek Voyager, der auch gleich Regie geführt jat) , sowie Alan Ruck. Den Film finde ich trotz Schwächen bei den Special Effects sackstark!

Alle drei Teile kann man hier sehen und wer die Fortsetzung nicht verpassen will, findet auf dieser Seite alle Informationen zu Star Trek: Of Gods an Men. Ein von mir noch unentdecktes Projekt, aber offensichtlich ebenfalls offiziell lizenziert ist Star Trek: Intrepid. Wie bei vielen Monopolen scheint sich auch die Marke "Star Trek" langsam zu einer Art Open Source Project zu entwickeln. Das ist sehr erfreulich, denn von angestammter Seite sind keine neuen Projekte bekannt.

Wir sind auf einem Star Trek

Mit der USS Enterprise 1701-D unterwegs, sind wir Trekkies es ja gewohnt, dass uns die Sterne um die Ohren flitzen, wenn Jean-Luc Picard auf Warp 7 raufschaltet. Dass diese Anschauung eine doch eher realitätsfremde Art der Weltraumreise ist, verdeutlicht das neuste Spielzeug von Google-Earth. Was muss das ein geiler Job als Programmierer sein bei Google, sich mit solchen Spielereien zu beschäftigen und erst noch Geld dafür zu bekommen.

Das neuste Gadget erlaubt es innerhalb von Google Earth, nicht mehr nur in den Vorgarten des Nachbarns zu klicken, sondern auch nachzusehen, was die Marsmenschen gerade treiben. Mit ein paar Klicks kann man sich seit heute Morgen auf eine virtuelle Reise durch den Kosmos bewegen. Google Sky nennt sich die Erweiterung und man kann damit aktuelle und vergangene Himmelsereignisse verfolgen. Etwa die Flugbahn des Halleyschen Kometen verfolgen, wie er sich zwischen der tatsächlichen Anordnung der Planeten durchschlängelt. Spätestens hier wird klar, warum herkömmliche 2D-Kartographien nur noch als Gratisbeilage in Internet-Zeitschriften zu finden sind. Was Google Sky kann, ähnelt schon sehr dem, was wir von der neuen Sternkarthografie auf der Enterprise her kennen. Man schwebt regelrecht durch den Raum, kann Blickwinkel einstellen, sich vor- und rückwärts bewegen und... geniessen. Die Anwendung richtet sich eher an ein privates Publikum, denn trotz der neuerlichen Innovation der wichtigsten Kontrollfirma unserer Erde, reicht Sky für professionelle Ansprüche kaum aus und die ausserirdischen Bösewichte lassen sich damit nicht aufspüren. Dafür braucht es schon einen Jean-Luc Picard.

Das ganze Teil steht unter http://earth.google.de gratis bereit zum Download. Mit Suchtpotential im Bereich von Warp 10 muss gerechnet werden.

SSDSDSSWEMUGABRTLAD

Steffi, Gregor, Mario und die kleine süsse Stefanie aus Eyholz singen heute Abend um den Sieg im SSDSDSSWEMUGABRTLAD, oder kurz: In Stefan Raabs Casting-Show auf Pro7.
Nun sind diese Shows der Selbstverliebten nicht gerade mein Ding, was besonders an Dieter Bohlen liegen dürfte, der seine Kandidaten bei RTL in jeder Sendung "zerfleischt wie Sau" (Zitat Raab). Und so hat man manchmal das Gefühl, für Bohlen sei der Rachen einer Sängerin sehr wohl der wichtigste Körperteil, aber nicht primär zum Singen.

Ganz anders bei Pro7. Dort wurden zwar auch Kandidaten regulär rausgeschmissen, aber das ganze mit Stil und Anstand. Überhaupt gestalten Stefan Raab und Pro7 die Show sehr professionell. Der Unterhaltungswert wird durch sympathische Moderatoren und fachkundiger Jury deutlich erhöht und - und das ist zum einen das Erstaunlichste, zum anderen der grösste Unterschied zu "Deutschland sucht den Superstar": Im Finale stehen nur Künstler, die auch tatsächlich Singen können!

Speziell auch die Sendezeit der Live-Sendung, in die sich auch die Walliserin Stefanie Heinzmann gesungen hat. Erst um 23.15 Uhr geht Raab auf Sendung und das mit einer 2 1/2-Stündigen Sendung. Da werden wir wohl noch mehr hören als nur die vier letzten Beiträge der Finalisten, die zwischenzeitlich im Studio zu einer CD gebrannt wurden und natürlich bald im Handel erhältlich sein wird. Ein erstes Ohr voll konnte man in der letzten Nacht mit ins Bett nehmen, wiederum zur vorgerückten Stunde. Und die Songs klingen Spitzenmässig gut!

Wem also ein paar Stunden Schlaf bis morgen früh reichen, sollte die Final-Sendung auf Pro7 unbedingt anschauen und geniessen!

ProSieben, 23.15: TV total

Mittwoch, 9. Januar 2008

Das Buch auf dem Nachttisch

Blogparaden bieten sich an, wenn das restliche Internet noch nicht viel hergibt, worüber man schreiben könnte. Blogparaden sind aber auch witzig, weil man immer wieder auf Kuriositäten aller Art stösst. Nachdem es in einer Parade weiter unten um das Lesen - nämlich dem Leses auf dem Klo ging - will der Textworker wissen, welche Lektüre es bis ins Schlafzimmer bebracht hat. Unter anderem wenigstens.

1. Wie viele Bücher warten darauf, endlich fertig gelesen zu werden?

Am längsten und zwar seit 1998, wartet das Windows98-Kompendium aufs Fertiglesen. Weil die literarischen Highlights sich aber im Rahmen halten und auch Goggi sich langsam eines neuen Betriebssystem bedient, wird das Buch wohl für immer ungelesen bleiben. Ansonsten gibt es viele unzählige angelesene Bücher, bei denen der Drang, sie fertig zu lesen offensichtlich nicht vorhanden ist.

2. Was schätzt du an den Büchern, die auf dem Nachttischchen liegen?
Nachttisch-Literatur ist bei mir anstrengend. Pessoa, Das Buch der Unruhe. Klingt zwar nicht so als diene es dem Müdewerden, aber etwas lustiges bräche mich nicht zum Einschlafen.

3. Welche der Bücher, die du noch fertig lesen willst, empfiehlst du, auch zu lesen?

Es gibt keine bestimmten Bücher, die gelesen werden müssen. Oder besser gesagt: Ich bin nicht der, der die wichtigen Bücher kennen würde. Mir gefielen "Drei Meilen Tief" von James Hamilton-Patterson. Als leichte Literatur empfehle ich "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" (alle Teile), oder mal ein Buch von Ephraim Kishon. Es ist aber ähnlich wie bei Abstimmungen und Wahlen: Es ist nicht wichtig was man liest, sondern dass man liest. Schreiben und Lesen sind Privilegien, die uns das kommunizieren erst so richtig ermöglichen. In Büchern kann man Gefühle erleben, ungeahntes lesen und daraus viel lernen. Sogar vor dem Einschlafen.

4. Was wird das nächste Buch auf dem Nachttisch?
"Der Schwarze Kennedy" vielleicht? Manchmal liegen da auch nur die neusten Ausgaben von Computer-Fachzeitschriften. Dann lässt sich besser von der allerneusten multimedialen Errungenschaft träumen, die man sowieso nie zu Gesicht kriegt.

5. Was für Bücher liest du sonst so, die du empfehlen willst?

Den Journalisten von Gratis-Tageszeitungen: Der Duden.
Moderatoren bei Radio Argovia: Das Fremdwörter-Lexikon
Allen anderen: Die Bibel. Das hat nichts mit der Religion zu tun. Einen Grund, warum es das meistverkaufte Buch der Welt ist, muss es aber schon haben und daraus entstanden sind immerhin alle wichtigen Werke der Denker und Schreiber vor unserer Zeit.

Wer mitmachen will, schaue sich einfach mal hier um und beantworte die Fragen in seinem Blog. Originalität und Fachwissen sind übrigens keine Grenzen gesetzt. Am Schluss der Literaturparade erscheint natürlich eine kleine Zusammenfassung.

Dienstag, 8. Januar 2008

Das Aus für den 1. Mai






Ein erster Vorstoss, wonach die SVP den 1. Mai direkt dem 1. August anschliessen wollte, scheiterte. Ob die Zürcher nun an dessen Stelle einen 31. April einführen, oder direkt zum 2. Mai springen ist noch unklar.

Montag, 7. Januar 2008

"Blogs sind die Klowände des Internets"

Das sage nicht ich, sondern Jean-Remy von Matt, wie Tom in seinem Blog zu berichten weiss. Von Matts weitere Ausführungen sind dort auch zu lesen, aber soviel Platz gestehe ich dem Herrn nicht zu, der sich fragt, warum PC-User ungefragt ihre Meinung ins Internet stellen. Tom hat daraus eine witzige Blogparade gebastelt und weil anscheinend absolute Blogparaden-Zeit ist, soll auch hier ein kleiner Beitrag zum Thema nicht fehlen.

Schon Mutti hatte mir in jungen Jahren verboten, die Klowände zu bemalen. Dabei hatten wir ein ausgesprochen enges Örtchen und die wirklich günstig gelegenen Kachelnzwischenräume schrien geradezu nach einem Farbwechsel von Stinkefingerhellbraun nach Kugelschreiberblau.
Also dann später in einem grösseren Bad eine Zeitungsablage seinen Platz fand, war's aus mit der Kritzlerei. In einem wilden Depot drängeln sich darin heute Schmuseromane (nicht von mir), ein Apothekerinnen-Ratgeber (auch nicht meiner), eine Micky Mouse (nicht meine, aber gelesen habe ich sie trotzdem) und mehrere Büchlein mit japanischen Zahlenrätseln. Die Sudokus kann ich schon bald alle 8 Millionen auswendig, so dass ich mich klotechnisch ganz auf Kakuro konzentriere. Im Januar kann es den auch sein, dass Besuche vor 16 Uhr auf dem Stillen Örtchen oft nicht vor Einbruch der Dunkelheit enden. Bevor diese verflixte Zahlenkombination mit einer 5 darin, die zuletzt 28 ergeben muss nicht raus habe, verlasse ich diesen Ort der Ruhe nämlich nicht.

Verträumt erhebe ich meinen Blick und meine Gedanken schweben raus aus dem Büchlein in die weite Unendlichkeit der Badewanne. Ich erinnere mich an die vielen schönen Momente, die ich zusammen mit Dir, meinem Badezimmer erlebt habe. Was haben wir gelacht, als sich neulich die Rost-Schicht in der Duschbrause just in dem Moment löste, als die Seife in den Augen brannte. Oder damals, bei diesem Riesengeschäft nach dem Gemüse-Auflauf, als wir danach das ganze Haus während Stunden lüften mussten.
Jetzt hab ichs: 5, 6, 8, 9 ist die richtige Reihenfolge und dieses Gefühl des Glücks löst ein weiteres der Erlösung aus und in einem Rutsch löst sich das Kakuro wie von selbst. Eine 3 da, eine 4 hier - Wenn es so gut läuft, fange ich am besten gleich noch ein neues an! Nur so lange, bis ich nicht mehr auf Anhieb weiter komme, schliesslich ist das linke Bein schon eingeschlafen und der Rest der Familie schwärmt verdächtig oft vor der Klotüre herum. Ob die wohl rein wollen?

Huch! es ist ja schon Dunkel!

So blogge ich! wie bloggt Ihr?

Der Webmasterwatchblog möchte wissen, mit welcher Technik ein jeder seinen Blog betreibt. Bestimmt ein interessanter Beitrag, weil viele Neueinsteiger nicht recht wissen, wie sich einBlog basteln lässt.

1. Welche Blogsoftware verwendet ihr bzw. bei welchen Bloganbieter seid ihr angemeldet?
Ich bin bei blogger.com, habe mir aber schon überlegt bei Wordpress vorbei zu schauen. Die Frage ist nur: Warum soll ich wechseln? Viele erzählen mir, mit Wordpress habe man viel mehr Möglichkeiten und sei extrem Bedienerfreundlich, ausserdem sei es gratis. Ich sage: Blogger.com kann alles was ich brauche und mit dem "besseren" Programm, schaffe ich noch längst keinen besseren Inhalt. Blogger ist ebenso gratis und ich brauche mir auch keine Domain zuzulegen, die ja wiederum kosten würde. Mit etwas html-Wissen lässt sich übrigens auch der Code bei Blogger umbauen. So gesehen gibt es keinen Grund umzustellen.

2. Wie seid ihr auf die Blogsoftware/den Anbieter gestoßen?
Durch die Empfehlung von monsieur fischer (der inzwischen zu Wordpress gewechselt hat). Ein Blick in jede beliebige Internet-Zeitschrift führt Blogger.com als die für Einsteiger beste Plattform auf. Dies ist auch richtig so, zumal sich der Aufwand mit eigener Domain oft nicht lohnt, weil bei vielen die Blog-Lust schnell mal wieder weg geht.

3. Welche Vorteile hat ihre Blogsoftware/ihr Anbieter?
Sie ist Kostenlos, wie gesagt auch eine eigene Domain ist nicht nötig. Die gestalterischen Möglichkeiten genügen meinen Ansprüchen und die Erreichbarkeit ist im Grossen und Ganzen ok. Was braucht man mehr?

4. Welche Nachteile sind euch aufgefallen?
Am meisten stört mich die blogspot-url. Da wäre ein edles goggi.ch/blog natürlich schon einfacher zu merken. Oder soll ich goggiblog.com wählen? Die Hilfethemen sind teilweise nur in Englisch verfügbar, oder das Deutsch ist so schlecht, dass man dort nicht geholfen wird. Beim Upload von Dateien treten immer wieder Staus auf und nicht selten erhalte ich eine Fehlermeldung mit einer unglaublich langen Zeichenkette, die ich Google schicken soll. Was ich natürlich nicht tue, wie ich auch Explorer-Befehle wegklicke, wenn dieser abstürzt und Microschrott sämtliche Daten zugemailt bekommen will...

5. Wie viel Zeit investiert ihr ins Bloggen pro Tag?
Ein bis zwei Stunden pro Tag, je nachdem ob es was zu schreiben gibt. Das wichtigste beim Bloggen ist meines Erachtens der Spass daran. Wird es ein Müssen und endet diese Unlust in Einträgen wie: "Heute weiss ich nichts zu Schreiben, das hier muss reichen", sollte man sich unbedingt ein neues Hobby suchen.

6. Wie viele Besucher habt ihr pro Tag durchschnittlich?
Dies hängt davon ab, ob und wann ich etwas schreibe. Im November 07 hatte ich täglich 215 Leser und 65 Feedabonnenten. Während den Blogfreien Weihnachtstagen sank die Besucherzahl dagegen deutlich.

Freiwillige Frage 7: Wie viel verdient ihr pro Monat mit eurem Blog?
Grundsätzlich blogge ich nicht des Geldes wegen, sondern weil es mir Spass macht. Den Blog konnte ich aber schon erfolgreich als Referenz bei Bewerbungen einsetzen. Die direkten Einnahmen waren aber recht passabel und ich konnte die Hostingkosten für anderweitige Webauftritte damit decken.

Wer bei der Parade mitmachen möchte, sei herzlich dazu eingeladen. Eine Auswertung erscheint dann im Webmasterwatchblog und selbstverständlich berichtet auch der Goggiblog über die Resultate.

Sonntag, 6. Januar 2008

Handy-Müde

Blogparaden sind etwas schönes. Man kann auf Dinge Antworten, über die man gerne befragt würde, aber keiner auf die Idee käme, einfach so zu fragen. Heute will DonRivas etwas zum Thema Mobile wissen, gefunden habe ich das Teil bei Herrn Kellenberger. Da kaum mehr einer ohne Handy durch die Gegend zieht und man sich spätestens in der Gletschespalte ärgert, die Telefonrechnung nicht bezahlt zu haben, will auch Goggi beim Blogparodieren nicht zurückstehen und mal tüchtig Auskunft geben.

  1. Welchen Hersteller bevorzugst du?
    Nokia
  2. Aus welchem Grund hast du dich für diesen Hersteller entschieden?
    Die waren so viel ich weiss die ersten, die via Knebelverträge der Swisscom Gratis-Handys abgaben, was damals in Anbetracht der tollen Geräte ein wahres Schnäppchen zu sein schien. Heute habe ich mich dermassen an die Tastenkombinationen gewöhnt, dass es mir sogar schwer fällt, das Steinzeit-Modell durch ein neues zu ersetzen, das mir die Swisscom sogar schenken würde, wenn ich nur mal vorbeiginge...
  3. Bist du mit deinem aktuellen Handy zufrieden? Ja/Nein? Warum?
    Nicht wirklich. Was aber mit dem Alter des Teils zu tun hat. Grundsätzlich hatte ich aber noch nie Probleme mit sämtlichen bisherigen Nokias und die mussten einiges durchmachen: Stürze aus 6m Höhe, mindestens eine Nacht im Kühlschrank, Sonnenbad in der Badi bei 30 Grad im Schatten, wobei es in der Sonne lag und nicht geklaut wurde. Was wohl ebenfalls mit dem Alter des Gerätes zu tun hat.
  4. Was muss ein Handy aus deiner Sicht alles für Funktionen besitzen? (Kamera, UMTS, Touchscreen, usw..?
    Ich muss zugeben, dass die aktuellen Handy-Cams über bezaubernde Funktionen verfügen und so ein Spielzeug halt schon seinen Reiz hat. Nur: Muss ich die Tagesschau oder die Tore der letzten Fussball-Runde kurz vor dem Zu-Bett-Gehen, zwischen Zähneputzen und Nasenbohren wirklich noch einmal anschauen? Ein Telefon muss telefonieren können. Alles andere entspricht nicht wirklich einem Bedürfnis, sondern verleitet nur Zeit und Geld zu verschwenden.
  5. Wie viel Geld würdest du maximal für ein Handy ausgeben?
    Eigentlich 0 (Null) Franken. Bei der Swisscom gibt es aber nichts gratis, also zahle ich den einen Franken der fällig wird, nach zwei Jahren Abhängigkeit und der Verpflichtung weitere 24 Monate deren Untertane zu sein. Mehr sind mir die Dinger nicht Wert. Eine Studie hat erst dieser Tage belegt, dass in der Schweiz mehr als drei Milliarden Franken zu viel für die Handy-Telefonie ausgegeben wird. Diese Zahlen müssten uns zu denken geben, aber wir lassen uns lieber blenden von den Versprechungen der Betreiber, die mobile Kommunikation werde im neuen Jahr bis zu 30% günstiger*

* vorausgesetzt, man hat das richtige 48-Monate-Abo, ruft seine Kontakte mindestens 200mal im Normaltarif an und läd sich drei Klingeltöne runter. Täglich.

Wer Lust hat mitzumachen bei der Blogparade, ist herzlich eingeladen dies bis zum 1. Februar 2008 zu tun. Am Schluss der Veranstaltung gibts auch hier eine kleine Übersicht, wer alles mitgemacht hat.

Endlich Alltag

Ausgeschlafen, dem Schatz das Zmorgen ans Bett gebracht, ein letzter Spaziergang bei dem die 400g Weihnachtsspeck noch weg müssen - und schon hat uns der Alltag wieder. Denn seien wir mal ehrlich: bei all der Besinnlichkeit, den Weihnachtszusammenkünften, dem Geschenkeinkauf-, -einpack, -auspack und der Verschenkerei, sind wir doch alle froh, wieder mal mit gewöhnlich vollem Bauch schlafen zu gehen und mal wieder ein paar Abende nicht irgend eine Urgrosstante anstrahlen zu müssen. Und wenn man sich 43mal hintereinander "Es Guets Nöis" wünschen hört, so kommt man irgendwan zum Schluss, dass dieses Jahr gar nicht mehr anders kann, als gut zu kommen. Klimawandel hin oder her, vor 20 Jahren war's das Waldsterben und der steht ja immer noch. Also zurück in den Alltag, der so übel gar nicht sein kann, denn den haben wir uns hoffentlich so eingerichtet, dass er unter Berücksichtigung von Arbeitsstress einen passablen Durchschnitt erreicht. Ausserdem stehen ein paar tolle Projekte an und in den Fingern kribbelt es ja auch schon wieder.

Der soll also nur kommen, der Alltag!

Donnerstag, 3. Januar 2008

Wovon ist hier wohl die Rede:

Dynamo Tärbinu - Baltschieder
Lok United - Embd Devils
Blacknosesheep - Lok United
UHC Bitsch (sic!) - Zermatt Players.

Die Lösung gibts nach dem 3. Teil der Air Zermatt-Reportage die wir gerade schauen und von der ich GANZ SICHER bin, dass sie NICHT heimlich vom Tunten-Promi-Lokal "Chez Heini" gesponsert wurde. Ich verkenne vermutlich ganz einfach den Zusammenhang zwischen gefährlichen Rettungsaktionen und dem singenden Schwulen Dan Daniell der uns gerade 5 Minuten vorgeführt wurde.

Aber sonst ganz toller Fernsehabend auf SF1



Edith sagt: Bei den obigen Paarungen handelt es sich um die zum 5. Mal ausgetragene OUM in der MZH, wie der Walliser Bote zu berichten weiss. Dass es sich bei einer OUM um die Oberwlliser Unihockey Meisterschaft handelt, wissen nur die Einheimischen, aber davon gibt es ja reichlich hier.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Zipflracer ruuuuuulz.

Zipflracer ruuuuuulz. Und weil rumstehende Amerikaner im Verhältnis zum Platz auf der Piste deutlich in der Überzahl sind, eignet sich der Hardcore-Test am besten auf der Schlittelstrecke. 1,5 km mit einem Dutzend Kurven in knappen 2 Minuten!
(Z99)

Dienstag, 1. Januar 2008

Schön kitschig ist auch kitschig

Die Bildqualität mag darüber hinweg täuschen, dass dieser Weihnachtsbaum in Zermatt tatsächlich blaue Kerzen trägt. CO2 verursachende, elektronische Kerzen selbstverständlich, aber BLAUE Kerzen.. Ich meine KITSCH- B L A U E !

Wääääh

Was bedeutet [Trigami-Anzeige]?

Die Bezeichnung [Trigami-Anzeige] wird einem durch Trigami vermittelten PR-Auftrag vorangestellt. Sie enthält ein Javascript, welches die Besucher in einer anonymen Form misst, um festzustellen wie viele Personen den Beitrag wie oft anklicken. Auf Wunsch des Advertisers können im Artikel weitere Scripts enthalten sein, die der anonymen Frequenzmessung dienen.
Die Texte werden vom Auftraggeber vorgegeben oder als Werbetext im Sinne des Advertisers geschrieben und müssen sich nicht mit der Meinung des Bloginhabers decken. Allerdings werden im Goggiblog keine anzügliche Annoncen publiziert, auch Werbung für zweifelhafte Firmen lehne ab.

Siehe auch: Was bedeutet [Trigami-Review]

Zurück zum Anfang

Was bedeutet [Trigami-Review] ?

Die Bezeichnung [Trigami-Review] löst die bisherige Kennzeichnung ab, die bis Ende 2007 so ausgesehen hat: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Eintrag. [Trigami-Review] weist auf einen von Trigami vermittelten, bezahlten Beitrages hin. Diese Kennzeichnung enthält ein Javascript, welches die Besucher in einer anonymen Form misst, um festzustellen wie viele Personen den Beitrag wie oft anklicken.

In einer Trigami-Review berichtet der Autor dieses Blogs über ein bestimmtes Produkt oder über eine Dienstleistung einer Firma, in redaktioneller Freiheit. Dies bedeutet, dass der Kunde den Blogger beauftragt, über sein Produkt fair und wahrheitsgetreu zu berichten. Es werden keine vorgeschriebenen Texte publiziert! Die Darstellung in mit [Trigami-Review] gekennzeichneten Einträgen entspricht der Meinung des Autors!

Siehe auch: [Trigami-Anzeige]

Zurück zum Anfang

Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb auf dieser Seite

Teilnahmeberechtigt sind alle Bloggerinnen und Blogger aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, die in ihrem Privat-, Corporated-, Firmen-, Seo-, Werbe-, Onlinezeitungs-, Plausch-, Undsoweiter-Blog bis am 22. Dezember 2008, 21 Uhr einen Artikel über diesen Wettbewerb schreiben und auf diese Seite verlinken. Dabei ist es egal, ob Ihr über den Goggiblog schimpft oder ihn vorbehaltlos liebt.

Mit anschliessendem Kommentar in demselben Blogbeitrag, am besten mit Link zu Eurem Artikel, gilt die Teilnahme als erfüllt. Trackbacks können gesetzt werden, es ist aber selber darauf zu achten, ob diese in den Kommentaren auch erkannt wurden. Bei mir funktioniert dieses trackbackzeugs nie so richtig. Mehrfachbeteiligung mit verschiedenen Blogs ist ausdrücklich erlaubt und steigert die Gewinnchancen. Wird zusätzlich ein Link zum Stifter der Hauptpreise, citytrip.ch gesetzt, kommt dies einer zweiten Teilnahme gleich und steigert die Gewinnchancen ebenfalls.

Am Ende des Wettbewerbs werden alle teilnehmenden Blogs mit einem Link erwähnt, ausser dies wird ausdrücklich nicht gewünscht. Die Verlosung findet am 25. Dezember 2008 statt und wird in einem kleinen Film festgehalten. Die Gewinner erscheinen mit Link im Goggiblog und bei Citytrip.ch und werden, falls die Kontaktdaten bekannt sind schriftlich benachrichtigt. Also Impressum updaten! Darüber hinaus werden keine Daten gesammelt oder publiziert, insbesondere wird keine Werbung verschickt und die Blogger werden auch nicht auf irgend eine andere Weise genervt, die hier mit zig Klauseln ausgeschlossen werden müssten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Goggiblog und citytrip.ch, sowie deren Inhaber übernehmen keine Haftung für technische Störungen, unruhigen Schlaf oder vorweihnachtlichen Stress, die in Zusammenhang mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb stehen. Wir haben hier den Plausch und das soll so bleiben. Garantieren tun sowohl der Goggiblog und citytrip.ch die saubere Durchführung der Aktion.

Die Zustellung der Sachpreise geschieht durch den Goggiblog und können nicht in bar ausbezahlt werden. Die Überweisung der Barpreise erfolgt durch Citytrip an die Gewinner. Details werden nach der Verlosung geregelt. Soll eine gemeinnützige Institution berücksichtigt werden, erhält der Gewinner den original Abschnitt der Post. Grundsätzlich werden nur ZEWO-beglaubigte Institutionen in der Schweiz berücksichtigt, ausser es kann nachweislich belegt werden, dass es sich um eine seriöse Organisation handelt, die in der Schweiz aber tätig sein muss. Der Goggiblog und Citytrip.ch behalten sich ausdrücklich vor, Begünstigte im Zweifelsfall auszuschliessen. Diese Teilnahmebedingungen können Gegenstand von Anpassungen sein, sofern diese der Präzisierung dienen. Stand: 5.Dezember 2008. Durch die Teilnahme am Wettbewerb stimmt der Teilnehmende diesen Bestimmungen zu. So. Das war's jetzt aber vom semiprofessionellen Amtsdeutsch. Lasst uns etwas Gutes tun!