Mich hat ja die Handy-Video-Werbung auf RTLirgendwas schon immer geärgert. Aber in Echt ist der tote Terrorist der absolute Brüller (bei der Bombenstimmung weiter unten, irgendwie passend)
Ich sollte weniger Youtube schauen...
Mich hat ja die Handy-Video-Werbung auf RTLirgendwas schon immer geärgert. Aber in Echt ist der tote Terrorist der absolute Brüller (bei der Bombenstimmung weiter unten, irgendwie passend)
Die Mail des Tages kommt heute von Cosmin Paun, von der Interessengruppe in der Schweiz lebender Rumänen. Ich bekam in einer umfangreichen Mitteilung zu wissen, dass dieser Verein seit vielen Jahren in der Schweiz kulturell tätig ist und ich bin sicher, das ist auch gut so:
Unser Ziel ist es, Rumänen in der Schweiz ein Gesicht zu geben und Schweizer Bürger für die Weiterführung der Bilateralen Verträge mit der EU zu mobilisieren. Mit ihrer Kooperation würden Sie einen grossen Beitrag zur Umsetzung dieser Ziele leisten. Falls Sie Fragen zur Internetkampagne haben, geben wir ihnen gerne Auskunft.Nun wäre mir die Sache vollkommen wurscht gewesen, doch hatte ich tatsächlich eine Frage zur Internetkampagne und wollte vom Absender wissen, woher er meine Adresse denn habe, denn ich empfände seine Botschaft eher als Spam. Seine Antwort kam prompt und knapp:
„Wir machen kein Spam. Ein bisschen Respekt bitte“Respekt. Stimmt. Völlig vergessen. Wie konnte ich auch nur! Und der Mail waren ja auch nur 14 verschiedene Links beigefügt, so dass selbst mein Mailprogramm die Mitteilung in den Müll-Ordner verschob. Vermutlich ist mir auch einfach entgangen, dass ich unter meiner Kontaktadresse hingeschrieben habe, man möge diese für jede beliebige Internetkampagne verwenden. In diesem Sinne: Sorry, Herr Paun.
"Ich habe leider kein Zeit für eine Debatte. Sorry, vieleicht ein anders mal."So ein Mist. Ich war wohl nicht kooperativ genug, sondern nur guter Hoffnung auf ein paar brauchbare Argumente zu stossen, die ein JA zur erweiterten Personenfreizügigkeit verdient hätten. Soll ich aufgrund der Art und Weise dieser Kommunikation stattdessen Rückschlüsse ziehen, wie Rumänen dereinst ihre Anliegen durchsetzen werden, wenn die Freizügigkeit erst einmal da ist?
"Ich erwarte keine Obiektivität von Ihnen. Ich will sicher nicht antworten"Tja. Eine der grössten Ungerechtigkeiten der Welt ist halt leider, dass eine Volksabstimmung nie objektiv ist, sondern immer die Summe vieler subjektiver Meinungen.
© Goggi um 07:39 Schubladisiert in: EU, Personenfreizügigkeit, Politik, Schweiz
[Trigami-Anzeige] (<-- was ist das?)
ESL Sprachaufenthalte, die Agentur für internationale Sprachaufenthalte verlost derzeit eine Reise für 2 Personen an das SONAR Festival in Barcelona, inkl. 3-Tagespass, Unterkunft und Taschengeld. Mit dieser Verlosung unterstreicht ESL die wichtigkeit eines ganz wichtigen Werkzeugs, mittels dem man sich weltweit Verständigen kann und so neue Kontakte und Freunde finden wird: Die Sprache. Das Sonar ist das erste europäische Festival für elektronische Musik in ganz Europa und findet in diesem Jahr vom 18. Juni bis 20. Juni 2009 in Barcelona statt. Hochklassige Künstler, Newcomer, Platten-Labels und DJs werden auf den verschiedenen Floors auftreten und viele Tausend Teilnehmer werden zu heissem Sound abtanzen. Dieses Festival ist auch ein Muss für Firmen aus dem Musikgeschäft und der Multimedia-Branche sowie Musikjournalisten, die vorne dabei sein wollen.
Doch wer ist ESL-Sprachaufenthalte eigentlich? Die führende Schweizer Agentur für Sprachaufenthalte ist in 40 Ländern vertreten und vermittelt Reisen in fast jedes Land der Welt. Anfang dieses Jahres wurde in Luzern schon das 18. Schweizer Büro eröffnet - Eine stolze Zahl! Im Angebot stehen speziell für Jugendliche zugeschnittene Ferien und für Erwachsene geeignete Reisen, sowie Kaderkurse bei denen ein intensives Sprachtraining vermittelt wird. Mit uns haben Sie die Möglichkeit 11 Sprachen zu lernen: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Japanisch, Mandarinchinesisch, Russisch, Arabisch, Portugiesisch und Griechisch!
Mit dem Wettbewerb und der Verlosung bietet ESL eine tolle Reise an, die man zusammen mit anderen Gewinnern in Barcelona verbringen wird. Natürlich offeriert ESL auch ein bisschen Taschengeld, sowie den 3-Tagespass für das angesagte Event. Und vielleicht haben die Gewinner schon die ersten Möglichkeiten ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und neue Leute kennenzulernen. Wer beim Wettbewerb mitmachen will, finden hier den Teilnahmetalon.
Viel Glück!
Teilnahmeschluss ist übrigens der 31.3.2009
"Ich lebe noch" - Das sind die Worte, die ein Blogger braucht, wenn er mal eine Woche lang nichts in sein Blog eingetragen hat und die Gefahr bestehen könnte, der nächste Artikel lasse noch einmal so lange auf sich warten. Nun, die Blogabstinenz hat natürlich einen zeitraubenden Hintergrund. Nachdem nun Mama nach überstandener Blinddarmgeschichte erfolgreich dem Spital davon gekommen ist, steht ein unglaublich grosses Projekt an, bei dem man den Zeitaufwand gerne mal unterschätzt. In einem Monat ist es nämlich soweit: Das Schweizerland ist um eine Geschäftsgründung reicher. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Verhandlungen mit potentiellen Kunden haben konkrete Formen angenommen, was noch fehlt ist eine Menge Papierkram. Ich merke gerade, dass das Produzieren von Texten viel einfacher und weniger zeitraubend ist, als all das Unwerben vor - und das Verrechnen nach der Schreibarbeit.
In meinem Unterfangen beflügelt hat mich die Sendung Kassensturz von gestern Abend in zweierlei Hinsicht: Nämlich hat dort nicht das billigste Fensterputzmittel den Test gewonnen und zweitens berichtete man von drei Jungunternehmern, die sich quasi von heute auf morgen selbstständig gemacht haben. Oder im übertragenen Sinne: Will man vom Schreiben leben, so muss man die Zeit für Ausbildung, Bewerbung, Recherche, Schreibarbeit, Korrektur und Abrechnung durch die Anzahl geschriebener Worte teilen und dieses mit einem Pro-Wort-Preis kombinieren, der zu einem akzeptablen Einkommen führt. Hinter einem Billigprodukt steckt dann meistens eine simple Kopie des Originals, hinter dem einiges an Arbeit steckt. So geschah es unlängst, dass ich einen von mir geschriebenen Text in einer Printzeitung wiederfand. Dem Text wurden zwei Zeilen und zwei Schreibfehler beigefügt. Ich will gar nicht wissen, wieviel der "Autor" für diese Kopierarbeit verdient hat...
Die Beispiele der drei Jungunternehmer machte mir zuletzt grossen Mut. Sie gehen das Risiko sich selbstständig zu machen ein, obwohl sie dafür enorme Investitionen tätigen mussten. Ronja Sakata verkauft asiatische Salatsaucen und übernahm hierfür teure Maschinen von seinem Vorgänger. Daniel Lüthold wiedereröffnet das Restaurant St. Michaelskreuz in Gisikon-Root (Tipp: Webauftritt machen!) und Thomas Schreiber führt die Höroase in Zürich . Alle drei haben sich für ihr Vorhaben hoch verschulden müssen und Ronja Sakata hofft, in fünf Jahren in die Gewinnzone zu kommen.
Lohnt sich das? Auch die in der Sendung zu Wort gekommenen Experten warnen vor zu hohen Erwartungen. Die ersten Jahre seien hart, die Investitionen besonders an die Zeit werde fast immer unterschätzt. Rund die Hälfte der Firmengründer gäben denn auch in den ersten zwei Jahren ihrer Tätigkeit auf. Eine Zahl die abschreckt.
Im nächsten Monat werden die Weichen nun endgültig gestellt und weil der Goggiblog halt auch eine Art Tagebuch ist, werde ich immer mal wieder darüber berichten. SChliesslich ist das Januarloch mitsamt dem Krisenjahr 2009 vorbei. Mann, bin ich gespannt :-)
Wie der Weltbild Verlag mit Kundendaten umgeht und wie man gemeinsam mit der AIG Europe versucht, diesen 25 Franken für eine unnötige Versicherung abzuluchsen
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Mit Weltbild AccidentCash plus gehen Sie sicher durchs Leben. Damit Sie weiterhin von diesem umfassenden Versicherungschutz profitieren können, erhalten Sie Ihre nächste Prämien-Rechnung (MONATLICH) ab 01.01.09Dem Brief war eine Rechnung über 25 Franken beigelegt. Ob es sich debei um eine Monatsprämie handelt kann aufgrund des schreibens nur angenommen werden. Gezeichnet war der Brief von Andy Dietschwiler und Tiziana Dante, die im Handelsregister als zeichnungsberechtigte Partner der AIG Europe aufgeführt sind. Frau Suter rief wie aufgefordert der Versicherung an, hatte aber weniger eine Frage, als vielmehr eine Bitte: "Ich wollte das nicht und bat die Dame die ich am Telefon erreicht habe, mir nichts mehr zu schicken", sagt Suter heute.
Bei Fragen rufen Sie uns ganz einfach an. Im Schadenfall und für alle anderen Fragen unter 043... . [...] Wir danken Ihnen für die Überweisung innert 10 Tagen [...]
© Goggi um 14:44 Schubladisiert in: AIG, Alltag, Beschiss, Versicherungen, Weltbild Verlag
Hurra! Endlich wird wieder auf Serien und seichte Unterhaltung gesetzt.
Laut einer Meldung in der Gratiszeitung "NEWS", ist die TV-Serie "LOST" zu anspruchsvoll für die Zuschauer des Schweizer Fernsehens. So interpretiert man dort jedenfalls die sinkenden Zuschauerzahlen gegenüber der letzten Staffel. Die Handlung sei für die Zuschauer verwirrend und deshalb schalte man einfach ab oder um.
Mit keinem Wort wird erwähnt, dass der Sendeplatz von Montagnacht auf Sonntagabend verlegt wurde und dann zur gleichen Zeit auf SF1 ein Schweizer Film läuft - aber das hat ja auch ganz bestimmt keinen Einfluss. Bei ProSieben jammert man ebenfalls, nachdem binnen Wochenfrist 300'000 LOST-Fans verloren gingen. Hier gibt man wenigstens zu, gegen die Dschungel-Sendung auf RTL "Ich bin ein Star- holt mich hier raus" schlechte Karten zu haben.
Laut Quotenmeter bleibt der beliebteste Sender aber RTL: Die durchwegs anspruchsvollen Sendungen "Wer wird Millionär", "Rach, der Restauranttester" und "Ich bin ein Star- holt mich hier raus" erreichen Woche für Woche Spitzenresultate. Ähnlich dürfte es ab Mittwoch zu und her gehen, wenn die neue Staffel "DSDS" bei RTL auf Sendung geht. Für alle die dann doch lieber TV-Serien schauen: Ab März laufen die neuen Folgen von "Dr. House", "Monk", "Law & Order" und die neue Staffel "CSI - den Tätern auf der Spur", bei der William Petersen zum letzten Mal in die Figur des Gil Grissom schlüpfen wird. Bei der Ausstrahlung in den USA erreichte Grissoms Abschied übrigens Traumquoten und vielen Serienfans wird erst jetzt bewusst, dass ihnen da der einzige glaubwürdige CSI-Forensiker verloren geht.
© Goggi um 07:53 Schubladisiert in: Serien, TV, Unterhaltung
Verletzte Frau nach Unfall in Windisch
Gehört auf Radio Argovia. Warum die verletzte Frau nach dem Unfall nach Windisch gebracht wurde, ist leider nicht bekannt.
© Goggi um 11:49 Schubladisiert in: Zitat des Tages
Noch immer dauert es nur vier Minuten um vom Gerichtsgebäude in die Zentrale des FBI zu fahren und das in Los Angeles, zwischen 8 und 9 Uhr - also genau in der Zeit, wenn man sich in L.A. zur Rush Hour auf den Autobahnen trifft. Aber egal. Wenn man sich Twenty Four anschaut will man genau so wenig Realität wie bei "Wege zum Glück". Die Serie läuft zur Zeit auf Premiere und Teleclub, aber selbstverständlich gibt es Möglichkeiten, sich das Ganze jetzt schon anzuschauen. Und ja: Ich konnte nicht anders. Die ersten drei Stunden hab ich schon durch. So ganz ohne CTU und Toni Almeida als Bösewicht muss man sich erst noch gewöhnen, aber Jack Bauer sieht halt schon verdammt gut aus, bei allem was er macht. Wer auch nicht warten will schaut einfach mal bei kino.to vorbei. Ich liebe diese Seite und so wie's aussieht nicht nur ich. Seit die erste Episode vor einer Woche online gegangen ist wurde sie schon über zwei Millionen Mal aufgerufen...
Übrigens bestehen gewisse Zweifel, ob die Seite kino.to legal ist. Falls jemand mehr weiss (und nicht nur schlau daher redet wie das auf anderen Seiten gemacht wird) melde er sich bitte. Nach Schweizer Recht sieht es wohl so aus, dass man sich grundsätzlich auch urheberrechtliches Material herunterladen darf - nur anbieten ist verboten. Da bei kino.to nur gestreamt wird, wird da nichts verletzt, oder? Ausser der Moral natürlich, aber man kann es nicht allen recht machen ;-)
© Goggi um 08:01 Schubladisiert in: 24, Serien, Twenty-Four
Heute erreichte mich eine Pressemitteiling per Mail, die mich offen gestanden etwas ins Grübeln brachte. Erstens kenne ich den Absender, den "Grünen Blogger Andreas Kyriacou" in keinster Weise und zweitens weiss ich seit heute nicht mehr so recht, ob ich am 8. Februar wirklich ein JA zu der Personenfreizügigkeit einwerfen soll, wie der Mann das von mir erwartet.
Worum geht es? Am 8.2.2009 stimmt das Schweizer Volk darüber ab, ob es Ausländer mag oder nicht. Auch wenn die Abstimmung eine viel komplexere Sache ist, die über die Zuwanderung aus "alten" und "neuen" osteuropäischen Staaten eine Regelung finden soll, werden die meisten Stimmberechtigten im Abstimmungskampf derart mit reisserischen Parolen bombardiert, dass mancher nur noch resigniert nicht abstimmen wird, oder einfach irgendwas abstimmt, ohne die Tragweite eines Neins oder eines Jas zu kennen. Würde man in einer Umfrage auf der Strasse die Leute Fragen, worum es bei der Abstimmung genau geht, hätte eine Mehrheit nicht den blassesten Schimmer.
So wirken die Kampagnen sowohl der Gegner wie auch der Befürworter wie eine grossangelegte Manipulation der Sinne, wie sie Vincent Raven nicht besser könnte. Auf Plakaten prangen Schwarze Raben, die den Acker zerfressen, oder Äpfel mit denen gegen die Raben geworfen wird. Mir scheint, die Politik passt sich der Soap-Süchtigen Fernsehkonsumenten an, die sich täglich dumme deutsche Talksendungen anschauen und verzweifelt "Hol mich hier raus" schreien, während sie sich die Finger wund wählen, weil sie ein Auto mit "O" kennen, oder Mike Shiva um Rat fragen wollen. Kurzum: Was eine wichtige Sache wäre, wird zur manipulativen Show.
Damit wären wir wieder bei der Pressemitteilung, die mich heute erreicht hat:
"20 Schweizer BloggerInnen treten gemeinsam für die Fortsetzung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit ein."
"Auf Initiative des Zürcher Grünen Bloggers Andreas Kyriacou haben sich 20 Bloggerinnen und Blogger zusammengeschlossen, um für ein Ja am 8. Februar zu werben [...] Mit von der Partie sind vier BundesparlamentarierInnen und weitere bekannte BloggerInnen"Die Hälfte der bekannten BloggerInnen sind mir gänzlich unbekannt und von Andreas K. höre ich heute das erste Mal. Wird da das sonst gemiedene Medium "Blog" womöglich für eine politische Kampagne missbraucht? Weiter seien auch der "deutschsprachige Satire-Blog Swiss-lupe und der viel gelesene Blog climbtothestars mit dabei. Jetzt bin ich beruhigt, denn Lupo Lupe wird schon keinen Mist schreiben, wenn dann "jeder Teilnehmende bis zum Abstimmungssontag auf seinem eigenen Blog einen Beitrag schreibt" - ich bin gespannt!
"Die Befürworter der Personenfreizügigkeitsabstimmung haben gelernt. Sie tun gut daran, die Folgen eines Neins ins Zentrum zu rücken. Mit einem bisschen unterschwelliger Existenzangst gewürzt wird jeder Abstimmungskampf gleich nochmals so schön. Die Gegner laufen deshalb Sturm gegen das Argument, ein Nein bedeute das Ende der Bilateralen. Sie argumentieren ungewohnt sachlich, aber gewohnt einseitig."Das schreibt beispielsweise Michael Jäger im aus dem Nichts gestampften bilablog. Was bitteschön soll ich damit anfangen? Muss ich jetzt JA stimmen weil die Gegner Idioten sind, oder gibt es noch ein paar brauchbarere Argumente?
© Goggi um 08:01 Schubladisiert in: Personenfreizügigkeit, Politik, Schweiz
[Trigami-Review] was ist das?
Wie oft hat man sich schon ein Job-Inserat in der Zeitung oder auch online angeschaut, das eingehüllt in interessant klingende Worte sich später als veritable Fehlbewerbung heraus gestellt hat! Jeder der sich schon auf offene Stellen beworben hat, kennt die Arbeit die dahinter steckt, wenn man sich im Hinblick auf eine seriöse Bewerbung über den möglichen neuen Arbeitgeber zuerst einmal informieren möchte.
Livejobs.ch bietet nun Arbeitgebern eine vollkommen neue Art ihr Unternehmen und die zu besetzende Stelle in einem Videofilm zu präsentieren. Arbeitsuchende haben dadurch die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild über die Firma zu machen.
So ist es bei Livejobs.ch möglich, dass sich Bewerber und das Unternehmen auf unkomplizierte Weise ein erstes Mal treffen und die sprechenden Bilder über die Vorgesetzten, Mitarbeitende und die Botschaft zur Unternehmenskultur werden den ersten Eindruck für Stellensuchende prägen und eine allfällige Bewerbung wird unter ganz neuen Voraussetzungen und mit entsprechend grosser Motivation verfasst.
Ob als Fachleiter Normenstelle, oder Elektronik-Techniker TS oder Automatiker HF, der Auswahl der Jobs werden keine Grenzen gesetzt. Weil das Portal noch sehr jung ist und potentielle Firmen erst nach und nach auf das eindrückliche Potential von Livejobs.ch aufmerksam werden, lohnt sich ein regelmässiger Blick auf die Internetplattform. Alle Jobvideos lassen sich übrigens als Podcast downloaden und mit dem RSS-Feed kann man sich die neusten Publikationen auch gleich abonnieren.
Und: Livejobs.ch wächst weiter! In Kürze werden neue Services dazukommen, versprechen die Betreiber aus dem zürcherischen Wetzikon. Die Produktion und Veröffentlichung internetbasierter Job- und Companyvideos soll dabei aber Kernpunkt der Tätikeiten bleiben und die Videos würden mit viel Authentizität und „live"-Charakter erstellt. Neue Dienstleistungen und Konzepte im Online-Business werden mit dem Ziel entwickelt, reale und emotionale Botschaften zu vermitteln, die ein hohes „get together" erzeugen.
So sollen mit dem Angebot sämtliche Berufskategorien und Branchen angesprochen werden und tatsächlich scheint hinter dem Projekt ein gelungenes Konzept zu stehen, das es im Auge zu behalten gilt. Livejobs.ch hat das Potential, Fachpersonen und die geeignete Stelle zusammen zu bringen und eignet sich deshalb für Kleinstunternehmen gleichwohl wie für international ausgerichteten KMU und Grossunternehmen.
... und kein bisschen weiser. Dafür glücklicher. Schliesslich habe ich noch alle Haare auf dem Kopf und kann auf eigenen Füssen gehen - und das in vielerlei Hinsicht. Meine Schätzelis passien auf mich auf, der Schnee und das Eis taut endlich wieder dahin wo der Pfeffer wächst und mit genug LOST, House, 24 und Dexter intus lebt sich auch in diesem Alter recht passabel. Eine Zusammenfassung von dem was noch fehlt, liefert uns an dieser Stelle Peter Fox (ausser dem Teil mit der Frau und dem schnellen Auto, aber sonst..)
Ich werde ja immer mal wieder gefragt: "Goggi?", werde ich gefragt, "Goggi, was machst Du eigentlich den ganzen Morgen?". Diesem Wissensdurst will ich nun Rechnung tragen und nach Durchsicht dieses Artikels würde ich sogar meinen, hier folgt eine Anleitung, wie sich ein gewöhnlicher Tag auch bei Euch abspielen könnte:
Nachdem ich alle interessant klingenden Überschriften im RSS Feed gelesen, geklickt und kommentiert habe, war die Reihe an den Mail-Accounts die ich wohlweisslich nicht an einem einzigen Ort gebündelt habe, sondern bei denen ich so schön altmodisch einzelnen einloggen muss. Die darin enthaltenen Links zu den vierzehn aktiven Foren, aus denen mir mitgeteilt wird, User Sowieso habe eine Antwort geschrieben, sind ebenso abgeklappert wie beantwortet, wo das nötig war.
Bleiben noch die ordentlichen Mails, die nacheinander ein Einloggen bei Google Docs, MSN, Skype, Xing und Yahoo erfordern, schliesslich hat man seine Kontakte schön verteilt. Man weiss ja nie, plötzlich stürzt genau jener Teil des Internets ab wo man alles drin hat und dann hat man den Salat.
Also weiter in die vier eigenen Blogs, wo ein kurzer Artikel über meine Lieblingsserie, ein Bild des Tages, eine Meldung über steigende Krankenkassenprämien und ein Video von Pixelmatsch-Youtube-Video von Mad Manoush für heute reichen muss. Weil beim vorherigen Posting fünf Kommentare stehen, wollen diese sowohl kommentiert , wie auch die Blogs deren Autoren besucht sein. Ausserdem hat man ja nicht umsonst eine Blogroll und je nach Beziehungsstatus wollen wir doch bitte auch mal wieder bei den Gratis-Accounts von singles.ch, singelsearch, partyguide und yepnep vorbei schauen, oder mindestens bei exsila, falls ein Video für den Abend reichen muss.
Ach ja und da ist ja noch facebook. Einladungen zu einer Gruppe, deren Mitglieder ihr Nachname fehlerfrei buchstabieren können, zwei Barbapapa-Bildchen die ich mir neben elf Fun-Wall-Videos unbedingt anschauen müsse, drei Hugs die ich zurück huggen muss und sieben Freundschaftsanfragen von mir gänzlich unbekannten Personen, bei denen ich pflichtbewusst Nachfrage, weil es könnte ja ein reicher Onkel dabei sein.
Nach diesem kurzen Ritual jeden Morgen nach Arbeitsbeginn, gibs endlich Mittagessen. Vielleicht sollte ich darüber twittern. Für meinen Psychologen, oder so. Aber der hat eben nur ein Telefon und sowas exotisches lege ich mir ganz bestimmt nicht zu. Da hat man ja für gar nichts nehr Zeit.
En Guete.
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Sie haben ein Projekt, das es voranzutreiben gilt? Sie brauchen eine ortsunabhängige und benutzerfreundliche Plattform um sich austauschen zu können? Projectplace ist der Ideale Ort hierfür. Neben einem Managingsystem für Dokumente bietet die kostenlose Anmeldung in der Grundversion aber noch viele weitere Vorteile: Das Software-as-a-Service Produkt bietet Ihnen Webkonferenzlösungen an, verfügt über eine ausgeklügelte Aufgabeplanung und erlaubt es über eine Projektwebseite auch interessierte Kreise über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Dass man auch als Projektmanager stets im Bilde ist wie sich Vorhaben entwickelt, kann man sich per E-Mail in Echtzeit alle Änderungen anzeigen lassen. Man verwaltet so noch zu erledigende Aufgaben und verfügt ausserdem über ein Instrument alle teilnehmenden Mitglieder mit wenigen Klicks zu kontaktieren, auf dem Laufenden zu halten und aktuelle Änderungen mitzuteilen.
Besonders hervorzuheben ist, dass Projectplace International europaweit Marktführer für webbasierte on demand Anwendungen für das Projektmanagement ist und in derzeit sechs Sprachen zur Verfügung steht. Die Nummer 1 verwundert nicht, denn die Usability der Webseite ist sehr einfach und selbsterklärend. Sie eignet sich auch für erste Schritte in webbasierter Zusammenarbeit, die sich später auch problemlos ausbauen lässt.
Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen, welche die gebündelte Zusammenführung für das anzugehende Projekt für Sie mitbringen wird. Auch wenn Fragen auftauchen, steht bei Projectplace Support an erster Stelle, denn die erfolgreiche Abwicklung eines Projektes ist auch ein Erfolg für die Plattform, auf der es gefertigt wurde. Verzichten Sie künftig auf komplizierte Installationen und vertrauen Sie auf die internetbasierte Lösung, welche die Projektmanagement Online-Lösung von Projectplace anbietet. Das Angebot kann kostenlos getestet werden und steht nach der Anmeldung ohne zeitraubende Downloads sofort zur Verfügung.
Für weitere Informationen besuchen Sie die übersichtliche Angebot von Projectplace.de und hinterlassen Sie im Goggiblog bitte Ihre Eindrücke über die ersten Erfahrungen. Ein kleiner, anonymen Test den ich auch weiterhin verfolgen werde, ist jedenfalls schon mal vielversprechend.
Man weiss, dass sie zurück gehen werden. Man weiss auch, dass sie zurückgehen müssen. Und nach dem ersten Teil der neusten Staffel weiss man nun auch, dass sie unterschiedliche Wege gegangen sind und der Grund für die Rückkehr eine Frau ist.
LOST. Die einzige Serie, die vor dem start der vierten Staffel eine Zusammenfassung der ersten drei Staffeln präsentieren musste, weil sonst kaum einer mehr geschnallt hätte, worum es geht. Vielleicht lag es auch am Autorenstreik in Amerika, dass eine Zusammenfassung gemacht wurde, weil der durchschnittliche Amerikaner sich gar nicht mehr erinnert hat, dass es überhaupt mehr als eine Staffel LOST gegeben hat.
Wie dem auch sei: Der Start ist vielversprechend und weil ich mich selber zu den weniger intellektuellen Menschen zähle, gebe ich jetzt schon zu: Die Fragezeichen überwiegen. John lag irgendwie Tot in der Grube und auch aufgebahrt in der richtigen Welt und doch ist er immernoch da. Und ein paar andere Begegnungen der unmöglichen Art erwarten uns, neben eigenartigen Geschichten, die erst in ein paar Wochen ihre Logik finden werden. Aber das macht nichts. Um so schöner wird das AHA-Erlebnis sein, wenn uns dereinst in Folge 84 und vor der 5. Staffel alles schön erklärt wird.
LOST läuft als Free-TV-Premiere auf dem Schweizer Farbfernsenen SFzwei, jeweils nach "Life" und vor "Prison Breake", sonntags um 20.45 Uhr
© Goggi um 08:04 Schubladisiert in: LOST, Schweizer Fernsehen, Seien, SF
Es gibt Dinge, von denen keiner so recht weiss, wie sie heissen: Etwa die Winterblume, die den Kunden der Migros vor Weihnachten als Dankeschön für die Treue in die Hand gedrückt wurde. Oder der Nachfolger von Uno Generalsekretär Kofi Anan kann auch fast niemand nennen, ohne zuerst Google zu fragen.
Bei uns auf der Anrichte, steht seit ein paar Tagen ein hübsches rotes Gefäss, in dem wir - so könnte man meinen - nur Dinge aufbewahren, deren Bezeichnung nicht ganz eindeutig ist.
Auf dem Bild rechts sehen wir im Vordergrund etwas, das aussieht wie vertrocknete Blumen, dahinter, eine runde grüne Melone, ein Säckchen Gummibärchen und dahinter einen Mohrenkopf? Alles falsch. Was wir sehen ist eine Täuschung unserer Sinne, oder besser gesagt: ein Beweis unserer Unwissenheit. Was wir aber nicht zugeben müssen, schliesslich gibts Google und die wissen bekanntlich alles. Diese Artikel sei deshalb als Begriffserklärung verstanden, als Lexikon des Wissens, auch wenn wir bestimmt noch nicht so schlimm dran sind wie die etwas übergewichtige Frau, gestern bei "Frauentausch" auf RTL 2. Diese glaubte im Falle einer Artischocke einen Avocado in Händen zu halten und verwechselte Zwetschgen mit Schalotten.
Das dürre Gewächs im Vordergund nennt man Physalis (Physalis peruviana) und versteckt in seinem Inneren eine kirschengrosse, leicht säuerliche Frucht. Renato Mitra schreibt dazu auf seinem Blog, die in den Anden beheimatete Kapstachelbeere sei reich an Vitamin C, B1, Provitamin A, und Eisen und eigne sich bestens als Alternative zu Junkfood für lange Tage und Nächte vor dem Computer.
Die Melone im hinten rechts ist in Tat und Wahrheit eine Mango, genauer die am weitesten verbreitete Mangifera indica und gehört zu den und gehört zu den Sumachgewächsen. Sie schmeckt meines Erachtens furchtbar, aber das ist bekanntlich Ansichtssache. Man schreibt der Mango positive Wirkungen auf Darm und Gehirn zu (die beiden Organe leigen manchmal ja auch nahe beieinander) und sie enthält reichlich Vitamin A und pflanzlich gebundenes Eisen, das von Körper aber nicht so gut aufgenommen werden kann.
Die Gummibärchen im grünen Säckchen sind tatsächlich Fruchtgummierzeugnisse, aber keineswegs Bärchen, sondern Bosch-Ueno-Bohrmaschinen. Während man Gummi-Cola-Flaschen noch eher Gummi-Cola-Flaschen nennen kann, fallen die Nachbildungen der besten Bohrmaschine der Welt wohl eher wieder unter den Sammelbegriff Gummibärchen. Aber macht nichts. Die BoschBärchen schmecken lecker und haben genau 0% Fett.
Einen leicht höheren Fettgehalt hat das in Goldpapier eingepackte und mit Zucker... pardon: Eiweissschaum gefüllte Schokoladeerzeugnis mit Waffelboden. Nämlich etwa 1,2 Kilo pro Portion. Falsch ist die in der Schweiz verbreitete Bezeichnung "Mohrenkopf", die unlängst als rassistisch deklariert wurde, während der deutsche "Schokokuss" etwas gar von der deftigen Füllung ablenkt und "Negerkopf" auch nicht mehr soooo beliebt ist, besonders in Multikultikreisen. Der Werbeslogan "Mann, ist der Dickmann" unterliegt übrigens einem Rechtschreibe- und Kommatafehler. Es sollte nämlich heissen: "Mann macht der dick, Mann"
Nach so viel geballtem Wissen verköstige ich gleich mal ein paar Gummimaschinen und ein paar Physalis. Das Bilderrätsel könnte eigentlich zu einer regelmässigen Rubrik werden im Goggiblog. Mal gucken.
© Goggi um 12:33 Schubladisiert in: Alltagshilfe, Wissenswertes
Lange Zeit dachte ich: wenn ich öffentlich zugebe, keine Ahnung zu haben wie "Social Bookmarking" genau funktioniert, gebe ich mich der Lächerlichkeit Preis. Seit heute weiss ich: Alle anderen wissen es auch nicht.
Laut einer 2008 veröffentlichten Studie, hat ein Drittel der Befragten keine Ahnung was "Web 2.0" besdeutet, geschweige denn, diesen erklären können. Noch schlimmer: Fast alle haben zwar schon etwas im Internet bestellt, aber nur 4 von 10 Usern wissen, was es mit dem Begriff "Direktbestellung" auf sich hat. Mit exotischen Begriffen wie "Trackback" oder "Tagwolke", so die Studie weiter, wüssten rund die Hälfte der Internetsurfer nichts anzufangen.
Das Marktforschungsinstitut eResult wollte eigentlich nur wissen, was die Leute unter Web 2.0 verstehen und musste feststellen, dass die Meinungen weit auseinander gehen. Grundsätzlich kam man zum Schluss, dass sich die Begriffsumschreibung in den letzten Monaten dermassen verändert habe, dass selbst Experten keine genaue Beschreibung mehr fänden. Dies gelte neben dem Web-2.0- genauso für den E-Commerce-Bereich. Oder anders gesagt: Die Webseiten werden dermassen schnell mit neuen Funktionen gefüllt, dass der Durchschnittsbürger einfach nicht mehr nachkommt. Man bedenke: In den Industrieländern ist über die Hälfte der Menschen älter als 50 Jahre und die machen den täglichen Fortschritt nur zaghaft mit. Die schöne schnelle Internetwelt droht fast zum Spielzeug für Randgruppen zu verkomen, obwohl in jeder Internetecke täglich Revolutionäres erfunden wird - ich frage mich gerade: Wofür eigentlich?
© Goggi um 17:27 Schubladisiert in: Best of Internet
Man mag es dem Schiedsrichter der Partie Recreativo Linense gegen Saladillo Algesiras verzeihen, wenn er die Übersicht darüber verloren hätte, wem genau er im Spiel einer spanischen Feld- und Wald-Liga nun eine Rote Karte verpasst hatte, oder besser: wem nicht. Sich Letzteres zu merken könnte durchaus einfacher gewesen sein. Doch der Mann in Schwarz machte seine Sache gut und raportierte gemäss einer Meldung im Gratisblatt NEWS, er habe nach der Keilerei je neun Spieler beider Mannschaften vom Platze verwiesen - sofern das die Weggeschickten überhaupt interessierte und diese nicht einfach weiter geboxt haben.
Und so konnte der Ref auf das Meldeblatt einfach "Fast Alle" hinschreiben. Das Spiel musste übrigens abgebrochen werden, nachdem die drei Drückeberger nur noch Zwei gegen Einer spielten und sich keiner mehr traute den Ball an der Mittellinie zu holen. Unbekannt dagegen ist, ob der Schiri nicht versehentlich einem Zuschauer die Rote Karte gegeben hat, der mit Fan-Leibchen (gibt's sowas in der 7. Liga?) auf das Spielfeld gestürzt war. Gerüchten zufolge sei ausserdem allen 32 Zuschauern ein Stadionverbot verhängt worden. Leider hatte wohl keiner ein Handy dabei - DAS wär was für Youtube gewesen!
© Goggi um 16:57 Schubladisiert in: Asta la vista, Fussball
© Goggi um 18:00 Schubladisiert in: billig reisen, billigreisen, eurosun, last minute, lastminute, reise, Reisen, urlaub
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Goggi ist Pressechef beim FC Aarau, freier Journalist beim "Reussbote", Autor und Schriftsteller; ist 42 Jahre jung und lebt im schönen Aargau zusammen mit Miss Sunshine auf einem Elfenbeinturm. Er ist stolzer Papa eines 10-jährigen Sohnes, der ebenso ein begeisterter Fan des FC Aarau und des SC Bern ist. Im Goggiblog schreibt Remo Conoci alias Goggi über Alltägliches aus dem Internet und aus dem richtigen Leben. Noch mehr Profil - Kontakt: goggiblog@gmail.com