Sonntag, 31. Januar 2010

LOST Season 6 - Live Stream der Premiere

Heute Abend steht eine schwierige Entscheidung an: Soll ich Giacobbo/Müller schauen (SF1, 21.45 Uhr) oder die 5. Staffel von LOST (SF2, 22.05 Uhr). Nun, wahrscheinlich weder noch. Denn ebenfalls heute ist der erste Teil der letzten LOST Staffel im Internet aufgetaucht. Das spannende: Die Serie geht eigentlich erst am kommenden Dienstag los.

Spoiler-Warnung! Wer die 5. Staffel noch nicht gesehen hat sollte jetzt lieber nicht weiter lesen. Am Ende dieser Season passiert nämlich etwas, was die Fans rund um den Globus in reinem Entsetzen zurückgelassen hatte. Das Ereignis wird von unsereiner als relativ endgültig betrachtet - im Fall von LOST war es natürlich nur eine erneute Wendung ins Geheimnisvolle. Würde der Plan aufgehen? Wird die Verzweiflungstat von Kate dazu führen, dass die inzwischen im Jahre 1972 gestrandeten Menschen weg von der Insel kommen und alle uns bekannten Ereignisse ungeschehen macht? Wir möchten daran Zweifeln.

"Die Fans werden enttäuscht sein"

Die Produzenten von LOST haben sich darum bemüht, dass keine Informationen zur Handlung an die Öffentlichkeit gelangen. Und tatsächlich: schon nach wenigen Sekunden der neuen Staffel erkennt man, dass die Spannung perfekt aufgebaut wird. Die Blicke der Schauspieler, Wunden die da nicht hingehören und Menschen die gar nicht mehr leben, werden uns gezeigt. Und was macht dieser Fuss da unter Wasser? In einem Interview versucht Matthiew Fox (alias Jack) die Erwartungen zu dämpfen: ""Die Leute wollen, dass es auf eine bestimmte Weise endet. Es wird aber auf eine ganz eigene Weise enden." Er glaubt, dass "viele Fans enttäuscht sein werden"

Die ehrliche Meinung eines Hauptdarstellers? Oder eher eine perfekt durchdachte PR-Aussage. Sicher ist: Die 6. Staffel von LOST ist die letzte und läuft ab Dienstag, 2. Februar 2010 im US-Fernsehen (und danach auf den üblichen Graustufen des Internets). Den Stream den Ihr hier findet ist ein Mitschnitt von der Premiere aus dem "Sunset on the Beach" auf Hawaii. Mieses Bild, schlechter Ton und keine Ahnung woher die Baustellengeräusche kommen - aber den ersten Teil der 6. Staffel so live reinzuziehen ist mal was Neues ...und ich bin begeistert!

Freitag, 29. Januar 2010

2010: Nur 11x Vollmond

Jeder spürt den Mond, heisst es. Ich kenne sogar Hexen, die nackt über's Spielfeld im Brügglifeld tanzen wollen - was sogar ginge, findet der Februar-Vollmond doch rund 10 Minuten vor Ende des Spiels Aarau-Luzern statt. Nun, ich selber spüre den Vollmond zwar nicht, nur mein Umfeld und da gibt es Leute, die tun das schon in den 14 Tagen vorher und in den 14 Tagen nachher auch noch.

Also immer. Die Hauptwirkung des Mondes soll aber zwei, drei Tage vor der Völlerei sein, also im aktuellen Fall vorgestern bis gestern, sodass wir uns heute quasi in Sicherheit wähnen können, Vollmond ist nämlich erst am Samstag um 07 Uhr 17 und 36 Sekunden.

Damit alle wissen, wann sie zu spinnen haben, hier noch die genauen Vollmond-Zeiten für unsere Gegend. Man beachte, dass wir in diesem Jahr den Vollmond nur elfmal sehen können. Zwar wiederholt sich die Konstellation zwölf Mal, beim letzten Vollmond findet aber gleichzeitig eine komplette Mondfinsternis statt.

Samstag, 30. Januar 2010, 07:17:36 Uhr
Sonntag, 28. Februar 2010, 17:37:54 Uhr
Dienstag, 30. März 2010, 04:25:24 Uhr
Mittwoch, 28. April 2010, 14:18:30 Uhr
Freitag, 28. Mai 2010, 01:07:18 Uhr
Samstag, 26. Juni 2010, 13:30:24 Uhr
Montag, 26. Juli 2010, 03:36:36 Uhr
Dienstag, 24. August 2010, 19:04:36 Uhr
Donnerstag, 23. September 2010, 11:17:12 Uhr
Samstag, 23. Oktober 2010, 03:36:30 Uhr
Sonntag, 21. November 2010, 18:27:24 Uhr
Dienstag, 21. Dezember 2010, 09:13:30 Uhr (komplette Mondfinsternis)



Dienstag, 26. Januar 2010

Marcel Rohner zum FC Aarau

In einer knappen Mitteilung kündigt die wichtigste Sponsorengruppe des FC Aarau, der "Club 100", bevorstehende Rochaden an. Als Co-Präsidenten werden neu Michael Hunziker und René Herzog vorgeschlagen, in den Vorstand des "Club 100" soll zudem Ex-UBS-Chef Marcel Rohner geholt werden. Reine Sympathie, oder die Vorbereitung einer Revolution?

Blenden wir zurück: Vor fünf Jahren liess sich der umstrittene Christian Stebler zum neuen Präsidenten des FC Aarau erküren - bis dahin war dieser umtriebig sowohl im FC Aarau, wie auch beim Club 100 engagiert. Bei dessen Abtritt zwei Jahre später, stand er (und mit ihm der Club 100) im Machtkampf mit der "Crew Schmid", die dem zweiten grossen Geldgeber, der "Sponsorenvereinigung" nahe stand und steht. Fredy Schmid trat hiernach das Präsidium der FC Aarau AG an. Nach zwei relativ erfolgreichen Jahren, steht der FC Aarau nun vor einem neuerlichen Wendepunkt und zwar sowohl sportlich, strukturell und auch finanziell - was wiederum den "Machtkampf" der Sponsorengruppen entfachen könnte. Denn: Wer zahlt will befehlen - auch wenn in jüngster Zeit besonders beim FCA diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht wurden.

Der Club 100 positioniert sich nun mit den personellen Änderungen in fast augenscheinlicher Weise auf dem Schachbrett des Fussballumfelds: Mit Michael Hunziker wird ein Mann ins Co-Präsidium geholt, der den FC Aarau als Gründer und Präsident der FC Aarau Aktiengesellschaft vor dem Ruin gerettet hatte. Es gibt einige Leute im Umfeld des FC Aarau, die in der Person Hunzikers den "letzten tauglichen Präsidenten" sehen und ihn sich zurück wünschen. René Herzog, der ebenfalls für das Co-Präsidium im "Club 100" vorgesehen ist, gehört dem Vorstand, resp. dem Verwaltungsrat des FC Aarau bereits seit über 20 Jahren an und war schon in vielen Fällen rettendes Bindeglied zwischen den Fronten. So ist Herzog zum Beispiel zu verdanken, dass nach dem Abgang Steblers zwischen den Sponsorengruppen eine minimale Konkordanz geblieben ist und zeigt sich ausserdem erfolgreich verantwortlich für das Stadion-Projekt im Torfeld Süd.

Der Zugang von Marcel Rohner mit "frischem Wind in die Reihen der FCA-Geldgeber" (Aargauer Zeitung) zu umschreiben, könnte eine massive Untertreibung sein. Ein Mann wie Rohner holt man nicht weil er im Geld badet - obwohl alleine seine Abgangsentschädigung bei der UBS den FCA über Jahre hinweg retten könnte. Klar, er ist bekennender Fan vom FC Aarau (und nicht etwa des Grasshopperclubs, wie die oben erwähnte Zeitung irrtümlicherweise verbreitet hat), dennoch schätze ich Rohner viel mehr ein, als ein Turm im langärmligen Kampf um die Macht im Verein. Strategisch perfekt positioniert zwischen sportlichem Absturz und bevorstehender Generalversammlung der FC Aarau AG. Wird Rohner den entscheidenden Zug ermöglichen? Wird er gar der wichtigste Zuzug beim FC Aarau? Oder finden sich durch ihn "nur" neue Geldgeber? Sicher ist, dass Bewegung rund um die Geschicke des FC Aarau kommt.

Und das ist gut so. Ohne Partei zu ergreifen und ohne eine Veränderung herbeireden zu wollen, ist alleine das Lebenszeichen aus dem Umfeld Indiz dafür, dass die Belange des FC Aarau auch einflussreichen Personen nicht vollends egal ist. Vielleicht zu oft hörte man Protagonisten lamentieren, man arbeite umsonst, gebe viel eigenes Geld aus und werde dann auch noch beschimpft. In der hier und da zerfahrenen Situation der Aargauer ist ein positiver Antrieb - von welcher Seite auch immer - eine gute Wendung. Die Weichen werden indes im Februar gestellt: Am 7. findet im Brügglifeld das kapitale Spiel gegen die AC Bellinzona statt, am 10. des Monats orientiert der Verwaltungsrat des FC Aarau unter anderem über die bevorstehende Kapitalerhöhung, und am 22. Februar wird im Club 100 gewählt.

Montag, 25. Januar 2010

Wir, die Dummen

Aha! In einer aktuellen Vox-Studie von gfs.bern, hat man aufgrund von 1008 Telefonanrufen herausgefunden, dass das "Ja" zur Anti-Minarett-Initiative eigentlich von der dummen Bevölkerungsschicht zu verantworten ist und sich die Stimmung nicht gegen die Minarette oder gegen Muslime richtet, sondern Ausdruck der Angst vor dem Islam sei. Die Intellektuellen sind tolerant und weltoffen - wir, die dummen sind Schuld am Debakel.

Vorauszuschicken ist, dass die Umfrage vom selben Institut durchgeführt wurde, das vor der Abstimmung eine klare Ablehnung der Initiative prognostiziert hatte. Damals wie heute wird die Richtigkeit der Angaben von den Zeitungen vorbehaltlos übernommen. Weshalb gerade die jetzige Umfrage mehr Wahrheitsgehalt haben soll, weiss niemand genau. Wieder wird die "repräsentative Studie", die unter einem Promilleanteil der Stimmbevölkerung durchgeführt wurde, in sämtlichen in- und ausländischen Medien als umfassende Nachbetrachtung veröffentlicht. Das führt mich unweigerlich zur Frage, die ich mir in solchen Fällen immer wieder stelle: Sind Zeitungen noch in irgend einer Weise glaubhaft? Oder wird einfach nur noch blind zusammenkopiert, was in irgend einer Agentur aufgeschrieben wird?

Bild: Claude Longchamp, Meinungsforscher von gfs.bern. Am 23. Oktober 2009 gibt er der Initiative im Interview mit der Tagesschau keine Chance: "es ist gelaufen", 53% sagen nein, nur 34% ja - er hat sich massiv geirrt.

Man möchte fast sagen: Ein Glück, wer den Pressestatus besitzt, der kann Bockmist schreiben soviel er will und die Menschen glauben es". Meinungsbildung nennt man das. Noch immer besitzt die Zeitung, den Status der "Vierten Macht", wie es in meinem alten Staatskundebuch noch drin steht. Dass eine Umfrage von einem Institut, das in seinen Prognosen immer wieder brutal daneben liegt, als bare Münze übernommen wird, unterstreicht den Verlust der Glaubwürdigkeit der Presse. Ein interessantes Szenario habe ich in diesem Zusammenhang letzte Woche bei der Landung des A380 in Zürich beobachtet. Die Medien haben nicht kritisch oder gar investigativ über das neue Flugzeug berichtet, sondern in ihren Zeitungen die vorgefertigten Häppchen weiter gegeben, die zusammen mit dem Apéro grosszügigerweise bereitgestellt wurden. Da waren nicht wenige Journalisten, die haben das Pressezelt keine Sekunde verlassen. Würde in der Pressemappe drin stehen, das Flugzeug sei pink- die hätten das so abgeschrieben.

Die Frage ist: Wie lange geht das noch gut? Sind die schwindenden Abonnentenzahlen, der Einbruch im Inseratevolumen von 20%, die immer dünner werdende Presselandschaft nicht ein Indiz dafür, dass der dumme Mittelstand mit Lehrabschluss sich doch nicht für so dumm verkaufen lässt? Ich habe noch mehr Fragen: Was will uns die Vox-Studie genau sagen, ausser einmal mehr, dass der Volksentscheid falsch war. Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass gerade aufgrund der Sofortverbreitung durch die Medien, ein schlauer Zeitgenosse so eine Studie nicht ganz einfach manipuliert? Schliesslich hat man einen "Schaden" zu beheben, der die Abstimmung verursacht hat.

Für mich ist klar: Die Vox-Studie ist weniger Wert als das Zeitungspapier auf dem sie veröffentlicht wurde und die intellektuelle Schicht hinterfragt das Resultat keine Sekunde. Die Tatsache, dass kritische Fragen dagegen von einem Dummen mit Lehrabschluss gestellt werden, sollte der Elite doch zu Denken geben...

Freitag, 22. Januar 2010

Porno des Tages

Liebe Freunde der Pornografie. Ich muss an dieser Stelle den lüsternen Lesern mitteilen, dass ich hier und heute zum letzten Mal einen scharfen Porno veröffentlichen werde. Ich habe einen Zensurmann engagiert, der jeden Moment eingreifen könnte. Also geniesst es, solange es geht!




Die LeShop iPhone Applikation

Es gibt gefühlte zwei Milliarden Apps für das iPhone und man muss das einfach mal sagen: Die meisten davon sind Schrott. Einmal heruntergeladen hat man seine Radiostationen irgendwann zusammen, facebook, Telefonbuch und ein paar Spielchen funzen soweit auch ganz gut. Es kommt daher eher selten vor, dass eine wirklich brauchbare App auf dem Markt erscheint, die nichts kostet und einigermassen einen Nutzen bringt. Die App von LeShop könnte so eine sein.

Wenn ich iPhone schreibe, meine ich übrigens auch iPod. Viele der nützlicheren Anwendungen auf dem kleinen schicken Teil sind nämlich auch für die Handhelds geeignet, die nur über eine WiFi-Verbindung nach Aussen kommunizieren können. So auch die App von LeShop. Diese erlaubt es einem Hausmann wie mir, Einkäufe vom Küchentisch aus zu erledigen. Nicht nur des integrierten Einkaufszettels wegen, sondern weil mit der kleinen App auf das gesamte Sortiment der Migros zugegriffen werden kann. Statt mit dem virtuellen Zettel selber in den Laden zu stapfen, löst man die Bestellung einfach via der selben App aus oder vervollständigt sie am PC. Was man auf jeden Fall braucht, ist eine kostenlose Registrierung bei LeShop.ch. Geliefert wird die Ware am Folgetag zwischen 17 und 20 Uhr, fällt diese auf einen Samstag klingelt der Express-Pöstler zwischen 7 und 11 Uhr - bezahlt wird übrigens per Kreditkarte oder Einzahlungsschein und CUMULUS-Punkte gibt's ebenfalls.

LeShop, der Online-Einkaufsladen der Migros beweist mit seiner App, dass man auch beim orangen Riesen nicht um Neuerungen verlegen ist. Schon bei der Gründung des Online-Portals vor 12 Jahren, nahm sich der heute noch aktive Mitbegründer Christian Wanner einiges vor. Damals noch als unabhängige Firma gegründet gehört LeShop seit 2003 zur Migros Genossenschaft und verzeichnet nicht erst seither zweistellige Zuwachsraten. Auch das ist mit ein Grund, warum nun die neue und in der Schweiz einzigartige Shoplösung geschaffen wurde. Die Zeichen der Zeit stehen eindeutig auf mobile Freiheit - die App von LeShop als Vorbild für alle?

Das könnte durchaus sein. Die iPhone Applikation läuft sehr stabil und erlaubt schnellen Zugriff auf sämtliche verfügbaren Artikel der Migros. Auch Artikel der Billiglinie "Budget" kann man einkaufen, die Preise bewegen sich im Rahmen jener im Laden. Vorsicht ist geboten, beim Mindestbestellwert. Unter 99 Franken Warenkorbwert geht gar nichts und unter 160 Franken Bestellwert kostet die Lieferung fast 16 Franken. Wer aber regelmässig bestellt, profitiert diesbezüglich von einem Treuerabatt und bezahlt nur ab Fr. 7,90 für das Porto. In diesem Zusammenhang bitte den 30-Franken-Gutschein beachten, der mit der letzten CUMULUS-Abrechnung verschickt wurde und den man bei der Erstbestellung einlösen kann.

Die LeShop-App finde ich eine 5-Sterne-Anwendung. Man kann sich die Free App aber auch ohne eine Registrierung runterladen und anschauen wenn mal kein Netz da ist, geht das Stöbern im Laden auch offline. Am Besten mal im App-Store blättern, die Anwendung erscheint dank zahlreicher guter Rezensionen ziemlich weit oben.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Ihr lieben Prominenten

Sehr geehrte Prominente

Das möchten Sie doch sicher auch einmal! Ein unterhaltsames Interview mit einem kompetenten und freundlichen Entertainer. Bei mir waren schon hübsche junge Fussballerinnen, Stars aus vergangenen Zeiten und Politiker von Format. Auf dem Bild sehen Sie den Sportchef des FC Aarau Fritz Hächler (der Kleine) , er war der erste Gast im Super League Stadion des FC Aarau. Kurz vor dem Spiel und/oder während der Pause antwortete mein Gast auf unterhaltsame Fragen, die sich nicht nur um den Sport drehten. Ihm folgten interessante Persönlichkeiten, Legenden und... ja eben, die ganz Grossen fehlen irgendwie noch. Wie wär's mit Ihnen? Melden Sie sich doch einfach bei mir unter goggiblog(at)gmail.com und präsentieren Sie sich und Ihre Besonderheit einem breiten Publikum. Los geht's am 7. Februar mit dem kapitalen Spiel gegen die AC Bellinzona - das Brügglifeld wird voll sein und Sie mittendrin!

Das Geheimnis von Omega-3 Säuren

Omega-3 Fettsäuren bezeichnete man vor deren eigenen Kategorisierung allgemein als Vitamin F, ein Stoff, der vom Körper nicht selber produziert wird, aber von lebenserhaltender Bedeutung ist. Die gesättigte Fettsäure kommt in der Natur recht oft vor, so auf pflanzlicher Basis zum Beispiel im Chinaöl, Leinsamen und Walnüssen oder in Fischerzeugnissen. Diese Nahrungsmittel haben gemein, dass sie nicht allen Menschen schmecken - was wiederum die Nahrungszusatz-Industrie auf den Plan gerufen hat. MAREGOLD verspricht mit dem Slogan "Fit & gesund mit Omega-3" den Körper mit dem wichtigen Stoff zu versorgen.

Bevor ich von diesem Selbstversuch berichte muss ich vorausschicken, dass ich mit Omega-3-Säuren bereits Erfahrungen gesammelt habe, wenn auch nicht mit Produkten von MAREGOLD. Ich kenne die Wirkung und diese ist für mich unbestritten. Nach meinem Empfinden helfen Sie direkt spürbar gegen das lästige Aufstossen. Ausserdem zeigten Studien eine geringere Anfälligkeit auf Herz-Kreislaufstörungen und Depressionen. Dazu seien in Zusammenhang mit ADHS (Hyperaktivität) bei den Betroffenen tiefere Omega-3-Werte festgestellt worden¹. Die indirekten Wirkungen kann ich aber nicht beurteilen, sondern verlasse mich auf die Nachweise auf Wikipedia.

Keine verlässliche Informationen finde ich über die empfohlene Menge auf diese Weise herangeführter Omega-3-Fettsäuren - offenbar ist man sich darüber nicht einig. MAREGOLD verspricht 80% Omega-3-Konzentrat auf Basis von hochreinem, marinem Fischöl. Klar ist, dass der Körper in der Regel überschüssige Vitamine ohne sie zu verwerten abbaut. Omega-3-Fettsäuren werden vom Körper im Zwölffingerdarm aufgenommen, dieser Prozess nennt man "micelieren". Dabei wird aber lediglich höchstens ein Fünftel des verabreichten Vitamins aufgenommen². Entscheidend ist also die Verabreichungsart. Die Kapselform von MAREGOLD hat den Nachteil, dass diese auf dem Verdauungsweg zuerst aufgelöst werden muss, ehe sie im Zwölffingerdarm miceliert werden kann. Dagegen werden von MAREGOLD die besonders ergiebigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA verarbeitet, die aus Fischöl gewonnen werden Zudem sind die Kapseln sind sehr klein und ohne lästigen Fischgeschmck, was die Einnahme sehr erleichtert.

Fazit

Meiner persönlichen Einschätzung zufolge, sind Omega-3-Fettsäuren von MAREGOLD für Menschen geeignet, die mit Lachs, Sardellen und Makrelen so ihre Mühe haben. Auch Walnüsse, Rapsöl oder Soja sind nicht jedermanns Sache. Die Wirksamkeit gegen Herz-Kreislaufstörungen scheinen mir hinreichend dargelegt und rechtfertigen das Zuführen dieses Nahrungsmittelzusatzes. Eine abschliessende Beurteilung über die veränderte Wirksamkeit gegenüber anderen Mitteln muss ich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, da die mir zur Verfügung gestellte Packung noch nicht aufgebraucht habe. Sinnvoll ist ohnehin eine über längere Zeit anhaltende Einnahme. Aus diesem Grund kann MAREGOLD gegenüber dem Einzelverkauf in Apotheken für Euro 29,99³ auch als Abo bezogen werden, bei dem die Monatspackung nur Euro 19,99 zu stehen kommt. Wer möchte, kann jetzt eine Gratis-Packung testen.

¹ Quelle: Wikipedia - ² Quelle: meine Ernährungsberaterin - ³ unverbindliche Preisempfehlung

Nach vorne schauen!

Gegen die den Entscheid des Aarauer Einwohnerrates, die Baunutzungsordnung für das Quartier Torfeld Süd zu ändern, wurde von einer Gruppe erfolgreich das Referendum ergriffen. Es handelt sich dabei um die selben Kräfte, die schon in den vergangenen Jahren gegen Mehrheitsentscheide, die sich um den Stadionbau des FC Aarau drehten, rekurriert haben und sich in der folgenden Abstimmung deutlich geschlagen geben mussten. Das neuerliche Referendum wird als weiterer Versuch gewertet, nicht in erster Linie das Stadionprojekt des FC Aarau zu verhindern, sondern eine alte Industriebrache zu retten, in der sich zahlreiche Kleinbetriebe aus der "Kreativwirtschaft" günstig eingenistet haben. Das Bangen vonseiten der FCA-Fans wird durch das Referendum um mindestens weitere vier Monate verlängert, die Abstimmung findet im Juni 2010 statt. Ein Kommentar.

Ich bin sicher, die Gegnerschaft wird händereibend das Forum des FC Aarau durchlesen und sich über den breiten Frust freuen. Ein Stück weit muss man Ihnen sogar gratulieren, denn sie haben es verstanden, politisch simple Instrumente zu nutzen, die jene noch nicht geändert haben, die sich in diesem Fall über deren Nutzen beschweren.

Im Weiteren demonstrieren uns die Gegner des Stadions noch eine weitere Eigenschaft, die wir "uns" auch endlich aneignen könnten: Kampfwille, Einsatz, an das Unmögliche glauben. Der Grund für das erneute Zustandekommen des Referendums liegt nicht an den "dummen Aarauern" (ich würde mich auch vier Monate vor einer Abstimmung zurückhalten mit solchen Äusserungen), sondern am eisernen Willen der Stadiongegner, ihre Kreativwirtschaft im Torfeld Süd zu erhalten. Und sei es nur für weitere vier Monate. Man geht dafür auf die Strasse, druckt Flugblätter, hängt Plakate auf, man bedient sich dabei einer eigenen Interpretation von Wahrheit, setzt auf die Lobby im Einwohnerrat.

Bild: Soll erhalten bleiben: Kloake in der Industriebrache Torfeld Süd

Jetzt die Schuld auf andere zu schieben, das passiert im sportlichen Bereich genau genommen auch: Man hackt auf dem Sportchef rum, kritisiert den Präsidenten, den Umgangston, das Umfeld ist auch Scheisse und selber steckt man den Kopf beim geringsten Anzeichen von Niederlage in den Kölliker Sondermüll. Wenigstens ist man dann ein bisschen auf der Siegerseite, wenn man ins Lied des Ich-habs-ja-schon-immer-gesagt einstimmen kann.

Ja, es ist wirklich übelst, Aarau-Fan zu sein. Jetzt muss man sich doch tatsächlich den Allerwertesten aufreissen, Plakate aufhängen, am Trainingsfeld supporten gehen und sich nicht direkt pro Stadion sondern pro Änderung der BNO einsetzen, dazu noch an jedem Match mitfiebern und nebenbei die Aktienkapitalerhöhung schaffen - aber dazu ist man in Aarau wahrscheinlich zu Faul. Lieber beschweren und selber nichts machen, "Die" machen für mich ja auch nichts.

Was also ist zu tun? Nach vorne schauen, Finger rausnehmen, Pro-Komitee gründen, PR betreiben, Inserate schalten, Leserbriefe schreiben, Goodwill schaffen, gut Tschutten, Sympathische Aktionen starten. Sonds like work.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Bilder rund um den A380

Wenn alle geradeaus schauen, ist es lustiger mal einen Blick zurück zu werfen. Heute fand die Begrüssung des Airbus A 380 in Zürich statt, der heute früh zum ersten Mal in einem deutschsprachigen Land gelandet ist. Der Blick fpr das Besondere, das war mein Leitsatz im Gedränge derer, die "ihn" am liebsten ohne störende Touristen ablichten wollten. "Ihn" konnte man danach zur Belohnung hautnah erleben. "Er" ist 73 Meter lang, 24 Meter hoch und ohne Passagiere 600 Tonnen schwer - und einmal mehr wird klar: es kommt eben doch auf Grösse UND Technik an.

Hier die schönsten Impressionen aus Zürich. (klick für grösser, alle Bilder © Goggiblog)



Dienstag, 19. Januar 2010

EIne kleine Nachtmusik

Einfach, weil es wieder mal viel zu lange her ist, dass ich es gehört habe.

Sonntag, 17. Januar 2010

Zürcher sind doof

Wie ich heute, an einem friedlichen Sonntag aus dem Annubis Blog erfahre, sind Zürcher doof. Nein, das ist noch nicht die durchschlagende Neuigkeit, neu ist höchstens, dass die Zürcher in fast beeindruckender Regelmässigkeit dieses Vorurteil zu bestätigen versuchen. Entweder demolieren sie ihre eigene Stadt, nur weil 1. Mai, oder der FC Zürich spielt. Oder sie machen Fernsehen. Bei allem Respekt gegenüber den vielen leidenden Haitianer hier in der Schweiz - beim 35. Versuch eines Angehörigen live auf Tele Züri nach Haiti zu telefonieren, wird auch mir langweilig.

Noch schlechter als das Zürcher Fussvolk macht es nur noch die lokale Politik. Seitdem das Zürcher Stadtpräsi-Unikat Elmar Ledergerber verzweifelt geflohen ist, sitzt eine Dame im Regierungssessel, Frau Mauch. Nein, das ist noch nicht das Übel, viel schlimmer ist der Umstand, dass sie so tut, als sei sie das Übel - zuletzt bei Fernsehauftritt bei "Aeschbacher", wo man den Sendungstitel nachträglich von "Nummer 1" auf "unter Ferner liefen" ändern möchte.

Die Lösung allen Zürcher Übels könnten nun aber die Zürcher gleich selber liefern: Frau Mauch - eben, Frau Farblos aus dem Fernsehen - will via ihrer Polizeivorsteherin Esther Maurer und einem neuen Gesetz, gegen den Wildwuchs im Stadtgebiet vorgehen. In der neuen Polizeiverordnung steht im

Artikel 5: Es ist verboten, Personen oder Tiere zu erschrecken
Gleichzeitig zum neuen Artikel (den es übrigens in zahlreichen Zürcher Gemeinden bereits gibt) sollen Schulen, Zivilschutzanlagen, Militärkasernen und das Fussballstadion in Gefängnislager umgebaut werden. Die Wahrscheinlichkeit ist nämlich gross, dass man einfach alle Zürcher wird einsperren müssen, denn ich als Aargauer kann mich eigentlich nur erschreckt fühlen von so vielen Zürchern. Doofen Zürchern, notabene, wie behauptet wird. Das Einsperren wiederum trägt dem Umweltschutz bei, wir kriegen endlich einen neuen SP-Bundesrat und es ist nicht Christoph Blocher; Schwainskys Radio 1 wird eingestampft und Kilchsperger's Deal-or-No-Deal genauso wie sein Mir-Sind-di-gäilschte-Sieche-Radio-Energy. Und wir müssen uns in der Champions League des Fussballs nicht länger blamieren. Die CO2-Emissionen werden dadurch gesenkt, die Schweiz rettet das Klima der ganzen Erde und darf am Erovision Contest mit 10 Punkten Vorsprung starten.

Ja, es wäre so einfach, die Welt zu retten, wenn die Zürcher den neuen Gesetzesartikel nur auch durchsetzen würden...

Die weiteren Gesetzesartikel im Annubis Blog. Bild: Roman Kilchsperger vor dem Zürcher Wahrzeichen, dem doppelten Minarett.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Trigami erreicht Meilenstein

Trigami, der Blogvermarkter mit dem auch der Goggiblog erfolgreich zusammenarbeitet, hat kurz vor dem Jahreswechsel einen weiteren Meilenstein gesetzt: Die Marke von 10'000 Blogs konnte erreicht werden und in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres sind weitere 207 Blogs dazu gekommen. Damit verfügt Trigami über ein unvergleichbares Netzwerk von Internetauftritten und bietet seinen Kunden zu jedem Thema eine gute Auswahl passender Weblogs. Wer ebenfalls Teil haben möchte am Erfolg

Das bringt mich sogleich zu einer Art Jahresstatistik zum vergangenen Jahr:In 264 Postings erschienen 214 Textbeiträge, 21 Anzeigen, 15 Bildbeiträge und 14 Rezensionen mit insgesamt 74'500 Wörtern die 1030 x kommentiert wurden. Viele Kommentare werden auf facebook und anderen Plattformen hinterlegt - eher ein Nachteil, der durch die grosse Anzahl sozialer Netzwerke entsteht. 2009 gelang es dem Goggiblog erstmals eine Summe im fünfstelligen Bereich umzusetzen. Am Meisten Kommentare erregte der Spendeaufruf für „Jeder Rappen Zählt“ (166), der Goggiblog-Wettbewerb (99), sowie die Minarett-Diskussionen (je ca. 50). Letztere trugen auch zum Besucherrekord bei: Am dritten Tag nach der Abstimmung verzeichnete der Goggiblog 1'500 Besuche an einem einzigen Tag, der Tagesdurchschnitt stieg unter Abzug der Spitzenwerte von 239 im Januar auf 361 im Dezember – dazu kommen zuletzt 215 abonnierte Feeds. Die meisten Besucher kamen aus der Schweiz (47%) und Deutschland (36%), am wenigsten aus Argentinien und Texas, der exotischste aus Trinidad und Tobago. Gestiegen ist der Anteil derer, die via Facebook oder Zitig.ch zum Goggiblog fanden, Google schaufelt mit einem Anteil von 30-40% ebenfalls viele Leser her, wobei Suchmaschinennutzer nur sehr kurz im Blog verweilten und die durchschnittliche Besucherzeit auf rund 3 Minuten drückten. Je nach Thema erscheint der Goggiblog oft vor renommierten Zeitungen und hat es immerhin in die Printausgabe des K-Tipp und des Blicks geschafft und ich durfte ein Interview geben. Darüber hinaus wurden erfolgreiche Firmen wie 2media, vision64, swisslos, Allianz24, Migros, ricardo.ch und sogar eine Firma aus Dubai auf Goggi aufmerksam, was der Gründing der Firma TexteRemoConoci natürlich Aufwind verlieh.

An dieser Stelle geht deshalb ein herliches Dankeschön allen Leserinnen und Leser, den vielen neuen und schönen Begegnungen die ich erleben durfte und danke auch an die tüchtigen Programmierer, die das Bloggen und Veröffentlichen überhaupt erst ermöglicht haben. Euch allen wünsche ich eine schöne Reise, wobei ich übrigens den blog.citytrip.ch als gute Anlaufstelle in Sachen Reisen empfehlen möchte. Esl.ch verbindet gar Reisen und Lernen. Dabei lassen sich viele digitale Fotos knipsen, die man dann bei extrafilm.ch oder ifolor.ch in allerlei Geschenkideen verwandeln kann Falls man dann doch noch ein bisschen arbeiten möchte, findet man den Traumjob bei Livejobs.ch, wobei ich ja bald ein Buch schreiben werde und dafür die guten Dienste von onebook.ch in Anspruch nehmen werde. Oder soll ich gleich einen Film drehen? Gibt ja einige Alternativen dafür. Falls ich dadurch zu viel vor der Kiste hocke, helfen mir Kontaktlinsen vom linsenmax oder andere wohltuende Pflegemittel zum Beispiel von von permamed oder Quevita, oder hübsche Kleidung von den FashionFriends.

Das war jetzt natürlich auch ein kleiner Dank an die Unterstützung durch die verlinkten Firmen. Es soll ja immer noch Internetnutzer geben, die finden alles im Netz habe gefälligst gratis und werbefrei zu sein. Ich bin sogar welchen begegnet, die den Goggiblog "wegen der Werbung" meiden. Ich respektiere diese Entscheidung natürlich - aber jetzt mal ganz brutal ehrlich: ich vermisse die beiden nicht wirklich :-)

Zitat des Tages


"1:3 - die Niederlage täuscht aber über das Resultat hinweg."


"20minuten" nach dem Spiel FC Basel gegen den FC Bayern (1:3) mit gut gemeintem Wortspiel.

Montag, 11. Januar 2010

Der Flachsee Flamingo ist tot

Man wisse, dass der Abschuss emotionale Kommentare nach sich ziehen werde. Und: Das langsame Aushungern wäre gegen den Tierschutz gewesen. Heisst es. Weil ein Chile-Flamingo sich an einem Ort abgesetzt hat wo er nicht hingehört, tut der Mensch das einzige was ihn von fletschenden Raubtieren unterscheidet: er knallt das Tier ab.

"Experten" vom Basler Zoo und der Vogelwarte Sempach werteten die Überlebenschancen des Flamingos, gemäss einem Artikel auf "20minuten", gleich Null. Aufgrund dieser Feststellung befehligte Urs René Altermatt von der Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Aargau die Erlegung des verirrten Tieres. Ob der Jagdaufseher die Tötung selber vorgenommen hat, oder einen blutrünstigen Kollegen damit beauftragt hat, geht aus der Meldung nicht hervor. Der Flachsee bei Bremgarten, wo der Flamingo unbekannter Herkunft während Tagen verweilte, böte zu wenig Nahrung und ausserdem handle es sich um kein einheimisches Tier, heisst es weiter in der Stellungnahme Altermatts. Einfangen sei zudem fast unmöglich.

Es ist schon aussergewöhnlich welche fantasiereichen Erklärungen der Mensch findet um zwischendurch seine Macht über die Natur zu beweisen. Ob Wölfe, Bären oder halt Flamingos - das ehrbare Interesse, den gesunden Tierbestand zu pflegen, ist immer wieder ein willkommenes Deckmäntelchen um störende Viecher einfach abknallen.

In einem Punkt ist den Jagd-Freaks deshalb voll und ganz Recht zu geben: Der Abschuss weckt tatsächlich emotionale Kommentare. Und Fragen: Das Tier war nach Angaben Altermatts offenbar schon geschwächt. Hätte dies die Chancen nicht erhöht, das Tier lebend einzufangen? Warum wurde das Tier nicht betäubt sondern gleich erschossen? Betsand Fluchtgefahr? Waren Mensch und Tier akut bedroht? Es ist zu hinterfragen, ob es richtig ist, wenn der Mensch sich immer wieder das Recht heraus nimmt, regulierend in die Natur einzugreifen. Das fängt beim Einsperren von Flamingos an und hört beim Abschuss ausgebrochener Tiere noch lange nicht auf. Stichwort Walfang, Robbenjagd, Import exotischer Tiere. Man muss sich sogar fragen, ob all die Naturkatastrophen, einschliesslich unheilbarer Krankheiten, nicht Regulierungen seitens der Natur sind, damit der Mensch nicht zu Übermächtig wird.

Wie dem auch sei. Besonders bedenklich ist, dass der Flamingo von seinem Besitzer, dem Zürcher Zoo, nicht einmal vermisst wurde. Auch nicht, als man dort vor dem Abschuss nachfragte. Irgendwie schlampig, oder?

Samstag, 9. Januar 2010

Mein Sohn

Was bin ich nur ein glücklicher Mann, sagen zu können: "Ich habe einen Sohn". Und welch stolzer Vater ich sein darf, sagen zu können: "Ich habe den schönsten Sohn auf der ganzen Welt". Schön ist er in seinem Wesen, in seinem Aussehen, dem Lernen, dem Spielen, in seinem Umgang, er ist - einfach nur Er. Und welch überglücklicher Vater ich doch bin, der sagen kann: "Ich liebe Dich aus ganzem Herzen"

Immer wieder liest man von den Gefühlen einer Mutter, und der Bindung auf die ein offenbar genetischer Anspruch besteht. Vätern wird dieses Recht irgendwie nicht so recht zugestanden. Sei es aufgrund des Nichtauswachsens im eigenen Bauch, sei es wegen der trottigen Familienverhältnissen, in denen der Alte am Abend die Tagesschau schauen will und zwar bitte ohne Kindergejaule. Oder aufgrund ehetechnisch geschiedener Verhältnisse, in denen das Gesetz griesgrämiger Politiker darüber entscheidet, welcher Elternteil über mehr Liebe und deshalb über mehr Rechte verfügt. Aber ich kann Euch was sagen: "Ich habe den schönsten Sohn auf der ganzen Welt". Schön ist er in seinem Wesen, in seinem Aussehen, dem Lernen, dem Spielen, in seinem Umgang, er ist - einfach nur Er.

Wie dem auch sei, ich spreche es hier ganz laut aus und zwar so, dass es für immer Gültigkeit hat, egal was ist: Mein lieber Renato, ich liebe Dich über alles und ich freue mich auf jede Sekunde die wir zusammen verbringen werden. In diesem Jahr haben wir schon das Skifahren gelernt, den Skilift repariert, den 7:0-Sieg Aaraus gegen Bellinzona durchgespielt, fleissig gerechnet und gelesen, ein paar Wii-Rekorde gebrochen und heute fahren wir nach Bern, in den europäischen Eishockeytempel. Denn ich kann Euch was sagen: "Ich habe den schönsten Sohn auf der ganzen Welt". Schön ist er in seinem Wesen, in seinem Aussehen, dem Lernen, dem Spielen, in seinem Umgang, er ist - einfach nur Er.

Montag, 4. Januar 2010