Samstag, 29. Mai 2010

Feedback des Abends

Einfach zu geil!

Offizielle Gewinnbenachrichtigung

Und jetzt zu unserer Rubrik: Finde den Schreibfehler. Als Blogger muss man ja gelegentlich einen solchen machen, damit man sich ehrfürchtig von den hochbezahlten Journalisten abgrenzen kann. Ob die folgende E-Mail des Tages aber von einem Journalisten geschrieben wurde und von welcher Währung genau die Rede ist, werden wir wohl nie erfahren...

Lieber Gewinner,

Wir sind zufrieden, Sie heute am der Ergebnisse Euromillones Lotterien primitiv international zu informieren hielt am als ein Teil unserer Goldgrube Bonanza fest des Jahres 2008. Ihr Name beigefьgt die Lotterie auf der 3.Kategorie gewann hat.GLЬCKWЬNSCHE!!

Sie sind deshalb fьr eine Ausschьttung der einmaligen Pauschale von Ђ,950,777.00 im Bargeld kreditiert mit der KENNZIFFER MOBIG/77/575/211/0508 genehmigt worden.
Das ist von einem Gesamtkassenpreis (Ђ10,485.547.00 Geteilt unter den elf internationale Sieger in dieser Kategorie.Ihr Fonds wird jetzt mit einem Finanzfirmenversicherungsnehme in Ihrem Namen abgelegt. Deshalb wird kein Abzug ьberhaupt erlaubt, um von Ihrem Fonds gemacht zu werden. Wie man erwartet, berichten Sie dem Ausschuss, wenn das durchgebrochen wird. Wegen Mischung und verwechseln von einigen Zahlen und Namen, fragen wir,dass Sie diesen Preis von der Bekanntheit abhalten, bis Ihr Anspruch bearbeitet worden ist und Ihr Geld zu Ihrem nominierten Bank Konto erlassen worden, weil das ein Teil unseres Sicherheitsprotokolls ist, doppelte Behauptung oder das unberechtigte Ausnutzen dieses Programms durch Teilnehmer zu vermeiden.

Um Ihren Lotterienanspruch zu beginnen, setzen Sie sich bitte in verbindung mit Ihrem Anspruch-Agenten, DON ANTONIO RUIZ Auslander abteilungleiter des EUROSKY SEGUROS S.A auf TEL.NR 00-34-663-127-971,

Glьckwьnsche wieder von Allen unseren Mitgliedern und bedanken Sie sich dafьr, dass Sie ein Teil unseres
Internationalen Promotionsprogramms Sind.

Freitag, 28. Mai 2010

HP Netbook bei ricardo.ch zu verkaufen

Netbook HP Mini 210-1022ez silver 10.1" mit Atom Prozessor N450, 1.66 GHz, 1024 MB RAM, 250 GB Harddisk - originalverpackt, ungebraucht. Das praktische Netbook eignet sich bestens für unterwegs. Ich habe das Teil im Kombiangebot mit einem Swisscom-WLAN-Stick gekauft, den ich gerade brauchte. Mit dem Verkauf des dazugegebenen Netbook (also Originalpreis werden 399 Franken angegeben) will ich die horrenden Abogebühren der Swisscom wenigstens teilweise amortisieren. Hier geht es zum Angebot:



Donnerstag, 27. Mai 2010

WM-Warm-Up Party

Der Verein PRO ENDIVELD ist der Kulturverein eines 11'187-Seelen Dorfes und der FC Entfelden gurkt in der zweiten Fussball-Liga herum. Doch am 5. Juni gehört ihnen Welt!

Es ist dem emsigen Engagement von Frau Kafka zu verdanken, dass sich am ersten Wochenende im Juni und rund eine Woche vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft eine ganze Reihe bekannter Persönlichkeiten in Oberentfelden tummeln werden. In einem prestigeträchtigen Plausch-Match werden sich um 16 Uhr zuerst die Behörden Entfeldens mit der Literaten Nationalmannschaft messen. Letzterer gehören unter anderen Nathalie Grand, Marco Todisco, Lukas Hässig und Pedro Lenz, allesamt Schweizer Schriftsteller der Extraklasse. Eine Stunde später nimmt es eine Entfelder WM-Auswahl mit den Stars vergangener Zeiten auf: Dem FC Wehrli-ALL-STARS gehören unter anderen Charly Herberth, Heinz Hermann, Rolf Osterwalder und Andi Egli an - ein grosses Stück Schweizer Fussballprominenz!

Das Abendprogramm lässt sich schliesslich ebenfalls sehen: Um 20 Uhr treten im grossen Festzelt die Schwalbenkönige auf, die ganz im Sinne des WM-Warm-Ups Texte und Songs rund um den Fussball präsentieren. Garantierten Ohrenschmaus gibt es dabei von Pedro Lenz, Wolfgang Bortlik, Gogo Frei & Tschändu Muhmenthaler. Für das leibliche Wohl ist übrigens ebenfalls gesorgt!

Also! Nichts wie hin, am 5. Juni 2010, auf die Sportanlage Schützenrain in Oberentfelden. Start ist um 16 Uhr (Sport) und 20 Uhr gibt's Unterhaltung der Extraklasse! Selbstverständlich gibt es auch eine Facebook-Seite, wo man sich jetzt schon unter die Gäste der Veranstaltung reihen kann!

Mittwoch, 26. Mai 2010

Die Tussi und der Klon

Deutschland und die Lena Jünger und mit ihnen die Hitparaden dieser Welt, sind gerade im Wir-Sind-Eurovision-Fieber, was bei mir allerhöchstens ein Fingerzucken auf der Fernbedienung abgewinnt, aber eben nicht ganz spurlos vorbei zu gehen scheint, wie dieser kleine Artikel gerade beweist.

Längst ist der "ESC" (was auf meiner Tastatur "Escape" bedeutet, also "Flucht", aber ganz sicher nicht Eurovision Song Contest) nicht mehr das, was er einmal war. Früher, als die Telefone noch Wählscheiben hatten und man fürs Durchkommen einundzwanzig Versuchte brauche, hatte so eine Stimme für ein schönes Lied noch einen gewissen Wert. Heute kommt meine SMS an die Zielnummer Sowieso für 2 Franken zwar sofort und unbehelligt an, geht aber in 6,7 Milliarden Stimmen für den Balkan relativ schnell unter. Und wir reden hier erst vom Halbfinale, wo unsere Schweizer Tussi - pardon, Vertretung Michael von der Heide sang und klanglos ausscheiden wird. Im Finale, wo die grossen Geldgeber-Staaten ohne Umwege über langweilige Halbfinals bereits gesetzt sind, verschieben sich die 8,9 Trillionen Anrufe einfach Richtung Skandinavien oder anderen Innerkontinentalen Ländergemeinschaften. Der ESC ist längst nicht mehr ein Musikwettbewerb, als vielmehr Nachbarpflege bei der Stimmvergabe, gepaart mit reiner Abzocke.

Gewinnen wird deshalb weder Lena (falls sie jemand nicht kennt: das ist die 1:1 Kopie von Stafanie Heinzmann, nur Deutsche) noch Michael (falls ihn jemand nicht kennt: das ist die 1:1 Kopie eines tuntigen, medienscheuen Langweilers) und es wird wie jedes Jahr sein: Das Spannenste bleibt die Punktevergabe und die Frage, welche technischen Finessen die herumfliegenden Grafiken dieses Jahr haben. Grafiken, die uns deutschsprachigen Passivteilnehmer nur das neuerliche Desaster anzuzeigen vermögen.

Da wird die geheimnisvolle Zurüchhaltung von Tussi Michael und die pompöse Mediengeilheit von Klon Lena auch nichts daran ändern. Grosser Vorteil, wenn der ESC an diesem Weochenende dann endlich über die Bühne gegangen ist: die ermüdende Wir-Sind-Lena Endlosschlaufe findet endlich ein Ende - Michael von der Heides Gesülze wird uns an Schweizer Radios ja zum Glück heute schon erspart.

Samstag, 22. Mai 2010

Pensionäre im Familienabteil

Live-Blogging, Samstag, 10.00 Uhr, Intercity Zürich - Visp. Viele Familien drängen sich mit Taschen beladen durch die Abteile, suchen Platz nachdem sie vom Anschlusszug hierher gehetzt waren, wollen endlich absitzen, doch der Zug ist voll. Nicht etwa schneller gewesene Familien oder tüchtige Pendler sitzen auf den rar gewordenen Plätzen, nein, es ist eine Art Passagiere, die jederzeit Platz und Musse besässe die Welt zu bereisen, doch nur dann auftaucht, wenn man sie am wenigsten erträgt: Pensionierte.

Es ist wie im Migros-Restaurant um die Mittagszeit. Längst haben sich die betagten Menschen untereinander ausgetauscht, dass um 11 Uhr 45 das arbeitende Volk in die Selbstbedienungsrestaurants der Grossverteiler strömt. Was also ist zu tun? Genau. Um 11.40 Uhr den Arbeitern den Weg versperren und die besten Plätze wegnehmen, indem Spazierstock und leichtes Jäckchen klar markieren, dass dieser Sechser-Tisch gefälligst bsetzt ist.

Nicht anders sieht es im hintersten, also für brüchige Knochen am weitesten entfernten Zugswagen der SBB aus. Der als "Familienzug mit Spielabteil" bezeichnete Wagen ist gerammelt voll mit Pensionären. Viererabteile in denen sich nebst einem (einzigen) Rüstigen natürlich auch Tasche und Rucksack befindet - je Einzelplatz notabene - sodass auch der vierte Sitz unbrauchbar wird. Ein freundliches "ist hier noch frei?" wird zwar nicht verneint, aber unter protestierendem Blick nur, werden Taschen und Rucksäcke widerwillig und unter Ausstoss von deutlich hörbaren Atemgeräuschen wegbefördert.

10.35 Uhr. Irgendwie kommen wir doch noch zum Sitzen. Auf drei Abteile verteilt zwar, aber immerhin sitzen wir. Wie auf dem Fernsehkanal von SF Info wiederholt sich nun der strafende Blick der Pensionäre im Fünfimutentakt, weil wir nacheinander Brote, Süssigkeiten, Getränke, Lektüre, PC und nörgelnde Kinder auspacken. Der Gang aufs WC wird der brüchigen Knochen die den Weg versperren zur Tortur. Selbst die alten Beine die sich unter den Kindertischchen hervorzwängen werden nur widerwillig zur Seite genommen. Ist man dann zurück von der Tortur, ist der hart erkämpfte Platz leider schon wieder besetzt. Nicht mit einem fremden Passagier - auch nicht mit einem Pensionär, nein, viel schlimmer noch: mit der Tasche eines Pensionären, der diese unter Herzinfarktrisiko unter dem Sitzplatz ausgegraben hatte und nun wieder dorthin verstauen muss, weil wir dummerweise zurückgekommen sind. "Ich habe gedacht sie sind gegangen" ... sind wir aber nicht. Wir fahren noch bis Visp und es bleibt nur noch die Hoffnung beim nächsten Zwischenhalt ergreife der eine oder andere Taschendeponierer die Flucht...

Freitag, 21. Mai 2010

Facebook ändert heimlich Einstellungen

Gelöst: So macht man die Änderungen rückgängig.

Facebook fängt langsam an zu nerven. Ich finde zwar auch, dass man in einem Sozialen Netzwerk nur das rein schreibt, wozu man stehen kann, doch die neuste, heimlich beigefügte Privatsphären-Einstellung geht jetzt doch zu weit: Unter "
Hinweis: Die Links auf dieser Seite funktionieren nur, wenn man mit dem eigenen Facebook-Account angemeldet ist

Erfahrung damit sozialer gestaltet werden können". Es gibt aber keinen Grund, warum Anwendungen wie Mahjong Geburtstagsdatum, Zivilstand und Fan-Seiten von Fränzis Freunden kennen soll. Damit Fränzis Freunde - also Du und Ich - nicht unfreiwillig solche Informationen preisgeben, muss jeder von uns diese Seite besuchen und alle Markierungen in der Liste abwählen. Man kann dies ohne Bedenken machen, denn es entstehen keinerlei Einschränkungen im gewohnten Umgang mit Facebook.

Bild: So sieht die fragliche Seite aus: Alle Markierungen sind abzuwählen.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Mittwoch, 19. Mai 2010

Fujifilm macht hübsche Fotobücher

Neues aus der Welt der digitalen Fotoproduktion. Fujifilm Schweiz bietet hochwertige Fotoalben an, die auf echtem Fotopapier gedruckt werden - und das in einwandfreier Qualität, wie eine Testbestellung des Goggiblog gezeigt hat.

Dazu hatte ich die Gelegenheit ein Fotobuch brillant im XL-Format 30x45 nach den eigenen Wünschen zu bestellen. Klar, dass ich dabei die Reize meiner Canon EOS 400 voll ausgenützt habe und in das Album Bilder gepackt habe, die nicht nur von persönlichem Wert sind, sondern auch höchsten Ansprüchen an die Druckqualität stellen. So sollte ein Vogel mit vielen feinen Details genau so gut dargestellt werden, wie das strahlende Lachen der Kinder auf dem ungünstig belichteten Bild. Ein hoher Anspruch deshalb, weil man sich von Fotohäusern oft gewöhnt ist, dass auf den Bildern kaum eine Korrektur vorgenommen wird, obwohl dies ganz offensichtlich angezeigt gewesen wäre.
Bild: Das Fujifilm-Fotobuch ist stabil und edel verarbeitet.

Fujifilm Schweiz hat seine Aufgaben aber gemacht. Die Software zur Herstellung des Albums ist blitzschnell heruntergeladen und installiert, zudem komfortabel in der Bedienung. Man kann die ausgewählten Bilder wahlweise selber oder automatisch anordnen. Das schliesslich binnen einer Woche ausgelieferte Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Das Hardcover verdient seinen Namen und auch die weiteren Seiten sind auf recht dickem Fotopapier gedruckt. Die Qualität des Druckes lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Da kein Siebdruck verwendet wird, sondern echter Fotodruck, erstrahlen die Bilder natürlicher und geben die Stimmung viel besser wieder, wie sie bei der Entstehung der Aufnahmen vorherrschten. Ohne die technische Vorgehensweise genau zu kennen, glaube ich zu erkennen, dass die Bilder optimiert wurden, selbst am Weissabgleich scheinen Verbesserungen vorgenommen worden zu sein. Einziges Manko ist, dass teilweise die Ränder abgschnitten wurden - dabei handelt es sich aber lediglich um wenige Millimeter. Als besonderer Pluspunkt darf erwähnt werden, dass man die Bilder (wenn die Auflösung dafür reicht) über die ganze Seite vergrössert werden können. Wer sich gewohnt ist, Bilder vornehmlich am PC-Bildschirm zu betrachten, wird an der gebotenen Qualität seine helle Freude haben, denn Details sind perfekt zu erkennen.

Würde ich eine Note verteilen, erhielte das Fotobuch von Fujifilm 9 von 10 Sternen. Einen Abstrich gibt es ganz klar beim Preis. 24 Seiten (bei meiner Bestellung mit 112 Bildern) im grössten verfügbaren Format (30x45cm) kommen inklusive Versandpauschale 116 Franken zusammen. Das Buch eignet sich also eher als Geschenk für besondere Anlässe, als für die Aufbewahrung im grossen Stil. Der Testsieger verschiedener Publikationen bietet allerdings auch kleinere und günstigere Lösungen an - ein Besuch auf deren Webseite lohnt sich hierfür bestimmt.

Bild: Randloser Fotodruck ist möglich.

Alles in Allem lässt sich sagen, dass Fujifilm seinem Ruf als weltweit grösste Unternehmung der Fotografie vollends gerecht wird. Wer selber ein solches Deluxe-Fotobuch bestellen möchte, gebe bei der Bestellung den Code 123994AA6 (copy&paste) ein, und profitiere von einer Ermässigung von 30 Franken.

Freitag, 14. Mai 2010

Eine Träne für den FC Aarau

Der FC Aarau ist gestern Abend, um 22.10 Uhr, aus der Super League abgestiegen. 1:4-Niederlage gegen GC bei gleichzeitigem Sieg Bellinzonas in Sankt Gallen. Nach 56 Jahren wurden die Unabsteigbaren zu den Untröstlichsten Fussballer der Nation. Unter den digitalen Artikeln bei Fixundfoxi-Online wechseln sich seither in Sekundenschnelle hämische Sprüche und pure Schadenfreude gegenseitig ab. "Nie wieder Brügglifeld" freute sich beispielsweise Benutzer "Baselforever", mit einem "Ciao Drecksclub" verabschiedete sich ein Luzerner in einer Art wie man es von Luzernern nicht anders erwarten konnte. Wie auch immer: der Abstieg ist verdient.

Wenn es wenigstens zu wilden Szenen gekommen wäre. Tobende Fans. Fluchende Spieler. Sich anbrüllende Funktionäre. Nichts dergleichen. Bis auf ein paar Rempler unter solchen die sich später wieder vertragen würden, applaudierte das Publikum artig beim Rundlauf des Ivan Benito. Einige Zuschauer versuchten den Spielern sogar eine Welle abzuverlangen. Würde man es nicht besser wissen, wähnte man sich eher an einer Zirkusveranstaltung, bei der sich die Artisten nach getaner Arbeit nochmals heroisch dem Publikum stellten. Tatsächlich aber hatten die Protagonisten eine indiskutable 1:4-Klatsche verpasst bekommen und ein Haufen identifikationsloser Möchtegernstars haben der erfolgreichen Tradition des FC Aarau emotionslos den Todesstoss verpasst. Kaum ein Spieler der resigniert am Boden kauerte, mit seinen Tränen blieb der Torhüter unter seinen Weggefährten alleine - im Gegenteil: Kaum zwei Stunden nach dem Abstieg waren Facebook-Meldungen zu lesen, die eher auf einen ereignislosen Tag hinweisen. So wird es wohl gewesen sein.

Geh' ich halt Basel schauen

Die Aarauer Mentalität ist eine ganz Besondere. Man braucht die Brechstange um einen Funken zum Überspringen zu bringen und 90 Minuten auf der Haupttribüne sind wie ein Vortrag von 1'000 Frustrierten, die jeden Grashalm schlecht zu reden im Stande sind. Es ist fast wie in einer Ehe. Die Fähigkeit das "Kleine" zu schätzen ging vielen Fans in den letzten 30 Jahren verloren. Der Mythos der Unabsteigbarkeit war gleichzeitig ein Fluch, denn die Zugehörigkeit zur höchsten Fussballliga ist längst emotionstötende Selbstverständlichkeit geworden. Der Schock des Abstiegs hatte gestern Abend offenbar ein Leichtes, die langjährige, aber eingerostete Liebe der Fans zum FC Aarau ohne Anlauf zu zerschmettern. Mehr als nur einmal war zu hören, dann gehe man nächstes Jahr halt Basel schauen. Für mich klingt das wie: Geh' ich halt ins Puff, wenn die Alte nicht mehr will. Den Wortfetzen "Schlampen-Fans" habe ich gehört - vermutlich das Antonym zu "Modefans". Aarau per sempre und bis in den Tod... jaja wir werden sehen...

Helden sind gefragt!

Einmal abgesehen von der 1%-Chance, dass der AC Bellinzona auch in zweiter Instanz die Lizenz verweigert wird und Aarau den Barrageplatz "erben" könnte, bleibt eigentlich nur noch, das Positive herauszufiltern. Fünf Stunden nach dem Abstieg, zugegebenermassen kein leichtes Untefangen. Und doch: Endlich können sich jene positiv hervortun, die seit Jahren finden, ein Abstieg täte Aarau gut. Endlich müssen sich Pioniere der Organisation nicht mehr verstecken, wenn es um die Neustrukturierung eines gesamten Vereins geht. Endlich kann man das Geld doch noch locker machen, das man ganz sicher nicht dieser Zusammenstellung der Mannschaft geben wollte. Ich freue mich auf die zahlreichen Nörgler, die jetzt alles besser machen - oder es schon immer wussten - was auch immer. Tretet vor und zeigt uns, wie man es richtig macht, denn: Helden braucht das Aarauland!

Übrigens, ein paar davon haben wir schon. Jene, die heimlich im Hintergrund ihre Arbeit mehr als Ordentlich gemacht haben. Die Damen vom Sekretariat zum Beispiel. Der Mann von der Beschallung. Und alle sechs Speaker. Die Poeten der Matchzeitung und der Mann, der die Totomat-Tafeln drehen lässt. Der Internet-Chef, der Rasnmäher-Mann, die Wäsche-Frau und der stets elegant gekleidete und sehr freundliche Türsteher. Die Billet-Kontrollösen, die Wurst- und Fanartikelverkäufer. Imfall: Das waren die, die bittere Tränen geweint haben. Und dem Typen, der gestern zu monsieurfischer gesagt haben soll, "Männer weinen nicht", sei an dieser Stelle nachträglich der Mittelfinger unter die Nase gestreckt. Denn wir sind Aarau, ganz tief im jetzt noch verletzten Herzen. Aber wir werden wieder aufstehen und es allen zeigen! Per sempre und bis in den Tod.

Na, da staunt ihr, liebe Bisler, Güller, Lutscher und Zirchür, die ihr "Nie wieder Brügglifeld" gesungen habt. Und viel Spass in der Zwischenzeit mit dem Hexenkessel in dem GC spielt und anderen Stadiönnern mit Laufbahn drumherum. Voll das Fussball-Feeling. Aber wir kommen zurück, mit einem viel grösseren Herzen.

Dienstag, 11. Mai 2010

"Grüne sagen Ja zum Torfeld Süd"

Markus Hutmacher, Mitglied des Aarauer Einwohnerrates nimmt im Namen der Grünen Aarau-Rohr Stellung zur Abstimmung vom 13. Juni 2010, bei der es über die Änderung der Bauzonenordnung im Torfeld Süd geht. Man habe "nach ausgiebiger Diskussion entschieden [...] mit einer klaren Mehrheit, die Vorlage abzulehnen" schreibt Hutmacher. Weiter folgt ein dreiseitiger Rundumschlag gegen die Stadtregierung. Spätestens beim Besuch der Grünen Webseite erhärtet sich der Verdacht, dass Hutmacher im Alleingang handelt.

Dass das Torfeld Süd in seiner heutigen Form in keiner Weise erhaltenswert ist, darüber ist man sich in Aarau ploitisch einig. Mehrere Abstimmungen haben ergeben, dass auch zwei Drittel der Aarauerinnen und Aarauer an einer Aufwertung des ehemaligen Industriegebietes interessiert sind. Dies hat eine Minderheit im städtischen Parlament jedoch nicht daran gehindert, per Referendum eine neuerliche Abstimmung über die künftige Nutzung des "Torfeld Süd" zu erzwingen. Derweil haben sich in den vergangenen Tagen Grünliberale, CVP, FDP und Pro Aarau erneut klar für die zur Abstimmung gelangenden Vorlage geäussert und empfehlen dem Stimmvolk unisono die Änderung der Baunutzungsordnung (BNO) anzunehmen. Änderung, die als weitere Folge den Bau eines neuen Fussballstadions für den FC Aarau ermöglichen würde.

Bild: Markus Hutmacher, ER Aarau
Auch Grüne sagen Ja

Während die Grünliberalen grundsätzlich Ja sagen, aber Sicherheiten bei einem sportlichen Abstieg des FC Aarau erwarten, holt die Grüne Partei Aarau-Rohr gleich zu einem mehrseitigen Rundumschlag aus. Der Verfasser des Artikels ist Markus Hutmacher, grüner Einwohnerrat der Stadt Aarau. In der von ihm verfassten Pressemitteilung bezeichnet er die Stadtregierung als "unkritisch und naiv" und wirft dem Stadtrat vor "falsche Versprechen" gemacht zu haben. Weiter kritisiert der Autor, es bestünden keine Pläne über die Einbindung des neuen Quartiers an den Rest der Stadt und "andere Bedürfnisse", so Hutmacher weiter, würden "geopfert". Allerdings wird aus dem Dokument nicht klar, welche Opfer dabei erbracht werden müssen - möglicherweise sind die Bedürfnisse der aktuellen Zwischennutzer gemeint, die sich zu sehr günstigen Konditionen in den baufälligen Gebäuden eingemietet haben.

Allerdings: Liest man die Pressemitteilung durch und besucht man die Webseite der Grünen Aarau-Rohr, wird man den Eindruck nicht los, das Schreiben decke sich längst nicht in allen Belangen mit der Meinung der Grünen. "Zwei Grüne sagen Ja zum Torfeld Süd. Es sind dies Susanne Klaus Günthart und Daniel Schneider, die beide im Pro-Komitee BNO Torfeld Süd sind" lässt sich Marc Herzog gegenüber diesem Blog zitieren. Herzog ist Fan des FC Aarau und engagiert sich in seiner Freizeit für die Abstimmungskampagne, indem er Öffentlichkeitsarbeit leistet. "Ich bedaure sehr, dass von Seiten der Gegnerschaft weiterhin mit unwahren Aussagen versucht wird, das Projekt zu bekämpfen, obwohl man selber zur Fairness appelliert."

Unwahr? Tatsächlich spricht Hutmacher von Zahlen und angeblichen Fakten, die nicht belegt werden können. Es paaren sich im Communiqué der Grünen Begriffe wie "wahrscheinlich" und "vermutlich" mit "total unverantwortlich" und "nicht fair". Zweifel über die parteinterne Unterstützung kommen zudem auf, wenn man einen Blick in die Terminliste der Grünen wirft. Öffentlich zugänglich ist zum Beispiel die Teilnehmerliste der Fraktionsssitzung vom 29. April 2010 /siehe Screenshot). Gemäss dieser Liste muss Markus Hutmacher den ganzen Abend mit sich selber gesprochen haben - er war nämlich der einzige Teilnehmer. Seine Parteikollegen haben sich entweder ab- oder gar nicht gemeldet. Hat Hutmacher die Pressemitteilung etwa in Eigenregie geschrieben? Wenn von "ausgiebiger Diskussion" und von "klarer Mehrheit" die Rede ist, nimmt bei solchen wichtigen Entscheidungen auch nur eine einzige Person teil?
Bild: Screenshot Teilnehmerliste Fraktionssitzung

Seit dem 8. Mai ist derweil die Internetpräsenz des Pro-Komitees BNO Torfeld Süd online. Mit dem erfischend wirkenden Slogan "Aarau entfaltet sich" will man sich vom düsteren Bild des maroden Stadtteils abwenden und sich mit offenen Karten für ein lebhaftes Quartier einsetzen. Dass es für eine prosperierende Zukunft jedoch ein Ja an der Urne braucht, ist unbestritten. Bei einem Nein, bliebe das Torfeld Süd für viele Jahre das, was es heute ist: Eine Industriebrache und illegale Mülldeponie.

Bild: Torfeld Süd als Mülldeponie

Montag, 10. Mai 2010

BU vereint Blogger

Noch wenige Wochen und mein Dasein als Blogger jährt sich schon ein drittes Mal. Nach und nach entstanden neue Kontakte. Der Einsicht in andere Blogger-Welten gesellten sich schöne Freundschaften und die eine oder andere geschäftliche Verbindungen. Alles in allem ein gelungenes Projekt in meinem Leben - sowas ist ja auch keine Selbstverständlichkeit.

Auf dem Weg zu Ruhm und 10'000 Lesern hat sich nun eine Vereinigung formiert, für die man früher den Begriff "Blogsphäre" missbraucht hätte. Nachdem aber diese(n) und andere Versuche, Blogs mehr Wichtigkeit zu verleihen, immer wieder im Sand verliefen, scheint mit BloggerUnited endlich mal ein ernstzunehmendes Projekt zu entstehen. Die Macher von "BU" setzten dabei auf die Macht von Facebook, dem einerseits die technische Ausgereiftheit zugesprochen wird, andererseits dürfte die fast grenzenlose Reichweite von Facebook das noch wichtigere Argument sein, warum die derzeit sieben Autoren des Blogger-Blogs mächtig auf die Gefällt-mir-Tube drücken. Und das mit Erfolg: Bereits weit über 400 vorwiegend deutschsprachige Blogger haben sich dem Bund der Blogger angeschlossen und viele von ihnen haben bereits in ihren eigenen Blogs über die neue Krfat im Internet berichtet. Dieser Euphorie will ich mich auch anschliessen, ohne jetzt aber damit zu rechnen, dadurch gleich mehrere Hundert neue Leser zu haben. Aber: Das Engagement von BU ist lobenswert und schon so manches nicht mehr wegzudenkende Internet-Werkzeug ist auf diese Art entstanden. Mit gespannten Blicken schauen wir also auf das Tun von BloggerUnited und wer sich ebenso aktiv an der unaufhaltsamen Verbreitung der neusten Blogsphäre beteiligen möchte, kann entweder hier Facebook-Fan werden, oder gleich selber einen Blogartikel schreiben, indem er diesen Instruktionen folgt. Für etwas mehr Spass im Internet scheint jedenfalls gesorgt.

Hier mal eine kleine Übersicht, welche Blogs sich bisher mit der Entstehung der BloggerUnited befasst haben. Wer weiss, vielleicht findet manch einer hier und da ein Blog, bei dem man noch ein bisschen verweilen möchte.

www.kawonga.de
www.mynews-blog.de
www.ueberhauptgarnix.blogspot.com
www.daniela.bplaced.net/wordpress
www.postkartengeschichten.de
www.blog.knut.me
www.andere-welten.net

www.webmastermarkt.blogspot.com
www.ttt-blogger.blogspot.com

www.m.kupfer.over-blog.com
www.kolossia.over-blog.com
www.covercity.over-blog.com
www.notiz-blog.over-blog.de
www.polares-allerlei.blogspot.com

www.lerg.de
www.stammhirnrinde.de
www.unickverse.de
www.swiss-kyburz.ch
www.lowbudgetwohnblog.wordpress.com
www.blog.blues-welt.ch
www.jens-stratmann.de
www.wirbelwebber.de/wp/
www.cookitlikelilian.de
www.direkteaktion.over-blog.de
www.halliwood.de
www.pinkesgift.de

www.blog.connys-welt.com

www.grassi2000.com

www.programmende.de
www.das-wunder-der-wahrheit.over-blog.com
www.nachrichten-muenchen.de
www.musicblog4you.wordpress.com
www.diekopfhoerer.de
www.yulara.over-blog.net

www.sexfan.biz (geeignet ab 16 Jahren)
www.mehrlicht.twoday.net
www.trashbuttrue.eu
www.bloeser.blogspot.com
www.ubeudgen.wordpress.com
www.innere-schreibstimme.blogspot.com
www.soulgurusounds.blogspot.com
www.lloc.de
www.alles-schokolade.com
www.zeisman.de
www.legasthenieistkeineschande.wordpress.com
www.photografix.us.to
www.dapemasblog.blogspot.com
www.blogigo.de/ENGEL0311
www.yodal.wordpress.com

Donnerstag, 6. Mai 2010

Die wahren Helden


Ich merke gerade, dass ein bestimmtes Ereignis noch gar keine Erwähnung fand in meinem eigenen Blog, der ja nicht nur zur Unterhaltung anderer, sondern auch als eine Art Archiv dient. So ist es immer wieder belustigend, Einträge aus dem letzten Jahrzehnt nachzulesen und darüber zu staunen, was vor ein paar Jahren noch hochaktuell war, während heute kein Schwein mehr danach schreit. In ein paar Jahren werde ich gemütlich zurücklehnen in meinem Relax-Bürosessel, diesen Artikel hier nachlesen und vermutlich denken: "Nicht schlecht". Oder: "Da hatten wir noch Illusionen". Oder: "Läck war das ein... wasauchimmer"

Die Rede ist von einem Titel, den ich in Kürze offiziell auf einer Visitenkarte bewundern kann, eine Bezeichnung, die brutal schön anzuhören ist, ja gar eloquent und wichtig klingt. Die Funktion, die mit diesem neuen Titel einher geht, stösst meine Wenigkeit quasi an die Schwelle des Prominenten-Status', was sich besonders darin manifestiert, dass ich mich plötzlich Koryphäen (oder waren es Koniferen?) des Medienzeitalters gegenüber sehe. Gestern kreuzten Beni Turnheer, Matthias Hüppi und Marcel Koller meinen Weg. Persönlichkeiten, deren Bücher ich verschlungen habe, kommen zu mir die Hände schütteln und Fussballlegenden wie Marco Streller nehmen meine Wünsche zur schnellen Genesung entgegen... Ja, so ein Hauch Promisein ist schon ganz geil. Und das nur, weil ich einerseits Promis interviewen darf und andererseits diesen Titel unglaublichen Ruhms und Ehre verliehen bekam, der mich zum - achtung jetzt kommt's: Mitglied der G-e-s-c-h-ä-f-t-s-l-e-i-t-u-n-g machte. Ich bin - setzt Euch gefälligst mal hin und bitte auf der Zunge zergehen lassen - K-o-m-m-u-n-i-k-a-t-i-o-n-s-Chef des FC Aarau.

Das ist, ich gebe es zu, so etwas wie ein Bubentraum, eine Herzensangelegenheit ganz sicher und auch ein kleines Märchen das wahr wird - jenes vom tapferen kleinen Fan, der 700 Spielen seiner Mannschaft zuschaute und der es jetzt in die Vereinsführung seines Lieblingsvereins geschafft hat. Und das ist im Grunde das, was mein Herz mit unbeschreiblicher Freude erfüllt.

Die Promis sind schneller weg als sie gekommen sind und vor allem froh wieder gehen zu können. Brüstet sich heute einer mit Erfolgen des FCA, ist er beim kleinsten Verdacht auf Abstieg in sekundenbruchteilen konvertierter, bekennender und jahrelanger FC Basel-Fan. Das was ich hier aber machen darf, ist Herz! Und ich habe das überaus grosse Glück, Begleiter bei mir zu haben, die den FCA ebenso ins Herz geschlossen haben und sich nicht wie Fähnchen im Wind dem Erfolgreicheren zuwenden. Zusammen - das wäre ganz geil - könnten wir einen Teil zum Erfolg beisteuern, den man nur leisten kann, wenn man seinen Arbeitgeber liebt. In diesem Sinne widme ich meinen Titel den wahren Helden des Brügglifeld, die unermüdlich Fan sind, im Hintergrund immer da sind und vor allem: bleiben werden.

Montag, 3. Mai 2010

Echt Red Bull - aber kein Energy Drink


Red Bull trumpft mit einem neuartigen Getränk auf, das nicht primär Flügel verleihen soll, sondern auf 100% natürliche Inhalts- und Wirkstoffe setzt. Pflanzen und Kräuter wie Zitrone, Limette, Orange, Süssholz und Ingwer, Kakao, Vanilleschoten, Galgant und die Kolanuss finden sich im bräunlichen Getränk, das nach Herstellerangaben ohne Chemie auskommen soll. Das mache aus dem Cola von Red Bull mehr als nur ein Cola, nämlich ein Cola der besonderen Art. Der Goggiblog hat's getestet.

Freundlicherweise werden mir für den kleinen Versuch zwei Packungen Red Bull Cola in der 355ml Dose zur Verfügung gestellt. Im Laden entdecke ich die gleiche Dose bei Jumbo für Fr. 1,60 (1l = Fr. 4,50) und bei Migros gibt es die kleinere 250ml-Dose für 1 Franken (1l = Fr. 4,00) Wie es sich gehört, teile ich die Getränke brüderlich und lasse Red Bull Cola von insgesamt 8 mutigen Probanden testen.

Die ganze Bandbreite

Und es kam raus, wie es rauskommen musste: Den einen schmeckt's den anderen nicht. Insgesamt habe ich acht Personen befragt, wobei sich niemand schon nach nur einem Schluck festlegen wollte, ob ihm das Getränk auf Dauer schmecken wird. Redbull Cola stiess sowohl auf heimliche Bewunderung, wie auch auf zögernden Widerstand - eine klare Tendenz war nicht auszumachen. Der Unterschied bei der Bewertung des neuen Redbull Cola ergab sich unter anderem darin, ob ich dem Tester eine neue Cola offeriert habe, oder einfach ein neues Getränk. Auf die Frage "probier mal diese Cola" kam in vier von vier Versuchen ein "das schmeckt nicht wie Cola" zurück. Offerierte ich dagegen das bräunliche Getränk kommentarlos in einem neutralen Glas, sagten drei von vier Versuchskaninchen, es habe einen "Geschmack wie Cola", der vierte fand's einfach zu süss. Mitgetrunken haben übrigens auch drei Kinder - dank den natürlichen Zutaten und weil es kein Energy Drink ist, ist Red Bull Cola auch für die Kleinen geeignet und dank dem doch recht beträchtlichen Anteil Zucker schmeckte den Kids die neue Cola durchs Band.

Kein künstliches Zeug

Von mir persönlich bekommt Red Bull Cola sechs von zehn Sternen. Meine Gehirnzellen erwarten in Zusammenarbeit mit den Geschmacksrezeptoren beim Wort "Cola", nun einfach mal das uns allen bekannte Cola - Red Bull schmeckt für mein dafürhalten aber ganz anders. Eher wie ein Gemisch aus Pflanzen und Kräutern, Zitrone, Limette, Orange, Süssholz und Ingwer, Kakao, Vanilleschoten, Galgant und die Kolanuss - so wie es eben auf der Packung draufsteht. Es ist für mich ein neues Getränk das ganz gut schmeckt und einen Hauch von süsser Cola besitzt. Der Rat geht dahin, sich mal eine Dose zu gönnen: der Geschmack ist einer, wie man ihn vorher noch nicht kannte und wer weiss - vielleicht entdeckt ja jemand sein ganz persönliches Lieblingsgetränk!