Mittwoch, 16. Februar 2011

GC im Brügglifeld ohne Chance

Es ist nicht anzunehmen, dass diese Überschrift all zu oft in einer Zeitung gestanden hatte, wenigstens nicht wenn es um die Vergabe von Meisterschaftspunkten im Fussball ging. 1991 und 1994, zu Zeiten von Uwe Wassmer und Rathino, bodigte man den stolzen Nobelclub jeweils mit vier Toren Unterschied. Abgesehen davon gingen die Zürcher oft als Sieger von Platz.

Nun aber steckt der Grasshopper Club eine herbe Niederlage ein im Brügglifeld. Eine politische Niederlage. Der Gemeindepräsident von Suhr, auf dessen Gemeindegebiet das Brügglifeld steht, zeigt sich von der Idee GC Gastrecht im Brügglifeld zu gewähren wenig angetan. Im "Tages-Anzeiger" wird Rüetschi zitiert:
  
"Wir sagen Nein. Massgebend sind für uns die Anwohner, und ihnen ist ein zweiter Club nicht zuzumuten. Es macht keinen Sinn GC aufzunehmen. Wir haben keine Lust darauf."

Es ist schon fast als eine Fügung des Schicksals zu werten, dass das letzte Super League-Heimspiel im Brügglifeld gegen den GC gespielt wurde. Die Fans skandierten damals "Nie mehr, nie mehr Brügglifeld" - wie recht sie doch hatten.

Damit dürfte das Thema GC und Brügglifeld vom Tisch sein. In einer Woche berät der Stadtrat Aarau, ob GC sich im Torfeld Süd einmieten darf, wo bis in ein paar Jahren ein neues Stadion für den FC Aarau gebaut werden soll. Ein positiver Bescheid ist durchaus denkbar, doch ist Widerstand auch hier schon vorprogrammiert: Ob sich die städtischen Anwohner eine doppelte Belastung einfach so gefallen lassen werden ist ebenso unwahrscheinlich, wie der Wille der FCA-Fans blaue Stühle im neuen Stadion zu dulden.

2 x kommentiert - Auch Kommentar abgeben?:

Roger hat gesagt…

Doppelbelastung? Es gibt ja keine Zuschauer. Ach du meinst den Rasen. Ja das ist unzumutbar. ;)

Goggi hat gesagt…

ich denke eben immer an die Regenwürmer