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Donnerstag, 19. November 2009

Goggi kocht - Live

Sowas muss man schon mal auch bildlich festhalten. Heute gibts etwas mit Gemüse und wenig Fleisch. Live gebloggt, in Bildern:


Wirz, Peperoni, Zucchetti und grob geschnittene Zwiebeln geschnitten, kommen schon mal in die Pfanne, mit Wasser und Gemüse-Bouillon. Kein, oder nur ganz wenig Öl. Den grob geschnittenen Broccoli (und/oder Blumenkohl) und die Pilze gebe ich erst später bei, damit diese ein bisschen knackiger bleiben. Die Zwiebeln brauchen wir zur Hälfte noch für das Hackfleisch-Projekt.

Jetzt werden die übrig gebliebenen, fein gehackten Zwiebeln zusammen mit eben so feingehackten Peperonis angebraten. Dieses Gebrät mit Hackfleisch und Paniermehl zu einem Teig zermantschen und nach Belieben würzen.


Genau. Das gibt Fleischtötschli, die mein Schatz wohlgeformt auf dem Teller anrichtet. Bitte das Gemüse nicht vergessen und gelegentlich umrühren. Vorsicht, dass das später zugefügte Grünzeug nicht zermantscht wird. Das Endresultat präsentieren wir dann, wenn wir es aufgegessen haben, sonnst will noch jemand eine Einladung :-)
hmmmmmmmm....

Montag, 11. August 2008

"taugen sie nichts, esse ich sie"

Rinderwahnsinn hin, Krebsrisiko her: Der Mensch isst Fleisch. Und er tut das schon seit ein paar Millionen Jahren ohne wirklich auszusterben. Tierschützer und vegetarisch orientierte Menschen gehen zuweilen hart ins Gericht, mit Zweibeinern die Vierbeinern auf die Pelle rücken. Dennoch gilt der Verzehr von Tierfleisch allgemein als Salonfähig: Man isst Kühe, Fische, Schweine, Pferde und... Hunde.

Doch hier scheint die Gemeinde der Tierfreunde kein Pardon mehr zu kennen. Hunde darf man nicht essen. Das widespricht gegen sämtliche ethische Grundsätze, ist absolut geschmacklos und eine entwürdigende Art des sozialen Umgangs. Der beste Freund des Menschen wird nicht verfuttert. Basta.

Nun ist es zum einen konsequent, wenn man Hundefleisch im Sinne der Gleichbehandlung ebenso wenig isst, wie jedes andere Tier. Auf der anderen Seite überrascht mich der Aufruhr der Tierschützer, in Bezug auf Hundefleisch schon ein wenig. Geschehen, nachdem sich der Bauer "H.B." aus Gams in verschiedenen Zeitungen als bekennender Hundefleisch-Esser geoutet hat: "Taugen sie nichts, esse ich sie", sagte er. Was ist an der Lust auf Hundefleisch grundsätzlich verwerflicher als der Verzehr eines Kalbs-Steaks? Jetzt mal abgesehen von des Bauers unkritische Wortwahl und dem Hunde-Glubschaugen-Jöööö-Effekt, der uns gerade vor dem geistigen Auge anbellt. Hundefleisch hat kaum Fett und lässt sich auf viele verschiedene Arten zubereiten. Und überhaupt: Ob als Gulasch oder Spaghetti Bolognese: Wer würde den Unterschied zwische Hund und Katz... Pardon... Kuh schon merken?

Oder darf man Kälbchen etwa auch nicht essen? Kaninchen sind doch auch knuffig? Meerschweinchen? Für Feinschmecker gibts hier das legendäre Meerschweinchen-Rezept und wenn jemand mal einen Hundebraten macht: ich setz mich gern mal dazu. Denn wenn man nicht weiss, wie etwas schmeckt, sondern nur danach urteilt, wie der herzallerliebste Bello immer schön Platz macht, wenn man Platz ruft - darf eigentlch gar nicht mitreden. Übrigens: Hirn und Mageninnenwände kann man auch essen, aber darüber schreibe ich mal erst nach dem Mittagessen.

Sonntag, 11. November 2007

Pro Milch!

Milch ist gesund und selbst wenn sie es nicht wäre, sie ist lekker. Seit rund 20 Billiarden Jahren gibt es sie in Form von Muttermilch. Heute zapfen wir hierfür auch mal eine Ziege an, oder ein Schaf, hauptsächlich aber Kühe, bevor sie später zur Kotlett-Produktion her halten müssen.

Diese etwas salope Beschreibung widerstrebt natürlich jedem Vegetarier, aber bitte beschmeisst mich jetzt nicht mit Fleischersatzerzeugnissen, die könnten erstens durch Tierversuche hergestellt worden sein und zweitens steht hier, dass ihr alle Mörder seid! Ja genau! Milchtrinker seien Mörder! Die verlinkte Seite wird von Vegetariern im Endstadium, den sogenannten Veganern betrieben. Für diese Menschen ist jegliches Konsumgut, das unter tierischer Teilnahme produziert wurde, Mord an Tieren. Also nicht nur die Kosmetika die an Mäusen ausprobiert wurde, sondern auch das Essen von Eiern, Honig und Milch.

Gerne würde ich erfahren, womit sich Veganer ernähren!

Gras? Und wenn da ein Hund rangepinkelt hat? Salat? Mit samt den Läusen und Schnecken darin? Und ich bin versucht zu behaupten, Veganer sind sowieso nur in Teilzeit beschäftigt, denn ich traue es ihnen schlicht nicht zu, sämtliche Gummibärli auf falsche Emulgatoren zu untersuchen und ob in allen Kissen wirklich ausschliesslich Holzspäne drin sind, die von Bäumen stammen, bei denen keine unschuldigen Borkenkäfer getötet wurden, wage ich mal zu bezweifeln.
Schon nur die Tatsache, dass die Veganer eine Webseite betreiben, bringt mich arg ins Zweifeln. Schliesslich wurde die mit einem durch Kinderarbeit in China produzierten Computer erstellt. Ok - Kinder sind ja keine Tiere. Aber die Seite wurde durch Kabel ins Internet gespiesen, für deren Verlegung im Boden mindestens 2000 Maulwürfe sterben mussten, was für mich Vegalismus nicht zu einer Überzeugung macht, sondern nur zu eine inkonsequenten Spinnerei.

Naja, ziemlich übertrieben. Aber das find ich, sind Veganer auch.

Prost