Sonntag, 29. Januar 2012

Änderung der Google-Datenschutzbestimmungen und -Nutzungsbedingungen

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die mehr als 60 verschiedenen Datenschutzbestimmungen für die unterschiedlichen Google-Produkte werden durch eine zentrale, kompaktere und verständlichere Version ersetzt. Wir möchten Ihnen eine unkomplizierte und intuitive Nutzung der Google-Produkte bieten. Daher umfasst unsere neue Datenschutzerklärung eine Vielzahl an Produkten und Funktionen.

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und lesen Sie unsere aktualisierte Datenschutzerklärung und die aktualisierten Nutzungsbedingungen unter http://www.google.com/policies. Diese Änderungen treten am 1. März 2012 in Kraft.


Eine Datenschutzerklärung, viele Google-Produkte
Die Produktvielfalt nutzen Passend für Sie Einfaches Teilen und Zusammenarbeiten
Die Produktvielfalt nutzen

Die neue Datenschutzerklärung entspricht unserem Ziel, nutzerfreundliche Produkte zu entwickeln. Wir möchten, dass Sie ganz einfach zwischen Google Mail, der Google-Suche, YouTube, Google Kalender und anderen Diensten wechseln können, genau dann, wenn Sie sie brauchen.

Passend für Sie

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Datenschutz bleibt höchste Priorität

Mithilfe von Produkten wie dem Google Dashboard, dem Anzeigenvorgaben-Manager und weiteren Tools möchten wir Ihnen die höchstmögliche Transparenz sowie verständliche Einstellungen zur Kontrolle Ihrer Daten bieten. An unseren Datenschutzprinzipien hat sich nichts geändert. Ihre persönlichen Daten werden weder von uns verkauft, noch (abgesehen von seltenen Ausnahmefällen wie wirksamen rechtlichen Anfragen) ohne Ihre Genehmigung weitergegeben.

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In unseren häufig gestellten Fragen http://www.google.com/policies/faq erhalten Sie weitere Informationen zu den Änderungen.


Änderungsmitteilung

Die neue Datenschutzerklärung und die neuen Nutzungsbedingungen treten am 1. März 2012 in Kraft. Nach diesem Datum unterliegt die Nutzung der Google-Produkte der neuen Datenschutzerklärung und den neuen Nutzungsbedingungen.

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. An diese Adresse gesendete E-Mails können nicht beantwortet werden. Geben Sie das Passwort Ihres Google-Kontos niemals ein, nachdem Sie einem Link in einer E-Mail oder einem Chat zu einer nicht vertrauenswürdigen Website gefolgt sind. Rufen Sie die Website stattdessen durch Direkteingabe auf, beispielsweise mit mail.google.com oder www.google.com/accounts. Google sendet keine E-Mails an Sie, in denen Sie nach Ihrem Passwort oder anderen vertraulichen Daten gefragt werden.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Wir erwarten zuviel vom Schweizer Fussball

Wenn erst mal die dicken Schlagzeilen um den "Fall Xamax" aus den auf Dramaturgie getrimmten Zeitungen verschwunden sind, ist die Zeit gekommen, den "Patient Fussball" etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Als vorläufige Hauptursache der Erkrankung werden ausländischen Investoren gehandelt - der Ursprung des Problems ist aber ein ganz anderer: zu hohe Erwartungen.

Der Fussball erfüllt nicht erst seit gestern eine enorme Anziehungskraft. Dank der Unterstützung und dem Erfolg in der breiten Bevölkerung passierte irgendwann aber das, was bei jedem Wirtschaftsystem passiert: es gibt ein paar wenige die Geld verdienen und reich werden, und ganz viele die bezahlen und Arm bleiben. Ins Fussballjargon übertragen spielen die Reichen in der Champions League und die Armen nicht. Was für wenige Clubs Geldsegen und Hochglanzfussball bedeutet, ist für alle anderen Clubs der jeweiligen Landesligen vor allem eine Kostenschleuder. Ihnen bleibt höchstens die Freude über den gewonnen Stellenwert des einheimischen Fussballs.

Ob man will oder nicht: man muss ja konkurrenzfähig bleiben. Der FC Lausanne-Sport zum Beispiel - derzeit sportlich Letztplatzierter der Schweizer Super-League - muss mit einem Jahresbudget auskommen, das halb so hoch ist wie der Startbonus den der FC Basel für die Teilnahme an der Champions League bekommen hat. Man kann argumentieren, Lausanne sei ein zu kleiner Verein, der wenig Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft geniesst. Dies wiederum lässt die Frage offen, welche Region denn tatsächlich genügend einheimische Investoren findet um den teuren Fussball bezahlen zu können. Wenn nämlich einem FC Basel zusätzliche Millionen zur Verfügung stehen, brauchen YB und Zürich ebenfalls mehr Geld um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren und Clubs wie der FC Lausanne-Sport brauchen zusätzliche Millionen, um nicht abzusteigen.

Damit kommen wir in Neuenburg an. Nach dem Rückzug des langjährigen Präsidenten und Geldgebers Gilbert Facchinetti musste man sich beim FC Neuchâtel Xamax nämlich Gedanken machen, wie die ganze Chose noch zu finanzieren ist. Man liess sich von der Einmal-Investition eines osteuropäischen Barons verführen - aber nicht etwa aus lauter Gier, sondern weil man keinen anderen mehr gefunden hatte, der das Millionen-Spiel einfach so mitmacht. Spiel, das nicht nur von der Kuhmilch Champions League angetrieben wird, sondern auch von den Vermarktern, die dem schicken Fussball ein schönes Umfeld bieten wollen. Zu diesem Zweck werden Mindestansprüche an Stadien, Komfort und Sicherheit gestellt, die per se das Budget eines "Schwanzclubs" schon mal strapazieren. Wie sollen kleine Clubs da noch Investitionen in die sportliche Existenz tätigen können, ohne sich entweder zu verschulden, oder sich einem ausländischen Investor an den Hals zu werfen?

Eine Lösung könnte sein, die Anforderungen und vor allem die Erwartungen an den (Schweizer) Fussball herunter zu schrauben. Unlängst äusserte ich die Meinung, dass ein Spitzenplatz in der zweithöchsten Liga wirtschaftlicher und sportlich interessanter sein könnte, als sich mit den Kellerkindern der obersten Liga um einen viel zu teuren Platz an der vermeintlichen Sonne zu prügeln. Liegt die Zukunft des bezahlbaren Fussballs gar im Aarauer Brügglifeld Aarau oder in der Winterthurer Schützenwiese? Unter diesem Aspekt könnte man sogar freiwillig von einem Aufstieg absehen, weil er viel zu teuer ist. Eine Praxis, die in Amateurligen auch anderer Sportarten, gang und gäbe ist.

Denn: 80 Prozent der Fussballvereine arbeiten defizitär. Das hat in den wenigsten Fällen mit Misswirtschaft oder kriminellen Investoren zu tun, als viel mehr mit der überbordenden Erwartungshaltung. Nicht etwa die Zuschauer fordern immer grössere Fussballarenen und hochkarätige Superstars. Es sind die Manager und Strategen, die Gewinnoptimierer und Vermarkter der Ligen, die Fussball als wachstumsoptimiertes Unternehmen betrachten, und nicht in erster Linie daran interessiert sind, dem Volk eine schöne Sportart zu schenken. In anderen Worten: das Symptom im Fall Xamax heisst zwar Bulat Tschagajew - der eigentliche Ursprung der Krankheit ist aber die Sportart selber, die sich an der Champions League orientiert, statt am ursprünglichen Zweck, dem Volk Unterhaltung zu bieten. In anderen Worten: wir werden nicht umhin kommen, den Hochglanz-Fussball als eigenes Wirtschaftssystem zu betrachten und "unseren" Fussball wieder etwas volksnäher zu bewirtschaften - dann interessieren sich möglicherweise auch einheimische Investoren wieder für den eigenen Fussball.

Der neue Honda Civic

Honda Civic

Ein innovatives und formschönes Model bringt Honda mit dem neuen Civic auf den Markt. Nicht weniger als vier Jahre haben sich die Ingenieure Zeit gelassen, begaben sich auf eine Reise ins Ungewisse und präsentieren jetzt einen eleganten Wagen, der gleich mehrere wichtige Innovationen mitbringt: ausgeklügelte Technologie und beeindruckende Leistung, verpackt in ein modernes Design.


Als den besten Honda Civic aller Zeiten bezeichnen die Autobauer bei Honda ihren neusten Wurf. Und tatsächlich spricht einiges für diese Sicht der Dinge, denn das Modell wurde in allen wesentlichen Aspekten verbessert. In Punkto Sicherheit kommt das präventive Fahrerassistenzsystem CMBS (Collision Mitigation Brake System) zum Zuge - allerdings nur in den Executiv Modellvarianten. Alle anderen Varianten verfügen über den gewohnt hohen Sicherheitsstandart, wie etwa Reifendruckkontrollsysteme, aktive Kopfstützen, oder die ACE-Sicherheits-Fahrgastzelle. Aber auch an die Fussgänger hat Honda gedacht: sollte es einmal zu einer Kollision kommen, sorgen beispielsweise flexible Frontstossfänger für mehr Schutz vor Verletzungen.

Wenn Sicherheit gross geschrieben wird, so muss darunter Effizienz und Eleganz nicht leiden. Während vier Jahren haben die Ingenieure auf zahlreichen Testfahrten nämlich auch Performance und Komfort getestet. Sparsam im Verbrauch ist der Civic in allen Motorenvarianten ohnehin schon, weshalb ein beonderes Augenmerk dem Komfort gewidmet werden konnte. Dazu wurde der Innenraum des neuen Civic um den Fahrersitz herum gebaut, aber auch den Bedürfnissen der Mitfahrer wird Rechnung getragen. So sind die Magic Seats des Civic umklappbar, um immer genau jenen Stauraum zu schaffen, den man gerade braucht.

Was haltet Ihr vom neuen Honda Civic? Erfüllt er Eure Anforderungen? Gefällt die Form und das Design? Kommentare sind willkommen! Und wer noch mehr wissen will, über den besten Civic seit es Honda gibt, kann sich auf dem Youtube-Kanal kundig machen. Dort findet Ihr auch interessante Clips, in denen die Erbauer des neuen Civic über ihre Reise ins Ungewisse berichten.


Montag, 23. Januar 2012

Laikas Reise

Seit einigen Wochen beobachte ich das Tun von Basti Bund, der mit Michael Döhrmann ein sehr schönes Projekt verfolgt, welches nun kurz vor der Uraufführung steht. Bastis Statusmeldungen auf Facebook liessen schnell erkennen, dass hinter dem Musical viel Freude und Liebe steckt und die regelmässig ins Internet gestellten Klänge bestätigten glücklicherweise diese Hoffnung. Weiter unten in diesem Artikel findet Ihr ein wundervolles Stück, das echt unter die Haut geht.

Am Wochenende vom 2./3. März steht nun die ersehnte Uraufführung in der Gemeindehalle Ulm-Eggingen an. Grund genug, hier mal ein bisschen die Werbetrommel zu rühren. Ich will versucht sein mit den beiden Künstler ein Interview zu machen - inzwischen lauschet der schönen Musik.

Hier reinhören: 
Laikas Reise - Jelenas Lied

Freitag, 13. Januar 2012

15. Februar 2012

Das Leben ist ein langer Weg und irgendwann kommt man an. So ähnlich sieht wohl fast jeder Mensch das Leben, wobei "ankommen" keiner genau definieren kann. Die einen sehen im Überleben der Schulzeit oder im Erreichen des Pensionsalters das Ende, andere wollen verheiratet sein oder geschieden, den Himalaya bestiegen oder tot sein. Viele kommen sogar an, merken es nicht und gehen weiter. Der Weg ist das Ziel - wohl einer der grössten Irrtümer der Menschheit.

Für mich war immer klar, dass mir klar sein würde, wenn die Zeit zum ankommen gekommen ist. Ich würde vor einer Tür stehen die sich öffnet und das was ich sähe offenbare es mir wir ein Blitzlicht aus dem Regenbogen. Der perfekte Moment, der keine Fragen offen lässt. Für jemanden der weder an Zufälle noch an Schicksale glaubt, lässt eine solche Überzeugung jedoch viele Irrwege offen. Gewinne ich viel Geld? Erkenne ich den Sinn des Lebens? Oder erfahre ich, dass wir nur in einer Matrix leben und ich dem weissen Häschen folgen muss?

Es kam natürlich anders. Im Alter von 42 Jahren stand ich vor besagter Tür die mir geöffnet wurde. Es blendete sich eine zurücklaufende Digitaluhr ein. Mit Hundertstelsekunden, eine wie beim Skirennen. Nur rückwärts. Genau im gleichen Moment als die Türe geöffnet wurde, blieb die Uhr bei Null stehen. Es schwappte eine blinkende Eins auf grünem Grund auf, der linke Ski war schon bereit durch die Luft gewirbelt zu werden, der Pokal schon in die Höhe gestreckt, Girlanden und Glitter fielen vom Himmel, Rudi Carrell rückte sich ins Bild und präsentierte mit ausgestreckten Armen den ersten Preis. Ähnlich wie man es dem Sterben nachsagt, passierten in der gleichen Sekunde noch weitere Dinge: sämtliche wesentlichen Bilder rasten mir durch den Kopf, der Magen zog sich zusammen und viele kleine Ameisen huschten durch Arme und Beine. Wahrscheinlich die roten, ganz kleinen, fiesen, die immer kommen wenn etwas dieser Grössenordnung passiert. Rudi Carrell trat einen Schritt zurück, die Bilder flossen weiter, die Eins blinkte noch immer, am Boden legte sich ein farbenfroher Glitterteppich. Und wir befinden uns noch immer in der gleichen Sekunde. Der Spot schwenkte nach links und jetzt sah ich SIE.

Anuschka, 41, wunderschön.


In den meisten Beziehungen die Menschen führen müssen, stimmt entweder das Aussehen, das Geld, die Liebe, der Geist, das Auto, viele Kinder und im besten Fall sogar mehr als etwas von alle dem. Aber das kommt nur im Fernsehen vor. Wir gingen die sieben Stufen hoch bis zu ihrer Wohnung und verschmolzen dort mit dem Sofa. Erst sechs Stunden später sollte ich wieder im Auto sitzen und von da weggehen, wo ich seit sechs Stunden wusste, bleiben zu wollen. Ein paar Tage und Auseinandersetzungen mit der Realität des bisherigen Lebens später, war ich zum wiederholten Male da, auf dem Sofa, schmelzend. Mir war längst klar, dass nichts so bleiben wird wie es war. Denn Sie ist nicht einfach nur Sie, Sie ist SIE!

SIE, die Frau die ich heiraten werde, obwohl ich das nicht wieder in Erwägung gezogen hätte.
SIE, deren Seele meine Seele berührte, obwohl ich an eine Existenz einer solchen nicht glauben wollte.
SIE, die mit ihren zauberhaften Augen, ihren beeindruckenden Worten, der ruppigen Art, dem entzückenden Duft, den direkten Worten und den zarten Gesten mein Herz schon erobert hatte, bevor Rudi Carrell die Arme fertig ausgestreckt hatte. Ich habe auf eine Art Nähe und Liebe erfahren dürfen und diese zauberhafte Frau in wenigen Wochen besser kennengelernt, als mir andere in 25 Jahren hätten näherkommen können. Ich will bestimmt niemanden zu nahe treten, aber was will das Matterhorn schon gegen einen Himalaya ausrichten. Sie ist SIE und es war vom ersten Moment klar, dass sich hier zwei Seelen gefunden haben, auf ihrem steinigen Weg bis zum Ankommen.

Einen Monat nach der ersten Begegnung stand Anuschka in der Barmelweid ein mehrwöchiger Aufenthalt bevor. Sie sollte sich von den Folgen eines Lebens erholen, das es nicht immer gut mit ihr meinte. Auch für sie war es inzwischen klar, dass ihre bisherige Nutz-Beziehung ein verdientes Ende nehmen würde und der schöne, grosse Mann auf dem Sofa, mit den starken Händen und dem grossen Herzen, die Liebe ihres Lebens ist. Während ihrem Aufenthalt erfolgte "zu Hause" der Rausschmiss, der nur eine konsequente Folge von enttäuschten Erwartungen war. Mein Leben in Kisten verpackt, fand ich am anderen Ende des Aargaus die neue Bleibe bei Anuschka. Reine Zweckmässigkeit zu erkennen, fällt an dieser Stelle nur Aussenstehenden ein, oder jenen die es einfach so sehen wollen. Noch in der gleichen Woche war uns aber klar, dass wir tun werden, was seit gestern an das Datum des 15. Februar 2012 gebunden ist und im örtlichen Ratsgebäude vollzogen werden soll. Anuschka und ich werden heiraten.

Endlich ankommen! Endlich geliebt werden! Endlich für jemanden da sein ohne den ständigen Kampf um Anerkennung. Der Hoster dieses Blogs hat zu wenig Speicherkapazität und der Leser vermutlich zu wenig Geduld, um jede Wendung und jedes Gefühl der letzten drei Monate zu erfassen. Sie waren gross und ehrlich, anstrengend und intensiv. An Vergangenheiten zehre ich mehr als sie, doch sie zählen immer weniger, denn nicht gestern findet man sein Glück, auch nicht morgen, sondern hier und heute. Mein Lieblingssohn war in dieser Zeit oft bei uns es erfüllt mich mit Freude, dass es ihm bei uns so gut gefällt. Erst vor ein paar Tagen erhielt ich eine lange E-Mail von einem 10-Jährigen, der sehnsüchtig wieder hierher kommen wollte. Ich kann ihn verstehen.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Bilanz 2011 & Budget 2012

Welch nettes Stöckchen doch dahergeflogen kam! Es heisst ganz einfach "Bilanz 2011". Eigentlich ideal um mit dem "Elfi" aufzuräumen und das Zwölfi" in gewohnt prokastinierender Art anzugehen. Als ich anfing zu antworten merkte ich, dass mir das 2012 aber viel mehr am Herzen liegt, weshalb ich das Rückblick-Stöckchen einfach mal um das Budget 2012 erweitere.

Zugenommen oder abgenommen?
Je nach dem... Gewicht: abgenommen, Zuversicht: tendenz zunehmend, Geldbeutel: aufgrund Entleerung 2011 ist 2012 kein Abnehmen mehr möglich.
Haare länger oder kürzer?
Kürzer und zwar massivst. Nach unfreiwilliger Skin-Head-Phase finde ich jedoch Gefallen an der Kürze, die 2012 so bleiben wird

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Physisch tendiere ich zum Schielen, was die Schärfe angeht. In Zukunft, steht die langfristige Planung der näschten zwei Stunden im Zentrum. Im Moment steht die Frage im Raum: reicht der Kafi noch bis Ende Stöckchen?

Mehr ausgegeben oder weniger?
Eher weniger. Jedenfalls weniger Geld. Alles andere war ja keine Ausgabe, sondern eine Investition. Und die wird sich im neuen Jahr Rechnen, Ihr werdet schon sehen!

Der hirnrissigste Plan?
Der Versuch den Nippel durch die Lasche zu ziehen und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben zu drehen. Dort eschien auch schnell der Pfeil und da drückte ich auch drauf, doch leider ging das Ding nicht auf. Beim neuen Plan beschränke ich mich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens.


Die gefährlichste Unternehmung?
Den Selbstversuch des Wattenbäuschchenanwerfens.


Der beste Sex?
Klare Wetterbesserung gegen Ende Jahr. Tendenziell installiert sich das Hochdruckgebiet direkt über Brittnau. In Schlafzimmernähe ist mit stürmischen Böen und starken Gewitterstürmen zu rechnen. Wir werden Fenster und Türen schliessen müssen und das Haus nur im Notfall verlassen.

Die teuerste Anschaffung?
Ein Laptop. Und der Ersatz für den Laptop, den allerdings Interdiscount zahlen musste, obwohl sie nicht wollten. Die teuerste anschaffung 2012 dürfte ein neuer Laptop sein. Mit vorinstalliertem Google und Internetz.

Das leckerste Essen oder Getränk?
Alles selbstgekochte, dazu Cola Zero - das wird auch 2012 so bleiben, schliesslich bin ich der König der Küche

Das am meisten beeindruckende Buch?
Leider gibt es viel zu viel Schrott auf dem Büchermarkt. Und die halbwegs tauglichen werden in teuren Fernsehsendungen von den immer gleichen Pseudointellektuellen so hochgejubelt, dass das Interesse verfliegt.


Der ergreifendste Film?
Super 8 - wobei, was heisst schon ergreifend? Manchmal ist es der Schauspieler, oder die Musik, oder der Regisseur. Es gibt keine Filme die von vorne bis hinten Bestnoten verdienen.

Die beste CD?
BAP - Halv Su Wild, oder Adele - 21

Das schönste Konzert?
Nochmal BAP, Private Session mit Durchlaucht Wolfgang Niedecken in Aarau

Die meiste Zeit verbracht mit..?
Mir – wie es sich gehört!

Die schönste Zeit verbracht mit..?
Miss Sunshine

Vorherrschendes Gefühl 2011?
Es muss sich was ändern

2011 zum ersten Mal getan?
Mit jemandem ganz Besonderen über Depressionen gesprochen. Und meinen Seelenpartner gefunden (dazu ist zu sagen, dass ich an den Zauber nie geglaubt hatte - Mann kann sich irren, imfall)

2011 nach langer Zeit wieder getan?
Angekommen, Ruhe finden, Liebe spüren.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Auf die trügerischen Versprechen von Krankenkassen, Steuerämter und Inkassostellen, nun die "letzte Mahnung" geschickt zu haben. Auf Gesetze die man genau so gut nicht einhalten muss (sie 4UTV).
Auf Papierkram (wie immer).

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Von mir. Wobei ich natürlich keine Sache bin und ich sie nicht einmal überzeugen musste.Wir sahen uns und es war klar.

Das schönste Geschenk, das ICH jemandem gemacht habe?
Ich habe dem Ex einer Ex einen Lebenswunsch erfüllt. (Mir übrigens auch, deshalb fiel es auch ein bisschen leichter)

Das schönste Geschenk, das MIR jemand gemacht hat?
Ein Zuhause. Vertrauen. Liebe. Nicht mehr Gast zu sein, sondern willkommener Partner.

Der schönste Satz, den jemand ZU MIR gesagt hat?
"Du besch de beschti Papa wo's get"


Der schönste Satz, den ICH zu jemandem gesagt habe?
*für mich behalte*

Beste Entscheidung?
FC Aarau Fan zu sein. Es ist unglaublich, wie etwas das andere mit einem Lächeln blöd finden, im Leben Halt geben kann. Soziale Umfelder - das Facebook von früher, sozusagen.

Schlechteste Entscheidung?
Einem Scharlatan geglaubt zu haben, er wolle sich bessern. Ich habe für ihn Artikel aus dem Goggiblog gelöscht. Daraus ergibt sich allerdings die beste Entscheidung 2012: Ich stelle sie wieder online.

Angst 2011?
Die Ungewissheit. Die Anst, dem Druck nicht zu bestehen. So spannend und abenteuerlich die Reisen auch sein mögen: jeder braucht Halt - eine Hand die ihn führt oder wenigstens den Weg zeigt. Für das neue Jahr bleibt eine Restunsicherheit, Schritte mögen zu gross sein. Aber dafür muss man sich nur erlauben, auch mal einen zurück zu gehen, dann geht's.

Seltsam 2011?
Gewisse Fügungen, die weder auf Zufall, noch auf Schicksal beruhen können.

Nerv 2011?
Ja*
*Namen der Redaktion bekannt

Wutanfall 2011?
Sowas passiert mir nicht mehr. Ich bin jetzt alt.

Persönlicher Höhepunkt des Jahres 2011?
Gruppenkuscheln mit A + R*
*Namen der Redaktion bekannt
 (und etwas materieller: eine Titelseite in einer Zeitug gehabt zu haben... *gutanfühlt*)

Persönlicher Tiefpunkt des Jahres 2011?
Es gab keine Tiefpunkte, nur Schlechtwetterfronten. aber die gehen wie immer vorüber.

2011 war mit einem Wort…?
Superkalifragilistischexpialigetisch (so wird 2012 übrigens auch. ich schwör!)

Notizen für 2012?
Notizpapier kaufen.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Schreckmümpfeli vs. Schueakmuempfelih

Es gibt Schweizer Produkte, die lassen sich nicht exportieren. Nicht nach Amerika. In keiner Weise. Nicht einmal ein Absatzmarkt besteht dafür. Ich denke da an Brittnauer Abfallsäcke. Oder Schneebälle aus dem Wallis. Ebenfalls kaum eine Käuferschaft findet sich in Amerika für die bei uns äusserst beliebten "Schreckmümpfeli" - kleine Schauergeschichten, die immer montags um 23.03 Uhr sofort nach den Nachrichten zu hören sind. Woche für Woche, seit gefühlten 200 Jahren. Doch es gibt tatsächlich eine US-Amerikanische Version vom Schreckmümpfeli, nämlich das "Schueakmuempfelih". Man spreche dies bitte mit englischem Akzent aus.

Das ist nämlich auch gleich der einzige, inhaltliche Unterschied. Wir hören auch in der US-Version wie Michael Schacht Geschichten von Herbert Timm rezitiert. Ein weiterer Unterschied liegt im Preis. Wer eine Geschichtesammlung im Herkunftsland Schweiz kaufen will, bezahlt bei iTunes 23 Franken für die neuste Kollektion. Das genau gleiche Produkt kostet den Amerikaner nur 14 Dollar und 95 cent. Beim Aktuellen Kurswechsel sind das CHF 13,75.

Bei exportierbaren Artikeln wie Schokolade oder Käse würde man an dieser Stelle den grösseren Absatzmarkt der USA als Erklärung herbeizerren. Aber das Schreckmümpfeli! Nicht einmal die automatische iTunes-Umrechnung kann ins Feld geführt werden. Selbst bei uns unterschiedliche Preise für Version 7 und Verison 8 kosten in Amerika CHF 13,75. Einfach so. Echt jetzt - Und auch wenn es nur indirekt passt: die iPad-Version vom Fussball-Game Fifa12 kostet drüben nicht etwa 9 Schweizer Franken, sonder 1 US-Dollar...

da soll sich noch einer wundern, wenn wir alles halblegal runterladen...

Dienstag, 13. Dezember 2011

Väter in Not

Weihnachtszeit, Spendenzeit! Das wissen auch die knallharten Manager der JRZ-Organisation, die heuer zum dritten Mal beliebte Moderatoren aus einem Glashaus senden und Geld sammeln lassen. JRZ steht für "Jeder Rappen zählt" und das Geld bekommen in diesem Jahr "Mütter in Not". Eine diskriminierende Aktion, wie ich finde.

Man kann über Sammelaktionen immer geteilter Meinung sein. Es geht in diesem Fall nicht um Futterneid oder um Krebskranke und Blinde die mehr Bedarf an Unterstützung gehabt hätten. Weil man sich aber für "Mütter in Not" entschieden hat und erst noch Kriegs-Opfer im Ausland berücksichtigen will, brüskiert man unsereins gleich mehrfach. Schon die Begründung der Sammelleiterin ist eine Klatsche ins Gesicht: "UNS HIER geht es gut, wir sollten den Müttern dieser Welt etwas geben". Abgesehen davon, dass dieses Argument ja für jede Sammlung herhalten muss:  

Wer bitteschön ist "UNS HIER"?  

Die Väter, die nach einer Scheidung an das Existenzminimum gedrängt werden? Die Väter, denen per Gesetzesentscheid der Kontakt zu den eigenen Kindern auf ein Minimum reduziert wird? Wann um Himmels Willen fängt unsere ach so fortgeschrittene Gesellschaft mal an, statt von Frauenquoten, -rechten und -power zu sülzen, einfach mal von MENSCHEN an zu reden? Sammelt wennschon für die Kinder und deren Recht, eine Mutter UND einen Vater zu haben und nicht eine Erziehungsberechtigte und einen Besuchsberechtigten. Hört mal endlich auf die (Mütter-)Not grundsätzlich dem Vater in die Schuhe zu schieben. Selbst wenn es die Schuldfrage im Scheidungsrecht nicht mehr gibt, bestraft wird immer nur der Vater.

Noch besser die Begründung auf der JRZ-Webseite: "Weltweit sind Mütter Gewalt, Menschenhandel und Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Ohne Mütter kein Leben - Mütter gebären, ernähren, pflegen und halten die Familie zusammen."

Das schliesst sozusagen Väter erstens von der Zeugung und zweitens vo einer möglichen Not aus. schliesslich sind Väter immer Schuld, haben kein Recht auf Krankheit und sollen gefälligst Arbeiten gehen, stimmt's? Schweizer Väter werden auf die Stufe internationaler Kriegsvergewaltiger gestellt, wegen denen internationale Mütter überhaupt erst in Not geraten sind. Ich fühle mich als geschiedener Vater ziemlich brüskiert von der mit Gebührengeldern finanzierten JRZ-Sammelwut. Die horrenden Alimentzahlungen stehen in keinem Vergleich zu gleichwertigem Vatersein dürfen. Mehr noch: weil ich die Alimente nicht mehr bezahlen kann werde ich auch noch kriminalisiert. Um das mal ganz unangenehm unpopulär auszudrücken: ich finde ich bin ein Vater in Not, Herrgottnochmal. Ich kann zudem kaum Krankenkasse, geschweige denn Weihnachtsgeschenke bezahlen. Die Not, meine Lieben, ist viel näher als man wahrhaben will und das lässt sich schon gar nicht via JRZ wegspenden.


Völlig emotional, stimmt. Ich bin in Sachen Adrenalin gerade etwas überdosiert. Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Ich werde keinen einzigen Rappen an "Mütter in Not" spenden, denn Väter sind genau so in Not - manchmal sogar wegen der Mütter. Väter brauchen genau so Unterstützung damit die Krankenkasse bezahlt ist, oder um ein Weihnachtsgeschenk für ihre Kinder kaufen zu können. Diese lieben sie ihre Kinder übrigens genau so abgöttisch, auch wenn sie sie nicht gebärt haben und ihnen das Recht auf Erziehen und Pflegen genommen wurde.

Mein Hunderternötli (das mir übrigens selber fehlt) werde ich einem Vater in die Hand drücken, wie es mir unlängst ein ganz besonderer Mensch vorgemacht hat. Selber wenig zu haben und dennoch einem von "Uns hier" zu helfen, dem es eben gar nicht gut geht. Wer sich beteiligen will: mein ganz persönliches Post-Spendekonto lautet: 50-63082-7. Alle Beträge werden zu 100% fürs lokale Überleben eingesetzt. Herzlichen Dank.

Mittwoch, 30. November 2011

Liebeserklärung

Geschrieben worden an anderer Stelle im Internet, von der Frau die ich heiraten werde.

Heimkommen, ein Chaos vorfinden, die Schultern zucken und denken: ICH kann ja Sonntag Abend hier wieder verschwinden – unbezahlbar.

Mitten am Nachmittag Sex in einer unglaublich tiefen, befriedigenden Art zu haben und zu wissen, dass einer der Nachbarn versucht durch das unbevorhangte Fenster zu gucken und schon wieder die Schultern zu zucken – unbezahlbar.

Den Mann wütend machen, weil man ihn übergeht (ich finde immer noch, dass es rattenscharf aussieht *sabber*) und nach der Aussprache trotzdem wieder mit ihm lachen dürfen – unbezahlbar.

Einen längeren Rock anziehen, weil der Mann vor Angst und Eifersucht durchdreht und sich nicht bevormundet fühlen – unbezahlbar.

Den Mann an den Händen nehmen, ihm versichern, dass man weder jemanden anmachen will, noch mit diesen Ausbrüchen nicht klar kommt, weil man es tief in sich fühlt und sich sicher ist, dass er THE ONE ist- unbezahlbar.

Selbstverständlich das erste Stück zu fahren bis sich der Mann im Haus soweit beruhigt hat, dass er mit dem Kind alleine weiter fahren kann – unbezahlbar

Den Platz im Bett für ein Kind räumen, das seinen Vater dringend ganz nahe braucht, ohne sich entwertet oder weggeschoben zu fühlen – unbezahlbar.

Danach wieder ins Bett zu Vater und schlafendem Kind zu dürfen und sich dort sicher und gut aufgehoben zu fühlen, obwohl klar ist, dass man nachher im Liegestuhl (der übrigens für mich tiptop geht) schlafen wird – unbezahlbar.

Eine Nähe zu fühlen, die man fast körperlich spüren kann und zu wissen, dass sie bleibt – unbezahlbar.

Nach zu wenig Schlaf aufstehen, sich ins Wohnzimmer fläzen und surfen und irgendwann vom Kind besucht zu werden, das auch wach ist und sich mit diesem ein Bisschen zu unterhalten, während der Vater noch weiter Bäume versägt und sich gut fühlen – unbezahlbar.

Mit dem Kind einen Pakt schliessen, dass man den Vater wecken geht, sobald das ebanking erledigt ist und das Strahlen in den Augen des Kindes sehen, weil es den Plan gut findet – unbezahlbar.

Zum Frühstück um halb 1 anstelle von Marmeladen-Broten Kuchen essen – unbezahlbar.

Im Bett Fotos zu schiessen und sich dabei gut fühlen – unbezahlbar.

Nachmittags versuchen, Mann und Kind in die Sonne zu schicken und sich doch nicht gestört fühlen, wenn sie nicht gehen – unbezahlbar.

Einfach sein dürfen, ohne etwas zu müssen, obwohl man eine Familie ist – unbezahlbar.

Entspannt auf die Klinik vorbereiten (inkl. Packen, sich etwas auffrischen etc.) und so locker dabei sein, dass man selber fahren kann – unbezahlbar.

Das Kind im Pyjama mitnehmen, weil es sich nicht anziehen mag und sowieso anschliessend gleich ins Bett sollte und es völlig normal finden – unbezahlbar.

Glückselig mitten in der Nacht einschlafen, mit dem Wissen getragen und geborgen zu sein – von Liebe, Akzeptanz, Toleranz, Verständnis und Erfahrung – UNBEZAHLBAR!

Endlich auf dem richtigen Weg, das Ankommen spüren, den Hafen sehen – stimmig, wohlig, zufrieden – pures Glück!

Dienstag, 22. November 2011

Sehr geehrter Herr Darbellay

Die CVP hat es nun wirklich nicht nötig, sich heute schon einer Schlammschlacht zu bedienen um in vier Jahren nicht schon wieder gefühlte 50 Sitze im Parlament zu verlieren. Es wird immer genügend Menschen geben, die um ihren Glauben zu stützen, erstens Kirchensteuern zahlen und zweitens die CVP wählen, jetzt machen Sie sich doch keine Sorgen!

Dass Sie Homosexuelle die Kinder adoptieren wollen auf die gleiche Stufe wie Kokainsüchtige stellen werte ich als Beweis, dass es erstens richtig war aus der Kirche auszutreten und ich zweitens noch nie in meinem Leben in Erwägung gezogen habe die CVP zu wählen. Offenbar nimmt man sich bei diesen - nennen wir sie mal einheitlich "Glaubensrichtungen" - schon seit Jahrhunderten das Recht heraus geschmacklos zu sein. Dabei denke ich noch nicht einmal an Pfarrer und Buben, an Inquisitionen und Machtmissbräuche, oder an den verhältnislosen Prunk den etwa der Vatikan an den Tag legt, wenn er den Afrikanern die Pariser wegnimmt oder Spendengelder in Ace für den Kirchenbau missbraucht, anstatt den Menschen zu helfen. Nein, Herr Darbellay, es geht in diesem Fall um die Evolution der Spezies "Politiker", welche diesem Land ein bitteres Armutszeugnis ausstellen.

Ich finde übrigens, dass ein Politiker durchaus sofort und ohne Angaben von Gründen zurücktreten darf. Das machen Kokainsüchtige schliesslich auch, Herr Darbellay.

Freundliche Grüsse
Goggi