Samstag, 31. Mai 2008

Der Alte Otto

Otto find ich gut. Zu seinem 60. Geburtstag am 22. Juli 2008, wird der Goggiblog ein exklusives Interview mit Otto Waalkes führen können. Bereits heute wollen wir dem humorvollsten Humoristen zum Vor-25-Jahren-Die-Erste-CD-Jubiläum, in einem ersten Teil unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu Teil kommen lassen. Höhepunkte aus 400 Jahre Otto!

Die Tagesschau




Der Gott des Aquaplanings




Das Phänomen der Schräge

Daily Österreicher-Witz (20)

Ein Schweizer steht vor Gericht, weil er zwei Österreicher überfahren hat.

Richter: "Angeklagter, sagen sie die Wahrheit!"

Schweizer: "Die Strasse war vereist, mein Auto ist ins schleudern geraten!"

Richter: "Es ist Juni, sagen sie die Wahrheit!"

Schweizer: "Es hat geregnet und Laub war auf der Strasse!"

Richter: "seit Tagen scheint die Sonne! Zum letzten mal: sagen sie die Wahrheit!"

Schweizer: "Also gut, die Sonne schien, die Strasse war trocken. Schon von weitem habe ich die Österreicher gesehen. Der eine ist durch die Frontscheibe geflogen, der andere in einen Vorgarten."

Richter: "Na, warum nicht gleich so? Den einen verklagen wir wegen Sachbeschädigung und den anderen wegen Hausfriedensbruch!"

Freitag, 30. Mai 2008

Kompletter Englisch-Kurs, vollkommen GRATIS

Englisch ist die Weltsprache Nummer 1. Wer sie beherscht, setzt sich überall durch und versteht auch in ursprünglich deutschsprachigen Meetengs und Brainstormings, was an der Session so gatalkt wird.
Aus diesem Grund bietet der Goggiblog einen absolutly kostenlosen Englisch-Kurs an, gleich hier im Weblog. Der Zeitaufwand ist minimal und schon in drei Minuten beherrscht der Teilnehmer alle grundlegenden Begriffe, die im englischen Sprachgebrauch unabdingbar sind.

Daily Österreicher-Witz (19)

Ein Österreicher und ein Reh werden überfahren. Wo liegt der Unterschied?


Vor dem Reh hat's Bremsspuren


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Die weiteren Aussichten

20.15 Uhr ORF1: Dr. House - "Kratzer im Lack (Skin Deep)" - (35/2.Staffel)
Das erst 15-jährige Supermodel Alex wird nach einem Zusammenbruch infolge von Drogenmissbrauch in die Klinik eingeliefert. Obgleich House von der Schönheit des Mädchens fasziniert ist, irritiert ihn Alex' Verhalten zutiefst... Die 4. Staffel von Dr. House läuft in Bälde bei SF an. Wer nicht wissen will, was passiert, ignoriere bitte diesen Link. Zum Start versucht House Cuddy zu beweisen, dass er auch alleine seine Fälle lösen kann, während Wilson ihn durch einen hinterlistigen Trick dazu nötigen will, ein neues Team zu suchen.

21.05 Uhr ORF 1: C.S.I. - Den Tätern auf der Spur - "Wachet auf (Toe Tags)" - (24/3.Staffel)
Vier Fälle, sechs Leichen: In Las Vegas geht's mal wieder ruppig her, aber i rgendwie müssen wir die Zeit ja (r)umbringen bis...

23.05 Uhr SF zwei: Twenty Four/6 Folge 21, "02.00-03.00 Uhr"
23.50 Uhr SF zwei: Twenty Four/6 Folge 21, "03.00-04.00 Uhr"
Hier wird nichts nachgelesen, verraten, gepostet oder erahnt. Einfach nur die rohe Gewalt walten lassen und Jack Bauer in Ruhe alles in Ordnung bringen lassen

heute wird blickamabend

Noch vor ein paar Jahren beschwerte man sich hierzulande über viel zu teure Einzelpreise und Abonnemente von Tageszeitungen. Tatsächlich verlangt beispielsweise die Aargauerzeitung heute noch 400 Franken für ein Jahres-Abo, einschliesslich Sonntagsausgabe - ob man die jetzt will oder nicht. Doch es raschelt wieder mächtig im Blätterwald.

Dann bescherten uns die Verlage Gratiszeitungen wie Sand am Meer und unsereiner fragte sich verwundert, wie sowas möglich ist, wo ein "Blick" fast gleich aussieht aber 2 Stutz kostet. Es sei eine Frage der Zeit, bis der Blick auch nichts mehr kostet, frohlockte ich im Goggiblog und erhielt postwendend eine Mail, dass dem nie und nimmer so sein würde.

Ab dem 2. Juni ist es nun doch soweit. Der morgendliche Blick kostet zwar immer noch etwas, aber die Abendzeitung "heute" die auch aus dem Hause Ringier stammt, wandelt sich zum "Blick am Abend" und kostet den Käufer: Nichts. Dies sei der erste Schritt zum Gratis-Blick, steht nun überall geschrieben, was aus der Chefetage von Ringier nur noch halbherzig dementiert wird. Der richtige Blick stelle immer noch einen Mehrwert dar, bla bla bla, ich sage da nur: Ätsch, ich hab's doch gewusst. Und genüsslich blättere ich in der Online-Ausgabe der AZ, die mich auch nichts kostet und frage nicht unschelmisch in die Runde: Ja wo liegt eigentlich der journalistische Mehrwert, wenn das Zeug nichts mehr kostet?


Ob der neue Blick am Abend (und damit statt heute-online.ch auch blickamabend.ch) eine Bereicherung darstellen wird und ob immer noch so tolle Beiträge wie der vom 26.Mai (links auf dem Bild) zu finden sein werden, sehen wir ja dann. Ringier fragen wir lieber nicht an - es könnte sein, dass die Auskunft nicht lange standhält und vielleicht wird ja plötzlich ein Kässeli an die Verteilkästen geschraubt, für freiwillige Spenden.

Daily Österreicher-Witz (18)

Kommt ein Österreicher zum Psychiater und sagt:
" Herr Doktor ich glaube ich leide an Schizophrenie!"
Sagt der Arzt: "Sehr gut, dann sind wir ja zu viert!"



Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (17)

Was ist der Unterschied zwischen 'gratis' und 'vergebens'?
In den meisten Ländern gehen die Kinder gratis zur Schule. In Österreich gehen sie vergebens.


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Stéphane Grichting tritt zurück

In diesen Minuten gibt der Schweizer Fussball-Nationaltrainer Köbi Kuhn seinen Mitarbeitern bekannt, welche beiden Spieler des aktuellen Kaders nicht mit an die Euro dürfen.

Ganz zu oberst auf der Abschussliste stehen laut 20minuten-Fachmann Georges Bregy Stéphane Grichting und Beniamin Huggel. Andere Exponenten des Schweizer Fussballs fordern den Kopf des rekonvaleszenten Patrick Müller, wieder andere sehen in den Leistungsschwankungen Mario Eggimanns den Gewinn der Euro bedroht, Thomas Häberli habe wegen der paar Tore in der Liga das Aufgebot nicht verdient und Beniamin Huggel besitze eh nur das Temperament einer Schlafmütze.
Währen die meisten Cracks der Selektion Kuhns wenigstens nach Aussen gelassen entgegen sehen, stellt der 12-fache Internationale Grichting seinen sofortigen Rücktritt aus der Nationalmannschaft in Aussicht.

"Wenn man so lange mit diesen Spielern zusammenarbeitet fällt es schwer, solche Entscheidungen zu fällen. Aber sowas passiert vor jedem Spiel" sagte Kuhn gestern gegenüber Radio DRS1.

Genau. Und die 23 Spieler bekommen auch keine Spielgarantie, denn mindestens neun von ihnen werden das Eröffnungsspiel gegen Tschechien von der Ersatzbank aus erleben müssen. Ob sich Jakob Kuhn dabei von Rücktrittsdrohungen beeindrucken lässt, ist stark anzuzweifeln. Griechting dagegen stellt sich quasi selbst ins Offside, denn er bringt unnötige Unruhe ins Team und gilt für mich als zurückgetretene Leberwurst.

Sicher ist nur: Egal wie die Mannschaft aussehen wird, die Erkenntnis ob es die richtige Auswahl war, werden auch sogenannte Fachmänner erst nach den ersten (oder einzigen) drei Spielen an der Euro wissen. Und es wird gerantiert genug geben, die es besser gemacht hätten...

Daily Österreicher-Witz (16)

Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Treffen sich drei Haie.
Sagt der eine: "Ich habe letztens einen Amerikaner gefressen. Der war so fett, dass ich eine Woche Magenbeschwerden hatte!"
Sagt der zweite Hai: "Das ist noch gar nichts. Ich habe einen Russen gefressen, der war so mit Wodka vollgepumpt, dass ich eine Woche lang betrunken war!"
Meint der dritte Hai: "Bei mir war es noch viel schlimmer! Ich habe einen Österreicher gefressen, der war so hohl, dass ich eine Woche lang nicht tauchen konnte!"

Dienstag, 27. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (15)

Ein Österreicher spielt um 100 Euro bei "Wer wird Millionär"
"Was ist ein Vakuum?"

Der Österreicher grübelt und sagt: "Ich habe es zwar im Kopf. Aber im Moment fällt es mir nicht ein."


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

680 Millionen Kilometer

Vor genau einem Jahr wurde die 270 Millionen Dollar schwere Sonde "Phoenix" in Cape Canaveral zusammengebaut und in eine Rakete gepackt, von wo sie Anfang August des letzten Jahres ins All geschossen wurde. Inzwischen hat Phoenix eine in zweierlei Hinsicht lange Reise hinter sich: Nach 680'000'000 Kilometern und einer Reisezeit von acht Monaten ist die kleine Sonde in der gigantischen Wüste auf dem Mars einsam gelandet.
Marsmenschen werden auch diesmal keine da sein, dagegen erhofft man sich durch Bohrungen im Nordpol Anzeichen auf Lebensformen zu finden. Diese sollen Aufschluss geben, ob und welche Lebensformen auf dem Mars gelebt haben. Die äusserlichen Bedingungen sind für Leben nämlich ganz passabel. Die Temperaturen schwanken zwischen +40 und -270 Grad Celsius, also ungefähr wie in der Schweiz. Etwas ungemütlich wirds erst, wenn der Sturm kommt! Diese gigantischen Stürme dauern manchmal mehrere Monate.

Faszinierend: Sonnenaufgang auf dem Mars.

Dass Phoenix in einen solchen Sturm geraten könnte, wurde beim zwölften Versuch, den Mars zu ergründen in Kauf genommen. Auch dass bei der Landung auf den letzten paar Metern etwas schief gehen könnte, oder der Roboter über einen Stein stolpert und sofort ausser Funktion gerät. Bisher gelang es übrigens ausschliesslich den Amerikanern, Marsreisen erfolgreich zu gestalten. Russische Projekte scheiterten nicht selten schon beim Abflug auf der Erde.

Die Freude bei den Nasa-Menschen war denn auch gross, als Phoenix die ersten Bilder vom Mars sendete. Man wolle irgendwann den Mars besiedeln, oder wenigstens eine bemannte Sonde dorthin schicken, so die grossen Töne aus Texas... Gespannt darf man aber vorerst mal auf die Proben sein, die der kleine Roboter auf dem Mars sammelt und selbstständig analysiert. Wir auf der Erde sind einfach fasziniert, dass ein solches Projekt überhaupt möglich ist und begeistern uns ob den tollen Bildern, die Phoenix und seine Vorgänger vom Mars zu uns schicken. Hoffentlich kommen noch ganz viele solch tolle Bilder zu uns! Nach der ersten Nacht auf dem Mars berichtet die NASA jedenfalls, Phoenix sei in einem guten "Gesundheitszustand"

Die Bilder von der Landung:


































Hier noch das aktuelle Wetter auf dem Mars:






NASA's Phoenix im Netz, wo es auch Wissenswertes über vergangene und künftige Missionen gibt: http://www.nasa.gov/mission_pages/phoenix/main/

Daily Österreicher-Witz (14)

Der österreichische Ex-Formel 1-Rennfahrer Andreas Wurz fährt mit seinem Privatwagen umher.
Plötzlich sieht er eine alte Frau am Krückstock. Er fährt heran und fragt die Dame, ob er sie ein Stück mitnehmen soll.

Die Dame erwidert: "Nein Danke, ich hab''s eilig!"


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Montag, 26. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (13)

An der Grenze zur Schweiz unterhalten sich zwei österreichische Zollbeamte über ein vorbeifahrendes Auto. “Schau mal die Schweizer sind so doof, die fahren mitten im Sommer mit Ski auf dem Dach herum.” spottet der eine. “Nein! Das sind doch Wasserski, die fahren bestimmt an den Wörtersee!” erwidert der andere. Darauf der ertse: “Ja klar! So steil ist der Wörtersee doch gar nicht!”

Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Daily Österreicher-Witz (12)

Was macht ein Österreicher, der nach dem Autowaschen einen Eimer heisses Wasser übrig hat? - Einfrieren! Heisses Wasser kann man immer brauchen!


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Sonntag, 25. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (11)

Steigen zwei Österreicher vom Matterhorn herunter und stehen vor einem Kuhfladen. Der eine steckt seinen Finger rein und schleckt ihn ab: “Zum Glück sind wir da nicht rein gestanden”

Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Daily Österreicher-Witz (10)

Der Österreichische Regierungschef besucht Samuel Schmid, um sich über all diese Österreicher-Witze zu beschweren, die man sich in der Schweiz erzählt.
"Man könnte auf die Idee kommen, alle Österreicher seien dumm" sagte er. "Du solltest das nicht so ernst nehmen", anwortet der Bundesrat. "Es handelt sich ja nur um Witze und nicht um Tatsachen. Und es gibt auch dumme Schweizer. Ich werde dir das gleich beweisen."
Sämi geht zu seinem Chauffeur und sagt: "Fahren Sie bitte zu mir nach Hause und sehen sie nach, ob ich dort bin." Der Chauffeur machte sich sogleich auf den Weg.

"Der ist wirklich strohdumm", sagt der Österreicher, "da ist doch eine Telefonkabine. Er hätte ja anrufen können"


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Samstag, 24. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (9)

Es herrscht Krieg zwischen Bayern und Österreich. Im bayerischen Schützengraben beratschlagt man über das weitere Vorgehen. Sagt ein Bayer:
“Ich hab’s! Wir schlagen die Österreicher mit ihrer eigenen Dummheit. Die heissen doch alle Franz. Wenn wir jetzt `FRANZ´ rufen, dann steht mit Sicherheit einer auf, den können wir dann erschiessen.”

Gesagt, getan:
“Franz!!!”

“Ja,wos is?” –PENG Die Bayern freuen sich. Nachdem das Spielchen 71 mal geklappt hat, durchschauen die Ösis diese teuflische List. Einer sagt:
“Geh häast, wos sie können, können wir scho´ lang. Die Bayern hoaß´n doch alle Sepp. Jetz´ ruaf ma `SEPP´ und wenn dann a Sepp aufsteht…….Bumm.”

Gesagt, getan:
“Sepp!!!”

Totenstille, auf ein Neues:
“Sepp!!!”

Wieder nichts.

“Sepp!!!”

“Franz bist Du’s?”

“Jo, warum?”

-PENG-


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Zitat der Filmgeschichte (Gag des Jahres)




"Caran d'Ache" (Sprich: Garandasch)

Indiana Jones 4: Eingeborener 1 zu Maya 2, nachdem eine russische Bösewichtin Stift und Papier für Indiana Jones verlangt.

Ich liebe Dir

Eine mir bis heute noch nicht so Bekannte Barbara hat herzklopfend zu einer Liebesbriefe-Blogparade ausgerufen. Weil Rick daran teilgenommen hat, muss das eine gute Sache sein, also hier, ganz unverliebt und nüchtern, die

Die Liebesbriefe von Goggi*

*alle Geschichten sind schon verjährt. Daraus ggf. ergangene Folgen sind es ebenfalls, oder schon lange volljährig. Sie können für Scheidungs- und Erbklagen nicht mehr verwendet werden. Dennoch sind die Menschen dahinter noch existent und die Namen deshalb vertuscht - der Redaktion aber bestens bekannt.


An wen (Mann, Frau, Tier, Pflanze) hast Du schon mal einen Liebesbrief verfasst?

Es gibt da drei tolle Liebesbrief-Serien, die mir märchenhaft schön in Erinnerung blieben. So schön war die Zeit, als wir noch jung und voller bunter Illusionen Träume waren! Die Miranda* mit ihren langen dunkle Haare schrieb ihre Antworten in parfümierten Umschlägen, meist Rosa, manchmal rot, aber immer gelesen und beantwortet, mit rasendem herzklopfen. Manuela... waren es 100 Briefe? 1000? Dabei wohnten wir so gut wie nebeneinander. Und Sylvia, entdeckt im Web 0.01, belesen, wunderschön, geliebt und gelebt - Ach was haben wir uns lange Briefe geschrieben, Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir.

Welche Form muss für Dich ein Liebesbrief haben (handschriftlich, elektronisch, gemalt, gereimt, als Post-it etc.)?

Mit dem Einzug von Web 4.0, immer und überall, muss man vor allem aufpassen, dass man nicht zu viele Kanäle zur Liebesbeteuerung nutzt. Einmal Liebesbotschaften über Twitter, SMS, Mail, Myspace, Blog, Telefon, Brief und Baumrinde publiziert, sind sie im Bedarfsfall kaum mehr rückgängig zu machen. Und gilt die Liebe noch der Selbigen, so droht schiefer Haussegen, wo nicht täglich und im gewohnten Rythmus weiter geliebesbotschaftet wird. Nach der Frage "hast Du mich denn noch lieb" und der folgenschweren Antwort "ja-haaa" hift oft nur noch eine Art der Kommunikation: die Briefbombe. Aber grundsätzlich ist die nichtelektronische Liebesbezeugung wie ein selbstgepflückter Blumenstrauss: günstiger, aber persönlicher.

Wie oft hast Du schon einen Liebesbrief geschrieben (einmal, jeden Muttertag, Geburtstag, Hochzeitstag, Abend)?

Da gab es mal eine Zeit, als es noch keine E-Mails gab und auch keine Flashes in Fleischvermittlungs-Seiten des Webs. Ich würde sie zählen, die vielen Briefe die ich erhalten habe - und verschickt habe ich mindestens ebenso viele. Doch der letzte Umzug war auch eine Art Vergangenheitsentsorgung und eine Rolle Abfallsäcke hatte da nicht gereicht...

Wenn Du möchtest, schreibe mir ein paar Passagen aus Deinem schönsten Liebesbrief und laß uns an der romantischen Situation teilhaben.

Jetzt im Ernst, das gehört nicht hier hin. Jeder Brief ist anders, jeder Mensch ist anders. Der eine entzückt durch sein Lachen, der andere durch einen Blick der sagt, "ich bin glücklich hier zu sein". Diesen Irrgarten an Gefühlen zu Papier oder zu Web 2.0 zu bringen, ist nicht planbar und abschreiben lässt sich so was auch nicht. Wie jeder Mensch, ist auch der Brief dazu ganz persönlich. Wenn jemand darauf besteht, schreibe ich mal den letzten Brief an meinen Ex-Anwalt ab. Wär' viel lustiger.

Zu welchem Zeitpunkt schreibst Du Liebesbriefe (Jahreszeit, Vollmond, Urlaub, nachts usw.)?

Eigentlich schreibe ich keine Liebesbriefe mehr. Dafür pflücke ich Blumensträusse auf Saftwiesen. Was zwar fragende Blicke bei Passanten hervorruft, aber wahrscheinlich sind alle nur neidisch, dass sie sich selber nicht trauen, in einer Wiese Blumen zu sammeln.

So, geherte Barbara. Ich hoffe Deine Ungeduld hat sich etwas gelegt ;-) Bekomme ich jetzt auch einen Liebesbrief?

Daily Österreicher-Witz (8)

Wie nennt man einen intelligenten Menschen in Österreich?

Tourist.


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Freitag, 23. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (7)

Kommt ein Österreicher in den Baumarkt:
"Bittschön, I hätt gern an fümfer un an dreier Bohrer, i wüh a ochter Loch boahn."
Antwort des Verkäufers: "Nehmen's doch zwa vierer, na brauchen's net umspannen..."


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Altes Stöckchen

Dieses Knochenjägerholz liegt schon länger bei mir im Garten, unachtsam geworfen von einem netten Österreicher und ich wollte es irgendwie möglichst ignorieren, es liegen lassen, nicht mal anschauen wollte ich es. Denn es ist ein ganz schreckliches Stöckchen, eines das einem an Dinge aus einer lange vergangenen Zeit erinnert, die man heute gerne rückgängig machen wollte. Nein, nicht die Alkohol-Exzesse und die reihenweise flachgelegten Mitschülerinnen. Ich meine diese Furcht erregende, entsetzliche, schleimbeutelentzündete Musik aus 1990er-Jahren, die immer etwa gleich tönte und uns via Discos in den Schädel gehämmert wurde.
SNAP! war so eine Elekronentruppe, welche die Klänge vornehmlich aus dem Computer gezaubert hatte, DJ Bobo ein weiterer, aber wir wollen uns jetzt nicht über Zero Points unterhalten, sondern über andere vergewaltigungen von Musik.

Ein Liedchen - eben von SNAP! - gefällt mir dann aber doch: The Power. Das muss daran liegen, dass das Stück gleich zu Beginn von Terry Gilliams Film "The Fisher King" vorkommt. Ein wunderschöner Streifen mit der bezaubernden Amanda Plummer, dem hervorragenden Robin Williams und Jeff Bridges, der in der ersten Szene mit diesem Lied die "Jack Lucas Radio Show" anmoderiert.
Gut, das hat zwar nicht viel mit Eurodance zu tun, aber das hat guter Musikgeschmack ja auch nicht. Deshalb hier eine kleine Sünde aus der Jugendzeit, weil wirklich viel mehr Worte kann und will ich zu musikalischen Mittelalter nicht verlieren

"The Power", von SNAP!

Thomas Godoj - Love Is You

Um 15 Uhr zeigt Viva die Video-Weltpremiere des Knallers, den Thomas Godoj im DSDS-Finale zum Besten gegeben hat. Der Hit landet so gut wie garantiert auf Platz 1 der Charts, denn die Vorbestellungen bei Amazon reichen bereits für eine Gold-Auszeichnung.
Wieviel man für die Silberscheibe des “fucking Rockstars” ausgeben will, kann übrigens jeder selber entscheiden. Es gibt eine "Basic-" und eine "Premium"-Verison.

Schnäppchenjäger haben Glück!
Die Basic-Version gibt's im Goggi-Schopf für nur Fr. 5,90.

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Ich werd' dann mal Schriftsteller

Ich erinnere mich wage an einen Artikel, der wahrscheinlich den Titel "jeder kann schreiben" hatte, oder mindestens sinngemäss etwas zu diesem Thema auszusagen hatte. Und vor ein paar Wochen erschien in der Schweiz ein Buch von TV-Moderator Patrick Rohr, "Reden wie ein Profi".
Das Bedürfnis nach korrekter Sprache im vorantrabenden Kommunikationszeitalter, scheint eine wahre Marktlücke zu sein. Bücher über korrektes, um nicht zu schreiben: genormtes Schreibverhalten schiessen wie Holzwürmer aus der alten Kommode. Zu diesem Thema ruft jetzt Schriftstellerin und Astrophysikerin Jacqueline Nagel zur Blogparade "Die besten Bücher über das Schreiben" auf.

Nun, ich bin der Meinung: Es gibt kein bestes Buch darüber. Und man sollte sich auch nicht zu sehr an ein liebstes Buch binden und es ständig zu Rate ziehen. Der Grund dafür ist recht simpel: Wie bei allen ratgebenden Schriften neigt der Leser dazu das Gelesene zu kopieren. Ein gutes Beispiel dafür sind Blogs. Nach einem ersten Versuch kreativ zu sein, verschwindet langsam die Motivation und vor der Resignation beginnt man allenfalls noch ein paar Texte anderer Blogger zu kopieren. Man würde in einem solchen Moment sagen wollen: Warum schreibt jemand überhaupt, wenn er keine Ahnung davon hat? Ist es so eine Art Gruppenzwang 2.0? Tut man es, weil es "in" ist und sollte man es nicht lieber nur dann tun, wenn man auch wirklich Spass daran hat?
Das Schreiben kann man nicht in Ratgebern erlernen und schon gar nicht erlesen. Die einzigen sinnbringenden Hilfen sind Bücher, über den korrekten gebrauch der Grammatik. Bücher also, die Menschen wie ich ruhig etwas öfter zur Hand nehmen sollten:

Den Duden.

Nun lässt sich nicht allzu viel Fantasieerregendes über dieses Teil berichten. Weiterbringende Impulse kann die Wörtersammlung nicht verleihen. Im Vergleich dazu hält das Vademecum der NZZ ein paar interessante Details zu den, in deren Tageszeitung verwendeten Schreibweisen bereit. Der Unterschied zwischen "Dipl. Ing." und "Dipl.-Ing." mag nun literarisch neimanden vom Hocker reissen und die Ausdrucksweise klingt nicht selten etwas gar veraltet. Aber ein interessanter Leitfaden über Fehler die in einen Text nicht hingehören, ist es allemal.
Bleibt noch die Serie an Wegweisern durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Bastian Sick hat nicht nur einen Weg gefunden sich als Entertainer und versierter Geschäftsmann zu profilieren, er weiss auch vorzüglich mit seiner Sprache umzugehen. Mit "der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" legte er den Grundstein für den besseren Umgang mit Deutsch. Wer sich nicht nur die darin beschriebenen grammatikalischen Finessen merkt, sondern auch den gewandten, ja humoresken Schreibstil zu Gemüte zieht, hat bald gute Chancen nicht nur die oder das Nutella richtig zu schreiben. Nach der Lektüre hat man Lust, die freudige Schreibweise zu übernehmen, verschachtelte Wortgebilde genau so locker zu verfassen, wie es Bastian Sick tut.

Nur geht das ja nicht, weil wir am Anfang dieses kleinen Berichtes über mein Lieblingsbuch gelernt haben, dass abschreiben und kopieren nicht sein darf, weil nicht sein kann, sondern - und das ist die Quintessenz - die eigene Fantasie, die Lust zu Schreiben, das Interesse am Thema und nicht zuletzt ein Hauch Kreativität nötig sind, um gut schreiben zu können. In diesem Sinne empfehle ich dieses Buch als Antrieb, das geschriebene Wort wie ein Blumenstrauss erblühen zu lassen und kein Idee unversucht zu lassen, anders zu sein, als alle anderen.

Daily Österreicher-Witz (6)

Zwei Östereicher unterhalten sich über Ihre Berufe:
Wos bist du von Beruuuf?
I bin a Diplom-Ingeniör! Und wos host du für an Beruuuf?
Ween I Dir des sog, verstehst du des e ned!
Dooch, I versteh des schooo.
Ois, kloar ..... I bin a Kraafickaa!
Toller Beruuf, aba wos mochst im Winter, wenn's olle furtgflogn san?


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (5)

Die beiden Fussball-Verbände der Schweiz und Österreich fahren gemeinsam an ein Gruppenspiel. Im Etagenbus sitzen die Schweizer unten, die Österreicher oben.
Unten wird getrunken und Karten gespielt, oben sitzen die Österreicher steif in ihren sitzen uns halten sich krampfhaft fest. Schliesslich geht Alex Frei nach oben und guckt nach, warum die Österreicher so still sind. Sagt einer der Österreicher: "Ihr habt gut lachen, ihr habt ja einen Chauffeur."



Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Zero Points statt Twenty Four

Vor einem Jahr noch frohlockte die Schweizer Musik-, Medien-, und Kommerzwelt noch, welch toller Wurf der Schweiz gelungen sei, mit DJ Bobo einen Künstler mit internationalem Format, gar einen Weltstar für den Eurovision Song-Contest gewonnen zu haben. Die Realität sah dann etwas anders aus: der Aargauer schaffte es nicht über das Halbfinale hinaus - Switzerland Zero Points.

Das Vampir-Liedchen von DJ Bobo war ja gar nicht so schlecht. Doch wie ihm, geht es auch anderen Künstlern von Format: Beim Eurovisionsgesang handelt es sich nämlich nicht um eine faire Veranstaltung. Tatsache ist, dass schon in den 1990er-Jahren Vorteile besass, wer Skandinavier war und von seinen Nachbarländern telefonisch unterstützt wurde. Auch Deutschland hatte gute Chancen auf den Sieg, schliesslich riefen alle deutschen Touristen in südlichen Ländern für ihr Heimatland an. Heute muss man entweder aussehen wie ein Monster ("Lordi", 2006), oder man hat ganz einfach eine "Balkan-Connection" die dank der musikalischen Osterweiterung entstanden ist - eine nicht erwartete Solidarität unter den einst teilweise verkriegten Ländern. So ist erneut anzunehmen, dass Slovenen, Kroaten und Bulgaren; Letten, Esten und Weissrussen ihre Punkte nicht unbedingt dem besten Song geben werden. Ganz zum Ärger der Veranstalter, die nun ein Abwandern der Finanzstarken Länder Deutschland, England, Frankreich und Spanien befürchten und diese vorsorglich schon mal automatisch ins Finale befördern.

Unter diesen Umständen muss man sich als NormaleropäerWesteuropäer schon fragen, ob dem Beispiel DJ Bobos zu folgen ratsam ist und man sich am Contest womöglich die Finger und die Karriere verbrennen will. Immerhin wurde eine Neuerung eingeführt um zu verhindern, dass die teilnehmenden Länder nicht nach Sympathie, sondern nach Qualität der Lieder abstimmen. Die "nordischen Länder" (Welt Online) sangen am Dienstag, die restlichen Länder heute Donnerstag. Eine Regelung die Meneguzzi nicht sonderlich freuen dürfte, denn die Schweiz misst sich heute Donnerstag mit den Balkanesen...

Und trotzdem: Mit Paolo Meneguzzi steht heute Abend erneut ein Weltstar für die Schweiz am Start des grössten Gesangswettbewerbs Europas. Meneguzzi ist Tessiner und darf sich mit 10 Platinauszeichnungen (besonders in Südamerika) und einem halben Dutzend Nummer-1-Hits in Italien durchaus Weltstar nennen, auch wenn wir ihn in der Deutschschweiz nicht kennen. Seine medialen Auftritte im Vorfeld des heutigen Ausscheidungs-Singens sind denn auch weniger protzig, als jene DJ Bobos, der in restlos allen Illustrierten, sein Wille zum Sieg bekannt gab. Der bescheidene, fast schüchtern wirkende Meneguzzi dagegen wird es kaum stören, wenn sein (wirklich schönes) Lied "era stupendo" im Ostblock in Europa nicht so gut ankommen würde.

Fazit: Mal abgesehen davon, dass die Schweiz eh keine Chance auf einen Sieg im Concurdöirovisiondölaschampiniong hat, boykottiere ich diesen Schrott aus Prinzip - Meine Lieblingsserie "Twenty Four" wurde aus diesem Grund nämlich um eine Woche auf den 29.Mai verschoben.

Drecksäcke.

Bild: Im CD-Gestell "Musica" von Paolo Meneguzzi bestellen
Links: Paolo Meneguzzi, Eurovision-Portrait

Daily Österreicher-Witz (4)

Warum kann man mit Österreichern nicht verstecken spielen?
Weil die keiner sucht!


Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Daily Österreicher-Witz (3)

Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog seit gestern bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Sitzen drei Österreicher am Tisch, rufen sich Zahlen zu und lachen sich dann kaputt.
Kommt ein Schweizer dazu und fragt, was sie da machen.
Sagt einer:"Wir haben die Witze numeriert, das ist einfacher."
Denkt sich der Schweizer: "Das probier ich aus" und schreit

"67 !"

Betretenes Schweigen. Fragt er:"Wieso gehts jetzt nicht ?"
"Den kannten wir schon."

Indiana Jones 4: Heute Kinostart

Bereits heute Mittwoch geht's in den Schweizer Kinos los! Indiana Jones macht sich auf, den Kristallschädel zu finden. Passend zum 4. Abenteuer, gehen am kommenden Freitag 4 Blogger ebenfalls auf die Reise - ins abaton nach Zürich.
Üblicherweise starten bei uns die neuen Kinofilme erst am Donnerstag. Weil der Streifen aber weltweit gleichentags Volkspremiere feiern soll, wurde der Start vorverlegt. Ausserdem reden wir hier von Indiana Jones und nicht von Vogelscheuchen in the City. Indy ist Kult und Kritiker, die beim letzten Teil noch in die Windeln machten, werden kaum ein gültiges Urteil fällen können. Ich freue mich jedenfalls, mit Chris, monsieur fischer und der bezaubernden Silversnowflake auf die abenteuerliche Reise ins Kino zu gehen :-)

Zum Film:
Das neue Abenteuer des Archäologen beginnt da, wo „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ endete. Im alten Schuppen, in dem die Bundeslade verstaut wurde. 21 Jahren lang blieb die heilige Kiste unbeachtet, ehe KGB-Agenten sich nun für diese interessieren und Indiana Jones kurzerhand kidnappen.

Wie gewohnt, steckt Indy mal wieder in Schwierigkeiten. Die Geschichte scheint einfach strukturiert und baut auf einen der erfolgreichen Vorgänger. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Karen allen, die ebenfals im ersten Indy-Abenteuer als Marion Ravenwood, eine verflossene Liebe des Abenteurers gespielt hatte.

Bilder:
Paramount/LucasFilms
IMdB (v.l. Calista Flockhart, Harrison Ford, Karen Allen)

Daily Österreicher-Witz (2)

Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog seit gestern bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.

Teil 2

Was passiert, wenn eine Blondine nach Österreich auswandert? -
In beiden Ländern steigt der IQ!

Dienstag, 20. Mai 2008

Notte bianca a Bellinzona

Erstmal: Lieben Dank dem Tessiner Fernsehen, dass wir auch ohne Pay-TV das Entscheidungsspiel zwischen St.Gallen und Bellenz sehen durften. Nach dem Aufstieg der AC Bellinzona hält der Schweizer Fussball aber noch ein paar weitere Besonderheiten bereit, die es wohl nur hierzulande gibt.

18 Jahre nach dem Abstieg in die damalige Nationalliga B katapultiert sich die ACB mit Wucht in die Super League. Nüchtern betrachtet, steigt der Barrage-Gegner St. Gallen zurecht ab. Eine Feststellung, die auch die Fans des traditionsreichen Ostschweizer Clubs so gemacht haben dürften. Was sich nach dem Spiel im Espenmoos abspielte wird kaum einen Sensations-Journalisten vom Hocker reissen. Ich dagegen finde das äusserst bemerkenswert: Die Fans des FC St.Gallen blieben absolut friedlich. Nicht einmal ein Zaun wurde eingedrückt und auch keine Stühle demontiert. Nicht ein einziger Zuschauer versuchte das Spielfeld zu betreten und von Schlägereien war bis zur Stunde nichts zu hören. Schlägereien und Sachbeschädigungen gab es dann aber leider doch. 100'000 Franken Schaden, 59 Verhaftete, 7 Verletzte. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle, jenen Fans des FC St.Gallen, die sich da rausgehalten haben - allen anderen mögen wir den Absteig von herzen gönnen.

So viel unerwartete Friedfertigkeit kann die Boulevardpresse ganz schön irritieren. Durch den Aufstieg des Cupfinalisten stellt sich aber noch eine weitere Kuriosität ein, die wahrscheinlich nur im Schweizer Fussball möglich ist. Beide Aufsteiger, neben Bellinzona der FC Vaduz, spielen in der kommenden Saison im Uefa-Cup! Bellinzona erbt den Platz vom FC Basel, der als Gewinner des Doubles in der Champions League spielt, Vaduz ist als Sieger des Lichtnsteiner Cups ebenfalls - und aufgrund fehlender Konkurrenz - quasi von vornherein qualifiziert.

Die beiden Aufsteiger könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während die Menschen im Ländle vom historischen Coup ihres Dorfvereins kaum Notiz nahmen, wird auf der Piazza del Sole zu Bellinzona ausgiebig gefeiert. In der Euphorie versprechen Politiker den sofortigen Umbau des Stadions, der Vereinspräsident will international hoch hinaus und Torhüter Lorenzo Bucchi jubelt ins Mikrofon des Tessiner Fernsehens, diesen Sieg hätte man nach sich "nach der Schmach vor einem Jahr zu 1000% verdient". Der Römer meint die Niederlagen gegen den FC Aarau in den beiden Barrage-Spielen vor einem Jahr, "die man nun ein Jahr lang schwer auf den Herzen jedes Bellinzonesi gelegen hat".

Das ist übrigens nicht die einzige Verbindung zu Aarau. Der heutige Torschütze zum 1:0, Francisco Neri hat eine Aarauer (und St.Galler...) Vergangenheit und Bellinzonas Top-Scorer Christian Pouga, spielte vor einem Jahr mit Aarau die letzten 24 Minuten im Barragespiel - gegen Bellinzona.

Doch derlei Kuriositäten interessiert kaum einen im Tessin. Dort gibts heute eine "Notte bianca" - eine Freinacht. Tanti Complimenti nach Bellinzona - Vaduz übrigens, kann von mir aus sofort wieder absteigen.

Daily Österreicher-Witz (1)

Als kleine Vorbereitung auf die Uefa Euro 2008 erscheinen im Goggiblog ab heute bis zum Start der Fussball-EM täglich Österreicher-Witze und zwar pünktlich um 08.08 Uhr und um 20.08 Uhr. Die blosse Teilnahme Österreichs an einer Fussball-Endrunde ist schon ein Witz - werden die einen sagen. Ich aber meine: Mann soll Österreicher feiern, wie sie fallen.


Treffen sich zwei Österreicher. Fragt der eine:
"Und? Host den Führerschein jetzt?"
Sagt der andere:
"Na, durchgfolln bin i."
Fragt der andere zurück:
"Wie host denn dös gschofft?"
Sagt der erste:
"Jo, i bin an aan Kreisel kemma, do war a Schild gschdandn 30!"
"Jo und?"
"Do bin i 30 Moal ummedum gfohrn."
"Jo, und dann?"
"Bin i durchgfolln."
Sagt der erste:
"Host dich verzöhlt?"

Montag, 19. Mai 2008

Mein schönes Laptop

Mein hp Pavilion ist nicht nur rasend schnell, hat enorm viel Speicher und ist federleicht - er sieht auch sehr schnittig aus! Eingekleidet mit einem Gelasin, ist er Blickfang neidischer Nachbarn und Passanten. Sie denken nicht nur: "Wow, hat der ein tolles Läppi", sie denke: "Maaaaaaaaaannnnn so ein hübsches Teil will ich auch"
Kein Problem. Primecut hat noch ein paar tolle Skins, übrigens alle auswechsel- und wiederverwendbar. Wer sein Laptop, Handy oder iPod auch verschönern will, gelangt hier direkt zu den Gelaskins!
Ich geh jedenfalls nie mehr "ohne" raus :-)

PS. Die Skins kommen ohne Gelaskin-Schriftzug ;-)

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Indiana Jones in alter Frische

Im Goggiblog ist der Indiana-Jones-Virus ausgebrochen! 19 Jahre nach dem dritten Teil, geht die Suche nach irgend einem Heiligtum endlich weiter! Schon alleine die Tatsache, dass Indy wie in alten Tagen auf der Leinwand herumturnt und mit lockeren Sprüchen den Bösen den Meister zeigt, macht den Film zum Highlight des Kino-Jahres! Den "Medien" ist in dieser Hinsicht eh nicht zu trauen. Bei der Weltpremiere des neuen Streifens in Cannes, reichte das Kritiker-Spektrum von "mässig" bis "genial"

Indiana Jones and the Kingdom of Crystal Skull - Der Trailer

Sonntag, 18. Mai 2008

Schöne Probleme

Der Schweizer Vogelschutz SVS und der WWF zeigen uns mal wieder in beispielloser Weise, welch schöne Probleme wir in diesem Land doch haben. Wenigstens können dem Vögeln Erdbeben nichts anhaben... :-) :-) :-)

Samstag, 17. Mai 2008

Thomas Godoj gewinnt die 5. Staffel DSDS

Man kann sich durch sämtliche Foren klicken, man wird keinen anderen Schluss ziehen können: Wenn die Fans von Fady sich nicht die Finger wund wählen, hat Thomas Godoj die fünfte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" bereits gewonnen. Mit bis zu 80% der Stimmen gehen Umfragen klar an Thomas und weil die gleiche Gruppe Menschen heute Abend telefonisch in die Pflicht genommen wird, dürfte sich Thomas Godoj sogar einen Fehltritt leisten, sein "Vorsprung" ist schlicht zu gross.
Trotzdem wird das Finale ein Highlight der deutschen Fernsehgeschichte. Sowohl Quoten, wie auch Werbeeinnahmen sprengen sämtliche Erwartungen und auch die Qualität der Vorsänger darf sich zeigen lassen! So wird auch der zweite Sieger von heute Nacht, auch ohne den Titel des Superstars seine Karriere machen. Hier kann man schon mal in die Songs reinhören und eines ist klar: Beide Kandidaten haben Sieg und Ruhm verdient, egal für wen in wenigen Stunden mehr angerufen wird. Thomas rockt, Fady schmust. Und Dieter Bohlen will nur noch feiern.

La Suisse n'existe pas

Zwei Wochen bevor das Toben in den UBS-Arenen los geht, bringen sich die Schweizer Fussballspieler - oder die "Professionals", wie die NZZ auch dieser Berufsgattung einen eloquenten Touch verleiht - in Höchstform. Und zwar auf der Ersatzbank. Spycher, Müller und Degen dürfen sogar verletzt sein und bekommen trotzdem ein Augebot von Nationalschlafmütze Jakob Kuhn.

Ich war schon immer der Meinung, dass Spieler mit Format auf ausländischen Ersatzbanken besser aufgehoben sind, als auf einheimischen Holperplätzen. Man bedenke die hohe Verletzungsgefar in der Schweizert Rüpel-Liga! Dabei ist die Schweiz wohl der einzige EM-Teilnehmer, der mehr verletzte Spieler aufbietet, als Plätze auf der Tribüne noch nicht von Sponsoren aufgekauft worden sind. Notfalls wird mit Krücken gespielt - Hauptsache, man hat sich redlich durch die Hierarchiestruktuern der Nationalmannschaft geschleimt. Ob Tschutten das Fusswerk ist, das die aufgebotene Gilde ihr Eigen nennen darf, spielt keine übergeordnete Rolle.

Alles in allem beste Voraussetzungen also, in einem Turnier für das man kampflos qualifiziert wurde und mit Portugal und Tschechien praktisch unüberwindbare Gegner zugelost bekommen hat, als Underdog auch gehörig unterzugehen. Bleibt allenfalls noch die Hoffnung auf einen unerwarteten Höhenflug, der seinen Ursprung im beispiellosen Kollektiv findet. Bei einer Mannschaft, die sich vorwiegend aus lazaret- und ersatzbankgewöhnten Grossverdienern und Einzelkämpfern zusammensetzt, bestimmt ein problemloses Unterfangen.

Weil die Übersicht der Einsätze Schweizer Söldner nach ausländischen Spielrunden meist ernüchternd ausfällt, hat fussball.rinarsson eine Liste erstellt, die mögliche Schweizer Einsätze festhält. Also quasi eine positive Erwähnung vor der Nichteinwechslung. Die unglaublichen Erfahrungswerte, die man auf so einer Ersatzbakn sammelt, darf man schliesslich auch nicht unterschätzen! Diese EM gewinnen wir locker!

Freitag, 16. Mai 2008

Is Heidi Klum ugly?

Styropor berichtet von der neuen semantischen Suchmaschine, die es erlaubt (englisch) Fragen zu stellen. Also zum Beispiel: "What is google" - *zing* und schon hat man 24'314 Antworten. Die Suchmaschine holt sich die Antworten bei Wikipedia und Freebase, nachdem sie die eingegebenen Fragen Wort für Wort analysiert und nach Wichtigkeit aussortiert hat. Wie lange es gehen wird, bis Fragen wie "Where is George W. Bush right now?" richtig beantwortet werden und via Google Earth unter Angabe genauer Koordinaten angezeigt werden, bleibt abzuwarten. Al-Qaida soll jedenfalls bereits Interesse am Programm angemeldet haben. Das bald einmal Fake-Antworten zu oberst in den Suchergebnissen auftauchen werden, um Terrorzellen zu verwirren, oder Surfer an der Nase rum zu führen, liegt schon fast auf der Hand.

Link dazu: Powerset

Lesen und Lesen lassen

Vor wenigen Tagen erschien auf den Seiten des PC-Tipp, eine geistvolle Kolumne von Bruno Habegger mit der Grundaussage: "Ich hasse Blogs". Auf seinem hohen Ross der Unantastbarkeit, scheint Habegger einer der letzten tapferen Ritter zu sein, die das Quasi-Monopol der Journalisten noch aufrecht zu erhalten versuchen.

Doch die Richtung geht in der - nennen wir sie mal: Medienwelt - in eine ganz andere: Die Schweizerischen Blindenbibliothek SBS läd heute Abend neben den "klassischen Medien" auch die "Neuen Medien, sprich: Schweizer Blogger und Podcaster" ein und setzt die Medienkonferenz deshalb auf den Abend an, damit auch Blogger teilnehmen können, die erst nach Feierabend Zeit haben.

Vorgestellt wird die Premiere des ersten Schweizer Literatur-Podcasts, der mit dem heutigen Tag bei mein-lesezeichen.ch starten wird. Monatlich werden dort Kurzgeschichten veröffentlicht, die von bekannten Schriftstellern geschrieben und professionell aufgezeichnet wurden. Die Podcasts lassen sich mit einem "Bee-Tag" auch direkt auf das Mobiltelefon downloaden, oder können per Feed kostenlos abonniert werden.

Darüber hinaus findet, ebenfalls ab heute, der 1. Swiss Weblog & Podcast Award mit dem Titel lesezeichen08 tatt. In der Schweiz lebende Blogger und Podcaster sollen für hervorragende Arbeiten geehrt werden. Dadurch wird der Öffentlichkeit gezeigt, dass diese so genannten "Neuen Medien" viele Trouvaillen bergen, die entdeckt werden wollen und vielleicht gar einen Vorteil gegenüber gedruckten Werken haben. Andererseits soll mit den eingereichten Beiträgen die Lust an Podcasts gefördert werden, was der Schweizerischen Blindenbibliothek als Initiantin ein besonderes Anliegen ist. Die Teilnahmebedingungen für den 1. Swiss Weblog & Podcast Award findet man übrigens hier.

Und vielleicht gelingt es ja, dass Journalisten, Blogger nicht mehr als Konkurrenz ansehen, sondern als Ergänzung. Als Konkurrenten haben Journalisten fast die schlechteren Karten, weil der Bericht zur Pressekonferenz erscheint im Goggiblog schon heute Abend, der PC-Tipp bringt's erst Anfang Juni...

Donnerstag, 15. Mai 2008

Rückkehr des Tages

Nachdem das berneroberländische Moralgericht am Mittwoch für Zucht und Ordnung auf den Zuschauerrängen sorgte, macht der FC Thun dem gutbürgerlichen Vorgehen der Justitz einen dicken Strich durch die Rechnung: Die vier gestern gebüssten Spieler S., G., X., und Y., werden alle wieder eingestellt. Obs Kinderzulagen gibt, wurde nicht bekannt gegeben.
Immerhin hat die Swiss Football League Absteiger Thin in zweiter Instanz die Lizenz für die zweithöchste Liga erteilt. Diese erhielten sie, aufgrund "erheblicher finanzieller Nachbesserungen" - was immer man darunter verstehen darf ;-)

Aber jetzt bitte LIZENZ nicht wieder falsch verstehen, liebe Thuner!

Was noch zu Thun war:
Zuviel ist zuviel
Reaktionen

FC Thun: Nur noch Not und Elend

Russland - Schweiz 6:0

Uiuiui. Das ging aber mächtig in die Hose heute Nacht!
Vorgestern stand es nach zwei Dritteln 4:0 für die Russen und alle sagten, heute werde alles anders. Recht hatten sie. Alle! Nach zwei Dritteln stand es nämlich schon 6:0 für die Russen. Torhüter Gerber nahm schon nach dem fünften Gegentor entnervt auf der Auswechselbank Platz, mindestens zwei weitere Schweizer flogen verletzt vom Eis. Der letzte Check des Russen wurde zwar mit einer Matchstrafe belegt, der war aber sinnbildlich für die Kräfteverhältnisse: Russland Sechs, Schweiz Null.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Mehrkosten

Inspiriert beim Kommentieren bei Tobi, fällt mir eine Geschichte ein, die sich unlängst in Baden ereignet hatte. Von der Hochbrücke wollte sich jemand selbst in die Limmat schubbsen und zu gern hätte ich ein sensationslüsternes Bild davon gemacht. Das ging aber leider nicht, weil das Viadukt weiträumig abgeriegelt wurde, etwa 20 Polizisten standen teilweise schwer bewaffnet herum, vermutlich um den Suizidkandidaten abzuknallen, falls er doch springt. Ein Psycho-Team wurde aufgeboten, schliesslich gelang es der eingeflogenen Familie, die Situation zu klären. Einschliesslich dem Mediensprecher, waren mit Care-Teams, Polizei, Journalisten, aber ausschliesslich Gaffern, rund 30 Menschen direkt in den Vorfall involviert. Kostenpunkt: geschätzte 30′000 Franken. Die selbsttötungsgefährdete Frau plagten dem Vernehmen nach Geldsorgen.
Der Grund, warum die Frau ihrem Leben ein Ende bereiten wolle, soll sicher nicht Gegenstand der Belustigung sein. Dennoch bleibt, wie so oft nur der blanke Sarkasmus, wenn einem beispielhaft vorgeführt wird, wie Geld besser investiert gewesen wäre, wenn der Frau vor der Option "Brückengeländer" geholfen worden wäre. Konsequenterweise hätte man die Dame springen lassen sollen, denn um die Leichenteile aus der Limmat zu fischen, wäre bestimmt günstiger gewesen.
Aber dann hätte, der sich um alle kümmernde Sozialstaat natürlich sein Gesicht verloren. Hätte die Frau den sprichwörtlichen letzten Schritt getan, wären sogleich böse Journalisten da gewesen und hätten dumme Fragen gestellt. Etwa: Funktioniert das Sozialwesen noch? Wird Menschen an öffentlichen Stellen auch wirklich geholfen, oder werden Probleme nur verschoben? Soll man die Arbeitsuchenden womöglich doch nicht als "Schadensfall" bezeichnen? Müssen diese Schmarotzer tatsächlich beraten werden? Sollen sie doch in einer Lagerhalle schmoren! Hauptsache sie kosten nichts.

Dass diese Rechnung nicht immer aufgeht, beweist die Frau auf dem Geländer. Und wahrscheinlich noch ein paar andere Sprungbereite, deren Fälle tunlichst unter den Teppich gekehrt werden. Die Schweiz ist ein Sozialstaat und damit basta. Schuld ist man ohnehin immer selbst, wenn etwas schief läuft.

Gerichts-Urteil des Tages

1000 Franken bekommt das Mädchen von jedem FC Thun-Spieler, der sich an ihr vergriffen hat. Was sie mit den 123'000 Franken macht, weiss sie dem Vernehmen nach aber noch nicht.
Kurioserweise macht das Thuner Hinterwaldgericht, durch die nachträgliche Bezahlung das Mädchen zu dem, was sie eigentlich nicht gewesen sein soll...

Dienstag, 13. Mai 2008

Köbi Kuhn schaubt aus

Dzemaili, Degen, Lustrinelli: Ihre Panini-Bildchen können durchaus einer anderen Verwendung zugeführt werden.
456 Wochen ein paar Tage vor der Uefa Euro 2008 in der Schweiz und Nebenan, wird der Kader der Schweizer Nationalmannschaft wie ein Schlachthuhn zurechtgerupft. Opfer der Kühn'schen Batteriehaltung sind David Degen, den Kuhn nicht dabei haben wollte, weil er sonst immer ein Durcheinander mit dessen Bruder Philipp macht. Auch nicht dabei: Blemir Dzemaili, der zum falschen Verein gewechselt hat und Mauro Lustrinelli, der schon ein Weilchen beim falschen Club ist.

Bevor die Herren jetzt aber anfangen ihre Panini-Bildchen aus dem Buch zu kratzen, hier eine wohlgemeinte Anleitung zum Zeitvertreib bis nach der EM.

1. HD-Suisse-Bluewin-TV-tauglichen hyperbetriebenen-LCD-Plasma Flachbildschirm besorgen (Zubi fragen. Hat Vergünstigung bei Media Markt)

2. Sich der Boulevardpresse als Euro-Kolummnist anbieten.

3. Lichtenstein eine Unsumme Geld bieten, damit es das Hammer-Test-Spiel gegen die Schweiz 5:0 gewinnt.

4. Freunde einladen, die auch nicht mittschutten dürfen. Achtung: Zubi kann trotzdem nicht kommen.

5. an Patrick Müller und Philipp Degen beim nächsten Vorbeigehen mal die Blutgrätsche ausprobieren.

6. Ricardo.ch nach Eintrittskarten abklappern. Achtung: Bei Spielen mit Beteiligung Paraguays misstrauisch sein!

7. Prüfen, ob ein Wechsel zum Mazedonischen oder Lichtensteinischen Nationalteam noch möglich ist.

8. Ein Blog eröffnen, zum Beispiel mit dem Thema "Sind Schweizer Stadien Frauentauglich?" oder "Der grosse Bratwurst-Test!"

9. Herausfinden, ob Flitzer die über den Rassen rennen, auch in der Aufstellung erwähnt werden.

10. Sich nach einem tauglicheren Verein umsehen

11. Fussballspielenlernen



Ich habe einen Stecker eingesteckt

Die tägliche Arbeit mit Windows ist doch etwas wunderbares! Nicht nur merkt WORD schon nach dem ersten Wort, vermittelt durch eine Büroklammer, dass ich scheinbar einen Brief schreiben will - Windows Vista weiss sogar, wenn ich einen Stecker einstecke. Das geht Windows zwar nicht in jedem Fall etwas an, aber solange das nicht an Microsoft gepetzt wird, ist es mir ja noch egal.
Aber ich habe gestern diesen spektakulären Film "I Robot" gesehen, wenn auch eher durch Zufall, als mit Absicht und ich weigere mich wissen zu wollen, was Windows und Konsorten sich sonst noch alles merken, was ich tue, ohne dass sie es mir auch anzeigen.
Wenn sich Maschinen bemerkbar machen, wenn ich einen Stecker einstecke, was passiert wohl, wenn ich eine Schmuddelseite besuche (nicht, dass ich das machen würde) . Aber was, wenn ich durch die Surferei, in Zusammenhang mit der Bestellung bei soundmedia und der kürzlich geäusserten Antipathie gegenüber China, plötzlich als jener identifiziert werde, der den Stecker eingesteckt hat? Zu was macht mich das wohl? Zum potentiellen Online-Einkäufer? Oder muss ich den Keller aufräumen, falls jemand nachschauen möchte, ob ich da 24 Jahre lang ein paar Leute eingesperrt haben könnte? Sind da etwa schon mechanische Profiler am Werk, die vorausahnen, wohin ich als Nächstes klicken könnte? Ob ich Bier oder Wein zum Ratatouille oder zum Zürigschnätzleten trinken werde?
Vieles davon ist heute schon Möglich und vieles deutet darauf hin, dass technisch noch lange keine Grenzen erreicht sind. Das macht mir schon richtig angst und schnell ziehe ich den Stecker wieder raus...

...Aber.. MIST. Auch das haben sie gemerkt.
Sie sind überall!

Sonntag, 11. Mai 2008

Massa und Räikkönen in Baden!

Wer schon mal auf dem Schartenfels war, kennt die Aussicht, die von Spreitenbach bis Turgi reicht - ja gut - im Zeitalter von Google Earth, kann man das auch ohne 477 Treppenstufen haben. Aber das original Badener Bier schmeckte gut und eine Aussicht der besonderen Art durften wir ebenfalls geniessen: Da standen doch tatsächlich fünf auf Hochglanz polierte Ferraris auf dem Parkplatz! Vier davon ordentlich nebeneinander aufgereiht und als Grüppchen sollten sie manchem Ausflügler als Fotomotiv herhalten :-)
Ob Felippe Massa und Kimi Räikkönen tatsächlich beim Ferraristi-Ausflug dabei waren und sie nur ihre Doubles in der Türkei haben Punkte gewinnen lassen, entzieht sich aber meiner Kenntnis.




Samstag, 10. Mai 2008

Thomas Godoj und Fady Maalouf im Finale

Das ewige Auf-Die-Folter-Spannen vom ansonsten ganz unterhaltsamen DSDS-Moderator Marco Schreyl hat ein Ende, die Finalisten sind erkoren: Und die alten Säcke haben über die Jugend gesiet: Thomas Godoj, 30 Jahre, aus Reklinghausen und Fady Maalouf, 29 Jahre, aus Berlin, sind die beiden Finalisten der 5. Staffel "Deutschland such den Superstar". Der Ausgang der Wahl dürfte äusserst knapp gewesen sein - kein Wunder, waren die Kandidaten doch absolut ebenbürtdig. Es ist also nicht ganz ausgeschlossen, dass es sich letztlich auch beim Sieger um eine Sympathiewahl handeln wird.
Die beiden Sänger fliegen noch heute Nacht nach Istambul, an das Formel1-Rennen. Ob ihre Kehlen wohl mit dem Motorengeheul mithalten können?

Thomas Godoj: "Let It Be", The Beatles - Die wohl geilste Version die je gesungen wurde!
Fady Maalouf: "Feeleng Good", Michael Boublé - Besser als das Original!

Fernsehabend

In unserem hohen Alter kann man nicht immer Party machen. Man zieht sich gemütlich zurück, ein leckeres Bier zur Rechten, den lieben Schatz zur Linken und damit es keinen Streit gibt DSDS und Fussball in Konferenzschaltung

Update:

19.15 Uhr: Der FC St.Güllern und Aarau trennen sich 0:0 - Aarau schliesst die Saison auf dem 5. Platz ab.
20.28 Uhr: Streller trifft zum 1:o für den FC Basel gegen YB
20.30 Uhr: Das war nicht der stärkste Auftritt von Thomas Godoj - 8 von 10 Punkten
20.36 Uhr: 2:0 für Basel. Torschütze: Stocker
20.46 Uhr: Linda fetzt! Auch wenn Bohlen meint, das sei Hünerstallkacke... 9 Punkte
20.55 Uhr: Oberschnulze ruulz. Fady holt 10 Punkte - aber also mein Ding ist das Geheule nicht!
21.02 Uhr: Thomas for President. Blanke 10 !!!!!
21.11 Uhr: Sie hat die geilste Stimme, aber sicher! 10 Punkte für Linda - Aber ihren Karriere-Papi mag ich nicht
21.19 Uhr: Faaaaaaahhhgäääähndyyyy. Sensationell gesungen, aber einen abend lang Fady hören geht nicht! 9 Punkte
21:34 Uhr: Thomas singt für seine Fans und in ihre Herzen. Nocheinmal 10 Punkte, plus Bonuspunkt für seine geile Performance jedes mal :-)
21.42 Uhr: Linda verknallt (das ändert mit 16 normalerweise noch ein paar mal), ein paar Krächzer drin, 9 Punkte
21.57 Uhr: Ein bisschen genuschelt, der Fady - aber halt die perfekte Stimme zum perfekten Titel - 9 Punkte.
22.00 Uhr Basel ist Meister (gähn)
22.01 Uhr Alle Kandidaten haben nach dem Goggi-Totomaten 28 Punkte ;-) - DAS WIRD SPANNEND! Um 23.15 Uhr gehts in die Entscheidung. Bis dahin kann man sich die Finger wund wählen und die Telekommunikationsbranche glücklich machen...

Goggi's Sofa-Tipp: Das gibt ein Männerfinale!

Bild des Tages

Für alles andere ist es zu heiss.

Gefunden im Seite 3 Blog

Freitag, 9. Mai 2008

Godoj und Maalouf mit der besseren Wahl

Nach welchem Plan die DSDS-Kandidaten ihre Songs aussuchen, ist ebenso undurchsichtig wie das Kriterium, nach welchem die Kandidaten bei der Entscheidung "nach vorne" müssen, oder nicht. In der letzten Show mussten Zuschauer und Sänger das Geplappere des in sich verliebten Moderators Marco Schreyl zweimal über sich ergehen lassen, ehe sowieso die Kandidatin ausschied, von der man es erwartet hatte.
Zurück zu den Kandidaten. Sollten die Superstars nach der Vorgabe des Themas freie Wahl haben, was sie singen wollen, hätten sie immerhin schon bei der Titelwahl die Möglichkeit, es sich etwas einfacher zu machen:

Und Linda scheint sich da einiges zuzutrauen! Mit je einem Song vom Stimmwunder Rhianna und der lebenden Tonleiter Maryah Carey, nimmt sich die 16-jährige schon mal die Chance, sich mit "sicheren" Songs ins Finale zu dudeln, zumal auch ihr Beatles-Song nicht gerade wie die Faust aufs Auge passt.

Drei für ihn perfekte Songs, hat sich Fady ausgesucht. Besonders Michael Bublés "Feeling Good" aus der Abteilung "dedicatet to" - und bei dem nicht schwer zu erraten ist, wem er dieses Lied widmen wird - hat natürlich hochrangiges Schnulzenpotential. Mit diesem Song wird sich Fady genau so in die Herzen singen, wie mit dem Westlife-Song! Unbedingt Arm-für-um-die-Freundin und ein paar Taschentücher bereithalten - das Kuschelrating ist schon mal enorm!

Bleibt noch mein persönlicher Kronjuwelen-Favorit unter den verbliebenen drei, ohnehin schon sackstarken Kandidaten. Thomas Godoj wird uns mit seiner Versionen von "In the Shadow" entzücken und "Easy like Sunday Morning" auch den Beatels-Song rocken, dass die Halle wackelt.

Im Vergleich zu anderen Casting-Shows, ist das Finale der 5. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" ein Lichtblick in den sonst von Talentlosigkeit geprägten Mitmachsendungen. Man führe sich hierfür mal Bully's Comedian-Suche auf Pro Sieben zu Gemüte. Wer letztlich den Titel des Superstars holen wird, ist schwierig zu beurteilen. Im Fussball würde man sagen, es hänge halt von der Tagesform ab. Dass wir von allen Dreien künftig noch mehr hören werden, hängt dabei nicht vom Tagessieg ab.

RTL, Samstag, 10. Mai - ab 20.15 Uhr. Der einzige Grund nicht zuzuschauen, sind die 45 Minuten Werbung in den zwei Stunden und das elend lange Geschwafel des Moderators. In dieser Zeit können wir ja zappen - gleichzeitig spielen nämlich Basel und YB, um den Gewinn der Schweizer Fussball-Meisterschaft, live auf SF zwei.

Die Songs des Halbfinales:

„Nr. 1-Hits“:
Thomas Godoj: 'In the Shadows' von The Rasmus
Linda Teodosiu: 'Don’t Stop The Music' von Rihanna
Fady Maalouf: 'You Raise Me Up' von Westlife

„Beatles”:
Thomas Godoj: 'Let It Be' von den Beatles
Linda Teodosiu: 'With A Little Help From My Friends' von den Beatles
Fady Maalouf: 'Yesterday' von den Beatles

„dedicated to”:
Thomas Godoj: 'Easy' von Faith No More
Linda Teodosiu: 'My All' von Mariah Carey
Fady Maalouf: 'Feeling Good' von Michael Bublé

Donnerstag, 8. Mai 2008

Endlich! Ein Mittel gegen Jugendgewalt

Jahrzehntelang war sie allen völlig egal, heute ist es als Thema, vor jeder noch so unbedeutenden Gemeindewahl, der absolute Renner: Jugendgewalt.

Jede Rangelei wird von Medien und Politik dankend aufgenommen und zum dringlichsten Problem, direkt nach der weltweiten Hungersnot erklärt. Die Jugend ist so schlecht wie noch nie und sogar die alten Punks fühlen sich genötigt, ihre "No Future"-Shirts aus dem Keller zu holen.

Endlich scheint sich aber doch ein Lichtlein am Ende der Massenschlägerei auf zu tun. Schulhöfe könnten schon bald wieder für das Drogendealen sicher sein, weil keine bewaffnete Polizei mehr die Schlägerei zwischen Physik- und Biologistunde schlichten muss. Wöchentlich wiederkehrende Kosten für den Ersatz sämtlicher Schaufenster der Innenstadt und Schaufelzähnen der Discobesucher, könnten ebenfalls eingedämmt werden!

Denn der Grosse Rat des Kantons Aargau hat die Lösung gegen pubertäre Gewaltausbrüche gefunden und der Umsetzung dieses Projekts absoluten Vorrang gegeben:

Wir lernen den Bälgern die Nationalhymmne!

So simpel können weiterbringende Lösungen sein! Ein Glück haben wir genug SVP-ler in diesen Rat gewählt, damit nicht unnötig über Sozialabbau oder Umweltverschmutzung debatiert werden muss. Vielleicht zwischendurch mal eine Bundesrätin raus mobben, aber dann bitte sofort wieder Kompetenzüberschreitung pflegen, wo's nur geht. Die Lehrerschaft findet das nämlich gar nicht lustig und behauptet, für den Lehrplan sei der Grosse Rat gar nicht zuständig. Tatsache ist aber, dass von den Lehrern kaum einer die Schweizer Nationalhymmne kann. Entsprechende Workshops sind zwar geplant, werden aber mehrheitlich boykottiert, weil die Tonträger von Kindern in China produziert wurden.

Bleibt also nur noch eins: Die Klassenstreber sprayen die Hymmne auf Hauswände rund um die Schulhäuser, werden anschliessend wegen Vandalismus zu den Schlägern von früher eingesperrt, im Knast werden sie verklopft und die Schläger müssen in der Kiste bleiben. Womit das Gewaltproblem, wenn nicht gelöst, dann zumindest irgendwo hin abgeschoben wurde, wo wir nichts mehr davon merken.

Übrigens, die No-Future-Buttons sind ab sofort beim Grossen Rat des Kantons Aargau zu beziehen. Bitte 20er-Nötli und ein ausreichend frankiertes Couvert beilegen. Mit dem Reinerlös wird anschliessend das Sitzungsgeld erhöht.

Grande Sven Christ

Der gebürtige Bieler spielte in Mainz, in Lausanne, und bei den Grasshoppers. Dennoch ist Sven Christ ein Aarauer und wird es immer bleiben.

Der vorbildliche Sportler und Familienmann hätte es bestimmt verdient, noch ein weiteres Jahr beim FCA zu spielen, doch die Verantwortlichen beim Fünften der Schweizer Super-League haben sich anders entschieden. Ob es richtig ist, auf Frédéric Page zu setzen, ist nach dem einen oder anderen Stolperer im Spiel gegen Luzern, jedoch durchaus ein paar Gedanken wert - Auch Frede ist ein Aarauer, er wird seine Chance schon noch packen.

Sven hat die Bezeichnung "Captain des FC Aarau" als einer der wenigen auch tatsächlich verdient. Er ist in den vergangenen (bescheideneren) Saisons immer hin gestanden und hat nörgelnden Journalisten ruhig Auskunft gegeben. Er hat nie ein Blatt vor den Mund genommen, wenn sich Ungerechtes abspielte und er hat den FC Aarau immer als seinen Verein vertreten, auch wenn nicht die ganze Fussball-Schweiz hin gesehen hat. Sven tauchte an E-Junioren-Turnieren auf, nahm seinen Auftrag ernst, bei Sponsoren aufzutreten und hatte Spass an seinem Job.

Sollte es sich mal ergeben, dass sich in einer Mannschaft mehrere Spieler mit den Qualitäten eines Sven Christ finden, ist der Erfolg programmiert. In Aarau hatte man nur immer dann eine Chance, wenn der Zusammenhalt stimmte - und um dies zu erreichen, hat Sven immer auf vorbildhafte Weise alles gegeben.

Mit Sven Christ verliert Aarau ein Stück Aarau. Dem GRANDE SVEN wünsche ich alles erdenklich Gute. Du bist ein absolut toller Typ und vielleicht sieht man sich mal wieder an einer Nicht-Abstiegsfeier auf der Aarauer Bahnhofstrasse ;-)





Bilder: Onlineausgaben Blick, nzz, AZ

Mittwoch, 7. Mai 2008

Blogs schrumpfen sich gesund

2007 scheint das grosse Bloggerjahr gewesen zu sein. Jürgen Lichtenecker fand in seiner Blogparade heraus, dass im vergangenen Jahr sehr viele Neublogger (u.a auch Goggi) dazugestossen sind und es wird spannend sein zu beobachten, wie es um das Durchhaltevermögen steht. Neben der Fülle an neuen Blogs, sind davon nämlich auch wieder ganz viele verschwunden, oder besser: vernachlässigt worden und verstauben irgendwo im Datenmüll des Internet. Diese willkommene Art der Selbstregulierung, oder "Gesundschrumpfen" wie es etwa Roman nennt, ist wohl eine der treffendsten Aussagen, die als Zusammenfassung für die aktuelle Lage der Blognation gewählt werden kann.
Eine ausführliche Zusammenfassung ist hier zu finden und die obligate Liste der teilnehmenden Blogs folgt gleich im Anschluss. Man mag der Meinung sein, Blogparaden seien nur Linkhudelei. Doch die Umfrage ergab auch hier eine deutliches Ergebnis: Ohne Verlinkung, keine Leser. Wenn die Paraden aber interessant bleiben wie diese, lohnt es sich auch so, daran teilzunehmen!

Mitgemacht haben:
Bild gefunden bei Naturweg