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Montag, 12. Oktober 2009

Spamschutz aus Schweizer Hand

Letzte Woche habe ich über Flash Cookies berichtet, die in der Lage sind persönliche Daten an Dritte zu übermitteln, obwohl man Cookies in den Einstellungen deaktiviert hat. Im Internet warten jedoch noch weit gefährlichere Gesellen auf die Unachtsamkeit der User: Trojaner und Viren die in der Mailbox landen. Bestand deren Hauptzweck vor einigen Jahren noch darin, den Computer des Empfängers kaputt zu machen, steht heute das Ausspionieren von empfindlichen Daten im Vordergrund, oder das Nutzen des lokalen Netzwerks um die Server anderer Firmen lahm zu legen. Neben der tatsächlichen Gefahr welche die Schädlinge mitbringen, schaden diese Angriffe noch auf andere Weise:

Das Wegklicken von Spam-Mails, das Aufspüren und Entfernen von Schädlingen und das Umgehen von Phishingmails verbraucht enorm viel Arbeitszeit. Ganz zu schweigen von den verstopften Mailboxen und den überlasteten Leitungen.

Doch dafür gibt es eine solide Schweizer Lösung: Ich bin auf die Schweizer Firma http://www.swissmailguard.ch gestossen, die eine Komplettlösung gegen das Übel anbietet. Swissmailguard bietet einen umfangreichen Schutz gegen jede Art von Angriff von Aussen und stellt dies mit einem 30-Tage Gratis-Test auch gleich unter Beweis. Die Funktionsweise ist raffiniert und vor allem einfach. Einfach für den Empfänger der E-Mails, der in seinen Mailboxen nur noch gefilterte und saubere E-Mails empfängt. Erkannt werden vom vollautomatisierten Antispam Gateway 99% aller Spam-Nachrichten. Die sauberen Mails haben zuletzt einen 13fachen Spamfilter durchwandert, ehe sie beim Empfänger angekommen sind.

Swissmailguard ist eine sehr gute und vor allem Preisgünstige Lösung für kleine, mittlere und grosse Betriebe. Im Preisvergleich Antispam Spamschutz sind die verschiedenen Produkte einsehbar und man wird schnell feststellen, dass guter Schutz auch für Firmen nicht teuer sein muss. Unternehmungen, die über einen eigenen Mailserver wie Microsoft Exchange verfügen sei an dieser Stelle ebenfalls geholfen, denn diese Server bieten von Haus aus nicht immer optimalen vor Spam. Mit Exchange Antispam ist der firmeneigene Server schon ab Fr. 22,50 pro Monat spamdicht verschlossen. Ein Blick in das Angebot der zuverlässigen Schweizer Firma lohnt sich. Für Firmen steht ab sofort eine kostenlose 30-tägige Testversion zur Verfügung. Weitere Infos gibt's bei http://www.swissmailguard.ch.

Mittwoch, 9. September 2009

Cablecom: "Wir mogeln nicht"

Ich war ziemlich überrascht, als mir gestern eine E-Mail in die Inbox flatterte, in welcher sich ein "Web 2.0 Content Specialist" zum Mogel-Vorwurf im Goggiblog äusserte. Man habe die Angelegenheit intern geprüft und festgestellt, dass die fragliche Gebühr in der gleichen Abrechnung auf Seite 4 (von 6 bis 10 pro Abrechnung !) unter "Gutschriften" wieder erstattet wurde. Man entschuldige sich für die "verwirrende Rechnungsstellung und hoffe, doch für Klärung gesorgt zu haben". Damit könne "von einem bewussten mogeln nicht die Rede sein", sagt Cablecom.

Zuerst mal dies: Ich finde es anständig von der Cablecom sich der Sache angenommen zu haben und dass man dem Anliegen nachgegangen ist. Die Mail des Web 2.0 Content Specialist verdient ein ganz klares Pluszeichen bei der Bewertung des Unternehmens.

Doch ein paar Fragen bleiben noch immer:
  • Warum bedarf es eines öffentlichen Vorwurfes, damit man sich bei Cablecom doch noch um seine Kunden kümmert? Wusste die Frau am Telefon nicht, dass allfällige Gutschriften auf Seite 4 aufgeführt sind?
  • Warum wird die relativ simple Abrechnung von Dienstleistungen dermassen kompliziert dargestellt?
  • Warum werden Beträge überhaupt erst abgezogen, die in der gleichen Abrechnung wieder gutgeschrieben werden? Offensichtlich weiss man bei Cablecom über die gestiftete Verwirrung Bescheid. Zumal die auf der genannten Seite gemachten Gutschriften weder mit einer Zeitperiode versehen sind (sondern nur mit einem Datum) noch die abgezogenen Beträge korrekt sind:
Belastung Hauptanschluss: Fr. 10,97 - wahrscheinlich dazugehörende Gutschrift: Fr. 11,61
Belastung "unlimited": Fr. 2,74 - wahrscheinlich dazugehörende Gutschrift: Fr. 2,90
Belastung "hispeed": Fr. 24,68 - wahrscheinlich dazugehörende Gutschrift: Fr. 24,67


Nicht einmal das Total lässt Rückschlüsse auf die Richtigkeit der Abrechnung zu. Gutgeschrieben wurden nämlich 79 Rappen zu viel. Auch wenn die Differenz vernachlässigbar ist, wie um Himmels Willen soll man bei sich unterscheidenden Zahlen herausfinden, welche Subtraktion zu welcher Belastung gehört?
Das Erstaunliche: Bei Cablecom machte man sich offenbar die Mühe, aufgrund des Artikels meinen Namen ausfindig zu machen, was noch relativ einfach ist. Weil das Abonnement bei Cablecom aber nicht auf meinen Namen läuft, musste sich der Web 2.0 Content Specialist seiner detektivischen Ader bedienen um durch die private Heimadresse auf die tatsächliche Abonnentin rückschliessen zu können (es lebe der Datenschutz!). So viel Aufwand? Warum steckt man diese Energie nicht in bessere Dienstleistungen? In übersichtlichere Abrechnungen?

Ich bleibe dabei: Der Mogel-Vorwurf kann nicht ganz entkräftet werden. Wenn man von den Unzulänglichkeiten weiss, warum behebt man sie dann nicht endlich? Mehr nerventötende Vorkommnisse kann man übrigens auch im Goggiblog nachlesen - Nur falls sich Cablecom auch dafür nachträglich interessieren sollte ;-)

Cablecom - Die gnadenlose Wahrheit
Cablecom: Störung Nummer 248

PS. I: Wer doch lieber weiterhin auf Cablecom setzen will, hier 10 Tipps zum Umgang mit Cablecom

PS. II: Gestern rief uns übrigens die Swisscom an und offerierte uns einen schnörkellosen Wechsel, im Zuge dessen man die bis zum Vertragsende anfallenden Abo-Kosten eines allfälligen Konkurrenten gerne übernehmen werde...

Donnerstag, 6. August 2009

Angriff auf twitter

Wie schon vermutet, ist das Internet tatsächlich kaputt. Genauer läuft twitter seit einigen Tagen nur noch so einigermassen, und in den letzten paar Stunden ging überhaupt nicht mehr. Livejournal, Google-Mail und Facebook schleppen sich ebenfalls nur noch knapp durch die Leitungen.

Nun ist auch klar warum: Gegen twitter läuft gerade eine DOS-Attacke. Bei einer solchen werden Milliarden von sinnlosen Anfragen an twitter gesendet und überlasten dabei deren Server, bis diese schliesslich hoffnungslos zusammenbrechen. Gesendet werden die Anfragen von PC's ahnungsloser Surfer, die sich in den letzten Monaten einen Trojaner eingefangen haben, der sich aber erst zu einem gewissen Zeitpunkt bemerkbar macht (im Fall von twitwer: heute) - Dieses Programm ist für den lokalen Computer keine Gefahr, denn er macht eigentlich nichts anderes, als diese sinnlosen Anfragen an twitter zu verschicken.

Dass nun auch andere Social Networks langsamer werden liegt daran, dass alle Zwitscherer auf andere Plattformen ausweichen, eben: Facebook, Gmail oder Livejournal. Gemäss der offiziellen Statusmeldung von twitter, scheint man das Problem langsam in den Griff zu bekommen:

We are defending against a denial-of-service attack, and will update status again shortly.

Update: the site is back up, but we are continuing to defend against and recover from this attack.

Update (9:46a): As we recover, users will experience some longer load times and slowness. This includes timeouts to API clients. We’re working to get back to 100% as quickly as we can.

Und wenn sowas passiert fragt man sich zwei Dinge: Kann man das Internet tatsächlich kaputt machen und wenn ja: was dann?

Mittwoch, 5. August 2009

Ist das Internet kaputt?

Gut, man sollte um 5 Uhr Morgens nicht mehr arbeiten, aber ich tu's trotzdem und ich stelle mit einer gewissen Ernüchterung fest: Das Internet ist kaputt. Facebook und twitter gehen gar nicht und auf einigen Seiten werden (externe) Teile nicht geladen. Kann man das Internet überhaupt kaputt machen? Oder sind das schon die Auswirkung der Internet-komplett-Zensur, die Deutschlands Bundesministerin Ursula von der Leyen anstrebt? So pervers war dieses Facebook doch gar nicht...

Sonntag, 23. November 2008

Cablecom: Störung Nummer 248

Wer das hier lesen kann, gehört zum priviligierten Teil der Menschheit, der sich nicht mit technischen Problemen der Cablecom herum schlagen muss. Ein monoton vor sich her blinkendes Modem und eine Hotline die nur mit viel Geduld erreicht werden kann gefährden derzeit mein geammtes Onlinedasein. "Das Modem muss ersetzt werde, sie erhalten es in drei bis vier Tagen". Na gut. Ich kann es ja sicher auch abholen. "Ja schon", die Antwort, aber nach dem Einstecken gehe es noch einmal vier bis fünf Tage, bis es aufgeschaltet sei.

Hä? Vier Tage Lieferzeit, fünf weitere Tage bis zur Inbetriebnahme? Wer hat behauptet, wir leben in einer schnelllebigen Zeit? Wohl sicher keiner von der Cablecom!

Wettbewerbe im Goggiblog

In der Zwischenzeit möchte ich es nicht versäumen, auf die zahlreichen Wettbewerbe hinzuweisen: Durch Klick auf die beiden Banner von extrafilm.ch und lassesraus.ch lassen sich tolle Preise abräumen. Ein neues Fotoalbum etwa, oder bei Kleenex sogar 1'000 Franken in Bar. Die beiden Banner bleiben noch bis Anfang Dezember hier stehen - Draufklicken lohnt sich ;-)

In nächster Zeit findet (sofern mein Provider es zulässt) im Goggiblog ein weiterer Wettbewerb statt, bei dem es einen tollen Preis zu gewinnen gibt. Die Verhandlungen laufen noch :-)

Viele Grüsse aus dem Public WLAN des Mc Donalds...

Samstag, 27. September 2008

Ich will ja nur spielen!

Das Internet bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, den grauen Alltag vergessen zu machen. Rechtzeitig zum Wochenende möchte ich Euch deshalb eine Spiele-Seite an die Tastaturherzen legen: Spiele8 ist ein Portal für Flash-Spiele und ein Projekt an dem ich in den letzten Wochen mitarbeiten durfte. Wir haben Schrott-Spiele aussortiert, jedes Spiel getestet und es mit einer Spielbeschreibungen in deutscher Sprache versehen. Die Spiele eignen sich für Zocker jeden Alters und sind ausschliesslich High-Score-Spiele. Das heisst, dass am Ende des Spiels der Punktestand an die Webseite übermittelt werden kann. Registrierte User (kostet nix) können sich so untereinander messen und ganze Communitys können sich bei Spiele^8 treffen um den Alltagsstress zu vergessen. Die Spiele sind Kategorisiert und eignen sich für Gross und Klein!
Bei Spiele8 findet Ihr mehr als 1100 ausgesuchte Flashgames. Anmelden und Spass haben! Goggi hat immernoch 31 Highscores inne, also ran an die Tastatur!

Freitag, 19. September 2008

Good Bye Slug?

Rücktritt vom Rücktritt. Wo soll das denn hin führen?

Gerüchteweise hiess es in der Vergangenheit immer wieder, Benny Rüegg, der Admin von slug.ch wolle die Seite verkaufen, oder einfach schliessen. Gestern nun war Schluss mit Lustig, auf der Startseite fanden sich verabschiedende Worte - die aber nur temporäre Gültigkeit zu haben schienen.
Jedenfalls macht es den ursprünglichen Text dieses Beitrages sowas von überflüssig ;-)


Freitag, 22. August 2008

IKEA-Werbegag

Ein Typ wird von zwei Kameras gefilmt, wie er den ganzen Tag in einem nicht möblierten Zimmer rumhängt. Der Mann heisst Nils. Geschaltet wird die Seite www.warte-bis-september.de offensichtlich von IKEA und die fehlenden Möbel lassen die Vermutung zu, dass hier das schwedische Möbelhaus im September einrichtend Hand bieten wird. Das Bild scheint tatsächlich Live zu sein (man achte auf die Uhr und den Lieblingssender des Typen, Kabel1 - das gesendete Bild kommt sogar eher an, als hier bei Cablecom).

Nun ist das ja nicht eine bahnbrechende Erfindung made by IKEA. Die Frage ist aber auch gar nicht, ob die Idee neu oder gut ist. Vielmehr wird einmal mehr bewiesen, dass viele Menschen den niedersten, voyeristischen Instinken folgen und immer wieder auf die Seite zurückkehren werden. Man weiss ja nie. Vielleicht taucht mal eine heisse Blondine auf. Oder ein paar Hacker stürmen die Wohnung. Tatsache ist, dass die Idee - ob gut oder schlecht - wahrgenommen wird. Über 13'000 Einträge im Gästebuch, in nur sechs Tagen, sprechen eine eine deutliche Sprache.

** Aktion vorbei **

Ich bin gespannt, was im September passieren wird. Bis dahin muss ich noch ein paar Games testen und habe leider weder Zeit für Webcams, noch für ausgedehnte Blogbeiträge. Und noch was: In vier Monaten ist Weihnachten...

Dienstag, 5. August 2008

Facebook: Ja oder Nein?

Blättert man in den Blogs herum, scheint jeder irgendwie was mit facebook am laufen zu haben. Prominente, Studenten, Büezer. Alle findet man sie auf facebook. Lange kam es mir vor, als sitzten ein Teufelchen und ein Engelchen auf meinen Schultern und mir ins Ohr flüstern, ob ich dort nun auch noch meine Personalien deponieren soll.

Neben datenschützerischen Bedenken spricht gegen facebook eigentlich nur, dass es ein weiteres Spielzeug ist, mit dem man sich stundenlang herumschlagen kann. Dafür spricht, dass man sich dem mit über 90 Millionen Nutzern grössten Netzwerk anschliesst, was gleichzeitig einen weiteren Vorteil mit sich bringt: Man kann nämlich alle weiteren Netzwerke vernachlässigen.

Vorbei also die Zeiten, in denen man ein Dutzend Networks abklappern musste um Freunde zu finden: Facebook kennt sie alle. Es ist toll, wie viele Leute man wiederfindet und mit wem man so alles in Kontakt gerät. Nervig finde ich aber die etwa 5 Millionen Anwendungen, um sich als schönster, bester, lustigster Facebooker in allen möglichen Battles und Contests zu profilieren. Dafür muss man für jedes Spielchen eine "App" installieren, zu der man mindestens zehn weitere Facebooker einladen muss, damit man sieht, wo man so steht in der Gunst der anderen. Für dettigs brauch ich Facevook nicht, ich steh in meiner eigenen Gunst und battle nur gegen mich selber.

PS: Für Freundschaftsanfragen im Suchfeld bei Facebook mal "Goggiblog" eingeben, schon erscheint der Inhaber dieses Blogs.

Freitag, 16. Mai 2008

Is Heidi Klum ugly?

Styropor berichtet von der neuen semantischen Suchmaschine, die es erlaubt (englisch) Fragen zu stellen. Also zum Beispiel: "What is google" - *zing* und schon hat man 24'314 Antworten. Die Suchmaschine holt sich die Antworten bei Wikipedia und Freebase, nachdem sie die eingegebenen Fragen Wort für Wort analysiert und nach Wichtigkeit aussortiert hat. Wie lange es gehen wird, bis Fragen wie "Where is George W. Bush right now?" richtig beantwortet werden und via Google Earth unter Angabe genauer Koordinaten angezeigt werden, bleibt abzuwarten. Al-Qaida soll jedenfalls bereits Interesse am Programm angemeldet haben. Das bald einmal Fake-Antworten zu oberst in den Suchergebnissen auftauchen werden, um Terrorzellen zu verwirren, oder Surfer an der Nase rum zu führen, liegt schon fast auf der Hand.

Link dazu: Powerset

Mittwoch, 20. Februar 2008

Warten auf Godot

Früher lag es am 56 KBit-Telefonmodem, das sich erst nach langem Knirschen und Ächtzen dazu überreden liess, das hübsch aufgelöste Bild herunter zu laden. Von Musikdateien ganz zu schweigen. Man konnte in dieser Zeit einen Kaffee trinken gehen, je nach Grösse des Bildes sogar ein 5-Gang-Menue.
Das ist heute natürlich ganz anders. Die beiden grossen Konkurrenten Cablecom und Swisscom übertrumpfen sich im Wochenturnus mit noch schnelleren Surfraten.
Nur: Was bringt mir das, wenn sich die Internetseiten nicht meiner Saugkraft unterwerfen wollen? Nach "Warten auf" folgt meistens ein "Verbinden mit", gefolgt von einem "Verbindung aufgebaut" - was einem das beruhigende Gefühl gibt, dass man nichts falsches eingegeben hat und das Ziel seiner Träume nicht mehr weit sein kann. Kritisch wird's dann erst, wenn unten links im Browser "Fertig" steht, der Bildschirm aber immer noch in strahlendem Weiss erblüht... Und bleibt die ganze Chose bei "Warten auf Keystone" stehen, entschwinden sämtliche Hoffnungen auf ein baldiges "Fertig".

Na dann, auf zum Kaffee.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Keine Ahnung vom Web 2.0

Lange Zeit dachte ich: wenn ich öffentlich zugebe, keine Ahnung zu haben wie "Social Bookmarking" genau funktioniert, gebe ich mich der Lächerlichkeit Preis. Seit heute weiss ich: Alle anderen wissen es auch nicht.

Laut einer eben veröffentlichten Studie, hat ein Drittel der Befragten keine Ahnung was "Web 2.0" besdeutet, geschweige denn diesen erklären können. Noch schlimmer: Fast alle haben zwar schon etwas im Internet bestellt, aber nur 4 von 10 Usern wissen, was es mit dem Begriff "Direktbestellung" auf sich hat. Mit exotischen Begriffen wie "Trackback" oder "Tagwolke", so die Studie weiter, wüssten rund die Hälfte der Internetsurfer nichts anzufangen.

Das Marktforschungsinstitut eResult wollte eigentlich nur wissen, was sich die Leute unter Web 2.0 verstehen und musste feststellen, dass die Meinungen weit auseinander gehen. Grundsätzlich kam man zum Schluss, dass sich die Begriffsumschreibung in den letzten Monaten dermassen verändert habe, dass selbst Experten keine genaue Beschreibung mehr fänden. Dies gelte neben dem Web-2.0- genauso für den E-Commerce-Bereich. Oder anders gesagt: Die Webseiten werden dermassen schnell mit neuen Funktionen gefüllt, dass der Durchschnittsbürger einfach nicht mehr nachkommt. Man bedenke: In den Industrieländern ist über die Hälfte der Menschen älter als 50 Jahre und die machen täglichen Fortschritt nur zaghaft mit. Die schöne schnelle Internetwelt droht fast zum Spielzeug für Randgruppen zu verkomen, obwohl in jeder Internetecke täglich Revolutionäres erfunden wird - ich frage mich gerade: Wofür eigentlich?

Montag, 7. Januar 2008

So blogge ich! wie bloggt Ihr?

Der Webmasterwatchblog möchte wissen, mit welcher Technik ein jeder seinen Blog betreibt. Bestimmt ein interessanter Beitrag, weil viele Neueinsteiger nicht recht wissen, wie sich einBlog basteln lässt.

1. Welche Blogsoftware verwendet ihr bzw. bei welchen Bloganbieter seid ihr angemeldet?
Ich bin bei blogger.com, habe mir aber schon überlegt bei Wordpress vorbei zu schauen. Die Frage ist nur: Warum soll ich wechseln? Viele erzählen mir, mit Wordpress habe man viel mehr Möglichkeiten und sei extrem Bedienerfreundlich, ausserdem sei es gratis. Ich sage: Blogger.com kann alles was ich brauche und mit dem "besseren" Programm, schaffe ich noch längst keinen besseren Inhalt. Blogger ist ebenso gratis und ich brauche mir auch keine Domain zuzulegen, die ja wiederum kosten würde. Mit etwas html-Wissen lässt sich übrigens auch der Code bei Blogger umbauen. So gesehen gibt es keinen Grund umzustellen.

2. Wie seid ihr auf die Blogsoftware/den Anbieter gestoßen?
Durch die Empfehlung von monsieur fischer (der inzwischen zu Wordpress gewechselt hat). Ein Blick in jede beliebige Internet-Zeitschrift führt Blogger.com als die für Einsteiger beste Plattform auf. Dies ist auch richtig so, zumal sich der Aufwand mit eigener Domain oft nicht lohnt, weil bei vielen die Blog-Lust schnell mal wieder weg geht.

3. Welche Vorteile hat ihre Blogsoftware/ihr Anbieter?
Sie ist Kostenlos, wie gesagt auch eine eigene Domain ist nicht nötig. Die gestalterischen Möglichkeiten genügen meinen Ansprüchen und die Erreichbarkeit ist im Grossen und Ganzen ok. Was braucht man mehr?

4. Welche Nachteile sind euch aufgefallen?
Am meisten stört mich die blogspot-url. Da wäre ein edles goggi.ch/blog natürlich schon einfacher zu merken. Oder soll ich goggiblog.com wählen? Die Hilfethemen sind teilweise nur in Englisch verfügbar, oder das Deutsch ist so schlecht, dass man dort nicht geholfen wird. Beim Upload von Dateien treten immer wieder Staus auf und nicht selten erhalte ich eine Fehlermeldung mit einer unglaublich langen Zeichenkette, die ich Google schicken soll. Was ich natürlich nicht tue, wie ich auch Explorer-Befehle wegklicke, wenn dieser abstürzt und Microschrott sämtliche Daten zugemailt bekommen will...

5. Wie viel Zeit investiert ihr ins Bloggen pro Tag?
Ein bis zwei Stunden pro Tag, je nachdem ob es was zu schreiben gibt. Das wichtigste beim Bloggen ist meines Erachtens der Spass daran. Wird es ein Müssen und endet diese Unlust in Einträgen wie: "Heute weiss ich nichts zu Schreiben, das hier muss reichen", sollte man sich unbedingt ein neues Hobby suchen.

6. Wie viele Besucher habt ihr pro Tag durchschnittlich?
Dies hängt davon ab, ob und wann ich etwas schreibe. Im November 07 hatte ich täglich 215 Leser und 65 Feedabonnenten. Während den Blogfreien Weihnachtstagen sank die Besucherzahl dagegen deutlich.

Freiwillige Frage 7: Wie viel verdient ihr pro Monat mit eurem Blog?
Grundsätzlich blogge ich nicht des Geldes wegen, sondern weil es mir Spass macht. Den Blog konnte ich aber schon erfolgreich als Referenz bei Bewerbungen einsetzen. Die direkten Einnahmen waren aber recht passabel und ich konnte die Hostingkosten für anderweitige Webauftritte damit decken.

Wer bei der Parade mitmachen möchte, sei herzlich dazu eingeladen. Eine Auswertung erscheint dann im Webmasterwatchblog und selbstverständlich berichtet auch der Goggiblog über die Resultate.

Freitag, 14. Dezember 2007

Blogparade für Webonauten

Warum nicht: Kassensturz im Eigenbau. Im Web findet man bekanntlich alles und zwar entweder sauteuer oder völlig kostenlos. Interessant ist es also zu wissen, wo was günstiger zu haben wäre. Heute sind die Internetkosten an der Reihe.

Micha veranstaltet auf seinem Blog eine Konsum-Blogparade, die sich „Show me your Host“ nennt. Dabei soll jeder seine Kosten aufzeigen, die ihm durch das Hosten seiner Webseite oder des Blogs entstehen. Die Auswertung der Parade folgt dann im nächsten Jahr bei Micha, gefunden habe ich die Kassensturzparade übrigens bei Don Rivas.

Bei wem liegt der Webspace, auf welchem euer Blog gehostet ist?

Kreativ Media GmbH, in Zürich angesiedelt.

Für welche Art Hosting habt ihr euch enschieden (Websapce, vServer, Root-Server)?
Mir stehen 5 GB Webspace zur Verfügung

Warum?
Das ist eine reine Kostenfrage. Darüberhinaus ist der technische Support ausgezeichnet, so dass mir für den Betrieb gängiger Webseiten und später das hosten eines Blogs das Leistungsangebot völlig reicht.

Welche Vorteile bietet dein Angebot/Hoster?
Mit nur Fr. 5,90 im Monat bietet Kreativ Media ein hervorragendes Einsteigerangebot an. Es lassen sich fünf Domains und unbeschränkt viele Subdomains hosten, der Support ist sehr gut. Upgrades unterscheiden sich nur in der Menge Webspace/Domains, das weitere Leistungsangebot ist bei allen Paketen gleich!

Welche Nachteile bietet dein Angebot/Hoster?
Keine. Wobei ich zugeben muss, dass ich die möglichen Leistungen längst nicht alle ausgereizt habe, so dass im bisherigen Betrieb keine Probleme aufgetaucht sind - oder auftauchen konnten.

Wie viel bezahlst du monatlich für dein Hosting?
5,90 CHF pro Monat, inkl. 5 GB Webspace, Serverstandort Schweiz.

Montag, 29. Oktober 2007

Ich liebe dich, ich liebe dich nicht, oder: Wem gehört das Internet?

Es ist wie beim Gänseblümchenzerstümmeln: einmal mag man es, weil es einem eine Fülle von Kohle beschert - dann wieder nicht, weil bestraft wird, wer eben nur die Kohle im Blickfeld hat. "Die Zeit" - selber Opfer einer Abwertungsaktion geworden - reagierte denn auch entsprechend beleidigt und würdigt in ihrer Zeitung den Werdegang von Web 2.0 kaum mehr.

Zweites geschah letzte Woche offensichtlich nicht nur der "Zeit", sondern auch einer Menge von Websides und Blogs, als Google in einer vielerorts so genannten "Abstrafung" deren PageRank-Ehre zurücksetzte. Die Betroffenen stehen im Verdacht Links angeboten zu haben, für die sie Geld kassierten. Firmen generieren ihre Werbeeinnahmen jedoch aufgrund des PageRanks von Google, das nach gewissen algorythmen errechnet, wie beliebt eine Seite ist. Je beliebter eine Seite ist, desto eher will ein anderer einen Link plazieren, sprich: Werbung schalten. Sinkt dieser Wert in einer Abstrafungsaktion, sinken dadurch die Einnahmen und die Firma ist gezwungen Google-like zu handeln und auf andere Systeme umzustellen wie zum Beispiel AdSense... richtig: von Google.

Was uns zur Frage bringt: wem gehört das Internet? Wer darf wen bewerten und allenfalls abstrafen und wem gebührt letztlich das Recht, mit dem Web Geld zu verdienen? Nur Google? Reicht die Selbstregulierung, oder braucht es eine Kontrollinstanz? Wer macht das? Etwa auch Google? Diese berufen sich auf die Erfahrungen von vor sechs Jahren, als die Internetblase an der Beharrlichkeiten zu Vieler zerplatzte. Es mag richtig sein, nicht wieder wahl- und ziellos Geld verpuffen zu lassen, aber ist Google - selber auf endlosen Profit ausgerichtet - wirklich die richtige Firma dafür?
Zum heutigen Zeitpunkt reicht eine Reduktion des PageRanks damit eine Firma erstens werbetechnisch in den Ruin getrieben und zweitens vergessen wird, weil sie nicht mehr auf den ersten drei Seiten der Google-Suche erscheint. Denn beim Googeln klickt sich selten einer durch bis Seite 24. Darf man Google so viel Macht zugestehen?

Dieses jüngste Beispiel zeigt, dass die Abhängigkeit von irgendeiner Bewertungsskala einer Monopolstellung gleichkommt und das Handeln eines Unternehmens - oder auch von Blogs wie du und ich - nicht mehr frei sind, sondern alles so "gemacht" wird, wie es Google gefällt. Richtiger wäre, man wehrt sich der Anfängen dieser Diktatur und achtet auf die Qualität eines Auftritts, anstatt sich auf Listings zu verlassen, die auf die Stimmung anderer zurückgeht. Selbst Zugriffszahlen zeugen vielmehr von geschicktem Marketing, als von gutem Inhalt. Bewiesen habe ich das vor einer Woche. Das Platzieren eines Links am richtigen Ort, mit der richtigen Verlockung bescherte mir das dreifache Verkehrsvolumen. Zu sehen waren hier dann aber nur ein paar Bilder.

Der ultimative Tipp für einen gelungenen Webauftritt: Inhaltliche Qualität.

Wenn dereinst Web 2.0 implodiert, dann nur das Kapital. Alleine die Fülle an Angeboten garantiert den Exitus. Doch der (gute) inhaltliche Wert, die kreativen Macher dahinter, die Fantasie und selbst die Technologie wird erhalten bleiben. Wer kreativ dabei bleiben will, kann sich zum Beispiel bei Problogger umsehen. Allerdings bin ich nicht Fan von Auflistungen, wie man sich zu verhalten hat. In Anbetracht der Einöde, die uns manch ein grosser Blog präsentiert, empfehle ich einen Besuch aber ausdrücklich...

Inspiriert durch: rolotec, problogger

Samstag, 27. Oktober 2007

Jubiläum beim GoogleWatchBlog

Es ist an der Zeit, mal neidlos einen Bildschirm auf die Lorbeeren anderer zu werfen. Neben dem Goggiblog gibt es nämlich noch ein paar andere passable Blogs, die sich vom Sumpf der vielen anderen abheben.

Heute: Der GoogleWatchBlog

Oooch nein, so ein langweiliges Technik-Teil, wird manch einer denken - Aber das stimmt gar nicht. Die Autoren im Google-Watch-Blog feiern heute nämlich ihren 2. Geburtstag und dies schafft man nur, wenn man es versteht, die trockenen Meldungen interessant rüber zu bringen. Das von Google unabhängige Team von mindestens einem Dutzend Autoren lassen auch pointierte Selbsterfahrungen in die Geschichten einfliessen, was für die Lesbarkeit der Artikel sehr angenehm ist. Das allerbeste aber ist: Die Artikel sind keine Romane, wie man sich das von anderen Seiten her gewohnt ist. In wenigen Sätzen fasst GWB zusammen was man wissen muss und nach ein paar wenigen Wochen kennt man geheime Funktionen in der Suchmaschine, neue Kiniffe für YouTube und interessante Hintergründe über die Strategie Googles. Oder hat jeamand schon mal von Panoramio gehört? Die ehemals spanische Firma hostet Panoramabilder, Google hat sie mal schnell übernommen und fügt jetzt deren Bilder jetzt in ihre Landkarten ein.

Hinter der Fülle solcher Informationen stecken wie erwähnt, viele Autoren. Aber auch der Beta-Status soll nicht über die Qualität dieses Blogs hinweg täuschen. Denn wie immer sind nicht Zahlen wichtig, sondern persönliche Erfahrungswerte. Neben dem Blog findet man bei GWB ein Forum, ein Wiki (das noch im Aufbau ist) und natürlich ein umfangreiches Archiv vergangener Artikel, säuberlich kategorisiert. Wer Google nutzt, sollte sich im GoogleWatchBlog mal umsehen. Und von hier: Happy Birthday nach dadrüben.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Ferien-Posting Nr. 1 von 3







Entweder hat auch das Internet Herbstferien, oder es gibt noch andere Länder, in denen das Teil einfach abgestellt wird...

Montag, 17. September 2007

2.0 gelangweilt

Meldungen von Blogger häufen sich, die dem Rummel um Web 2.0 nicht mehr viel abgewinnen können. Community oder Social Networking sind schon dermassen abgelatschte Begriffe und das noch bevor alle wissen, was Second Life überhaupt sein könnte. Renato Mitra oder Jan Stoever haben unlängst über das Zuviel von Web 2.0 geschrieben und ziehen einen Rückzug in Erwägung. Taxipluto weiss sogar von einer Community von Community-Müden und Radovic meldet sich bei Twitter erst wieder, falls sich seine Blogmüdigkeit wieder etwas legt.

Die Wirtschaft sieht das freilich anders. Web 2.0 ist ein Millionengeschäft und da muss man einfach dabei sein. Als Beispiel dienen hier die Medien: Neben der Selbstzerfleischung mittels Gratis-Tageszeitungen, stehen diverse Online-Auftritte an: Mit FACTS 2.0 läuft ein Projekt von Oliver Reichenstein auf Hochtouren. Es folgte letzte Woche die Ankündigung der Verlagshäuser TAmedia, Baz und BZ, die ebenfalls ein eigenens Newsportal eröffnen wollen. Auf all den Seiten kann man sich anmelden, mit Freunden Kommunizieren, Links austauschen, sich bekannt machen. Hier kann man sich zum Beispiel ein kostenloses Social Bookmarkscript holen, das an 19 Orten Lesezeichen ablegen kann...

Das richtige Leben sagt aber, dass selbst zwei Dutzend Netzwerke die uns zur Verfügung stehen, wohl kaum dazu führen werden, dass wir uns alle auf einer gemeinsamen Ebene wiederfinden. Man braucht unendlich Zeit, die Botschaften von so vielen Plattformen abzuklappern. Ich brauche ehrlich gesagt schon bald eine Comunity um all die Comunitys beisammen zu halten. Wie lange machen wir das noch mit? Wieviel Zeit opfern wir dafür? Zumal "wir" nur die Internetgemeinschaft einschliesst. Nicht gemeint sind die 50% Menschen, die mit dem Zeugs 2.0 nicht viel am Hut haben. Grossmütter zum Besispiel, oder Kinder.

So ahnt sogar der Laie, dass die Mehrheit dieser Comunitys nicht mehr als ein Kegelverein ist, dem man sowieso nicht beitreten wollte. Sie werden wie Seifenblasen zerplatzen, wie vorletze Woche z. B. die Blogsphäre.de oder Ende Monat bloggrrr.com, das sein Aus angekündigt hat). Entweder überleben nur ein paar wenige "gute", oder Web 3.0 kommt schneller als wir denken und verschmelzt alles zu einem kompatiblen Internet-Brei. Allerdings sind dann iPod, Laptop, Highspeed-Mobile-Anschluss, Zweit-Telefon, HDTV mit Home-Cinema-Ausstattung das Mindeste, was ein User mitbringen muss.

Das kann nicht lange gut gehen. Das gute alte Telefon mit Wählscheibe brauchte 20 Jahre, bis es sich standartmässig in der Hausinstalation etablieren konnte. Die CD fast ebenso lange, bis sie die Schallplatte ersetzt hatte. Was heute abgeht, geht viel zu schnell. Den Menschen wird keine Zeit mehr gelassen sich an etwas zu gewöhnen. Was heute aktuell war muss morgen neu besorgt werden. Deshalb plädiere ich für einen gemütlichen Liegestuhl, aufgestellt im Garten an der Sonne, ein kühles Bier in der rechten, ein leckeres Buch in der linken Hand.

Wer jetzt trotzdem noch an einer Umfrage zum Thema Web 2.0 mitmachen will, kann das hier tun, nimmt an der Verlosung von irgendwas Teurem teil und bekommt die Umfrageresultate später zugeschickt (Gesehen bei Styropor* und Markus Tressel*)

* Social Backlinking nennt man das. Die machen das irgendwann auch mal für mich

Donnerstag, 30. August 2007

Ideenlos

Zweizeiler sind etwas dummes. Renato findet das zwar nicht, aber im Ernst: Gerade eine Freude ist es nicht, Zeit für Einträge zu verschwenden wie "Heute habe ich keine Ahnung was ich schreiben soll, also muss das hier reichen". Weder für den Schreiber, noch für den Leser. Zur grossen Rundumfrage, was denn bei Inspirationslosigkeit zu tun sei, kamen eine Menge Beiträge zusammen, die hier alle anklickbar sind:

Tommy Holiday: Woher hole ich meine Inspiration
dnz9r: Inspiration - aber woher?
Falki: Die Sache mit der Inspiration
bloggin’ chm: Woher kommt all der Schei..?
Lupe: Woher holen Blogger Inspirationen?
Rouge: Inspiration?
Goggi: Woher kommt die Inspiration
Muellers Blog: Muellers Kreativitätstraining (01)
Nik: Woher holt Ihr euch eure Inspirationen?
Teddykrieger: Die Frage der Inspiration
Querdenker: Füll das Sommerloch- wieder ein Blog-Karneval
Yoda: Ein Hauch der Schöpfung
Upload: Kostenlose Tools für Inspiration und Kreativität
Big Day: Ideen - Einfälle für alle Fälle
HiWelt: Kreativität kitzeln
Tom’s TamTam: Blogging by heart
Monpetit web - chindogu: Im Wald findest Du Inspirationsquelle
Feelbetter Blog: Inspiration
Das Glückshaus-Projekt: Woher holt Ihr Euch die Inspiration
Art for life: Kreativität und Inspiration
Steini’s Garden: Puzzleteile im Alltag.

Einen Kommentar vom Initiator findest Du hier. Viel wichtiger sind aber die obigen Links, die ihr bei der nächsten Kreativpause bitte mal lest, bevor einer den nächsten unnötigen Zweizeiler schreibt ;-)

PS. Zum Bild: Ich habe "Kreativ" eingegeben und raus kam das. Ich kann nichts dafür. Ehrlich

Sonntag, 19. August 2007

Fertig Party - Blogger wird angezeigt

PartyGuide (kurz: PG) ist an sich ein lustiges Portal, wo junge Menschen in Hüpftempeln abgelichtet und anschliessen als Abbild der Fun-Kultur veröfentlicht werden. Nun geht das nicht mehr ohne Nebengeräusche und PG beeindruckt je länger je mehr durch Geschichten mit Fun-Faktor Null.

Und das ging so:

Seit August 2005 beobachtet der damalige PG-Fan think eMeidi das fröhliche Party-Portal und wiess mit guten Absichten immer wieder auf peinliche Lücken im System hin. Da niemand will, dass seine persönlichen Angaben einfach zugänglich werden und think eMedi erst dann öffentlich wird, nachdem die Lücke geschlossen wurde, gebührt dem IT-Fachmann ein dickes Lob. Wenn man den technischen Schnick-Schnack in seinen Berichten ignoriert, liefern seine Beiträge über PartyGuide ein paar umwerfende Geschichten. Darüber hinaus sind seine Beiträge auch noch witzig geschrieben, das ist keine Selbstverständlichkeit bei IT-Menschen.

PartyGuide jedenfalls, sieht die unbequeme Hilfe freilich etwas anders und hat die IP-Adresse des Dauernörglers kurzerhand gesperrt und verklagt ihn auf mindestens 20'000 Franken Schadenersatz. Seine Veröffentlichungen (über lausig programmierte und für Hacker anfällige PG-Seiten) hätten dem Image von PartyGuide massiv geschadet. Irgendwas in der Art.
Antwort A ist aber falsch, PartyGuide. Richtig wäre Antwort B: Wir haben Mist gebaut und korrigieren das. PG täte gut daran, sich mal in den Allerwertesten zu kneifen und sich einen, der Grösse des Portals angemessenen Sicherheits-Standart zu gönnen. Stattdessen brockt sich PG weiter schlechte Werbung ein, wie dieses meinige Statement:

"PartyGuide? Nein Danke."

Liebe PartyGuideler, bitte Mitgliederbestand auf der Hauptseite um 1 nach unten korrigieren. Ich melde mich ab bei Euch. Aber nicht wegen der Enthüllungen eines gerechten Bloggers, sondern weil ihr auf diese Weise auf ihn los geht. Und weil elf Newsletter pro Woche einfach zu viel sind. Und weil mein PartyGuide-Posteingang trotz mehrer gegenteiliger Meldungen, bei meinem erzwungenen Besuch bei Euch immer leer ist. Ein netter Trick, um nachher behaupten zu können, PG sei das meitbesuchte Portal der Schweiz...

Und auch noch ein Grund: Ich bin einfach zu alt für den Mist.

PS. Ich habe in diesem Beitrag mit Absicht keinen Link zu PartyGuide gesetzt. Das wäre zu viel der Ehre.