Wie wär's mit dieser Meldung: "Nach Töffunfall Grashalm schwer beschädigt!" Eine ähnlich dumme Meldung prangt auf Blick.ch und zeigt einen Unfall, bei dem der involvierte Töfffahrer verletzt ins Spital eingeliefert werden musste. Doch die Hauptsorge gilt beim Boulevard offenbar nicht dem Menschen, sondern dem "schönen Auto". Der Unfall ereignete sich übrigens in Niederbuchsiten. Oder Niederbuchsitten. Darüber ist sich der Autor des Artikels nicht ganz einig. Aber eben. Wen kümmern schon Details.
Und die Kreuzung wurde auch versaut. Hoffentlich geht es ihr bald besser.
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Freitag, 12. August 2011
Mittwoch, 13. Juli 2011
kino.to ist wieder da
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Dienstag, 18. Januar 2011
Ich bin Ibeshmhriker
Schaut eigentlich jemand DSDS? GNTP? Oder wer kennt sich mit Popstars aus? Supertalent, nie gehört? Ach komm, schaut doch jeder ganz heimlich. Klar, ist alles blöd. Aber die Meinung: "ich find's blöd" setzt ja mindestens voraus, es schon mal gesehen zu haben. Na? Also ich oute mich hier mal als kleiner Voyeur. Ich schaue voller Spannung das Bigbrother für Erfolglose, live vom einzigen Ort auf dem Kontinent Australien wo Überschwemmungen höchstens im Form einer Kakerlaken-Flut stattfindet. Ja, ich bin Ibeshmhriker, denn ich schaue regelmässig Ich bin ein Star, holt mich hier raus! Oder kurz: IBESHMHR, was folglich Betrachter von IBESHMHR zu Ibeshmhriker macht
Raus will da natürlich keiner, viel mehr wollen alle reinblicken. Nicht nur in das alltägliche Geschirrspühlen wird uns Einblick gewährt, sogar der Millionenriss in Katy Karrenbauers Werkhalle bleibt uns nicht verborgen. Camp-Zicke Sarah Kapnik, glänzt mit unverdächtigen Kultsprüchen oder verdächtigen Unkult-Sprüchen - man weiss es nicht genau. Viele werden sich jetzt fragen: Katy -wer??
IBESHMHR ist glücklicherweise eine Art Reality-Show die keinerlei Talent voraussetzt. Katy war Schauspielerin und ist heute hoch verschuldet. Katja versuchte sich einst bei GNTP als Model aber schaffte "nach Realschule und Frisösenlehre auch diesen Abschluss nicht", wie es Moderations-Kugel Dirk Bach zusammenfasste. Bach und Sonja Zietlow moderieren die Sendung dermassen schrill und streitbar, dass sie schon deswegen ein Highlight der Sendung sind. Dazu kommt Jacob-Sister Eva, Wedding-Planer Frank Matthée, Model Gitta Saxx, Plastik-Busen-Sängerin Indira Weiss, US5-Sänger Jay Khan, Nebendarsteller Mathieu Carrière und Peer Kusmagk sowie die Schwimmer Thomas Rupprath und Rainer Langhans, wobei Letzterer vor allem in Frauen schwimmt.
Und jetzt kommts: Nach anfänglichem Zögern fängt mir die nun schon 5. Staffel von IBESHMHRan zu gefallen. Ja wirstellen sogar den Wecker, damit wir den Sendestart nicht verpassen. Ist das schlimm? Nein. Sieht man von den unwirklichen Knebel-Verträgen der Dschungel-Kandidaten mal ab, ignoriert man denendlosen Kommerz-Gedanken hinter solchen Produktionen, bleibt unter dem Strich eine Stunde Unterhaltung. Hirn ausschalten und den Tag ohne böse Gedanken ausklingen lassen. Ob das jetzt nur Selbsttäuschung ist oder die raue Realität weiss ich nicht. Was ich aber ganz sicher weiss: Es gibt viel mehr Ibeshmhriker als wir zugeben :-)
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| Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow |
IBESHMHR ist glücklicherweise eine Art Reality-Show die keinerlei Talent voraussetzt. Katy war Schauspielerin und ist heute hoch verschuldet. Katja versuchte sich einst bei GNTP als Model aber schaffte "nach Realschule und Frisösenlehre auch diesen Abschluss nicht", wie es Moderations-Kugel Dirk Bach zusammenfasste. Bach und Sonja Zietlow moderieren die Sendung dermassen schrill und streitbar, dass sie schon deswegen ein Highlight der Sendung sind. Dazu kommt Jacob-Sister Eva, Wedding-Planer Frank Matthée, Model Gitta Saxx, Plastik-Busen-Sängerin Indira Weiss, US5-Sänger Jay Khan, Nebendarsteller Mathieu Carrière und Peer Kusmagk sowie die Schwimmer Thomas Rupprath und Rainer Langhans, wobei Letzterer vor allem in Frauen schwimmt.
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| Die Kandidaten von IBESHMHR und Hauptverantwortlich für Ibeshmhrismus |
Montag, 14. Dezember 2009
Jeder Rappen nervt
Nichts gegen endlose Solidaritätsbezeugungen für Minderheiten oder gegen Ungerechtigkeiten. Nichts gegen die Rettung der Menschheit vor sämtlichen Krankheiten - auch wenn noch unklar ist, wo wir die alle hin täten. Doch bei monstermässig inszenierten Sammelaktionen wie sie derzeit das Schweizer Staatsmedium mit "Jeder Rappen zählt" an den Tag legt, bleibt unweigerlich eine gehörige Portion Nebengeschmack. Hauptprofiteur der Aktion sind nämlich nicht die Menschen in Afrika, sondern die Pharmaindustrie.
Ok, Malaria ist eine schlimme Krankheit. Mein Vater hatte sie als er noch Kind war und nach dem Verabreichen der Medikamente durchlebte auch er noch zwei Wochen lang die Hölle. Dass man den Menschen Zugang zu den Medikamenten verschaffen will ist eine gut gemeinte Aktion. Sobald ein Spendenmarathon aber im grossen Rahmen veranstaltet wird, steigt ebenso die Anzahl derer, welche von diesen Geldern was abhaben wollen. Das fängt im Fall von "Jeder Rappen zählt" an bei der Lizenz des Sendeformats, die man den Holländern abgekauft hatte; geht über Bauten und technische Einrichtungen auf dem Bundeshausplatz, die man nicht für reine Herzensgüte geschenkt bekommt; bis hin zu den Salären und Entschädigungen der Promi-Moderatoren, die sich auf Knopfdruck gut gelaunt, während einer Woche in einem Glashaus in Bern einsperren lassen. Grösster Profiteur der Aktion ist allerdings eine ganz andere: die Pharmaindustrie. Pharmaindustrie notabene, die ihrerseits für die Forschung nach Malaria-Medis kaum Mittel einsetzt.
Weltweit wird von der Pharmaindustrie heute doppelt so viel Geld im Kampf gegen Haarausfall oder Potenzverlust eingesetzt wie gegen Malaria, Gelbsucht und Bilharziose zusammen.
Der Grund ist einfach: Der Markt für Potenzmittel ist um einiges lukrativer als jener, in dem sich die ärmsten Menschen dieser Welt durchs Leben quälen. Bei allem Respekt gegenüber dem guten Willen, gegenüber jedem Rappen den man gutmütig den Malariagefährdeten Menschen zu schenken glaubt: Das Radio- und Fernsehen-Theaterstück frisst schon mal einen Teil der Spenden weg und geholfen wird letztlich vor allem der Pharmaindustrie, von der bis Ende der einwöchigen Aktion kein einziger Rappen kommen wird.
Und was bei der brutal herzergreifenden Spendenwut aller Promis, die plötzlich irgendeinen persönlichen Bezug zu Malaria zu haben scheinen, gerne vergessen wird: Es gibt in der Schweiz einige ungeklärte, mindestens ebenso schlimme Krankheiten, die einer Spende bedürften. Cystische Fibrose zum Beispiel, eine Fehlfunktion der Lunge, an der in der Schweiz Tausende von Menschen leiden. Oder Ciliäre Dyskinesie. Schon mal gehört? Klingt halt nicht so schick wie "Malaria". An dieser Fehlanordnung von Organen leiden im deutschsprachigen Raum rund 10'000 Menschen. Die Lebenserwartung bei beiden Krankheiten liegt bei etwas über 40 Jahren, die Medikamente kosten ein Vermögen und das Leben der Betroffenen und deren Angehörigen ist ein Leben lang eingeschränkt.
Es geht nicht darum, die gut gemeinte Aktion wie "Jeder Rappen zählt" schlechtzureden. Es geht nur darum, den bedürftigen Nachbarn nicht zu vergessen, dem eine Direktzahlung zu 100% zu Gute käme. Für viele dieser Menschen stimmt die Aussage "Jeder Rappen zählt" genau so. Aus deren Betrachtungswinkel ist der (zu) gross angelegte Spendenaufruf fast schon ein Schlag ins Gesicht - denn viele Spender sehen in der 20er-Note, die sie dem Nik Hartmann für einen Musikwunsch durch den Spenderschlitz stecken, ihre Schuld für diese Weihnachten als getan.
Und aus meiner ganz persönlichen Sichtweise fängt jeder Rappen der künstlich zum Hauptereignis hochgejubelt wird, unter all diesen Gesichtspunkten sogar langsam an zu nerven.
Ok, Malaria ist eine schlimme Krankheit. Mein Vater hatte sie als er noch Kind war und nach dem Verabreichen der Medikamente durchlebte auch er noch zwei Wochen lang die Hölle. Dass man den Menschen Zugang zu den Medikamenten verschaffen will ist eine gut gemeinte Aktion. Sobald ein Spendenmarathon aber im grossen Rahmen veranstaltet wird, steigt ebenso die Anzahl derer, welche von diesen Geldern was abhaben wollen. Das fängt im Fall von "Jeder Rappen zählt" an bei der Lizenz des Sendeformats, die man den Holländern abgekauft hatte; geht über Bauten und technische Einrichtungen auf dem Bundeshausplatz, die man nicht für reine Herzensgüte geschenkt bekommt; bis hin zu den Salären und Entschädigungen der Promi-Moderatoren, die sich auf Knopfdruck gut gelaunt, während einer Woche in einem Glashaus in Bern einsperren lassen. Grösster Profiteur der Aktion ist allerdings eine ganz andere: die Pharmaindustrie. Pharmaindustrie notabene, die ihrerseits für die Forschung nach Malaria-Medis kaum Mittel einsetzt. Weltweit wird von der Pharmaindustrie heute doppelt so viel Geld im Kampf gegen Haarausfall oder Potenzverlust eingesetzt wie gegen Malaria, Gelbsucht und Bilharziose zusammen.
Der Grund ist einfach: Der Markt für Potenzmittel ist um einiges lukrativer als jener, in dem sich die ärmsten Menschen dieser Welt durchs Leben quälen. Bei allem Respekt gegenüber dem guten Willen, gegenüber jedem Rappen den man gutmütig den Malariagefährdeten Menschen zu schenken glaubt: Das Radio- und Fernsehen-Theaterstück frisst schon mal einen Teil der Spenden weg und geholfen wird letztlich vor allem der Pharmaindustrie, von der bis Ende der einwöchigen Aktion kein einziger Rappen kommen wird.
Und was bei der brutal herzergreifenden Spendenwut aller Promis, die plötzlich irgendeinen persönlichen Bezug zu Malaria zu haben scheinen, gerne vergessen wird: Es gibt in der Schweiz einige ungeklärte, mindestens ebenso schlimme Krankheiten, die einer Spende bedürften. Cystische Fibrose zum Beispiel, eine Fehlfunktion der Lunge, an der in der Schweiz Tausende von Menschen leiden. Oder Ciliäre Dyskinesie. Schon mal gehört? Klingt halt nicht so schick wie "Malaria". An dieser Fehlanordnung von Organen leiden im deutschsprachigen Raum rund 10'000 Menschen. Die Lebenserwartung bei beiden Krankheiten liegt bei etwas über 40 Jahren, die Medikamente kosten ein Vermögen und das Leben der Betroffenen und deren Angehörigen ist ein Leben lang eingeschränkt.
Es geht nicht darum, die gut gemeinte Aktion wie "Jeder Rappen zählt" schlechtzureden. Es geht nur darum, den bedürftigen Nachbarn nicht zu vergessen, dem eine Direktzahlung zu 100% zu Gute käme. Für viele dieser Menschen stimmt die Aussage "Jeder Rappen zählt" genau so. Aus deren Betrachtungswinkel ist der (zu) gross angelegte Spendenaufruf fast schon ein Schlag ins Gesicht - denn viele Spender sehen in der 20er-Note, die sie dem Nik Hartmann für einen Musikwunsch durch den Spenderschlitz stecken, ihre Schuld für diese Weihnachten als getan.
Und aus meiner ganz persönlichen Sichtweise fängt jeder Rappen der künstlich zum Hauptereignis hochgejubelt wird, unter all diesen Gesichtspunkten sogar langsam an zu nerven.
Mittwoch, 18. November 2009
Die schlechteste TV-Sendung der Schweiz
Duell Aktuell - Tele M1, Dienstagabend.
Läck ist diese Sendung doof. Wenn zwei Gäste eingeladen werden, ihre unterschiedlichen Standpunkte am Fernsehen darzulegen, warum trägt der Moderator Werner De Schepper den Gästen solch elend lange Fragen vor und fällt ihnen ständig ins Wort indem er die Antwort bei der ersten sich bietenden Gelegehneit unterbricht? Ich habe mehr über De Scheppers Standpunkt erfahren als über jenen der Gäste, deren Namen ich deshalb nicht erwähne, weil sie sowieso kaum etwas sagen durften. Ich dachte immer, ein Gesprächsleiter sollte sich neutral verhalten. Aber wie schon in der ersten Sendung vor zwei Wochen, lässt De Schepper seine Gäste nicht ausreden, würgt Aussagen die ihm nicht so gefallen vielleicht sogar absichtlich ab, oder wechselt einfach das Thema. Zusammen mit der immer noch miserablen Tonqualität und der Papa-Schlumpf-mässigen Stimme, kommt mir der Gesprächsleiter vor wie der nervtötende Quälgeist, der ständig dreinschwatzt, wenn erwachsene Menschen miteinander reden. In einer nicht representativen Umfrage bei Radio Argovia - bemerkenswerterweise aus dem gleichen Verlagshaus stammend - liegt der Wunsch nach Absetzung der Sendung, unter den Hörern des Radiosenders bei 100%.
Alternativ kann man den Sender bis dahin einfach meiden, auch wenn es mich immer wieder interessiert, wofür meine nicht freiwillig bezahlten Gebührengelder verschwendet werden.
Bewertung: ☆★★★★★ Note 1
Bild: Werner De Schepper spricht und spricht und spricht. Quelle: Tele M1
Läck ist diese Sendung doof. Wenn zwei Gäste eingeladen werden, ihre unterschiedlichen Standpunkte am Fernsehen darzulegen, warum trägt der Moderator Werner De Schepper den Gästen solch elend lange Fragen vor und fällt ihnen ständig ins Wort indem er die Antwort bei der ersten sich bietenden Gelegehneit unterbricht? Ich habe mehr über De Scheppers Standpunkt erfahren als über jenen der Gäste, deren Namen ich deshalb nicht erwähne, weil sie sowieso kaum etwas sagen durften. Ich dachte immer, ein Gesprächsleiter sollte sich neutral verhalten. Aber wie schon in der ersten Sendung vor zwei Wochen, lässt De Schepper seine Gäste nicht ausreden, würgt Aussagen die ihm nicht so gefallen vielleicht sogar absichtlich ab, oder wechselt einfach das Thema. Zusammen mit der immer noch miserablen Tonqualität und der Papa-Schlumpf-mässigen Stimme, kommt mir der Gesprächsleiter vor wie der nervtötende Quälgeist, der ständig dreinschwatzt, wenn erwachsene Menschen miteinander reden. In einer nicht representativen Umfrage bei Radio Argovia - bemerkenswerterweise aus dem gleichen Verlagshaus stammend - liegt der Wunsch nach Absetzung der Sendung, unter den Hörern des Radiosenders bei 100%.Alternativ kann man den Sender bis dahin einfach meiden, auch wenn es mich immer wieder interessiert, wofür meine nicht freiwillig bezahlten Gebührengelder verschwendet werden.
Bewertung: ☆★★★★★ Note 1
Bild: Werner De Schepper spricht und spricht und spricht. Quelle: Tele M1
Montag, 14. September 2009
Lauter Schlechtigkeiten
Ich lese sie ja nicht besonders oft, die Aargauer Zeitung. Und heute, wo ich es ausnahmsweise getan habe, wird mir einmal mehr bewusst, warum das so ist. Will man es nämlich auf deren Titelseite schaffen, braucht es keine besonders gute Leistung, sondern man muss vor allem negativ auffallen. Schlechtigkeiten haben Vorrang.Der FC Aarau in der Krise, Krawalle beim Eishockey, dazu ein Kommentar, wie schlecht alles sei im Sport. Das könnte man jetzt psychologisch so analysieren, dass es den Menschen besser geht, wenn sie lesen, wie es anderen schlecht geht. Wahrscheinlich ist aber, dass nur Schlechtigkeiten sich verkaufen lassen. Dabei passierte doch so viel Gutes auf dieser Welt, alleine an diesem Wochenende und schon nur in der Welt des Sports: Roger Federer macht den Punkt seines Lebens, Peter Sauber steht offenbar vor dem Erhalt von fast 500 Arbeitsplätzen, die U21 des FC Aarau schlägt überraschend Sursee auswärts gleich mit 3:0, der SC Bern ist bereits wieder unangefochtener Tabellenleader. Wer es richtig macht erfährt, dass nie beim Coiffeur war, dass es noch Menschen gibt, die auf Faustrecht setzen, weiss welche strahlenden Menschen man heute im Regionalfernsehen zu sehen bekommt, erlebt einen nostalgischen Ausflug, weiss wo es die günstigsten Krankenkassen-Prämien gibt, erfährt von den neuen Sicherheitsstandards auf Baustellen und dass man mit Schuhfetischismus nicht alleine ist.
Ich plädiere für mehr Positivismus in den Medien und nicht immer dieses Rumgemotze an der Cablecom, oder so. In diesem sinne, der "Punkt meines Lebens", wie es Roger Federer ausdrückte:
Dienstag, 25. August 2009
Edi Manser verschenkt alles.
Wow, da war ich mal schneller als die Zeitung! Heute Morgen fiel mir das Inserat eines Berners auf, der seinen VW-Golf offenbar verschenken will. Nun will 20 Minuten Online herausgefunden haben, dass dahinter ein Edi Manser steckt. Der Mann will im Lotto gewonnen haben und verschenkt einfach mal ein paar Dinge. Ob es nur ein PR-Gag ist rätselt die Gratiszeitung und verweist auf eine Aktion, mit der Microsoft vor ein paar Monaten auf sich Aufmerksam machte.Der Mann scheint aber authentisch zu sein und selbst wenn nicht, uns kann es irgendwie egal sein. Edi Manser verschenkt nämlich tatsächlich etwas: Neben dem Auto auf Piazza.ch lassen sich anderenorts nun auch ein Roller und ein Velo entdecken, die verschenkt werden sollen. Entweder hat der Mann die Fahrzeuge am Bahnhof geklaut oder er will zu Fuss nach Südamerika. Dort will er nämlich hin, wie man in Erfahrung bringen kann. Ich bin ja aml gespannt wie das weiter geht. Vielleicht verschenkt er mal ein bisschen Bargeld :-)))
Gute Menschen
Man will es nicht für möglich halten, doch es gibt offenbar noch Menschen, die Dinge verschenken. Nein, nicht die Krankenkassen, die mit Prämienvergünstigungen locken, obwohl sie eigentlich Prämienschock meinen. Auch nicht der FC Aarau, der seinen Gegnern Punkte und Tore gleich im Multipack verschenkt.
Nein, ich meine die herzensguten Menschen. Typen die einfach mal so ihr neues Auto verschenken. Aus welchem Grund auch immer, tut das derzeit einer auf Piazza.ch. Seit gestern findet sich dort ein VW Golf V Diesel gratis abzugeben.
Wer da wohl dahinter steckt? Vielleicht einer der Kandidatinnen und Kandidaten um den Prix Courage des Beobachters? Da findet sich zum Beispiel Calista Gabriela Fischer, die als selbstlose Gläubigerin nach dem Börsencrash eine Selbsthilfegruppe für geschädigte CS-Millionäre gegründet hat. Tatsächlich, das braucht Mut: Zuzugeben CS-Kunde zu sein und in aller Öffentlichkeit der CS Geld aus der Tasche zu ziehen, die sie dem Kleinanleger und Steuerzahler nie mehr zurückgeben wird.
Besser gemacht hat es da schon Marisa Pralong, die ihren Minimallohn-Job bei Manor auf's Spiel setzte, weil sie im Sommer weniger, dafür in der Weihnachtszeit mehr und vor allem am Sonntag hätte arbeiten sollen. Der Vorfall ereignete sich bereits im Jahr 2008 (auch wenn der Beobachter stur behauptet, es geschah alles an Weihnachten 2009), weit vor (oder nach?) der Rezession, also in einer Zeit, in der man dem Arbeitgeber noch problemlos ans Bein pinkeln konnte. Verdient einen Preis. Definitiv.
Ich bin mir nicht sicher, ob solch halbherzige Ernennungen, die wahren Heldentaten anderer nicht sogar abwerten. Dabei hat man mit Bettina Ecklin und der Ursulinennonne Marie-Rose Genoud zwei mutige Damen in der Auswahl, die gegen die Willkür des Amtschimmels bis vor Bundesgericht angetreten sind. Oder Zoran Vasic, Nathalie Mack und Damiano Saitta, die allesamt Menschen davor gerettet haben getötet zu werden. Gerade Letzterer (und mein persönlicher Favorit) gehört zu einer Gruppe Menschen, die in den Medien oft als uninteressiert und gewaltbereit dargestellt wird. Der junge Mann aber hat ein kleines Mädchen aus der Aare gerettet, weil er wachsam und hilfsbereit war. Er stellt für mich eine Art Hoffnungsträger dar. Hoffnung darüber, dass es mit unserer Jugend doch nicht so schlecht bestellt ist, wie die Medien immer berichten. Und Hoffnung auch, dass sensationsgeile Journalisten auch mal das Gute in jungen Menschen erkennen.
Chapeau, junger Mann!
Nein, ich meine die herzensguten Menschen. Typen die einfach mal so ihr neues Auto verschenken. Aus welchem Grund auch immer, tut das derzeit einer auf Piazza.ch. Seit gestern findet sich dort ein VW Golf V Diesel gratis abzugeben.
Wer da wohl dahinter steckt? Vielleicht einer der Kandidatinnen und Kandidaten um den Prix Courage des Beobachters? Da findet sich zum Beispiel Calista Gabriela Fischer, die als selbstlose Gläubigerin nach dem Börsencrash eine Selbsthilfegruppe für geschädigte CS-Millionäre gegründet hat. Tatsächlich, das braucht Mut: Zuzugeben CS-Kunde zu sein und in aller Öffentlichkeit der CS Geld aus der Tasche zu ziehen, die sie dem Kleinanleger und Steuerzahler nie mehr zurückgeben wird.
Besser gemacht hat es da schon Marisa Pralong, die ihren Minimallohn-Job bei Manor auf's Spiel setzte, weil sie im Sommer weniger, dafür in der Weihnachtszeit mehr und vor allem am Sonntag hätte arbeiten sollen. Der Vorfall ereignete sich bereits im Jahr 2008 (auch wenn der Beobachter stur behauptet, es geschah alles an Weihnachten 2009), weit vor (oder nach?) der Rezession, also in einer Zeit, in der man dem Arbeitgeber noch problemlos ans Bein pinkeln konnte. Verdient einen Preis. Definitiv.
Ich bin mir nicht sicher, ob solch halbherzige Ernennungen, die wahren Heldentaten anderer nicht sogar abwerten. Dabei hat man mit Bettina Ecklin und der Ursulinennonne Marie-Rose Genoud zwei mutige Damen in der Auswahl, die gegen die Willkür des Amtschimmels bis vor Bundesgericht angetreten sind. Oder Zoran Vasic, Nathalie Mack und Damiano Saitta, die allesamt Menschen davor gerettet haben getötet zu werden. Gerade Letzterer (und mein persönlicher Favorit) gehört zu einer Gruppe Menschen, die in den Medien oft als uninteressiert und gewaltbereit dargestellt wird. Der junge Mann aber hat ein kleines Mädchen aus der Aare gerettet, weil er wachsam und hilfsbereit war. Er stellt für mich eine Art Hoffnungsträger dar. Hoffnung darüber, dass es mit unserer Jugend doch nicht so schlecht bestellt ist, wie die Medien immer berichten. Und Hoffnung auch, dass sensationsgeile Journalisten auch mal das Gute in jungen Menschen erkennen.Chapeau, junger Mann!
Sonntag, 9. November 2008
Blogs sind aufgewärmter Einheitsbrei
Wir sind umgeben von "Bla-Bla-Blogger" und in Schweizer Blogs findet sich nur "langweiliges Mittelmass". Das sage nicht ich, sondern David Bauer von der SonntagsZeitung (SZ). In einem Artikel von letztem Sonntag verschaffte sich der ehemalige Facts-Journalist einen Überblick in der Blogshäre und kam schnell einmal zu diesem vernichtenden Urteil.
So beschloss ich, dem Nachbarn die aktuelle Ausgabe der SZ zu klauen um nachzuschauen, ob sich möglicherweise Leser des Artikels in einem Brief zum Thema geäussert haben. Keine einzige Reaktion auf den Artikel von David Bauer - was zwei Gründe haben könnte:
1. Niemand weiss was Blogs sind, oder
2. keiner liest die SonntagsZeitung.
Dass der erste Grund eher falsch und der zweite eher richtig ist, dafür sprechen zwei Statistiken: Lupe, der Satireblog, hatte in der Woche nach dem Artikel in der SZ 29'138 Leser. Jeder der täglich erscheinenden 1-2 Artikel erreichen demnach bis zu 4'000 Leser und werden von diesen auch munter kommentiert. Eine zweite Statistik belegt, dass Werbegelder immer mehr ins Internet fliessen. Auch wenn der Löwenanteil noch immer in die Printzeitungen gehe, sind sich Experten darüber einig, dass das Internet - Mobiles Surfen, Blogs und Community sei Dank - für Werbende an Bedeutung gewinnen werde.
Dort liegt der Hund wohl auch begraben. Die Kohle fliesst in die Blogs - was ich übrigens durchaus bestätigen kann - Kein Wunder also, dass man sich als an steinzeitwerte festkrallender Printjournalist schon mal die Hose voll macht, weil keiner mehr die überteuerten Zeitungen kaufen will. Bei immer dicker werdenen Ausgaben wird zudem die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass ein Artikel auf Seite 157 überhaupt noch gelesen wird. Der Artikel von David Bauer entstand also aus reinem Frust über den bevorstehenden Verlust des Arbeitsplatzes. Aber nicht seines eigenen, denn als verserter Schreiber wird Bauer sicher eine neue Aufgabe finden - sondern jener seines Verlegers, der seine gedruckten Ausgaben nach und nach einstapfen muss.
PS. Lupe hat sich sehr aufgeregt über die SoZ und fragt sich: Gibt es nur noch Bla-Bla Blogger?
An dieser Stelle sei ihm versichert: Nein, es gibt nur noch Zeitungen, die keiner lesen will und Verlagshäuser, die den Angestellten auftragen, ihre Konkurrenz zu bashen. Also kein Grund zur Panik.
Lesen Sie morgen im Goggiblog:
Die wahrscheinlichsten Todesursachen der 7 grössten Tageszeitungen
So beschloss ich, dem Nachbarn die aktuelle Ausgabe der SZ zu klauen um nachzuschauen, ob sich möglicherweise Leser des Artikels in einem Brief zum Thema geäussert haben. Keine einzige Reaktion auf den Artikel von David Bauer - was zwei Gründe haben könnte:
1. Niemand weiss was Blogs sind, oder
2. keiner liest die SonntagsZeitung.
Dass der erste Grund eher falsch und der zweite eher richtig ist, dafür sprechen zwei Statistiken: Lupe, der Satireblog, hatte in der Woche nach dem Artikel in der SZ 29'138 Leser. Jeder der täglich erscheinenden 1-2 Artikel erreichen demnach bis zu 4'000 Leser und werden von diesen auch munter kommentiert. Eine zweite Statistik belegt, dass Werbegelder immer mehr ins Internet fliessen. Auch wenn der Löwenanteil noch immer in die Printzeitungen gehe, sind sich Experten darüber einig, dass das Internet - Mobiles Surfen, Blogs und Community sei Dank - für Werbende an Bedeutung gewinnen werde.
Dort liegt der Hund wohl auch begraben. Die Kohle fliesst in die Blogs - was ich übrigens durchaus bestätigen kann - Kein Wunder also, dass man sich als an steinzeitwerte festkrallender Printjournalist schon mal die Hose voll macht, weil keiner mehr die überteuerten Zeitungen kaufen will. Bei immer dicker werdenen Ausgaben wird zudem die Wahrscheinlichkeit kleiner, dass ein Artikel auf Seite 157 überhaupt noch gelesen wird. Der Artikel von David Bauer entstand also aus reinem Frust über den bevorstehenden Verlust des Arbeitsplatzes. Aber nicht seines eigenen, denn als verserter Schreiber wird Bauer sicher eine neue Aufgabe finden - sondern jener seines Verlegers, der seine gedruckten Ausgaben nach und nach einstapfen muss.
PS. Lupe hat sich sehr aufgeregt über die SoZ und fragt sich: Gibt es nur noch Bla-Bla Blogger?
An dieser Stelle sei ihm versichert: Nein, es gibt nur noch Zeitungen, die keiner lesen will und Verlagshäuser, die den Angestellten auftragen, ihre Konkurrenz zu bashen. Also kein Grund zur Panik.
Lesen Sie morgen im Goggiblog:
Die wahrscheinlichsten Todesursachen der 7 grössten Tageszeitungen
Montag, 7. Juli 2008
Uriella lebt!
"Gott sei dank" werden die einen denken, "Heiland Sack"* die anderen. Auf Schawinskys Erwachsenensender "Radio 1" redete das selbsternannte Sprachrohr Gottes, nachdem in verschiedenen Medien das Gerücht losgetreten wurde, Uriella sei Todkrank, oder hätte zu mindest den Draht nach oben verloren. Und zwar den Draht ins Oberstübchen. Alzheimer hätte sie, mutmasste beispielsweise die "Bild-Zeitung", nachdem sich die 79-jährige während über einem Jahr nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigte."Ich musste auf Befehl des Heilands viele Schmerzen ertragen" berichtete Uriella über eine überstandene Kieferhöhlen-Operation. Dann richtete sie eine Botschaft an ihre Gemeinde (die bei der Gelegenheit mal wieder mit dem rosa Einzahlungschein an den Postschalter eilen könnte, Anm. des Red.) und sagte: "Meine Botschaften gibt es auf Tonband. Und wer sie hört denkt, dass der Heiland persönlich anwesend sei."
Ja genau. Nur schade, dass jetzt "Radio 1" nicht zu den am verbreitensten Radiosendern jenseits der Gesiteswelten gehört. Der Heiland persönlich am Radio - und alle haben's verpasst... Mistaberauch. Wer denn ihr Nachfolger bei "Fiat Lux" werde, war die letzte Frage. Spannung lag in der Luft, den beiden Zuhörern stockte der Atem. Aber... wir werden noch ein bisschen auf die heilige Folter gespannt. Schliesslich sind wir solidarisch und leiden mit Uriella mit. "Das weiss ich noch nicht" seufzte Uriella erschöpft ins Mikrofon.
Na gut. Inzwischen finden wir sicher Rat bei Mike Shiva. Für Fr. 4,23 pro Minute. Der ist zwar nicht der Heiland, aber der kennt die Frau Uriella auch. Das ist doch schon mal etwas.
*Schweizer Umgangssprache für "Verdammt noch mal"
Bild: Uriella und Mike Shiva. Ggefunden bei Chip online
Mittwoch, 25. Juni 2008
Ich will nicht nach Marrakech
SMS Werbung nervt. Besonders, wenn sie auf Abzocke aus ist und die Gewinnaussichten im Vergleich zum Einsatz sogar kleiner sind, als wenn nervige Tussen im Fernsehen ein Auto mit O suchen. Heute bekam ich diese Mitteilung:
Zuerst würde mich interessieren, wo Maràkech sein soll. Das mir bekannte Marrakech in Marokko besitzt zwar verschiedene Schreibweisen, aber in dieser Form könnte das irgendwo im Nirvana liegen. Und dort hin gelangt man schon, wenn man versucht herauszufinden, wem all die Gratisnummern gehören, bei denen man die Belästigung abschalten könnte. Kein einziges elektronisches Telefonbuch, das ich in kurzer Zeit nachzuschlagen gewillt war, konnte mir diese Information geben. Abgesehen davon sind auch 0800-er Gratisnummern eben nicht gratis, sondern kosten (in meinem Fall) 41 Rappen wenn sie von einem Handy aus angerufen werden: Die Netzbetreiber verrechnen den üblichen Inland-Tarif.
Die Kurznummer 993 schliesslich führt uns zu Echovox SA in Genf Les Acacias, wo man seit acht Jahren Millionenumsätze mit SMS-Spielchen macht. Dort findet man auch die 0848er-Telefonnummer, die darüber hinaus auch auf den Seiten der Swisscom als Kontaktnummer angegeben wird. Doch ruft man dort kommt - wer hätte das gedacht - eine Tonbandstimme, die bestätigt, dass dies die Nummer den unerwünschten Dienst abschaltet. Wer darin eine Bestätigung seiner Wünsche sieht, liegt falsch. Erst nach anschliessender Sprachauswahl und weiterem Tastendruck zum richtigen Zeitpunkt ist der Dienst endlich ausgeschaltet, der einem zuvor ohne eigenes Zutun auf das Handy geklebt wurde. Noch schlimmer wird's für belästigte Handybesitzer, welche die nervige Mitteilung nur überfliegen und nach dem abschliessenden Satz "Stopwerb 0848'123767. SPA an 993" im Glauben es diene der Abmeldung, das Keyword "SPA" an 993 schicken. Dieses SMS löst aber leider die Teilnahme aus und kostet satte 9 Franken.
Wie viel Geld Echovox und Mitverdienerin Swisscom auf diese Weise schon abgezockt haben weiss niemand. Immerhin bietet Swisscom hier eine Seite an, auf der man Informationen zu allen Kurznummern erhält und welche Keyworts was auslösen. Im Falle von Echovox reicht ein "STOP" am die 993 um alle ungewollten abos abzubestellen. Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?
PS. Wohin die 0800er-Nummer für die Gratisteilnahme hinführt, darüber berichtete gestern der Kassensturz am Beispiel der TV-Abzocke "Swiss Quizz".
Gewinnen Sie jetzt Ihren Urlaub in Maràkech! sende per SMS SPA an 993 chf3/sms 3sms erhlt. Gratistel 0800'013103 Stopwerb 0848'123767. SPA an 993
Zuerst würde mich interessieren, wo Maràkech sein soll. Das mir bekannte Marrakech in Marokko besitzt zwar verschiedene Schreibweisen, aber in dieser Form könnte das irgendwo im Nirvana liegen. Und dort hin gelangt man schon, wenn man versucht herauszufinden, wem all die Gratisnummern gehören, bei denen man die Belästigung abschalten könnte. Kein einziges elektronisches Telefonbuch, das ich in kurzer Zeit nachzuschlagen gewillt war, konnte mir diese Information geben. Abgesehen davon sind auch 0800-er Gratisnummern eben nicht gratis, sondern kosten (in meinem Fall) 41 Rappen wenn sie von einem Handy aus angerufen werden: Die Netzbetreiber verrechnen den üblichen Inland-Tarif.
Die Kurznummer 993 schliesslich führt uns zu Echovox SA in Genf Les Acacias, wo man seit acht Jahren Millionenumsätze mit SMS-Spielchen macht. Dort findet man auch die 0848er-Telefonnummer, die darüber hinaus auch auf den Seiten der Swisscom als Kontaktnummer angegeben wird. Doch ruft man dort kommt - wer hätte das gedacht - eine Tonbandstimme, die bestätigt, dass dies die Nummer den unerwünschten Dienst abschaltet. Wer darin eine Bestätigung seiner Wünsche sieht, liegt falsch. Erst nach anschliessender Sprachauswahl und weiterem Tastendruck zum richtigen Zeitpunkt ist der Dienst endlich ausgeschaltet, der einem zuvor ohne eigenes Zutun auf das Handy geklebt wurde. Noch schlimmer wird's für belästigte Handybesitzer, welche die nervige Mitteilung nur überfliegen und nach dem abschliessenden Satz "Stopwerb 0848'123767. SPA an 993" im Glauben es diene der Abmeldung, das Keyword "SPA" an 993 schicken. Dieses SMS löst aber leider die Teilnahme aus und kostet satte 9 Franken.
Wie viel Geld Echovox und Mitverdienerin Swisscom auf diese Weise schon abgezockt haben weiss niemand. Immerhin bietet Swisscom hier eine Seite an, auf der man Informationen zu allen Kurznummern erhält und welche Keyworts was auslösen. Im Falle von Echovox reicht ein "STOP" am die 993 um alle ungewollten abos abzubestellen. Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?
PS. Wohin die 0800er-Nummer für die Gratisteilnahme hinführt, darüber berichtete gestern der Kassensturz am Beispiel der TV-Abzocke "Swiss Quizz".
Donnerstag, 29. Mai 2008
heute wird blickamabend
Noch vor ein paar Jahren beschwerte man sich hierzulande über viel zu teure Einzelpreise und Abonnemente von Tageszeitungen. Tatsächlich verlangt beispielsweise die Aargauerzeitung heute noch 400 Franken für ein Jahres-Abo, einschliesslich Sonntagsausgabe - ob man die jetzt will oder nicht. Doch es raschelt wieder mächtig im Blätterwald. Dann bescherten uns die Verlage Gratiszeitungen wie Sand am Meer und unsereiner fragte sich verwundert, wie sowas möglich ist, wo ein "Blick" fast gleich aussieht aber 2 Stutz kostet. Es sei eine Frage der Zeit, bis der Blick auch nichts mehr kostet, frohlockte ich im Goggiblog und erhielt postwendend eine Mail, dass dem nie und nimmer so sein würde.
Ab dem 2. Juni ist es nun doch soweit. Der morgendliche Blick kostet zwar immer noch etwas, aber die Abendzeitung "heute" die auch aus dem Hause Ringier stammt, wandelt sich zum "Blick am Abend" und kostet den Käufer: Nichts. Dies sei der erste Schritt zum Gratis-Blick, steht nun überall geschrieben, was aus der Chefetage von Ringier nur noch halbherzig dementiert wird. Der richtige Blick stelle immer noch einen Mehrwert dar, bla bla bla, ich sage da nur: Ätsch, ich hab's doch gewusst. Und genüsslich blättere ich in der Online-Ausgabe der AZ, die mich auch nichts kostet und frage nicht unschelmisch in die Runde: Ja wo liegt eigentlich der journalistische Mehrwert, wenn das Zeug nichts mehr kostet?
Ob der neue Blick am Abend (und damit statt heute-online.ch auch blickamabend.ch) eine Bereicherung darstellen wird und ob immer noch so tolle Beiträge wie der vom 26.Mai (links auf dem Bild) zu finden sein werden, sehen wir ja dann. Ringier fragen wir lieber nicht an - es könnte sein, dass die Auskunft nicht lange standhält und vielleicht wird ja plötzlich ein Kässeli an die Verteilkästen geschraubt, für freiwillige Spenden.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Zero Points statt Twenty Four
Vor einem Jahr noch frohlockte die Schweizer Musik-, Medien-, und Kommerzwelt noch, welch toller Wurf der Schweiz gelungen sei, mit DJ Bobo einen Künstler mit internationalem Format, gar einen Weltstar für den Eurovision Song-Contest gewonnen zu haben. Die Realität sah dann etwas anders aus: der Aargauer schaffte es nicht über das Halbfinale hinaus - Switzerland Zero Points.Das Vampir-Liedchen von DJ Bobo war ja gar nicht so schlecht. Doch wie ihm, geht es auch anderen Künstlern von Format: Beim Eurovisionsgesang handelt es sich nämlich nicht um eine faire Veranstaltung. Tatsache ist, dass schon in den 1990er-Jahren Vorteile besass, wer Skandinavier war und von seinen Nachbarländern telefonisch unterstützt wurde. Auch Deutschland hatte gute Chancen auf den Sieg, schliesslich riefen alle deutschen Touristen in südlichen Ländern für ihr Heimatland an. Heute muss man entweder aussehen wie ein Monster ("Lordi", 2006), oder man hat ganz einfach eine "Balkan-Connection" die dank der musikalischen Osterweiterung entstanden ist - eine nicht erwartete Solidarität unter den einst teilweise verkriegten Ländern. So ist erneut anzunehmen, dass Slovenen, Kroaten und Bulgaren; Letten, Esten und Weissrussen ihre Punkte nicht unbedingt dem besten Song geben werden. Ganz zum Ärger der Veranstalter, die nun ein Abwandern der Finanzstarken Länder Deutschland, England, Frankreich und Spanien befürchten und diese vorsorglich schon mal automatisch ins Finale befördern.
Unter diesen Umständen muss man sich als
Und trotzdem: Mit Paolo Meneguzzi steht heute Abend erneut ein Weltstar für die Schweiz am Start des grössten Gesangswettbewerbs Europas. Meneguzzi ist Tessiner und darf sich mit 10 Platinauszeichnungen (besonders in Südamerika) und einem halben Dutzend Nummer-1-Hits in Italien durchaus Weltstar nennen, auch wenn wir ihn in der Deutschschweiz nicht kennen. Seine medialen Auftritte im Vorfeld des heutigen Ausscheidungs-Singens sind denn auch weniger protzig, als jene DJ Bobos, der in restlos allen Illustrierten, sein Wille zum Sieg bekannt gab. Der bescheidene, fast schüchtern wirkende Meneguzzi dagegen wird es kaum stören, wenn sein (wirklich schönes) Lied "era stupendo"
Fazit: Mal abgesehen davon, dass die Schweiz eh keine Chance auf einen Sieg im Concurdöirovisiondölaschampiniong hat, boykottiere ich diesen Schrott aus Prinzip - Meine Lieblingsserie "Twenty Four" wurde aus diesem Grund nämlich um eine Woche auf den 29.Mai verschoben.
Drecksäcke.
Bild: Im CD-Gestell "Musica" von Paolo Meneguzzi bestellen
Links: Paolo Meneguzzi, Eurovision-Portrait
Freitag, 16. Mai 2008
Lesen und Lesen lassen
Vor wenigen Tagen erschien auf den Seiten des PC-Tipp, eine geistvolle Kolumne von Bruno Habegger mit der Grundaussage: "Ich hasse Blogs". Auf seinem hohen Ross der Unantastbarkeit, scheint Habegger einer der letzten tapferen Ritter zu sein, die das Quasi-Monopol der Journalisten noch aufrecht zu erhalten versuchen.Doch die Richtung geht in der - nennen wir sie mal: Medienwelt - in eine ganz andere: Die Schweizerischen Blindenbibliothek SBS läd heute Abend neben den "klassischen Medien" auch die "Neuen Medien, sprich: Schweizer Blogger und Podcaster" ein und setzt die Medienkonferenz deshalb auf den Abend an, damit auch Blogger teilnehmen können, die erst nach Feierabend Zeit haben.
Vorgestellt wird die Premiere des ersten Schweizer Literatur-Podcasts, der mit dem heutigen Tag bei mein-lesezeichen.ch starten wird. Monatlich werden dort Kurzgeschichten veröffentlicht, die von bekannten Schriftstellern geschrieben und professionell aufgezeichnet wurden. Die Podcasts lassen sich mit einem "Bee-Tag" auch direkt auf das Mobiltelefon downloaden, oder können per Feed kostenlos abonniert werden.
Darüber hinaus findet, ebenfalls ab heute, der 1. Swiss Weblog & Podcast Award mit dem Titel lesezeichen08 tatt. In der Schweiz lebende Blogger und Podcaster sollen für hervorragende Arbeiten geehrt werden. Dadurch wird der Öffentlichkeit gezeigt, dass diese so genannten "Neuen Medien" viele Trouvaillen bergen, die entdeckt werden wollen und vielleicht gar einen Vorteil gegenüber gedruckten Werken haben. Andererseits soll mit den eingereichten Beiträgen die Lust an Podcasts gefördert werden, was der Schweizerischen Blindenbibliothek als Initiantin ein besonderes Anliegen ist. Die Teilnahmebedingungen für den 1. Swiss Weblog & Podcast Award findet man übrigens hier.Und vielleicht gelingt es ja, dass Journalisten, Blogger nicht mehr als Konkurrenz ansehen, sondern als Ergänzung. Als Konkurrenten haben Journalisten fast die schlechteren Karten, weil der Bericht zur Pressekonferenz erscheint im Goggiblog schon heute Abend, der PC-Tipp bringt's erst Anfang Juni...
Freitag, 9. Mai 2008
Godoj und Maalouf mit der besseren Wahl
Nach welchem Plan die DSDS-Kandidaten ihre Songs aussuchen, ist ebenso undurchsichtig wie das Kriterium, nach welchem die Kandidaten bei der Entscheidung "nach vorne" müssen, oder nicht. In der letzten Show mussten Zuschauer und Sänger das Geplappere des in sich verliebten Moderators Marco Schreyl zweimal über sich ergehen lassen, ehe sowieso die Kandidatin ausschied, von der man es erwartet hatte.Zurück zu den Kandidaten. Sollten die Superstars nach der Vorgabe des Themas freie Wahl haben, was sie singen wollen, hätten sie immerhin schon bei der Titelwahl die Möglichkeit, es sich etwas einfacher zu machen:
Und Linda scheint sich da einiges zuzutrauen! Mit je einem Song vom Stimmwunder Rhianna und der lebenden Tonleiter Maryah Carey, nimmt sich die 16-jährige schon mal die Chance, sich mit "sicheren" Songs ins Finale zu dudeln, zumal auch ihr Beatles-Song nicht gerade wie die Faust aufs Auge passt.
Drei für ihn perfekte Songs, hat sich Fady ausgesucht. Besonders Michael Bublés "Feeling Good" aus der Abteilung "dedicatet to" - und bei dem nicht schwer zu erraten ist, wem er dieses Lied widmen wird - hat natürlich hochrangiges Schnulzenpotential. Mit diesem Song wird sich Fady genau so in die Herzen singen, wie mit dem Westlife-Song! Unbedingt Arm-für-um-die-Freundin und ein paar Taschentücher bereithalten - das Kuschelrating ist schon mal enorm!
Bleibt noch mein persönlicher Kronjuwelen-Favorit unter den verbliebenen drei, ohnehin schon sackstarken Kandidaten. Thomas Godoj wird uns mit seiner Versionen von "In the Shadow" entzücken und "Easy like Sunday Morning" auch den Beatels-Song rocken, dass die Halle wackelt.
Im Vergleich zu anderen Casting-Shows, ist das Finale der 5. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" ein Lichtblick in den sonst von Talentlosigkeit geprägten Mitmachsendungen. Man führe sich hierfür mal Bully's Comedian-Suche auf Pro Sieben zu Gemüte. Wer letztlich den Titel des Superstars holen wird, ist schwierig zu beurteilen. Im Fussball würde man sagen, es hänge halt von der Tagesform ab. Dass wir von allen Dreien künftig noch mehr hören werden, hängt dabei nicht vom Tagessieg ab.
RTL, Samstag, 10. Mai - ab 20.15 Uhr. Der einzige Grund nicht zuzuschauen, sind die 45 Minuten Werbung in den zwei Stunden und das elend lange Geschwafel des Moderators. In dieser Zeit können wir ja zappen - gleichzeitig spielen nämlich Basel und YB, um den Gewinn der Schweizer Fussball-Meisterschaft, live auf SF zwei.
Die Songs des Halbfinales:
Thomas Godoj: 'In the Shadows' von The Rasmus
Linda Teodosiu: 'Don’t Stop The Music' von Rihanna
Fady Maalouf: 'You Raise Me Up' von Westlife
„Beatles”:
Thomas Godoj: 'Let It Be' von den Beatles
Linda Teodosiu: 'With A Little Help From My Friends' von den Beatles
Fady Maalouf: 'Yesterday' von den Beatles
„dedicated to”:
Thomas Godoj: 'Easy' von Faith No More
Linda Teodosiu: 'My All' von Mariah Carey
Fady Maalouf: 'Feeling Good' von Michael Bublé
Donnerstag, 1. Mai 2008
Deutschland hat keine Superstars
Thomas Godoj, Monika Ivkic, Linda Teodosiu, Fady Malouf. Was klingt wie die senegalesische Fussballnationalmannschaft ist in Wahrheit das Quartett, das sich am kommenden Sonntag bei DSDS um Kopf und Kehle singen wird. Kürzlich ausgeschieden sind: Jermaine Alford, Stella Salato, Collins Owusu, Sarah Drone und Ranja Zeriri.Heisst diese Sendung auf RTL wirklich "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) oder sollte sie viel eher heissen "Deutschland hat keine Superstars, zum Glück gibt es die Osterweiterung" (DHKSZGGEDO)? Linda und Thomas haben rumänische und polnische Wurzeln, Monika kommt aus Wien und ist gebürtige Bosnierin, Fady trägt sogar noch libanesische Bombensplitter in sich. Deutschland wäre an diesem Contest überhaupt nicht vertreten gewesen, wäre da nicht Benjamin Herd gewesen, der vor zwei Wochen abgewählt wurde - doch der konnte eh nicht singen. Dumm, an einem Singwettbewerb.
Dank dieser "internationalen" Besetzung kann man aber erstmals von Qualität bei DSDS sprechen. Und wir befinden uns immerhin schon im fünften Jahr der Durchführung. Den vier noch im Rennen verbliebenen Kandidaten zuzuhören ist ein wahrer Genuss! Linda und Monika begeistern mit ihrer Stimmgewalt, Fady ist direkter Konkurrent zu Enrique Iglesias und Thomas Godoj kann singen was er will, es klingt schlicht fantastisch.
Inzwischen ist raus, was die Kandidaten den Juroren Dieter Bohlen, Anja Lukaseder und Bär Läsker am Samstag ab 20.15 Uhr vorsingen werden:
Fady Maalouf
"Und wenn ein Lied" von den Söhnen Mannheims
&
"Breathe Easy" von Blue
&
"You might need somebody" von Shola Ama
Thomas Godoj
"Mensch" von Herbert Grönemeyer
&
"Wonderwall" von Oasis
Linda Teodosiu
"Durch die Nacht" von Silbermond
&
"Mercy" von Duffy
Wer ins Finale kommt, entscheiden jedoch die Zuschauer und das nicht zu knapp: Zwischen 6 und 7 Millionen Menschen haben am Samstagabend jeweils ein Ohr für das Gesungene Wort. Wenn nur die Hälfte, eine einzige SMS für ihren Liebling schicken wird, bedeutet das einen Umsatz von gegen 4 Millionen Euro pro Sendung. Auch aus der Schweiz und Österreich kann übrigens abgestimmt werden. Wer RTL beim Geldsegen behilflich sein will, konsultiere hierfür den RTL-Text.
A propos Finale: Chelsea im Champions League Finale, dank zwei Drogba-Toren! Danke Zattoo :-)
"Und wenn ein Lied" von den Söhnen Mannheims
&
"Breathe Easy" von Blue
Monika Ivkic
"Liebe ist alles" von Rosenstolz&
"You might need somebody" von Shola Ama
Thomas Godoj
"Mensch" von Herbert Grönemeyer
&
"Wonderwall" von Oasis
Linda Teodosiu
"Durch die Nacht" von Silbermond
&
"Mercy" von Duffy
Wer ins Finale kommt, entscheiden jedoch die Zuschauer und das nicht zu knapp: Zwischen 6 und 7 Millionen Menschen haben am Samstagabend jeweils ein Ohr für das Gesungene Wort. Wenn nur die Hälfte, eine einzige SMS für ihren Liebling schicken wird, bedeutet das einen Umsatz von gegen 4 Millionen Euro pro Sendung. Auch aus der Schweiz und Österreich kann übrigens abgestimmt werden. Wer RTL beim Geldsegen behilflich sein will, konsultiere hierfür den RTL-Text.
A propos Finale: Chelsea im Champions League Finale, dank zwei Drogba-Toren! Danke Zattoo :-)
Mittwoch, 2. April 2008
Der neue JUNIOR ist da
Ich holte es früher beim Coiffeur Ploschak, Renato besorgt es sich heute in der Bäckerei Gasser: Das lustige JUNIOR-Heftli dürfte so ziemlich jedem bekannt sein, denn es erscheint schon im 58. Jahrgang und das in einer Auflage von 1,2 Millionen Exemplaren.Beim neusten Heftli durfte ich meinen ersten Beitrag zur Erfolgsgeschichte leisten, die im Jahre 1951 ihren Lauf nahm. Damals hatte Johann-Rudolf Hug die Idee, ein Heftchen zu gestalten, das den Kindern Spass macht. Ein Leitsatz, dem das Redaktionsteam bis heute treu geblieben ist und dem ausschliesslich aufgestellte, fröhliche Menschen angehören! Die JUNIOR-Redaktion und der Hug-Verlag, der das kleine Meisterwerk vertreibt, befinden sich seit über 30 Jahren in einem wunderschönen Fachwerkhaus über dem Zürichsee. Mit Julia Hug sitzt zudem die Enkeltochter des Firmenründers in der Geschäftsleitung. Wenn das nicht ein tolles Familienunternehmen ist!
Erschien JUNIOR in den ersten Jahren schon in der bemerkenswerten Auflage von 100'000 Exemplaren, so erreicht es heute die unglaubliche Verbreitung von 1,2 Millionen Heften. JUNIOR erscheint in der Schweiz in deutscher und französischer Sprache, dazu ist es auch in Deutschland, Österreich und sogar in einer holländischen Version zu haben. Der Erfolg hat sicher auch damit zu tun, dass die Meinung der Kinder immer sehr ernst genommen wird. Uns was sich bis heute sowieso nicht geändert hat: Für die jungen Leser ist der JUNIOR kostenlos. Es liegt in vielen Geschäften auf und wenn man sich nicht beeilt, kann es schon mal vorkommen, dass alle Exemplare schon vergriffen sind.

Für die nächsten Monate sind wieder tolle Berichte, Geschichten, Comics, Spiele und Wettbewerbe geplant und ich fühle mich bei der Arbeit in meine Jugendzeit zurück versetzt. Es ist ein tolles Erlebnis und ich freue mich auf die vielen neuen Aufgaben. Und jetzt los! Holt Euch den neuen JUNIOR!
Montag, 11. Februar 2008
Schreibfehler sind ein Zeichen
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Zugegeben, Schreibfehler unterlaufen dem Goggi in diesem Blog immer mal wieder. Entsprechend hämische Kommentare werden geduldet, wenn auch ignoriert, ausser sie verletzen die oberste Direktive der Vereinten Föderation der Planeten: Nervensägismus. Darüber hinaus sind Schreibfehler ein deutliches Zeichen dafür, dass der Inhalt wichtiger war, als die Verpackung.
Bei der obigen Meldung in "20 Minuten" muss man aber bedenken, dass der Autor für diesen Quatsch auch noch Geld bekommt. Meine Schreibfehler sind wenigstens gratis :-)
Mittwoch, 30. Januar 2008
Stimmt ja gar nicht
Es ist immer wieder schön, wie sich die SVP mit Banalitäten herumschlägt. Da kann sich das Klima noch so wandeln, die bodenständigste Schweizer Partei befasst sich lieber mit sich selbst. Dabei scheint sie es auf eine andere schweizer Ur-Institution abgesehen zu haben. Nachdem die SVP die Sendung "Arena" zweimal boykotiert hatte, war sie beleidigt, als keiner mit ihnen über ihr Parteiprogramm diskutieren wollte. In der gleichen Sendung notabene.Sich der SVP angenommen haben sich dagegen die Autoren der neuen Satire-Sendung "Giacobbo/Müller", die vor ein paar Tagen über den Schweizer Sender lief. In einem Sketch zeigte man dabei SVP-Präsident Ueli Maurer, zusammen mit Ziege und Parteimaskottchen "Zottel" und einer Stimme die sagte, in der Politik spiele Pädophilie keine Rolle, dafür Sodomie.
Naja, nicht gerade DER Brüller. Übertrieben ists aber schon, dass sich der Generalsekretär der SVP, Georg Rutz so aufregt: "Für so einen Schrott zahlen wir Gebühren". Rutz will nun gerichtlich gegen den Sender vorgehen und hat bereits angekündigt , künftig immer so ein bisschen gegen das Schweizer Fernsehen zu sein - Natürlich nicht ohne auf die Werbeplattform "Arena" zu verzichten, versteht sich. Vielleicht sollte sich Rutz aber auf sein Plädoyer vor Gericht ein bisschen besser vorbereiten: SF finanziert sich nämlich zu 92% durch Werbung selber. Die Gebüren werden vom Tessin und der Westschweiz aufgebraucht und von Polit-Sendungen vor- und nach denen niemand Werbung machen will...
Sonntag, 27. Januar 2008
Wer ist Ross Antony?
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Heute Morgen (australische Ortszeit), hat dieser Ross Antony in der letzten Folge der Competition fast vergessener Promis, die Krone des besten Kakalaken-Fressers gewonnen. Neben den zu verzehrenden Känguruh-Eiern sicher ein Highlight der zu Ende gegangenen Staffel von "Ich bin ein Star, Holt mich hier raus".
Dass es anderen Menschen wie mir ergangen sein muss, beweist die Google-Statistik des gestrigen Tages. 415'000 Mal fragten verzweifelte User nach, was Ross Antony sein könnte. Und weil das so viele waren, wissen jetzt sowieso alle Bescheid und die komplette Biografie dieses Ausnahmekünstlers erübrigt sich.
Dann schauen wir uns doch lieber The Next
Ich schaue zu viel Fernsehen.
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