Samstag, 28. Februar 2009

Das sind die Superstars

Auffallend an der diesjährigen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar": Selbst die fünf Kandidaten die heute rausgefielen, sind um Längen besser als die quackenden Zehn, die im Schweizer Pendent "Music Star" mitmachen durften. Während die hiesige Version des Song-Contests wohl eine längere Pause bevorsteht, kann man von DSDS nicht genug kriegen! Cool Typen, starke Stimmen, fantastische Entertainer. So macht Fernsehen (sogar nach einer derart peinlichen 0:3 Heimpleite gegen GC) Spass

Und hier sind die Finalistinnen und Finalisten, die uns in den nächsten acht Sendungen jeden Samstagabend köstlich unterhalten werden

Direkt mittels Telefonvoting in die Top 5 gewählt:
  • Dominik Büchele
  • Holger Göpfert (Bild)
  • Sarah Kreuz
  • Vanessa Neigert
  • Daniel Schuhmacher
Dank der Jury weiter, weil aus den verbleibenden 10 ausgewählt:
  • Vanessa Civiello
  • Annemarie Eilfeld
  • Benny Kieckhäben
  • Cornelia Patzlsperger
  • Marc Jentzen
Raus sind leider:
  • Michelle Bowers
  • Florian Ehlers
  • Fausta Giordano
  • Roshan Paul
  • Tobias Rößler

Donnerstag, 26. Februar 2009

Rassismus bei Aldi?

Ich bin dem Einkaufen im Aldi ja nicht abgeneigt. In meiner persönlichen Budgetplanung gewinnt gezwundenermassen der billigste Einkaufswagen, da nimmt man rudimentär eigerichtete Verkaufsläden und eine unpersönliche Atmosphäre halt einfach in Kauf.

Nur, was sich an der Kasse bei Aldi abspielt ist schon irgendwie merkwürdig: Ich komme also an die Kasse, nur die eine ist offen und dahinter stehen höchstens zwei Kunden, mit halbvollen Wagen an. Eine Angestellte hetzt an mir vorbei und ruft mir zu, sie mache sofort auf. Auch wenn nicht in Eile, stehen wir nun plötzlich zuvorderst in der Reihe und legen die Ware zügig auf das laufende Band - im Wissen, dass es bei Aldi an dieser szelle immer etwas schneller gehen muss. Aber das hier übertrifft alles: Noch nicht einmal ferig ausgeladen will die Verkäuferin, dass wir den Wagen auf die Markierung stellen. Hörig wie wir sind, erledigen wir das und öffnen gleichteitig die leeren Taschen um das Gekaufte schon mal zu verpacken.

"Nicht einpacken, bitte legen Sie alles zuerst in den Wagen" sagt die Frau an der Kasse.

Zugegeben, ich habe diese Worte einfach ignoriert, weil sie mir bekannt sind. Ausserdem stand hinter uns niemand an, der Laden war ohnehin eher leer und nur die Frau an der Kass war versucht den Weltrekord zu brechen, möglichst viele Artikel innerhalb einer Sekunde durch das Lesegerät zu ziehen. So sortierte ich weiter das Gemüse hier, die Tiefkühlsachen da rein.

"Ich sagte: NICHT einpacken, bitte legen Sie ALLES ZUERST in den Wagen" wiederholte sich die Frau, diesesmal etwas energischer, aber immernoch unfreundlich.

"Warum die Hektik?" fragte ich. Die Dame liess sich nicht zu einer Antwort hinreissen. "Steht ja niemand an", versuchte ich nachzuhacken - wieder keine Antwort. Der Turm mit billigen Spargeln, Tiefkühlkost und österreichischem Bier wurde immer höher und wackliger.

"Sie sollen die Ware in den Wagen legen und da hinten einpacken" präzisierte sich die Frau an der Kasse, abermals mit grosser Entschlossenheit.

"Gopferteckel" war wohl Wort, das ich als erstes verwendete. Diesem liess ich ein "Goht's no?" folgen und schob den ganzen Plunder mit einem Rutsch in den Wagen. "Besser so?" fragte ich, jetzt doch auch etwas gestresst. Der Frau war's unangenehm und ich sah in ihren Augen, die mich an dieser Stelle das erste Mal anschauten, dass sie nach Worte suchte. "Ich weiss dass ihr Schweizer die Sachen nicht gern zweimal in die Hände nehmt". Ich Sammelte gedanklich schon Unterschriften für eine Rassismusklage gegen die Frau an der Kasse, als diese mit deutlich leiserer Stimme beifügte, sie folge ja nur den Anweisungen. Und mir fiel gerade noch rechtzeitig auf, dass ich hier mit der falschen Bediensteten schimpfen würde.

Und deshalb geht meine offizielle Reklamation an die Adresse der Aldi Suisse: Was fällt dem Adi eigentlich ein, seine Kunden auf diese Weise aus dem Laden zu werfen? Warum ist diese unglaubliche Hektik an der Kasse nötig? Zu gerne würde ich die Liste der "Anweisungen" an das Personal mal sehen - kann mir die mal jemand zuspielen? Steht da tatsächlich drauf, welche Macken wir Schweiter hätten? Was für Zusatände sind das denn?

Hinter der Methode steht ein Konzept

Die "Aldi-Kasse" ist in Deutschland schon länger ein Thema. Spielgel.de schreibt dazu, es handle sich um die schnellste im Lande. Die Kassenbänder seien extrem lang und es gebe kein Nachlaufband, Auslaufzone oder Schütte und damit werde das Kundenverhalten beim Aus- und Einpacken optimiert. Freilich wird auch Kritik laut, denn dieses System führe zu einer Stresssituation beim Verbraucher“, wie an verschiedenen Stellen zusammengefasst wird. Der Kölner Stadtanzeiger“ realtiviert aber und schreibt in einer Ausgabe aus dem Jahr 2007, der Kunde gehe eben mit einer anderen Erwartungshaltung zum Discounter als etwa in den Supermarkt. Und lässt sich den Stress also gefallen.

Wie eingangs erwähnt: Man nimmt es also einfach in Kauf. Mal schauen, ob's bei Lidl besser sein wird...

Bilder: spiegel.de / handelsmarke.org

Dienstag, 24. Februar 2009

10 Tipps zum Umgang mit Cablecom

Man hat es nicht einfach, als Cablecom-Kunde. Nachdem ich heute eine weitere Stunde meines Lebens mit dem Kundendienst der Cablecom verbracht habe, erscheint hier eine Liste mit Tipps, die man beim nächsten Anruf bereithalten sollte.

1. Selbstkontrolle

Die Leitungen der Cablecom Helpline sind immer überlastet, was vielleicht auch damit zu tun hat, dass dort um 18 Uhr dicht gemacht wird. Ein weiterer Mehraufwand entsteht, weil viele nicht zuerst kontrollieren, ob Kabel tatsächlich angeschlossen sind, oder nicht abgeklärt wurde, ob die Rechnung von über Tausend Franken womöglich doch mit der Teilnahme bei einem TV-Quiz zu tun haben könnte.
Tipp:
Menschen mit echten Problemen kommen schneller durch, wenn die üblichen Kontrollen gemacht wurden und zu mindest der Nachbar gefragt wurde, ob's bei ihm auch nicht läuft.

2. Die richtige Telefonnummer

Auf einigen alten Modems ist als Helpline noch eine 0900er Nummer angegeben, die bei längeren Anrufen - und das sind die meisten - viel zu teuer wird.
Tipp:
Die Gratis-Nummer ins genau gleiche Büro lautet 0800 66 88 66.

3. Der richtige Gesprächspartner

Zu Beginn des Anrufes wird man aufgefordert, das Anliegen einzugrenzen. In den meisten Fällen wird man hier die 1 wählen für "Fragen zur Rechnung/Abo/Produktlieferungen" und je nach dem die Ziffer 1 bis 5, um den betroffenen Anschluss auszuwählen.
Tipp:
Die technische Abteilung hat einerseits die gleichen Möglichkeiten wie der normale Kundendienst, aber deutlich mehr Ahnung von dem was zu machen ist. Deshalb wählt man wenn immer möglich zu Beginn die 2 für "technische Fragen" - meistens ist ja irgend eine Technik mit dem Problem verbunden.

4. Wartezeit

Die Wartezeit beim technischen Dienst ist deutlich zurückgegangen, nachdem eine Softwareumstellung im vergangenen Sommer nicht problemlos funktionierte und bis zu 5000 Anrufe pro Tag eingingen - der Frust in der Warteschleife war beträchtlich. Kommt man nicht darum herum, den immernoch überlasteten Kundendienst mit Taste 1 anzupeilen, kann die Wartezeit auch mal 20 Minuten und mehr betragen.
Tipp:
Tief durchatmen, gemütlich einrichten, genug Zeit einrechnen, nicht aufregen. Und ganz wichtig: Nicht mit dem Call-Agent schimpfen der sich nachher meldet - er kann nichts dafür.

5. Unterlagen bereithalten

Meistens lohnt es sich, Angaben wie Kundennummer, oder bei technischen Problemen die ID-Nummer des verwendeten Modems bereitzuhalten. Bei Fragen zur Rechnungsstellung, sollte die selbe ebenfalls bereit liegen. Die Cablecom fragt manchmal nach Details aus der Rechnung um so die Person am anderen Ende als der tatsächliche Kunde zu identifizieren. Auf diese Weise akzeptiert die Cablecom auch Vertragsänderungen.
Tipp:
Will man eine Vertragsveränderung - etwa ein schnelleres ADSL-Angebot - sollte das Familienmitglied anrufen, auf das der Anschluss läuft. Also nicht der Ehemann, Freundin oder ein anderer Vertrauter.

6. hartnäckig bleiben

Gehen wir davon aus, die Selbstkontrolle unter Punkt 1 habe zu keiner Besserung geführt. Der Gesprächspartner auf der anderen Seite wird dennoch die Liste abklappern, die er vor sich hat und nach losen Kabeln fragen, besonders dann, wenn "im System alles normal" ist.
Tipp: Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Auch wenn hundert Anrufer zuvor Idioten waren, ist das noch längst kein Grund, auch Dich als einen solchen zu behandeln. Eine genaue Beschreibung des Problems hat noch bei so manchem Call-Agent ein Aha-Erlebnis ausgelöst!

7. hartnäckig bleiben

"Ich kann da nichts machen" - spätestens jetzt weiss man: das Gegenüber ist am Ende seines Latein, oder besser gesagt: am Ende der Liste mit den Dingen die man an dieser Stelle noch sagen könnte. Will man einen Vorgesetzten sprechen, kommt man in die Warteschlaufe, danach lautet die Standartantwort: "Danke für ihre Geduld, das ist leider kein Vorgesetztenfall"
Tipp: Es ist ein Vorgesetztenfall. Fühlt sich der Kunde abgewimmelt, kann er sich beim Vorgesetzten beschweren. Allerdings ist die Aussich, dass dieser "auf Wunsch in den nächsten 24 Stunden zurückrufen wird" eher gering.

8. Nochmals anrufen

Die Call-Agents seien an dieser Stelle noch einmal in Schutz genommen: Sie können wirklich nichts dafür. Sie befolgen nur Anweisungen und Listen und arbeiten zu einem lausigen Lohn. Kommt man bei einem Gespräch nicht weiter, ist es besser sich zu verabschieden und die gleiche Nummer nocheinmal zu wählen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, einen anderen Gesprächspartner zu finden und sich vielleicht wird man sich auch an der eigenen Nase nehmen und einen freundlicheren Ton anzuschlagen.
Tipp: Nocheinmal anrufen und freundlich bleiben. Auch Call-Agents sind nur Menschen und ein paar nette Worte bewirken oft technische Wunder.

9. Die 2 wählen

Fruchtet auch ein zweiter oder dritter Anruf bei der Cablecom Kundenberatung nichts, bleibt nur noch die Hoffnung, dass es sich beim Problem wenigstens im Entferntesten um ein technisches handelt.
Tipp: Wie im dritten Punkt beschrieben, lohnt es sich spätestens jetzt nach der Tonbandansage die 2 zu wählen und sich mit dem Technischen Dienst verbinden zu lassen. Die Angestellten sind meistens länger im Betrieb tätig als die Call-Agents und verfügen über ein grosses Know-how.

10. Den Anbieter wechseln

Wird trotzdem mit einer Bearbeitungszeit von 30 Arbeitstagen gedroht, oder will Cablecom die fälschlich verrechneten Teile partout nicht zurücknehmen, lohnt es sich einen Wechsel des Anbieters zu prüfen.
Tipp: Es kann durchaus sinnvoll sein Internet, Fixnet- und Mobiletelefonie und den TV-Anschluss bei unterschiedlichen Anbietern zu abonnieren.

Diese Zusammenstellung beruht auf insgesamt 4 Stunden Erfahrungen mit der Helpline von Cablecom. Eine Stunde Warteschlaufe nicht mit eingerechnet. Dabei habe ich mit 15 verschiedenen Personen gesprochen - geholfen habe ich mir in einem von vier Fällen selber, in dem ich nach Zürich fuhr um ein Modem abzuholen. In den restlichen drei Fällen half nur der technische Support von Caplecom (Taste 2), von wo dann auch eine handfeste Lösung kam.

Montag, 23. Februar 2009

Urlaubsziel Schweiz

Wie ja hinlänglich bekannt ist, treibe ich mich des öfteren in der Sonnenstube der Schweiz herum. Nein, nicht im Tessin, sondern im wunderschönen, zauberhaften, herrlichen Wallis, wo das leckere Fondue her kommt und wahrscheinlich sogar der Weisswein erfunden wurde. Da frage ich mich natürlich, wo man denn so überall logieren könnte, falls dieser Winter noch einmal eine Gelegenheit böte, ein paar Tage zu verreisen.

So stiess ich auf die Seite swiss.de, die nichts mit der Fluggesellschaft zu tun hat, auch wenn man rein theoretisch auch ins Wallis fliegen könnte. Interessant ist die Seite aber auch, weil man aus Sicht eines Eingeborenen mal ein bisschen mitbekommt, wie unsere nördlichen Nachbarn unser Land sehen. Zum Beispiel liefert die URL schweiz.swiss.de dem Leser eine unmissverständliche Übersetzung, um welches Land es sich handelt. Auf der Landkarte fehlen zwar ein paar wichtige Ortschaften, doch wird jedem Kanton eine ausführliche Beschreibung gegönnt. Mehr noch: Im ausführlichen Artikel über meinen Wohn-Kanton Aargau erfährt man von den Mayerschen Stollen in Aarau, den Fricktaler "Chriesiwäg" oder auch vom Waldseilgarten in Gränichen. Wer sich für alle Sehenswürdigkeiten der Schweiz interessiert, findet diese auf der Karte links. Mit einem Klick auf den Screenshot gelangst Du direkt zur Karte.

Die Jungs haben wirklich an alles gedacht!

Aber zurück ins Wallis, meiner zweiten Heimat. Hier bietet swiss.de auch für meine Lieblingsregion ums Matterhorn eine tolle Übersicht mit ein paar Fotos. Ich erfahre ausserdem, dass das Wallis offenbar im Westen noch weiter geht. Für Nichtwissende: Die sprachliche Grenze geht mitten durchs Wallis und teilt dieses ins deutschsprachige Oberwallis und ins französisch sprechende Unterwallis, wobei sich die Völkergruppen auch in der Mentalität ein bisschen unterscheiden. Trotzdem muss ich zugeben, dass ganz im Westen und an der Grenze zu Italien, mit den Portes du Soleil ein erkundenswertes Skigebiet gibt. Dank den schnellen Zugverbindungen ins Wallis kann dieses auch in nützlicher Frist erreicht werden.

So blieb ich noch einige Zeit auf swiss.de hängen, denn das Erkunden der Schweiz macht hier wirklich grossen Spass. Ich kann mir vorstellen, dass ich auch in der wärmeren Jahreszeit hier auf Schnäppchenjagd gehe. Mit ein paar Klicks kann man sich nämlich auch interessante Angebote von Reiseveranstaltern anschauen, das gehört natürlich auf eine solche Seite. Mir gefallen die Unterseiten ganz besonders, so können neben den Infos zu Kantonen und Regionen auch einzelne Gemeinden angeklickt werden. Die Funktion, mit der man sich "Orte in der Nähe" anschauen kann, finde ich besonders genial. Wer sich für einen kostenschonenden Besuch in Zermatt interessiert, bekommt dann nämlich Täsch angezeigt. Und es sei hier bestätigt: Täsch ist wunderschön gelegen und viel günstiger als Zermatt :-)

Sonntag, 22. Februar 2009

Skandal bei Music Star

Sieben der neun Kandidaten wurden vom Publikum im Telefon-Voting in die nächste Runde gewählt, die beiden mit den wenigsten Stimmen - Gioia und Leo - hatten noch die Chance auf ein Friendship-Ticket. Dieses wird von den Gewählten vergeben und könnte theoretisch dem abgeschlagen Letzten noch die Teilnahme an der nächsten Runde ermöglichen.

Als Michu die mit 6:1 eindeutige Entscheidung für Leo und gegen Gioia dem Publikum verkündet, verlassen Gölä und Roman Kilchsperger fluchtartig den Saal. Der Skandal ist perfekt.

Doch warum zog die Jury praktisch geschlossen und mit böser Mine von Dannen? Wollten sie vor den rasenden Autorammjägern abhauen? Mussten sie für kleine Jungs? Der Goggiblog meint: Das war ein Protestakt.

Gioia wurde von der Jury in jeder bisherigen Sendung in den Himmel gelobt, für ihren ersten Auftritt erhielt die jüngste der Teilnehmerinnen als erste die Note 10. Doch genau dieses junge Alter wurde der sympathischen Jungen Dame nun offenbar zum Verhängnis: Sie sei noch jung und mache ja noch eine Ausbildung und Gölä habe ihr sowieso schon einen Plattenvertrag angeboten - so die Argumente der wählenden Kandidaten. Das System des fiesen Rausgeworfenwerden von der Gruppe, zeigte sich heute Abend von der hässlichsten Seite. Die Jury konnte sich anscheinend weder mit dem Volksentscheid, noch mit der anschliessenden Wahl durch die Gruppe anfreunden und verliess den Saal im Eiltempo.

Vielleicht hauten Kilchsperger und Gölä aber auch einfach ab, weil sie sich nach diesem teilweise üblen Gedudele übergeben mussten. Ein übles Gedudele, das weiter gehen wird mit einer Jenny und einem Leo, die von den Lesern der grössten Zeitung der Schweiz diese Woche als das allerschlechteste bezeichnet wurden, aber das vom Schweizer Fernsehen als das Gelbe vom Ei verkauft wird.

Verkehrte Welt, irgendwie.

Wählt Jenny ab!


Bei "Music Star", dem DSDS des Schweizer Fernsehens, ist es wie bei den österreichischen Skifahrern und dem Nationencup: Nicht die Qualität entscheidet, sondern die Masse.

Was Jenny Woche für Woche bei Music Star vorträllert, hat mit Musik fast nichts zu tun. Und trotzdem schafft sie jedesmal den Sprung in die Ränge, die zur Teilnahme an der nächsten Runde berechtigen. Und warum? Die Antwort liefert praktisch täglich die Regionalausgabe "Baden, Brugg Freiamt" der Aargauer Zeitung: Das Blatt berichtet in regelmässigen Abständen über das eine Tal im Kanton Aargau, deren Bewohner sich jeden Sonntagabend die Finger Wund wählen und dafür sorgen, dass Kandidatin Jenny trotz zweifellos vorhandenem Krächzpotential immer wieder gewählt wird.

Einem internen Schreiben, das dem Goggiblog zusammen mit den geheimen Protokollen der UBS und der aktuellen Steuererklärung irrtümlich zugestellt wurde geht hervor, dass im Freiamt die Rufnummer für Jenny 1'566'483 Mal gewählt wurde. Und zwar an einem einzigen Sonntag und von lediglich 126 verschiedenen Handyanschlüssen. Diese erdrückende Beweislage legt die Vermutung nahe, dass meine Ohren mich nicht anlügen und Jenny wirklich nicht singen kann - sondern einfach über genug Fans verfügt, die bereit sind den Telefongesellschaften und dem Schweizer Fernsehen massig Geld in den Allerwertesten zu stopfen.

Immerhin tut SF etwas gutes mit der vielen Kohle. Es engagiert Ikonen der Popmusik wie Roman Kilchsperger. Bis auf 20, 21 peinliche Wortmeldungen sind seine Autritte wirklich sackstark.

Aber zurück zu Jenny: Kann die bitte mal jemand abwählen? Nächste Gelegenheit: Heute Abend ab 20.05 Uhr, SF1

Bild: SF

Freitag, 20. Februar 2009

Eine schöne Musik

TUNNG
Bullets

(Der Anfang schreckt ein bisschen ab, aber nachher kommts gut - die Truppe gefällt mir)



Zum Mitsingen, die Lyrics

Green hills and enemies
These things they make us sentimental inside
Your words are gelignite
Or just another sentimental aside

We're catching bullets in our teeth
And though it's easy when you know how it's done
They split the secret up six ways before they gave it to us just before dawn
And now we don't remember

Our blood and guts are out
We spread our bones across the table at night
We cut our fingers off
To give ourselves those little extra insights

We're catching bullets in our teeth
And though they try hard not to say how it's done
They always do
They spill the secret out six ways
And beg for our forgiveness
Just before dawn
And now we don't remember

We're catching bullets in our teeth
It's hard to do but they're so sweet
And if they take a couple out
We try to work things out
We catching bullets with our
Heads and hearts and all the darkest parts of us
It's strange to find such light
In such endless night

So sweet to lose a friend
You leave the church and taste
The air in your lungs
Old lies and fireflies
Carve angels on your eyes
And all is undone
You whisper prayers into the dark
Up to a god in whom you've never believed
You always do
You split the secret up six ways
But it won't make it any easier to see
And now we don't remember

We're catching bullets in our teeth
Its hard to do but they're so sweet
And if they take a couple out
We try to work things out
We're catching bullets with our
Heads and hearts and all the darkest parts of us
It's strange to find such light
In such endless night
We're catching bullets in our backs
We sent the undertaker back
Into the garden in the drought
To try to work things out
We're catching bullets with the best resources that we've got
We're happy then again we're not
We shout - through the endless doubt

Mittwoch, 18. Februar 2009

Facebook macht trotzdem Spass

In diesen Tagen machte die Meldung die Runde, dass Facebook seine Allgemenien Geschäftsbedienungen geändert hat und ab sofort alle im sozialen Netzwerk eigegebenen Daten frei verwenden kann. Man tritt quasi das Nutzungsrecht am eigenen Geburtstagsdatum ab und jede Statusmeldung gehört ab sofort Facebook.
Dass eine solche Änderung der AGB gefährlich ist und missbraucht werden könnte, leuchtet ein und wenn sie auch noch heimlich durchgeführt wird man natürlich misstrauisch. Denn sie ist vermutlich nur deshalb nicht illegal, weil jeder der 175 Millionen Nutzer den an alten AGB zugestimmt hat, wonach Facebook diese jederzeit und ohne Ankündigung und Begründung ändern darf.

Macht Facebook so noch Spass?

Ja. Denn man muss die Angaben die man bei Facebook macht, die Rechte die sich Facebook zur Nutzung heraus nimmt und die Gefahr die daraus entsteht durch 175 Millionen teilen und in die richtige Relation stellen. Im Normalfall gibt man bei einem Wettbewerb am Messestand der Olma mehr von sich Preis: Richtiger Name, Adresse, E-Mail, Telefonnummer Fixnet und Handy, man steht persönlich vor dem Verkäufer und wird dabei vielleicht sogar gefilmt. Mindestens aber gibt man an so einer Messe das Interesse an Sprudelbadewannen bekannt, seine Vorliebe für toskanische Weine und den heimlichen Wunsch, ein paar Erotikartikel einkaufen zu wollen. Die gesammelten Daten werden für Werbezwecke verwendet, man erhält Verbraucherinformationen, zum Geburtstag ein besonderes Angebot und zwar telefonisch oder schriftlich.

Weil es praktisch unmöglich ist, seine irgendwo deponierten Angaben löschen zu lassen, stellen sich im Fall von Facebook also zwei wichtige Fragen: Was weiss Facebook über mich und in welcher störenden Form könnten die Daten verwendet werden? Was das Netzwerk von einem durchschnittlichen Nutzer weiss, sind Name, E-Mail, Zivilstand und ungefährer Wohnort. Dazu kommen Gruppenzugehörigkeiten wie "ich mag Bier" oder "Obama for President" und Statusmeldungen in der Art "ich habe genug vom Schnee" oder "gehe gleich ins Schwimmbad".

Fazit: Wer mehr über sich Preis gibt sollte sich nicht über Facebook beschweren, sondern seine freizügige Auskunftsfreude überdenken. Mit Kundenkarten-Programmen der Grossverteiler gibt man deutlich mehr von sich Preis und dass man selbst in der Schweiz täglich rund 20 Mal gefilmt wird, nimmt man schon gar nicht mehr wahr. Oder anders ausgedrückt: Vielmehr, als sich über eine AGB zu beschweren würde es nützen wenn jeder einzelne mit persönlichen Angaben zurückhaltender wäre. Übrigens, darf man bei solchen Angaben auch mal ein bisschen lügen...

PS. Hier gehts zum asozialensten aller Netzwerke.
Noch ein PS: Facebook hat die neuen AGB inzwischen wieder ausser Kraft gesetzt

Dienstag, 17. Februar 2009

Migros: Versteckte Preiserhöhung

Oder: Die Migros ist viel zu teuer, Teil 2

Ein roter Aufkleber auf dem Deckel verspricht erfreuliches: Wer mit schuppigem Haar zu kämpfen hat, bekommt jetzt einen Viertel mehr "head & shoulders". Doch die Freude wird schnell getrübt, denn hinter dem Kleber versteckt sich bei der Migros eine Preiserhöhung.


Da fühlt man sich als Konsument gewaltig an der Nase herum geführt, suggeriert der auffällige Kleber doch, dass man das viel zu teure Haarshompoo zu einem günstigeren Preis einkauft. Nicht nur die Höhe der Verpakung steigt aber, sondern auch der Preis für die nun 250ml schwere Packung, nämlich von Fr. 6.50 auf Fr. 8.40. Real entspricht das einer Preiserhöhung von 3,4%.
Das ist zwar nicht viel, doch fühlt sich der Konsument einmal mehr verschaukelt. Als Kunde wünscht man sich nur einfach mal eine ähnliche Informationspolitik wie bei jeder noch so läppischen Preissenkung. Da gehen wir vielleicht doch wieder in den guten alten Coop. Der ist zwar auch viel zu teuer, der hat aber wenigstens den "grössten Preisabschlag aller Zeiten" gemacht: "Caprice des Dieux" neu für Fr. 3,85 statt Fr. 3,90 - und das dauerhaft! Wenn das kein Dumpingpreis ist... (gefunden via "Der Kritiker")

Montag, 16. Februar 2009

Die Migros ist viel zu teuer (Teil 1)

Sie halten sich nicht zurück, die Grossverteiler, wenn es um auffällig platzierte Preissenkungen geht. Seien es Sprüche die an einen Multimediadiscounter in Dietikon erinnern oder grün bepflasterte Budget-Artikel geht: Die Botschaft lautet: Wir sind die günstigsten und zwar immer un überall.
Doch irgend wie müssen die Ausfälle ja wieder eingetrieben werden. Warum bei dieser Gelegenheit nicht gleich den Kunden abschröpfen, den man mit einener 30%-Rabatt-Aktion in den Laden gelockt hat! So geschehen, letzte Woche in der Migros. Die Aktion auf die sehnlichst erwarteten Spargeln läd dabei geradezu ein, bei den gesunden Stängeln zuzugreifen: Statt 11 Franken und 50 Rappen sind die grünen Spargeln zum Hammerpreis von nur Fr. 7.80 zu haben.

Hammeraktion? Gleichzeitig verkauft Aldi in Fislisbach grüne Spargeln für läppische Fr. 5.99, also noch einmal 30 Prozent günstiger als die Migros im gleichen Dorf. Umgerechnet auf den fantasievollen Originalpreis von Fr. 11,50 bei der Migros, zahlt man bei Aldi nur 52% dieses Preises! Nicht einmal eine unterschiedliche Qualität kann geltend gemacht werden. Ein Blick von blossem Auge legt keine Unterschiede an den Tag und bei noch genauerem Hinsehen zeigt die angeklemmte Ettikette bei beiden Läden den selben holländischen Händler, der die Dinger aus Mexiko importiert hat.

Das Bild beweist die Abzocke: Aktion bei Migros: 7,80 - Normalpreis bei Aldi: 5,99

Diese kleine Episode beweist, dass gross angelegte Rabattrunden und Tiefpreisgarantien nur davon ablenken, dass die meisten Produkte in den Regalen der Grossverteiler noch immer viel zu teuer sind. Und ich werde den Eindruck nicht los, hinter spöttischen Bemerkungen über Discounter stünden eventuell Befürchtungen der Grossverteiler, ihre Abzocke werde von den Kunden langsam durchschaut...

Freitag, 13. Februar 2009

Mittwoch, 11. Februar 2009

Die Goggiblog AGB*

Im Zuge der Machenschaften von Facebook und getrieben durch den Kommentar eines Freundes im Artikel unter diesem hier, sehe ich mich gezwungen, folgende AGB* zur Nutzung des Goggiblogs einzuführen. Durch lesen dieser Seite hast Du sie so gut wie akzeptiert.

1) Durch Betrachten dieses Blogs erklärt sich der Besucher einverstanden, dass seine sämtlichen durch Google Analytics, Sitemeter, Viviano und sonstigen Trackingsysteme gesammelten Daten ausnahmslos gespeichert, wiederverwertet und mindestens der regionalen Mafia ausgehändigt werden.

1a) Eine Ausnahme stellen die Daten der zahlreichen, wenn auch verständlichen Anfragen wollüstiger Damen dar. Diese werden direkt ihren Ehemännern zugestellt.

1b) Ausgenommen sie sind hübsch und jünger als ich, oder sehr reich.

2)
Gibt der Besucher einen Kommentar ab, erklärt er sich einverstanden, dass seine E-Mailadresse an interessierte Spamer weiterverkauft wird und geht zudem die Verpflichtung ein, sofort nach Erhalt von Spam mindestens von den interessanten Viagraangeboten zu profitieren und pro Quartal eine Gewinnbestätigung der thailändisch-chinesischen Jahreslotterie anzunehmen.

3) Des weiteren schliesst der Kommentierende, wie auch der nur betrachtende User ein einmalig günstiges Abo ab, für nur Euro 9.99 im Monat und für eine völlig nutzlose Zeitschrift im PDF-Format, mit lauter leeren Seiten. Die Mindestvertragsdauer beträgt 24 Jahre, der Betrag ist im Voraus zu bezahlen. Einschliesslich Mahngebühr die eben durch Bewegen des Mauszeigers angefallen ist, sind das dennoch bescheidene Euro 2'999,99.

4)
Trotz der vielen nützlichen Informationen die im Goggiblog nachzulesen sind, sollte das Hauptaugenmerk auf den Werbeeinblendungen bleiben. Es werden gelegentliche Klicks erwartet. Sollten grenzenlose Werbeeinnahmen weiterhin ausbleiben, erklärt sich der Lesende dieser AGB* einverstanden, sein ganzes Vermögen auf mein persönliches, anonymes Nummernkonto einer Schweizer Grossbank zu überweisen.


4a)
Das gilt auch für die Spinner, die am 21. Dezember 2011 den Weltuntergang erwarten. Her mit der Kohle, ihr braucht es ja nicht mehr. Der Buchladen Thalia führt mindestens sechs dicke Schinken zum Thema und ich wundere mich ein bisschen warum die Dinger etwas kosten, wo doch nichts mehr da ist nach dem Winteranfang 2011.


5) Widerrufsrecht. Selbstverständlich besteht für diese AGB* ein Widerrufsrecht von ungefähr vier Sekunden. Falls der Link unten noch funktioniert kannst Du per Klick diese Allgemeinen Bestimmungen verwerfen, darfst aber NIE MEHR hier her kommen.

Status: AGB akzeptiert

6) Gerichtsstand ist Malo Tutoatasi o Samoa. Für diesen Rechtsweg braucht man aber ein Schiff, weil das liegt irgendwo bei den Fidschi Inseln, wo ich mit meinem Bombeneinkommen dreimal im Jahr Ferien mache und zusammen mit dem örtlichen Staatspräsidenten, dem Polizeichef und dem einzigen Richter jeweils einen Jass klopfe.


*AGB = Allgemein gaunerhafte Bestimmungen

Dienstag, 10. Februar 2009

Facebook nützt Dich aus

Facebook liebt uns alle. Genau genommen, die Kohle die mit den Köpfen der Mitglieder klammheimlich generiert wird. Webside Marketing sieht darin jedenfalls einen möglichen Missbrauch der Privatsphäre und empfindet die Sache an der Grenze der Legalität. Konkret geht es darum, dass Facebook Bilder von Mitgliedern und deren Gruppenzugehörigkeit mit einer Werbebotschaft koppelt und diese dessen Freunden anzeigt. "Erlaubt" wird das von den Facebook-Mitgliedern, durch ein Nichtentfernen der entsprechenden Option, die weit vergraben in den persönlichen Einstellungen zu finden ist. Oder besser gesagt: keiner je finden wird, wenn nicht gelegentlich jemand darüber schreibt.

Nun könnte man sagen, das Teil ist ja kostenlos, da nimmt man ein bisschen Werbung in Kauf. Und tatsächlich war das auch mein erster Gedanke: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, und so weiter. Aber jetzt mal ehrlich: Würdet Ihr beim nächsten Einkauf in der Migros ein Werbeschild um den Hals hängen, nur weil der Parkplatz draussen gratis ist? Dass Facebook die enormen Serverkosten irgendwie finanzieren muss, leuchtet schon ein. Nur stellt sich die Frage, ob eine passive Einverständniserklärung überhaupt erlaubt ist. Ähnlich verhielte es sich, wenn für einen Download eine kostenlose Registrierung nötig wäre, bei der man einer unauffälligen Passage in den AGBs zustimmt, hiernach ein Abo bezahlen zu müssen. Vermutlich darf das Facebook aber. Es ist eine private Seite und die Bedingungen über die Nutzung sind veröffentlicht. Daran wird auch nichts ändern, dass Facebook mittlerweile Abermillionen Mitglieder hat und die Vermutung nahe liegt, dass niemand die Geschäftsbedingungen durchlesen wird, wenn er sich anmeldet.

Doch dies wiederum wirft die Frage auf, wofür man bei Facebook noch so alles den Kopf herhält. Da hilft nur, mal einen Blick in die persönlichen Einstellungen zu wagen: Wer bei seinen Facebook Freunden zum Beispiel nicht als Werbesäule herhalten möchte, kann die Einstellung hier ändern. Überhaupt lohnt es sich, auf dieser Seite die eine oder andere Option zu überprüfen, damit einem der Spass an der Sache nicht plötzlich vergeht. Übrigens: Um diese beiden Links zu nutzen, musst Du bei Deinem Facebook-Konto angemeldet sein.

Montag, 9. Februar 2009

Im Banne der Goldmedaille

Wenn Fussballer an eine WM fahren, dann bereiten sie sich drei Wochen lang intensiv und abgeschottet darauf vor. Vor dem Spiel latschen sie dann mit Kopfhörer bestückt und quasi in Trance ins Stadion und wehe dem Journalisten, der ausgerechnet in dieser heiklen Phase eine falsche Frage stellt! Und nach dem 0:5 ortet ein Jeder Mängel bei der Organisation, der schlechten Stimmung, beim Wetter und überhaupt hat die Niederlage schon bei den nicht geheiztn Handtücher im Fünf-Sterne-Hotel ihrenLauf genommen

Diese Art von Ausreden liegen im Trend, auch im Skisport. Obwohl die Fahrerinnen und Fahrer sich noch am aller ehsten über mangelden Komfort im Starthäuschen beklagen könnten. Aber auch hier finden sich zahlreiche - und derzeit besonders viele Östrreicher - welche abwechslungsweise die Pistenführung und das Wetter in Frankreich schrecklich fanden, oder irgendwie nicht bereit waren weil sie psychisch noch beim verpassten Tor in Kitzbühl waren.

Nicht so die fröhliche Lara Gut. Sie macht Spässchen mit dem Kameramann, lacht sich krumm, wenn ihr der Skistock den Hang abrutscht, wirft noch einen Spruch ins Starthäuschen, bevor sie losfährt und holt so nebenbei zweimal eine Silbermedaille. Oder "wieder nur" Silber, wie etwa ein österreichischer Kommentator zu sagen wagte, wobei dieser vermutlich ebenfalls keine geheizten Handtücher im Hotel vorfand, so schlecht wie der Mann sich auf das Rennfazit vorbereitet hat. Denn die beiden Silberauszeichnungen sind nicht hoch genug einzuschätzen. Gewonnen wurden sie von einem Mädchen, die dieser Sportart und überhaupt dem Profitum gut tut. Dieses verklemmte "Leistungumjedenpreis" verbindet man eher mit frustrierten Managern der UBS, als mit dem schönen Skisport. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch der sympathischen Tessinerin, die allen die ihr zuschauen ein breites Grinsen verpasst und den Beweis erbringt, dass das absolute Streben nach Gold nicht das einzige ist, was zählt.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Überfall des Tages

Die UBS-Filiale an der Albisriederstrasse 361 in Zürich wurde überfallen. Dem unbekannten Täter gelang die Flucht. Die Polizei sucht Zeugen.

(Der Räuber erbeutete Aktien der Lehman Brothers, der UBS entstand ein Gewinn von 2 Millionen Franken.)

Dienstag, 3. Februar 2009

Zitat zum WM-Super-G

"Eine über weite Strecken sehr gute Fahrt"

Der SF Moderator mit einer eigenwilligen Beurteilung der Fahrt von Lara Gut, die zum vorläufigen und völlig unbedeutsamen 5. Platz reichte

Sonntag, 1. Februar 2009

Ich, das Zünglein an der Waage

Ok. Ich gebe es zu. Ich war's . Die gute Jeanine Glarner (fdp) hat mich den Medien verpfiffen und die Tagesschau hat gar Alteisen Charles Clerc aus der Motteradoren-Kiste herausgefischt um mich gnadenlos an den Pranger zu stellen. Nicht ein (allfälliges) Nein lässt die Personenfreizügigkeits-Abstimmung vom 8. Februar den Bach absausen, nein - ich werde am Abstimmungssonntag schlicht und ergreifend verpennen.

Dieses exklusive Video lässt sich leider nicht in mein Blog einbauen, so exklusiv ist es. Aber wenigstens hat Jeanine Glarner mir den Link zum brisanten Video verraten. Ich bin ihr übrigens nicht böse und sie kriegt meine Stimme trotzdem - allerdings erst am 8. März, denn sie möchte in den Grossen Rat gewählt werden :-)

Exklusiver Bericht in der Tagesschau