Posts mit dem Label TV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label TV werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. Mai 2011

Giacobbo ohne Müller

Original unten, Painted Reality oben
BREAKING NEWS - Nach dem die in jiddischer Sprache erscheinende „Di Tzeitung“ im Bild rechts alle inakzeptablen Komponenten entfernt hat, ist nun ein weiterer Fall von veränderter Printed-Realität bekannt geworden. 

Das Bild sei aus Gründen der Sittlichkeit verändert worden schreibt „Di Tzeitung“ in einer Stellungnahme. Was die Verfasser noch nicht wussten: Ihr Vorgehen hat eine ganze Reihe Nachahmer auf den Plan gerufen: Die Abspeck-Zeitschrift „Bulimie heute“ hat zwei Bilder in ihren Programmhinweisen für die Sendung Giacobbo/Müller leicht retouchiert. Der Grund ist unbekannt, eine Stellungnahme wird aufgrund der zu erwartenden Proteststürme des Dicken der Dicken nicht lange auf sich warten lassen.

Die Fachzeitschrift "Bulimie heute" manipulierte dieses Bild

Perfekt verändertes Bild täuscht den unwissenden Zuschauer



Sonntag, 13. Februar 2011

Thomas Gottschalk bleibt

... wenn das Publikum ihn will, wetten dass?

Er mag streitbar sein, manche mögen ihn, andere regen sich auf. Klar ist, dass Thomas Gottschalk eine Ikone des Fernsehens ist - ein Stück Zeitgeschichte und von "Wetten dass?" nicht mehr weg zu denken. Gestern nun kündete der Moderator an, in diesem Jahr mit der grössten TV-Show Deutschlands Schluss zu machen.

ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut gibt sich aber kämpferisch: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wer weiss, wie das Publikum reagiert"

Und das Publikum reagiert: Es wird nicht lange dauern, bis sich viele Menschen hinter Gottschalk und "Wetten dass? stellen. Zum Beispiel auf Facebook. Bei 1.000.000 Fans kann Thomas unmöglich nein sagen!

Hier geht's zur Facebook-Gruppe

Montag, 20. Dezember 2010

Pascale Bruderer Wyss

Heute habe ich Pascale Bruderer Wyss persönlich kennengelernt. Die SP-Nationalrätin und bis vor kurzem "höchste Schweizerin" war zu Besuch im "Alf", dem Arolfinger Lokalfernsehen. Wenn ich nicht schon vorher von ihr begeistert gewesen wäre, dann spätestens ab heute. Ein unkomplizierter Mensch, freundlich, fröhlich, zielstrebig. Man wünschte sich mehr Politiker(innen) mit ihren Qualitäten - völlig egal, welcher Partei sie angehören.



Etwas später folgt hier ein ausführlicher Bericht über das Alf.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Die Tussi und der Klon

Deutschland und die Lena Jünger und mit ihnen die Hitparaden dieser Welt, sind gerade im Wir-Sind-Eurovision-Fieber, was bei mir allerhöchstens ein Fingerzucken auf der Fernbedienung abgewinnt, aber eben nicht ganz spurlos vorbei zu gehen scheint, wie dieser kleine Artikel gerade beweist.

Längst ist der "ESC" (was auf meiner Tastatur "Escape" bedeutet, also "Flucht", aber ganz sicher nicht Eurovision Song Contest) nicht mehr das, was er einmal war. Früher, als die Telefone noch Wählscheiben hatten und man fürs Durchkommen einundzwanzig Versuchte brauche, hatte so eine Stimme für ein schönes Lied noch einen gewissen Wert. Heute kommt meine SMS an die Zielnummer Sowieso für 2 Franken zwar sofort und unbehelligt an, geht aber in 6,7 Milliarden Stimmen für den Balkan relativ schnell unter. Und wir reden hier erst vom Halbfinale, wo unsere Schweizer Tussi - pardon, Vertretung Michael von der Heide sang und klanglos ausscheiden wird. Im Finale, wo die grossen Geldgeber-Staaten ohne Umwege über langweilige Halbfinals bereits gesetzt sind, verschieben sich die 8,9 Trillionen Anrufe einfach Richtung Skandinavien oder anderen Innerkontinentalen Ländergemeinschaften. Der ESC ist längst nicht mehr ein Musikwettbewerb, als vielmehr Nachbarpflege bei der Stimmvergabe, gepaart mit reiner Abzocke.

Gewinnen wird deshalb weder Lena (falls sie jemand nicht kennt: das ist die 1:1 Kopie von Stafanie Heinzmann, nur Deutsche) noch Michael (falls ihn jemand nicht kennt: das ist die 1:1 Kopie eines tuntigen, medienscheuen Langweilers) und es wird wie jedes Jahr sein: Das Spannenste bleibt die Punktevergabe und die Frage, welche technischen Finessen die herumfliegenden Grafiken dieses Jahr haben. Grafiken, die uns deutschsprachigen Passivteilnehmer nur das neuerliche Desaster anzuzeigen vermögen.

Da wird die geheimnisvolle Zurüchhaltung von Tussi Michael und die pompöse Mediengeilheit von Klon Lena auch nichts daran ändern. Grosser Vorteil, wenn der ESC an diesem Weochenende dann endlich über die Bühne gegangen ist: die ermüdende Wir-Sind-Lena Endlosschlaufe findet endlich ein Ende - Michael von der Heides Gesülze wird uns an Schweizer Radios ja zum Glück heute schon erspart.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Oral-Sex

Ich bin gerade daran den Goggiblog neu anzumalen und das während Giacobbo/Müller läuft:

"Berlusconi wurde von einem harten Gegenstand getroffen und schwer verletzt. Jetzt stellt sich nich die Frage: Handelt es sich um einen Geistesgestörten? Beim Attentäter gehen die Meinungen noch auseinander"


Und noch einer von Mike Müller, diesmal zum Fall Hirschmann, der mit Frauen Sex gehabt haben soll

"Endlich weiss ich was Oralsex ist: Das ist, wenn man nachher wochenlang darüber redet"

Gröööööhl. Zurück zum Blog: Soll ich alles auf Pink ändern? Wäre doch mal was neues!

Mittwoch, 18. November 2009

Die schlechteste TV-Sendung der Schweiz

Duell Aktuell - Tele M1, Dienstagabend.

Läck ist diese Sendung doof. Wenn zwei Gäste eingeladen werden, ihre unterschiedlichen Standpunkte am Fernsehen darzulegen, warum trägt der Moderator Werner De Schepper den Gästen solch elend lange Fragen vor und fällt ihnen ständig ins Wort indem er die Antwort bei der ersten sich bietenden Gelegehneit unterbricht? Ich habe mehr über De Scheppers Standpunkt erfahren als über jenen der Gäste, deren Namen ich deshalb nicht erwähne, weil sie sowieso kaum etwas sagen durften. Ich dachte immer, ein Gesprächsleiter sollte sich neutral verhalten. Aber wie schon in der ersten Sendung vor zwei Wochen, lässt De Schepper seine Gäste nicht ausreden, würgt Aussagen die ihm nicht so gefallen vielleicht sogar absichtlich ab, oder wechselt einfach das Thema. Zusammen mit der immer noch miserablen Tonqualität und der Papa-Schlumpf-mässigen Stimme, kommt mir der Gesprächsleiter vor wie der nervtötende Quälgeist, der ständig dreinschwatzt, wenn erwachsene Menschen miteinander reden. In einer nicht representativen Umfrage bei Radio Argovia - bemerkenswerterweise aus dem gleichen Verlagshaus stammend - liegt der Wunsch nach Absetzung der Sendung, unter den Hörern des Radiosenders bei 100%.

Alternativ kann man den Sender bis dahin einfach meiden, auch wenn es mich immer wieder interessiert, wofür meine nicht freiwillig bezahlten Gebührengelder verschwendet werden.

Bewertung: ☆★★★★★ Note 1
Bild: Werner De Schepper spricht und spricht und spricht. Quelle: Tele M1

Mittwoch, 21. Januar 2009

Neues vom Farbfernsehen

Hurra! Endlich wird wieder auf Serien und seichte Unterhaltung gesetzt.

Laut einer Meldung in der Gratiszeitung "NEWS", ist die TV-Serie "LOST" zu anspruchsvoll für die Zuschauer des Schweizer Fernsehens. So interpretiert man dort jedenfalls die sinkenden Zuschauerzahlen gegenüber der letzten Staffel. Die Handlung sei für die Zuschauer verwirrend und deshalb schalte man einfach ab oder um.

Mit keinem Wort wird erwähnt, dass der Sendeplatz von Montagnacht auf Sonntagabend verlegt wurde und dann zur gleichen Zeit auf SF1 ein Schweizer Film läuft - aber das hat ja auch ganz bestimmt keinen Einfluss. Bei ProSieben jammert man ebenfalls, nachdem binnen Wochenfrist 300'000 LOST-Fans verloren gingen. Hier gibt man wenigstens zu, gegen die Dschungel-Sendung auf RTL "Ich bin ein Star- holt mich hier raus" schlechte Karten zu haben.

Laut Quotenmeter bleibt der beliebteste Sender aber RTL: Die durchwegs anspruchsvollen Sendungen "Wer wird Millionär", "Rach, der Restauranttester" und "Ich bin ein Star- holt mich hier raus" erreichen Woche für Woche Spitzenresultate. Ähnlich dürfte es ab Mittwoch zu und her gehen, wenn die neue Staffel "DSDS" bei RTL auf Sendung geht. Für alle die dann doch lieber TV-Serien schauen: Ab März laufen die neuen Folgen von "Dr. House", "Monk", "Law & Order" und die neue Staffel "CSI - den Tätern auf der Spur", bei der William Petersen zum letzten Mal in die Figur des Gil Grissom schlüpfen wird. Bei der Ausstrahlung in den USA erreichte Grissoms Abschied übrigens Traumquoten und vielen Serienfans wird erst jetzt bewusst, dass ihnen da der einzige glaubwürdige CSI-Forensiker verloren geht.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Spassiger Abend

Giacobbo/Müller, Sonntagabend: Der Höhepunkt der Sendung war das Erscheinen von René Rindlisbacher, der bei seinem Auftritt gleich zweimal von der Bühe stürzte und diese sogleich wieder verlassen musste. Er wird jetzt von einem Care-Team betreut, indes Fernsehritiker sich einig sind, dass dieser Auftritt Rindlisbacher's bester überhaupt gewesen war.
Mit zaghafter Begeisterung sei auch Toni Brunner erwähnt, der SVP-Präsident, der es nun wirklichnicht leicht hat unter so vielen Zürchern die jetzt umsverecken nach Bern wollen. Herrlich seine Konter und es ist sowieso erfreulich, wenn Politiker mit einer gewissen Leichtigkeit daher kommen und sich auch mal bewusst sind, nicht in der "Arena" zu stehen.

Giaccobo/Müller die Achtundzwanzigste - mit dickem Ausrufezeichen dahinter! Alle Sendungen können übrigens hier angeschaut werden. Und wer weiterlachen möchte, auf NDR läuft grad Dittsche.

Bild: Dittsche, NDR

Montag, 1. Dezember 2008

Giacobbo/Müller: Sackstark!

Am Sonntag Abend lief auf SF1 eine der besten Ausgaben von Giacobbo/Müller überhaupt!

Vier hervorragend gelaunte Akteure reihten einen Lacher anden anderen und die Einspieler waren restlos witzig. Bereits zum zweiten Mal wurden dabei Matthias Hüppi und Alain Sutter auf köstlichste Art parodiert und neben dem genialen Kabarettisten Michael Elsener (alias Moritz Leuenberger, alias Kurt Aeschbacher), glänzte mit SP-Schweiz Präsident Christian Levrat endlich mal ein Politiker, der nicht krampfhaft eine Botschaft zu verkünden hatte, wie das eine Woche zuvor Nationalrätin Ursula Haller von der BDP getan hatte. Kein einziges Mal wurde damals Haller lustig. Sie war so unlustig, dass sie sogar aus dem Archiv der Sendung gestrichen wurde. Ganz anders Levrat, der sich lieber zu bissigen Sprüchen hinreissen liess: "Rechts von Blocher kommt die Wand" und dank intensivster Bemühungen sich zuletzt doch noch dazu verleiten liess, auf sein Bundesratswahlverhalten am 10. Dezember anzuspielen,

Giacobbo/Müller gehört mittlerweile zum fixen Satire-Dessert am Sonntagabend. Wenn ich dürfte, würde ich mir für das nächste Mal eine Maurer/Blocher Parodie wünschen! :-)

Donnerstag, 6. November 2008

24: «Day Seven» erst am 11. Januar

Der Start der siebten Staffel von "Twenty Four" verzögert sich weiter und ist in den USA nun auf den 11. Januar 2009 angesetzt. Der Autorenstreik hat zu einer dreimonatigen Verspätung geführt und es bleibt für uns arme Free-TV-Konsumenten nur zu hoffen, dass der Streik seine Wirkung gezeigt hat und es nie wieder zu einem solchen kommt.

In besagter Staffel hat Amerika eine Präsidentin und die CTU wurde abgeschafft. Jack Bauer, bekannt für unkonventionelle Lösungen in Kriesenzeiten, sitzt auf der Anklagebank. Er hat den Russischen Botschafter bedroht, eine Atombombe gezündet und seinen Vater - immerhin Mafiaboss - abgemurkst. Natürlich naht aber schon die nächste Bedrohung für die Welt und Retten kann diese nur Jack, der begnadigt und reaktiviert wird. Schon vor einem Jahr wurden Trailer von der neuen Staffel verbreitet, ehe der Streik der Geschichtenschreiber ganz Hollywood und somit die internationale Vermarktungsindustrie lahmlegte. Weil Kiefer Sutherland dann auch noch ins Gefängnis musste (in ein reales notabene) und es bei "24" Sinn macht, die ganze Staffel hintereinander zu zeigen, mussten sich die Fans der besten Serie der Welt ein ganzes Jahr gedulden, bis es endlich weiter geht.

Nach einem Bericht auf Serienjunkies sei die Zeit bis zur Ausstrahlung der 7. Staffel dazu genuzt worden, den Fernsehfilm „24: Redemption“ zu produzieren, der am 23.November auf FOX und nur sieben Tage später, am 30.November dieses Jahres auf Premiere gesendet wird. Alle, die die letzte Staffel überlebt haben, tauchen darin auf und neben viel Action, zeigt sich Jack einmal mehr als warmherziger Kämpfer für die Gerechtigkeit. Danach soll dann die siebte Staffel zeitgleich mit Amerika auf dem deutschsprachigen Pay-Sendern gezeigt werden, was einem kleinen Marathon gleichkommt: Die ersten vier Episoden werden am 11. und 12. Januar ausgestrahlt!

Was das Ganze für die werbefreien, im Zweikanalton gesendeten Free-TV-Premieren auf SF bedeutet ist noch nicht bekannt. Auf deren Homepage ist 24:Redemtion noch immer ein Gerücht und dass die Serie längst synchronisiert ist, weiss man da auch noch nicht. und Bei der blutigen Serie "Dexter" dauerte es rund fünf Monate bis zur Erlösung der Gratiszuschauer - bei "24" ist aber vielleicht alles anders.

Hier schon mal der Trailer zu 24:Redemption - Schaut geil aus!





Bild: (c) 2008 FOX

Mittwoch, 5. November 2008

Mike Shiva @ Kalkofes

Unglaublich dieser Kalkofe! Eben mal wieder krummgelacht, auch wenn es eine Wiederholung war, da ist noch so viel Ungesehenes! :-)

Dienstag, 8. Juli 2008

What about a blowjob?

"Desperate times calls for desperate measures". Mit diesen Worten richtet sich Hank (alias David Duchovny, Akte X) an Jesus, nachdem er zuvor das Weihwasser mit einem Aschenbecher verwechselt hatte. Er befinde sich in einer Lebenskriese. Unterbrochen wird er von einer hübschen Nonne, die Hank eigentlich zur Einkehr verhelfen sollte, in diesem besonderen Fall aber eher zu einen Blowjob rät. - "A blowjob from you?"

Ungefähr so schräg präsentieren sich alle Situationen in die Hank gerät. Dass es sich hierbei nicht um eine Serie handelt die sich, wie so oft in der Vergangenheit, an ein weibliches Publikum richtet, wird spätestens klar als die Nonne mit verstohlenem Blick meint, selber einen blasen könne er sich ja wohl kaum.

Am Donnerstag startet auf SFzwei die amerikanische Serie "Californication". David Duchovny (Akte X) in Höchstform, veräppelt weiblich-weich angehauchte Soaps wie "Sex in the City" und "Desperate Housewives". Frauengeschichten gehören zu Hanks töglichem Brot, genau so wie die typisch männliche Art, sich in und aus peinlichen Situationen zu winden.

Ab 10. Juli, wöchentlich um 22.45 Uhr auf SF zwei - Free-TV-Premiere, exklusiv in Zweikanalton. - Trailer geniessen und Start nicht verpassen!

Mittwoch, 25. Juni 2008

Ich will nicht nach Marrakech

SMS Werbung nervt. Besonders, wenn sie auf Abzocke aus ist und die Gewinnaussichten im Vergleich zum Einsatz sogar kleiner sind, als wenn nervige Tussen im Fernsehen ein Auto mit O suchen. Heute bekam ich diese Mitteilung:

Gewinnen Sie jetzt Ihren Urlaub in Maràkech! sende per SMS SPA an 993 chf3/sms 3sms erhlt. Gratistel 0800'013103 Stopwerb 0848'123767. SPA an 993

Zuerst würde mich interessieren, wo Maràkech sein soll. Das mir bekannte Marrakech in Marokko besitzt zwar verschiedene Schreibweisen, aber in dieser Form könnte das irgendwo im Nirvana liegen. Und dort hin gelangt man schon, wenn man versucht herauszufinden, wem all die Gratisnummern gehören, bei denen man die Belästigung abschalten könnte. Kein einziges elektronisches Telefonbuch, das ich in kurzer Zeit nachzuschlagen gewillt war, konnte mir diese Information geben. Abgesehen davon sind auch 0800-er Gratisnummern eben nicht gratis, sondern kosten (in meinem Fall) 41 Rappen wenn sie von einem Handy aus angerufen werden: Die Netzbetreiber verrechnen den üblichen Inland-Tarif.
Die Kurznummer 993 schliesslich führt uns zu Echovox SA in Genf Les Acacias, wo man seit acht Jahren Millionenumsätze mit SMS-Spielchen macht. Dort findet man auch die 0848er-Telefonnummer, die darüber hinaus auch auf den Seiten der Swisscom als Kontaktnummer angegeben wird. Doch ruft man dort kommt - wer hätte das gedacht - eine Tonbandstimme, die bestätigt, dass dies die Nummer den unerwünschten Dienst abschaltet. Wer darin eine Bestätigung seiner Wünsche sieht, liegt falsch. Erst nach anschliessender Sprachauswahl und weiterem Tastendruck zum richtigen Zeitpunkt ist der Dienst endlich ausgeschaltet, der einem zuvor ohne eigenes Zutun auf das Handy geklebt wurde. Noch schlimmer wird's für belästigte Handybesitzer, welche die nervige Mitteilung nur überfliegen und nach dem abschliessenden Satz "Stopwerb 0848'123767. SPA an 993" im Glauben es diene der Abmeldung, das Keyword "SPA" an 993 schicken. Dieses SMS löst aber leider die Teilnahme aus und kostet satte 9 Franken.

Wie viel Geld Echovox und Mitverdienerin Swisscom auf diese Weise schon abgezockt haben weiss niemand. Immerhin bietet Swisscom hier eine Seite an, auf der man Informationen zu allen Kurznummern erhält und welche Keyworts was auslösen. Im Falle von Echovox reicht ein "STOP" am die 993 um alle ungewollten abos abzubestellen. Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?

PS. Wohin die 0800er-Nummer für die Gratisteilnahme hinführt, darüber berichtete gestern der Kassensturz am Beispiel der TV-Abzocke "Swiss Quizz".

Donnerstag, 5. Juni 2008

Der Weltuntergang

Alles halb so schlimm! Die technische Panne im slowenischen Atomkraftwerk Krsko war gar keine und der europaweite Alarm wurde irrtümlich ausgelöst. Kann schon mal passieren.

Tatsache ist, dass im Atomkraftwerk der Super-GAU ausgelöst wurde und die ganze Menschheit drauf gegangen ist. Wir erinnern uns nur nicht mehr daran, weil im CERN zu Genf gleichzeitig der Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen wurde und durch die künstliche Erschaffung eines Schwarzen Lochs die Welt einen Zeitsprung rückwärts gemacht hat und die Katastrohe abgewendet werden konnte.
Verstehen tut das nur, wer Star Trek schaut, oder schon mal in einem Nexus gewesen ist und sich mit James T. Kirk darüber unterhalten konnte.

Oder man hat sich gestern die ZDF-Sendung "Abenteuer Wissen" angeschaut, die über die 27 Kilometer lange unterirdische Röhre berichtet hat. Bis gestern wusste ich noch nicht einmal, dass in der Schweiz so ein Ding vergraben ist. Die ganze Technik darin ist beeindruckend: Kernstück der Anlage ist der LHC - der Large Hadron Collider, ein gigantischer Teilchenbeschleuniger. 10'000 Wissenschaftler sind mit dem Forschungszentrum CERN vernetzt, das Technik im Wert von mehreren Billionen Dollar nutzt.

Der ganze Aufwand dient allerdings nicht der Milderung des Welthungers, sondern trägt durch die versehentliche Freisetzung von Schwarzen Löchern der kompletten Zerstörung der Welt bei. Sagen zumindest die Kritiker. Die Forscher dagegen erhoffen sich durch den atomaren Beschuss in der Röhre, die Entdeckung des Higgs-Teilchens, das kleiner als ein Atom sein soll.

Der Film ist beeindrucken! Obwohl nicht ganz klar ist, wofür wir das Higgs-Teilchen je brauchen werden. Die exklusiven Bilder aus dem unterirdischen Irrgarten lassen unsereiner bis zuletzt rätseln, warum für ein so kleines Teilchen ein so enormer Aufwand betrieben wird. Bis spätestens Ende Jahr werden wir es wissen, der Countdown für den nuklearen Beschuss läuft nämlich bereits und vielleicht finden wir uns bald wieder... in einem Schwarzen Loch - Ich wollte schon immer mal wissen, wie es da drin aussieht.

ZDF: Mehr Informationen zur Sendung
Bild: Das Tor zum Teilchenbeschleuniger. Die rote Panzerung ist so schwer wie der Eiffelturm.
Blogs: Peinlich, Peinlich




Donnerstag, 29. Mai 2008

Die weiteren Aussichten

20.15 Uhr ORF1: Dr. House - "Kratzer im Lack (Skin Deep)" - (35/2.Staffel)
Das erst 15-jährige Supermodel Alex wird nach einem Zusammenbruch infolge von Drogenmissbrauch in die Klinik eingeliefert. Obgleich House von der Schönheit des Mädchens fasziniert ist, irritiert ihn Alex' Verhalten zutiefst... Die 4. Staffel von Dr. House läuft in Bälde bei SF an. Wer nicht wissen will, was passiert, ignoriere bitte diesen Link. Zum Start versucht House Cuddy zu beweisen, dass er auch alleine seine Fälle lösen kann, während Wilson ihn durch einen hinterlistigen Trick dazu nötigen will, ein neues Team zu suchen.

21.05 Uhr ORF 1: C.S.I. - Den Tätern auf der Spur - "Wachet auf (Toe Tags)" - (24/3.Staffel)
Vier Fälle, sechs Leichen: In Las Vegas geht's mal wieder ruppig her, aber i rgendwie müssen wir die Zeit ja (r)umbringen bis...

23.05 Uhr SF zwei: Twenty Four/6 Folge 21, "02.00-03.00 Uhr"
23.50 Uhr SF zwei: Twenty Four/6 Folge 21, "03.00-04.00 Uhr"
Hier wird nichts nachgelesen, verraten, gepostet oder erahnt. Einfach nur die rohe Gewalt walten lassen und Jack Bauer in Ruhe alles in Ordnung bringen lassen

Donnerstag, 22. Mai 2008

Zero Points statt Twenty Four

Vor einem Jahr noch frohlockte die Schweizer Musik-, Medien-, und Kommerzwelt noch, welch toller Wurf der Schweiz gelungen sei, mit DJ Bobo einen Künstler mit internationalem Format, gar einen Weltstar für den Eurovision Song-Contest gewonnen zu haben. Die Realität sah dann etwas anders aus: der Aargauer schaffte es nicht über das Halbfinale hinaus - Switzerland Zero Points.

Das Vampir-Liedchen von DJ Bobo war ja gar nicht so schlecht. Doch wie ihm, geht es auch anderen Künstlern von Format: Beim Eurovisionsgesang handelt es sich nämlich nicht um eine faire Veranstaltung. Tatsache ist, dass schon in den 1990er-Jahren Vorteile besass, wer Skandinavier war und von seinen Nachbarländern telefonisch unterstützt wurde. Auch Deutschland hatte gute Chancen auf den Sieg, schliesslich riefen alle deutschen Touristen in südlichen Ländern für ihr Heimatland an. Heute muss man entweder aussehen wie ein Monster ("Lordi", 2006), oder man hat ganz einfach eine "Balkan-Connection" die dank der musikalischen Osterweiterung entstanden ist - eine nicht erwartete Solidarität unter den einst teilweise verkriegten Ländern. So ist erneut anzunehmen, dass Slovenen, Kroaten und Bulgaren; Letten, Esten und Weissrussen ihre Punkte nicht unbedingt dem besten Song geben werden. Ganz zum Ärger der Veranstalter, die nun ein Abwandern der Finanzstarken Länder Deutschland, England, Frankreich und Spanien befürchten und diese vorsorglich schon mal automatisch ins Finale befördern.

Unter diesen Umständen muss man sich als NormaleropäerWesteuropäer schon fragen, ob dem Beispiel DJ Bobos zu folgen ratsam ist und man sich am Contest womöglich die Finger und die Karriere verbrennen will. Immerhin wurde eine Neuerung eingeführt um zu verhindern, dass die teilnehmenden Länder nicht nach Sympathie, sondern nach Qualität der Lieder abstimmen. Die "nordischen Länder" (Welt Online) sangen am Dienstag, die restlichen Länder heute Donnerstag. Eine Regelung die Meneguzzi nicht sonderlich freuen dürfte, denn die Schweiz misst sich heute Donnerstag mit den Balkanesen...

Und trotzdem: Mit Paolo Meneguzzi steht heute Abend erneut ein Weltstar für die Schweiz am Start des grössten Gesangswettbewerbs Europas. Meneguzzi ist Tessiner und darf sich mit 10 Platinauszeichnungen (besonders in Südamerika) und einem halben Dutzend Nummer-1-Hits in Italien durchaus Weltstar nennen, auch wenn wir ihn in der Deutschschweiz nicht kennen. Seine medialen Auftritte im Vorfeld des heutigen Ausscheidungs-Singens sind denn auch weniger protzig, als jene DJ Bobos, der in restlos allen Illustrierten, sein Wille zum Sieg bekannt gab. Der bescheidene, fast schüchtern wirkende Meneguzzi dagegen wird es kaum stören, wenn sein (wirklich schönes) Lied "era stupendo" im Ostblock in Europa nicht so gut ankommen würde.

Fazit: Mal abgesehen davon, dass die Schweiz eh keine Chance auf einen Sieg im Concurdöirovisiondölaschampiniong hat, boykottiere ich diesen Schrott aus Prinzip - Meine Lieblingsserie "Twenty Four" wurde aus diesem Grund nämlich um eine Woche auf den 29.Mai verschoben.

Drecksäcke.

Bild: Im CD-Gestell "Musica" von Paolo Meneguzzi bestellen
Links: Paolo Meneguzzi, Eurovision-Portrait

Samstag, 17. Mai 2008

Thomas Godoj gewinnt die 5. Staffel DSDS

Man kann sich durch sämtliche Foren klicken, man wird keinen anderen Schluss ziehen können: Wenn die Fans von Fady sich nicht die Finger wund wählen, hat Thomas Godoj die fünfte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" bereits gewonnen. Mit bis zu 80% der Stimmen gehen Umfragen klar an Thomas und weil die gleiche Gruppe Menschen heute Abend telefonisch in die Pflicht genommen wird, dürfte sich Thomas Godoj sogar einen Fehltritt leisten, sein "Vorsprung" ist schlicht zu gross.
Trotzdem wird das Finale ein Highlight der deutschen Fernsehgeschichte. Sowohl Quoten, wie auch Werbeeinnahmen sprengen sämtliche Erwartungen und auch die Qualität der Vorsänger darf sich zeigen lassen! So wird auch der zweite Sieger von heute Nacht, auch ohne den Titel des Superstars seine Karriere machen. Hier kann man schon mal in die Songs reinhören und eines ist klar: Beide Kandidaten haben Sieg und Ruhm verdient, egal für wen in wenigen Stunden mehr angerufen wird. Thomas rockt, Fady schmust. Und Dieter Bohlen will nur noch feiern.

Freitag, 9. Mai 2008

Godoj und Maalouf mit der besseren Wahl

Nach welchem Plan die DSDS-Kandidaten ihre Songs aussuchen, ist ebenso undurchsichtig wie das Kriterium, nach welchem die Kandidaten bei der Entscheidung "nach vorne" müssen, oder nicht. In der letzten Show mussten Zuschauer und Sänger das Geplappere des in sich verliebten Moderators Marco Schreyl zweimal über sich ergehen lassen, ehe sowieso die Kandidatin ausschied, von der man es erwartet hatte.
Zurück zu den Kandidaten. Sollten die Superstars nach der Vorgabe des Themas freie Wahl haben, was sie singen wollen, hätten sie immerhin schon bei der Titelwahl die Möglichkeit, es sich etwas einfacher zu machen:

Und Linda scheint sich da einiges zuzutrauen! Mit je einem Song vom Stimmwunder Rhianna und der lebenden Tonleiter Maryah Carey, nimmt sich die 16-jährige schon mal die Chance, sich mit "sicheren" Songs ins Finale zu dudeln, zumal auch ihr Beatles-Song nicht gerade wie die Faust aufs Auge passt.

Drei für ihn perfekte Songs, hat sich Fady ausgesucht. Besonders Michael Bublés "Feeling Good" aus der Abteilung "dedicatet to" - und bei dem nicht schwer zu erraten ist, wem er dieses Lied widmen wird - hat natürlich hochrangiges Schnulzenpotential. Mit diesem Song wird sich Fady genau so in die Herzen singen, wie mit dem Westlife-Song! Unbedingt Arm-für-um-die-Freundin und ein paar Taschentücher bereithalten - das Kuschelrating ist schon mal enorm!

Bleibt noch mein persönlicher Kronjuwelen-Favorit unter den verbliebenen drei, ohnehin schon sackstarken Kandidaten. Thomas Godoj wird uns mit seiner Versionen von "In the Shadow" entzücken und "Easy like Sunday Morning" auch den Beatels-Song rocken, dass die Halle wackelt.

Im Vergleich zu anderen Casting-Shows, ist das Finale der 5. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" ein Lichtblick in den sonst von Talentlosigkeit geprägten Mitmachsendungen. Man führe sich hierfür mal Bully's Comedian-Suche auf Pro Sieben zu Gemüte. Wer letztlich den Titel des Superstars holen wird, ist schwierig zu beurteilen. Im Fussball würde man sagen, es hänge halt von der Tagesform ab. Dass wir von allen Dreien künftig noch mehr hören werden, hängt dabei nicht vom Tagessieg ab.

RTL, Samstag, 10. Mai - ab 20.15 Uhr. Der einzige Grund nicht zuzuschauen, sind die 45 Minuten Werbung in den zwei Stunden und das elend lange Geschwafel des Moderators. In dieser Zeit können wir ja zappen - gleichzeitig spielen nämlich Basel und YB, um den Gewinn der Schweizer Fussball-Meisterschaft, live auf SF zwei.

Die Songs des Halbfinales:

„Nr. 1-Hits“:
Thomas Godoj: 'In the Shadows' von The Rasmus
Linda Teodosiu: 'Don’t Stop The Music' von Rihanna
Fady Maalouf: 'You Raise Me Up' von Westlife

„Beatles”:
Thomas Godoj: 'Let It Be' von den Beatles
Linda Teodosiu: 'With A Little Help From My Friends' von den Beatles
Fady Maalouf: 'Yesterday' von den Beatles

„dedicated to”:
Thomas Godoj: 'Easy' von Faith No More
Linda Teodosiu: 'My All' von Mariah Carey
Fady Maalouf: 'Feeling Good' von Michael Bublé

Donnerstag, 1. Mai 2008

Deutschland hat keine Superstars

Thomas Godoj, Monika Ivkic, Linda Teodosiu, Fady Malouf. Was klingt wie die senegalesische Fussballnationalmannschaft ist in Wahrheit das Quartett, das sich am kommenden Sonntag bei DSDS um Kopf und Kehle singen wird. Kürzlich ausgeschieden sind: Jermaine Alford, Stella Salato, Collins Owusu, Sarah Drone und Ranja Zeriri.

Heisst diese Sendung auf RTL wirklich "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) oder sollte sie viel eher heissen "Deutschland hat keine Superstars, zum Glück gibt es die Osterweiterung" (DHKSZGGEDO)? Linda und Thomas haben rumänische und polnische Wurzeln, Monika kommt aus Wien und ist gebürtige Bosnierin, Fady trägt sogar noch libanesische Bombensplitter in sich. Deutschland wäre an diesem Contest überhaupt nicht vertreten gewesen, wäre da nicht Benjamin Herd gewesen, der vor zwei Wochen abgewählt wurde - doch der konnte eh nicht singen. Dumm, an einem Singwettbewerb.
Dank dieser "internationalen" Besetzung kann man aber erstmals von Qualität bei DSDS sprechen. Und wir befinden uns immerhin schon im fünften Jahr der Durchführung. Den vier noch im Rennen verbliebenen Kandidaten zuzuhören ist ein wahrer Genuss! Linda und Monika begeistern mit ihrer Stimmgewalt, Fady ist direkter Konkurrent zu Enrique Iglesias und Thomas Godoj kann singen was er will, es klingt schlicht fantastisch.
Inzwischen ist raus, was die Kandidaten den Juroren Dieter Bohlen, Anja Lukaseder und Bär Läsker am Samstag ab 20.15 Uhr vorsingen werden:


Fady Maalouf
"Und wenn ein Lied" von den Söhnen Mannheims
&
"Breathe Easy" von Blue

Monika Ivkic
"Liebe ist alles" von Rosenstolz
&
"You might need somebody" von Shola Ama

Thomas Godoj
"Mensch" von Herbert Grönemeyer
&
"Wonderwall" von Oasis

Linda Teodosiu
"Durch die Nacht" von Silbermond
&
"Mercy" von Duffy

Wer ins Finale kommt, entscheiden jedoch die Zuschauer und das nicht zu knapp: Zwischen 6 und 7 Millionen Menschen haben am Samstagabend jeweils ein Ohr für das Gesungene Wort. Wenn nur die Hälfte, eine einzige SMS für ihren Liebling schicken wird, bedeutet das einen Umsatz von gegen 4 Millionen Euro pro Sendung. Auch aus der Schweiz und Österreich kann übrigens abgestimmt werden. Wer RTL beim Geldsegen behilflich sein will, konsultiere hierfür den RTL-Text.

A propos Finale: Chelsea im Champions League Finale, dank zwei Drogba-Toren! Danke Zattoo :-)

Mittwoch, 26. März 2008

Huch

Was auf einem Breitbild-Bildschirm doch so alles Platz hat :-)
Den Typen ganz rechts, im roten Dress kenne ich allerdings nicht.