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Samstag, 31. Mai 2008

Der Alte Otto

Otto find ich gut. Zu seinem 60. Geburtstag am 22. Juli 2008, wird der Goggiblog ein exklusives Interview mit Otto Waalkes führen können. Bereits heute wollen wir dem humorvollsten Humoristen zum Vor-25-Jahren-Die-Erste-CD-Jubiläum, in einem ersten Teil unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu Teil kommen lassen. Höhepunkte aus 400 Jahre Otto!

Die Tagesschau




Der Gott des Aquaplanings




Das Phänomen der Schräge

Mittwoch, 15. August 2007

Die Enzyklopädie ohne Sinn

Mit irrelevanten Informationen aus allen Bereichen lockt seit ein paar Jahrhunderten Stupidedia Millionen von Lesern auf ihre Seite. "Stupi" funktioniert wie Wikipedia und bietet ein umfangreiches Wissen zu allen absurditäten dieser Welt. Wer wollte nicht schon immer mal wissen, was es eigentlich mit Second Life auf sich hat. Oder wie war das nochmal mit der ersten Landung des Mondes auf der Erde?
Stupidedia hat mir sofort gefallen und ich habe inzwischen ein ganzes Dutzend Artikel geschrieben. Mit Ausnahme nahm ich nicht ausnahmsweise an einem Wettbewerb Teil, denn gleiches tue ich heute mit den putzigen härzigen Meerigelschweinchen, (Link funktioniert erst ab 18. August wirklich) von welchem ich exklusiv in diesem Blog ein Vorabbild präsentiere.
Die Ganze Sache ist absolut gratis. Und zwar für die Autoren und natürlich auch für die Betreiber der Seite, den sogenannten Diktatoren. Die sichvermutlich den ganzen Ruhm und überhaupt, sämtliche Loorbeeren absahnen, ich will ja nicht wissen, wieviel deren CEO verdient...

Aber das wollte ich gar nicht schreiben, sondern viel mehr - weil inzwischen in Eile, schliesslich ist heute Abend noch Champignon-League-Qualifikation mit der sympathischen Mannschaft FC Zürich die gegen die sympathische Mannschaft Besiktas Istambul spielt - viel mehr wollte ich zum Beispiel Wortjongleure wie die Leute aus Unterneuntupfing animieren, doch auch mal was zu schreiben. Selbstverständlich hält man sich auch beim Herumulken an gewisse Richtlinien und Witze unter der Gürtellinie sind ja wirklich nicht wirklich, wirklich lustig. Also! Zum Thema Finanzgeschäftsprüfungskommission hat zum Beispiel hat noch keiner was geschrieben, weitere Worte, die einer Erklärung bedürfen, finden sich auf der Hauptseite unten rechts. :-)

Guggst Du hier:
Stupidedia, die Enzyklopädie ohne Sinn
Goggis Benutzerhandbuch

Dienstag, 14. August 2007

Drachenherz

Immer wieder begegnet mir dieses kleine Video, vom pösen pösen Drachentöter und dem härzigen Kleinen Grisu... Nach dem Videöli zu 36Grad und Lifted ein weiteres gelungenes Kurzfilmchen. Aber schaut selbst.

Mittwoch, 8. August 2007

Nummer

Was sind schon Nummern? Computer brauchen zwei davon, um das ganze Internet am laufen zu halten. Weniger Nummern ist meistens schlecht, vorallem wenn sie geschoben, oder zur Darstellung und Berechnung des Privatvemögens dienen. Damit haben wir vorallem die Nummern 0 (Null) und 1 kennengelernt. Unerwähnt bleibt mit Absicht St. Gallens Punktestand nach vier Runden in der Fussballmeisterschaft, oder die Anzahl geschossener Tore nach vier Runden, ebenfalls von St.Gallen.

Die erste Nummer

Viele Menschen meinen immernoch, die erste Nummer sei die Null, oder sogar die Eins. Das ist natürlich blödsinn. Die erste Nummer ist nämlich die Acht, gefolgt von der Drei und erst dann kommt die Eins. Wer mir das nicht glaubt kann ja im Duden nachlesen, oder nächste Woche meinen Sohn in die erste Klasse begleiten. Auffällig ist, dass bei über 80% der Männer die erste Nummer auch gleich die letzte ist. Bei vielen Frauen ist das auch so, doch hängt das davon ab, ob der Ehemann beteiligt ist. Wenn nicht, können bei Frauen durchaus mehrere Nummern folgen. Falls das jetzt eine nicht verstanden hat, macht das nichts, ich gebe gern Nachhilfeunterricht.

Die häufigsten Nummern

Die werden in der Regel geschoben und zwar mit Clauinchen, Barbybaby und der Dumpfbacke von der Al Bundy-Show. Nummern können aber auch gewählt werden, zum Beispiel vor dem Schieben, oder auch vor der Lottoziehung. Wobei es in beiden Fällen fatal ist, die falschen Nummern zu wählen und sowas kann einem das ganze Weekend versauen. Die meisten Nummern finden sich übrigens zwischen 0 und 9, nämlich deren acht.

Das Nummernkonto

Etwas sehr odiotisches war es, Nummernkonten einzuführen. Keine Ahnung, was darauf gesammelt werden soll. Ob Barbybaby darauf aufgeführt wird ist unklar und ob es wirklich Sinn macht ein Konto zu führen nur um eine anzahl 0en, 1en, 2en, 3en, 4en, 5en, 6en, 7ner, 8er und eine 9er aufzubewahren ist natürlich fraglich.

Weil die Verständigung unter Völkern immen mehr abnimmt, offeriert der Goggiblog, die Plattform für unzählbares Wissen, das, worauf in jedem Langenscheidt bisher aus unzähligen Gründen verzichtet wurde: Die Übersetzung von Nummern in andere Sprachen. Hier also exklusiv die Übersetzung in die wichtigsten Sprachen. Absolut Gratis und zum freien Download.

PS. Ein paar haben es sicher gemerkt: Das auf dem ersten Bild ist natürlich keine Nummer. Wer rausfindet was es ist, schickt eine SMS mit "weTTbewErB0g`'?w@3rkwüj" und dem Lösungswort an 0901 850 850 (32,-/SMS) - Zu gewinnen gibt es wie immer eine fast leere Flasche Solera Veterano, gestiftet vom Verein "Es gibt bessere Geschenke, als alkoholische Getränke"


Diesen Artikel habe ich einst (in abgeänderter Version) für Stupidedia, die Enzyklopedie ohne Sinn geschrieben, wo im Moment ein Literatur-Wettbewerb läuft mit reellen Chancen auf eine Platzierung in den Top Twenty. Es machen nämlich erst 12 mit. Goggi, verteidiger der güldenen Silber-Medallie mit eingerechnet.

Freitag, 27. Juli 2007

Früher war alles besser

Dem Begriff "Früher" stellt das Volksdenken immer gleich ein "war alles besser" hinterher, wahrscheinlich, weil früher alles viel besser war.

Zum Beispiel konnte man gedankenlos in einen Apfel beissen und galt dann als gesund, während heute die Multivitamin-Aktivit-Plus-Konzentrate nur noch bei Unempfindlichkeit auf Glukoseemulatoren und E 301 trinkbar sind. Ähnlich wie Käse nur dann noch geniessbar ist, wenn er aus reinster Kuhmilch gewonnen wird. Als ob je ein Käse aus explizit unreiner Kuhmilch hergestellt würde.

I. Früher

Früher ass man das Marmeladenbrot auch dann noch, wenn es auf den Küchenboden fiel, der natürlich nicht mit einem Molekülstaubfilterfeuchtluftmikropartikelstaubsauger gereinigt wurde, sondern mit einem Wischmop. Und zwar vor drei Wochen. Früher gab es auch noch keine Sicherheitsverschlüsse an Arzneimittelfläschchen und die Colaflasche wurde hemmungslos weitergereicht. Und ist je jemand daran gestorben? Heute scheitert dieses Unterfangen natürlich daran, weil der Durchschnittsmensch kaum noch jemandem begegnet, dem er die Colaflasche weiterreichen könnte. Oder dann höchstens virtuell, aber beim einzigen Versuch war dann die Telefonbuchse so verklebt, dass sich der Swisscom-Techniker, weiss der Geier was gedacht haben muss. Früher spielte man nicht online Star Fleet Commander 17, oder beschäftigte sich mit dem Verfassen von Blog-Einträgen, nein! Früher hatte man Spielsachen aus Holz und sammelte aus purer Freude Rossballen auf, die man dann Grossmutter als Dünger für die Rosen verkaufte. Oder man legte der Lehrerin aus Jux einen Reissnagel auf den Stuhl. Die hat das dann zwar gemerkt und es gab tüchtig eins auf die Finger. Im Gegensatz zu Früher werden aber heute eher psychologische und massiv drakonischere Strafen vollzogen. 10-jährigen wird zum Beispiel das Handy weggenommen. Und das für die ganze Dauer der Physik-Stunde.

Man stelle sich das mal vor! Zustände wie im Mittelalter!

Ganz zu Schweigen von den tempolimitlosen Autobahnen, die man selbstverständlich ohne Sicherheitsgurte bewältigen konnte. Auch Möbel ohne Sicherheitgummi und Sex sowieso mit ohne Gummi galten nicht als vordringlich lebensbedrohlich. Auch weg-bleiben-bis-nach-Mitternacht lag selbst für pupertierende Teenies in kurzen Minis noch bedenkenlos drin und Fussballspielen ohne Stulpen, sowie Rollschuhfahren ohne Ellenbogen- Knie- Handflächeninnenseite- und Kopfschutz gehörte früher zum guten Ton.

Ausserdem war früher die Musik besser.


II. Noch früher

Noch früher wäre günstig gewesen, wenn nach dem Verschlafen nicht auch noch der Bus vor der Nase wegfahren würde und seit gestern erst noch der 2-Stunden-Taktfahrplan gelten würde. Noch früher, so lässt eine Schlussfolgerung aus dem ersten Abschnitt dieses Artikels zu, war alles noch besser. Stimmt das? Telefonieren musste man zwar noch aus der Telefonkabine. Für Bier aber gab es keine Altersbeschränkung und im Dorfladen reichte auch für den leckeren 48-Prozenter ein treuherziger Blick zur Kassiererin, Vati hätte einen geschickt. Oder Mutti, aber die musste eher bei den Zigaretten herhalten. Zigaretten, die übrigens 2 Franken 50 pro Päckchen kosteten und nicht etwa das Doppelte und erst noch in Euro.

Nun gut, alles war noch früher auch nicht gut. Man stellte Wände quer durch Weltmetropolen, lies Kernkraftwerke explodieren, statt dass man sie umständlich herunterfahren musste. Seveso galt in Italien als touristische Attraktion und Chemieunfälle ereigneten sich noch in Schweizerhalle und nicht etwa in China.

III. Ganz früher

Und zu guter Letzt, sei auch noch die Zeit vor unserem Denken erwähnt. Nein, nicht die Zeit vor dem verschlafen, eingebettet im kuscheligen Schlafgemach, wo doch der Bus in 4 Minuten fährt. Auch nicht die durchzechte Nacht, die erst 2 Stunden zuvor ihr Ende fand, soll hier mit "ganz früher" Erwähnung finden, obwohl das Erinnerungsvermögen bei vielen Menschen tatsächlich schon da endet. Gemeint ist das gute alte Mittelalter, als es noch keine Frauenquoten in Parlamenten gab und schon gar keine Frauenparteien, sondern nur Hexen, die gelegentlich auf Scheiterhaufen angezündet werden mussten. Das waren noch Zeiten! Es gab weder Fernseher, noch Game Boys, Vibratoren oder Kochherde. Klimaerwärmung gab es zwar auch schon und das Ozonloch ebenfalls. Nur wusste niemand davon. Trotzdem überlebten man auch damals, wenngleich die Ausbildung kurz nach dem 1x1 wegen eines Bürgerkrieges oder einer kleinen Pest schon mal ein bisschen früher fertig war und irgendwer musste schliesslich den Acker bewirtschaften und in der Kohlemine arbeiten. Wofür sonst hätte man sich früher denn Kinder anschaffen sollen? Komischerweise lebten die allerhellsten Köpfe dieser Welt auch vorallem "früher", was uns zurück in unsere Zeit bringt und die Frage aufwirft, wo bei dem technischen Schnickschnack heutzutage all die proporzional im Verhältnis schlaueren Köpfe alle geblieben sind. Vermutlich haben sie Zeitmaschinen gebaut und sich nach "Früher" verzogen.


IV. Hat "Früher" noch eine Zukunft?

Blöde Frage.


V. Bekannte Zitate

"Früher war alles besser" (alle, in jedem Zusammenhang)

"Wer früher stirbt, ist länger tot" (George W. Bush bei der Rechtfertigung seines Projekts "Guantanamo")

"Früher über dem Berg" (eigentlich ein Schreibfehler von Reinhold Messner, wurde später in ein Selbsthilferatgeber für Depressive umgeschrieben)

"Früher war es Fussball" (Analyse von FCB-Trainer Christian Gross, am 13. Mai 2006 nach dem Spiel gegen den FCZ)
"Je früher desto besser" (irreführender Titel in der Bravo-Aufklärungsseite zum Thema "Kommen" (1979), an den sich aber immernoch 90% der Männer halten)

"Der Mars war früher wie die Erde" (Prof. Dr. Heinze vom geologischen Institut mit düsteren Aussichten für unsere Spezies)

"Früher oder später" (Noch einmal Christian Gross, diesmal mit absurden Zukunftsvisionen)

"Schatz, ich komme früher nach Hause" (eheliche Drohung aus dem Büro, 14.45 Uhr)

"Schatz, ich bin früher zu Hause" (eheliche Drohung vor Ort, 14.45 Uhr und letztlich Scheidungsgrund Nr.1, weil kein passender Schrank im Schlafzimmer steht)

"Wie früher" (FC Luzern-Fan nach dem Wiederaufstieg in die Chellenge League 2009)

"Fryyener" (baseldeutsches Sprichwort)



Diesen Artikel habe ich für Stupidedia, die Enzyklopedie ohne Sinn geschrieben.

Montag, 16. Juli 2007

Luzern geht unter

Wissenschaftler sprechen von einem antizyklischen Zustand, Die Presse reiht ihn in die Achse des Bösen: Der Kanton Luzern hetzt von einer Katastrophe zur anderen. Nachdem unlängst die Masernepidemie den Kanton in die Knie zwang, stehen die Innerschweizer nun schon wieder unter Quarantäne: Der Feuerbrand - eine Krankheit die vorallem Kernobstbäume befällt - hat laut NZZ in Luzern schon einen Schaden von 8 Millionen Franken verursacht. Schon vor ein paar Jahren brach die Brückenkrankheit im Luzern aus. Prominentestes Opfer war damals die Kappelbrücke, allerdings hat man erst später gemerkt, dass es sich um einen 1-April-Scherz handelte und man die Brücke vergebens abgefackelt hatte.

Doch es wird bald noch schlimmer kommen! Es kann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis am Vierwaldstädtersee der ersten Vogelfrippefall entdeckt wird. Weil die Vogelgrippemasken bereits bei der Masern-Epidemie verteilt wurden, verbreitet sich der H5N1-Virus aber kaum. Schlimmer ist da schon der Reaktorunfall, der aber von der Luzerner Kantonalregierung vertuscht wird, weil Luzern offiziell keine Atommacht ist und auch kein Urin anreichern darf, aber es in Form eines Sees trotzdem tut. Allerdings von irgendwo her muss der Name "Leuchten-Stadt" ja auch kommen.

Zuletzt wird auch noch der FC Luzern relegiert. Grund: haben beweisen können, dass der Vogel im Vereinswappen des FCL schädlich fürTierschützer mit Rastazöpfen herumtreibende Katzen und deren Filzläuse sind. In Stresssituationen stossen Filzläuse überdurchschnittlich viel CO² aus, was gegen das Kyoto-Protokoll verstösst. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat nun angeordnet, der FC Luzern müsse absteigen, oder die Katzen im Kantonsgebiet los werden. Hierfür haben die Luzernen nun Katzenstrecker angeheuert, womit endlich auch klar ist, warum man die beiden Namen immer wieder in Zusammenhang bringt. Gleichzeitig wird das Missverständnis ausgerämt, bei Luzerner handle es sich um intelligente Lebewesen. Tatsächlich beschrieb Fox Mulder schon 1999 in einer X-Aktie, bei den femdartigen Einzeller könnte es sich auch um Luzerner handeln.
Weil die Säuberungsaktion nicht gelingt, steigt der FC Luzern 2008 freiwillig ab, ein neues Stadion bekommen sie ja sowieso auch nicht. Das tut zwar Aarau auch nicht, aber die haben wenigstens eine taugliche Mannschaft beisammen.

Und zum Schluss noch mein Saisontipp: Meister: FC Aarau, Cupsieger: FC Aarau, Uefa-Cup: Basel und Xamax, direkter Absteiger: FC Luzern (Neubeginn in der 5. Liga)

Donnerstag, 12. Juli 2007

Spielsucht garantiert




Gefunden bei E 13, ein Klötzchenspiel zum verlieben und mit garantierter Suchtgefahr!
Aber Achtung! Klötzchenaugen bekommt, wer länger als eindreiviertel Stunden spielt - und glaubt mir, die gehen im Fluge vorbei!
Ziel ist es das Klötzchen ins Löchlein... ihr kennt das schon. 33 Levels, Geiler Sound, tolle Grafik!

Hier gehts zum Spiel: Bloxorz

Sonntag, 8. Juli 2007

Idioten, 2. Teil

Hier die Fortsetzung meiner Doktorarbeit "Idioten" - 1. Teil hier.

Anatomie und Krankheitsbild

Äusserlich sind Idioten kaum vom normalen Menschen zu unterscheiden. Allerdings outen sich immer mehr Idioten, indem sie sich ein Leibchen von Bayern München überziehen. Oder vom FC Zürich. Oder Unterägeri-Hochyybrig-Lätten. Was den einen wichtig ist darzustellen, versuchen andere zu kaschieren. Im schweizerischen Bern (vergleichbar mit dem deutschen Berlin) zum Beispiel wird immer wieder eine Hunderstschaft von Idioten gesichtet, die sich inkognito in einem Bundeshaus verstecken wollten. Einige Artgenossen lassen auch nur vermuten, sie seien Idioten. Bei ihnen ist nicht sicher, ob sie ihre Dummheit zur Schau stellen wollen, oder ob sie sogar zu dämlich sind, einfach mal die Fresse zu halten. Ich denke da an Herrn Stoiber aus Bayern, oder der etwas übergeordnetere Herr Bush in Amerika. Wie bereits erwähnt, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Menschen mit eingeschränkter Hirntätigkeit Idiotismus diagnostiziert. Heute hat sich der Begriff aus dem medizinischen Bereich verflüchtigt, mitunter, weil an dem Wort etwas Herablassendes haftet, wird behauptet. Neben den gängigen Bezeichnungen wie „Schmalbirne“, „Pampel“, „Kindskopf“ oder der weiblichen Form „Dummchen“, gelten heute auch Nomen wie „Bayern“ und „Politiker“ als erlaubte Synonyme..


Heilung vom Blödsein


Ungewiss ist allerdings noch, ob seit der Einnormalung des Idioten der durchschnittliche IQ im Allgemeinen gestiegen ist, oder man die Toleranzgrenze im eigenen Umfeld deutlich unter die Marke von 30 gesetzt haben. Der medizinische Ursprung ist aber auch heute noch ein Rätsel und wirft nicht nur gesundheitspolitische, sondern auch sozialökologische Fragen auf: Soll Idioten das Wahlrecht entzogen werden? Wäre es schlimm, wenn die Macht dadurch ein paar wenigen Leuten zuteil käme (also zum Beispiel Ihnen als Leser, weil ihr Bürokollege ist ja der Idiot)? Dazu weiss Dr. Karl Jod, von der Universitätsklinik München Ost, Abteilung Idiotologie und Verfasser vom Schlussbericht über die demografische Entwicklung pseudointelligenter Idiotismen in industrialisierten Ländern im Vergleich zu den Vorteilen einer demokratischen Diktatur: „Wir müssen mit dem heutigen Etat an Dumpfbacken leben. 98,8 % der heutigen Frauen verfügen nicht über eine Kindergärtnerinnenausbildung und trotzdem dürfen sie die Bälger lizenzlos auf die Welt stellen. Diese Reproduktion von Narren und Gehirnamputierten muss verhindert werden“ Auf die Frage, wie das gehen soll, weicht Karl Jod aus. Nicht die Gesundheit der Menschen sei Aufgabe der Medizin, sondern die Äufnung eines Bonusplans für leitende Ärzte und scheffelnde Pensionskassenbetreiber.

Hoffnung keimt bei der Gründung eines hierfür, aus namhaften Politiker zusammengesetztes Gremium auf: Die Organisation, die sich an zahlreiche, von Ruhm und Erfolg gekrönten Projekten der UNO lehnt, will solidarischen oder alternativen Idiotenformen eine Chance geben und mit Investitionen in soziale Einrichtungen, wie zum Beispiel beim Bau von Ausschaffungsgefängnissen , seine Hilfe anbieten. Zudem unterstützt werden Wiederaufbauprojekte im Balkangebiet oder im Nahen Osten mit der Übersendung von 10'000 – 20'000 Idioten pro Jahr. Oder noch besser, pro Woche. Darüber hinaus werden auch Analphabetenkurse angeboten, allerdings klagt die Stadt Wien heute schon über das Fehlen von rund 100'000 Krippenplätzen, ausserdem sei die Kommunikation mit den Interessenten eher schwierig.

Verwandtschaft zum normalen Menschen

Keine.

Fazit

Trotz den medizinischen Fortschritten im Bereich der Genmanipulation und der Früherkennung von Idiotie und Eindämmung mittels sofortiger und mehrfacher Sterilisation, trotz der üppig vorhandenen finanziellen Mittel zur Bekämpfung und Eliminierung der sich epidemisch ausbreitenden Krankheit, wird in absehbarer Zeit kaum eine Besserung erkennbar sein. Im Gegenteil: Selbst bei sofortiger Welt-ent-idiotisierung, bleibt das am längsten geplagte, das gemeine Volk.

1. Also du und ich.
2. Noch so eine idiotische Aufzählung
3. aber sonst siehts nicht so gut aus.
1. wie wärs mal mit einem Unterpunkt?

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als mit ihnen zusammen zu leben: Ohrenstöpsel kaufen, die Zeitung dem Nachbarn aus dem Milchkasten klauen und rechts am Typen vor der grünen Ampel vorbeidonnern. Notfalls sprechen wir sie an. Oder grabschen dem Kebabfresser im Tram gleich zwischen die Beine. Frass ist Frass.

Freitag, 6. Juli 2007

Stöckchen zum Stöckchen

Eine kleine Aufmunterung im tristen Bloggeralltag habe ich heute aus meinem internetalen Lieblingsort Unterneuntupfing bekommen. wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich deren halbes Blog durchgelesen habe, bis ich endlich drauf gekommen bin, dass das Thema des Stöckchens "Stöckchen" sein soll. Könnte man ruhig deutlicher hin schreiben, ich meine wir sind hier in der Schweiz, da braucht man für dettigs immer etwas länger. Viel besser scheint es, das Stöckchen an wirkliche Hundeexperten weiter zu reichen und da fällt mir auf anhieb Prados Weibchen ein. Oder Ibiza, die hat auch einen Köti, oder ChliiTierChnübler weist auch noch auf eine gewisse Tier- und damit Stöckchenliebhaberei hin.

Nur was gibt es über vollgesabberte, ranzig riechende, unappetitlich zermürbten, nach einer Weile hinter der Kommode liegen gelassene, duch Holzwürmer zerfressene Holzstücke schon schreiben? Und ist diese Beschreibung der Grund, warum Stöckchen im Internet Stöckchen heissen? Und wer kann Stöckchen zehn Mal ganz schnell hintereinander aufsagen?

Fragen über Fragen. Fangen wir ganz vorne an: Am Anfang war nähmlich der Baum, den hat Gott geschaffen und daran wuchsen Äpfel, Schlangen und so weiter, die Geschichte kennen wir ja. Was aber danach passierte, als sich Adam und Eva aus dem Paradies verzogen, blieb der breiten Öffentlichkeit bisher verborgen. Wuffi, Adams Köti, blieb nähmlich herrenlos zurück, an die nächstbeste Autobahn-Leitplanke hinter dem Garten Eden gefesselt. Blöd war, dass auch Eva weg, sonst keiner mehr da war. So musste sich Wuffi selber weiter helfen und pinkelte an den Baum, als dass dieser weiter wachsen und ihm etwas Schatten spenden würde. Ein Brauchtum, der heute noch von vielen Hunden praktiziert wird und wahrscheinlich genetisch verankert ist. Es gibt sogar Männer die es den Hunden nach dem Vollrausch in der Knelle gleichtun, was Wissenschaftler die These untersuchen liessen, der Mensch, wenigstens der Mann, stamme vom Hund ab. Man ist aber davon abgekommen, weil die männlichen Geschöpfe beim Winseln-Test durchgefallen waren.

Dies erinnert mich an eine Statistik, die ich kürzlich in einer Zeitung gesehen habe. Dort stand, dass sich zwei von drei Männern die Hände nach dem Besuch auf dem Klo nicht waschen. Weil jene Männer, die sich die Hände waschen dann aber die Türklinke anfassen, die zuvor etwa 127 andere Typen mit ungewaschenen Händen berührt hatten, ist die Dreckfingerquote nahezu bei 100%. Eruiert wurde dieser Wert, indem man Erdnussschälchen auf 100 Theken in der Innenstadt von Berlin auf Urin untersucht hat. Seit in einer anderen Studie bewiesen wurde, dass die Nüsse auf Theken zu 78% von Frauen gegessen werden, kommt mir kein weiblicher Finger, oder besser 127 Männerspuren, mehr in den Mund. So geil es wäre und so sehr es die spätabendliche Situation erfordern würde.

Weiss übrigens jemand, warum in sochen Schalen immer salziges angeboten wird? Vielleicht um den Uringeschmack zu überspielen? Hier wäre doch mal eine gute Gelegenheit, der Fettsucht des Menschen entgegen zu treten und zum Beispiel Gemüse aufzustellen. Oder so kleine Pizza-Teilchen, mit Spinat oder Lauch darauf. Anders ist das weltweite Übergewicht nicht mehr zu stoppen, auch wenn ein paar schlaue Köpfe inzwischen auf alternative Ernährungsarten greifen greifen. InIndien zum Beispiel gelten Schmetterlinge als Proteinreiche Delikatesse. in Südamerika frisst man genüsslich Meerschweinchen und die Philippinen mögen Ausgemachten Hund. Das Ausnehmen der Tiere ist hierbei sehr wichtig, denn immer wieder ernähren sich Hunde von alten Holzstöckchen, deren Splitter sich im Magen und später im Rachen des Gourmeurs verfangen könnten, womit wir wieder beim Thema sind und sich der Kreis der Evolution schliesst. Adam und Eva stehen vor dem jüngsten Gericht, vier Millionen Jahre Bratspiess stehen ihnen bevor. Wuffi winselt beim vorbei gehen Richtung Himmel, mit einem Stöckchen im Maul, geerntet von seinem eigens vollgepinkelten Baum an der Autobahn.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Hrmblabla, unbedingt!


Diesen Link hat mir artischokka geschickt, ist zwar schon älter, aber hammermässig mitreissend. Durch diesen User inspiriert, möchte ich euch heute von meinem ersten und einzigen Puff-Besuch erzählen. Wobei "Puff" etwas gar übertrieben ist, weil die Industriestrasse in Olten heisst jetzt Haslistrasse und offiziell geht da nichts mehr ab. Noch einen Hinweis an meine älteren Zuleser: Bitte Herzschrittmacher einschalten.
Gleichzeitig werfe ich dem monsieur fischer, Adi, Pesche, Linder, André und dem Redaktor von U9TA ein Stöckchen mit der Aufforderung von Eurem ersten Mal - was auch immer - zu berichten :-). Natürlich könnten auch die Damen Fränzi, Ibiza, ChliiTierChnübler oder zoee mitmachen, wobei.. ich weiss nicht recht.

Also. Wie war das nochmal, mit dem Halteverbot in der Haslistrasse? Stehen da immernoch eisern ungeile Polizisten rum, die allen einen Einzahlungsschein unter den Scheibenwischer kleben, die nur schon ihr Auto stehen haben? Dazu hätte ich übrigens einen kleinen Trick: Man lasse den rosaroten Schein einfach dran und dann meinen die Polizisten, den Freier haben wir glaubs schon gebüsst und lassen ihn aus lauter Mitleid, noch immer keine abgekriegt zu haben, einfach weiter fahren. Funktioniert übrigens auch in der blauen Zone und auf der Autobahn, allerdings nur bis etwa Tempo 170, danach fliegt der Zettel weg. Aber keine Sorge, man bekommt dann wieder einen.

Aber ich wollte ja etwas ganz anderes erzählen.

Da verursachte gestern Montagabend, doch tatsächlich einer, weit vorne in besagter Haslistrasse, einen Stau. Ich kam da nur ganz zufällig rein, ich hatte Geschäftlich zu tun in der Gegend. Höhö. Die Kollone war schon recht lang und ich wolte gerade dem Strassenzustandsbericht von Radio DRS 2 Meldung machen, da beugte sich eine hübsche kleine Dame zu mir ans Fensterlein. Ich kurbelte brav herunter und fragte, was sie wolle.
Blödsinn, das fragte ich natürlich nicht. Ich sagte "hallo" und sie auch, "hallo", oder nein, eher "allo". Oder "Gruzzi". Irgendwas mit ungarischpolnischem Akzent halt und Larissa würde sie heissen. Typisch ungarischpolnisch, dachte ich. Ihre Frage nach meinem Befinden leitete sie mit den Worten "ast du Schtau?" ein, was mir zweideutig vorkam, ich aber elegant mit einem "willst du mitfahren?" beantwortete, was natürlich etwas weit her geholt war, denn noch immer standen wir ja alle.

Nun ist es ja fast undenkbar, dass man eine Liebesdienerin am einen Ort einlädt, es mit ihr treibt und sie ein paar Meter weiter vorne wieder raus lässt. Und das sogar zweimal auf der gleichen Durchfahrt! Aber genau so hat es sich zugetragen. Larissa sass also neben mir und ich drückte ihr einen 50er in die Hand, schaute sie an und fummelte meine Trainerhose auf. "Lass uns den Verkehr etwas ankurbeln" sagte ich und schon rutschte sie mit ihren Lippen ein Glück musste ich nicht an den Schalthebel, weil ichhab ja einen Automat.
Larissa, 22jährig, halblange braune Haare, sehr schlank, eher klein. Ich hatte sie noch nie gesehen hier und tatsächlich berichtete sie mir, sie sei eben noch Anfängerin und ob das denn jetzt ungewöhnlich sei, so wie sie sich verhalten habe. Ich verneinte, mit eher verschwommenem Blick und bat sie wortlos, mit einer Bewegung nachhelfend, wie gesagt, ich habe einen Automat und ich sah nur noch Weihnachtssterne, schöne weite Wiesen und den Nikolaus, der mit dem Osterhasen grad über die Wiese hüpfte Hand in Hand dem Regenbogen entgegen.

Die Polizistin, die genau so sicher auftauchen musste wie das Marmeladenbrot auf der Marmeladenseite auf dem Boden landet, schaute entgeistert durch das immernoch offene Fenster auf der anderen Seite. Sie glaubte wohl nicht, was sie da sah und traute auch nicht, ihren Kollegen zu rufen, der gerade einen rosa Zettel auszufüllen im Begriffe war. Larissa war ohnehin fertig und wischte sich den Mund ab.

"Gruzzi"

Polizistin: "guten Abend, Verkehrskontrolle"
Ich: "Ja, den hatten wir"
Polizistin: "das habe ich gesehen"
Ich: "können sie das beweisen?"
Polizistin: "Natürlich, wenn ihr Knüppel nicht so knüppeldick wie mein Gummiknüppel ist..."
Ich: "ist er aber"
Larissa: "Gruzzi"
Ich: "Ach ja, darf meine Frau hier aussteigen? Sie hat noch zu arbeiten"
Polizistin: "Natürlich", Larissa stiegt aus und verabschiedete sich spontan mit einem Gruzzi.
Wieder die Polizistin: "Und jetzt zur Beweisaufnahme. Bitte steigen sie ein"
Die Verkehrslage auf der Haslistrasse hatte sich inzwischen beruhigt, wenigstens vor meinem Auto und ich fuhr die Polizistin noch bis nach unter der Brücke, wo sie mich aufforderte sofort anzuhalten. Ich setzte ordnungsgemäss den Blinker und gehorchte ihrem Befehl. Sie packte ihren Gummiknebel aus und setzte zum Vergleich an. Sowohl ich, wie auch sie, schauten unsere Ich-Will-Jetzt-Nicht-Angeben ehrfürchtig an, als sie dann ohne zu zögern die Beweisaufnahme vor nahm. HAbe ich schon erwähnt, dass mein Auto einen Automat hat? Aber bevor ich euch lechzenden Mitleser jetzt verrate, wie ihr Gummistock auch noch zum Einsatz kam, gehe ich jetzt an den Maienzug-Vorabend, das wird sonst zu viel. Und schliesslich habe ich jetzt eine Freundin.
22, halblange, braune Haare, sehr schlank, eher klein. Auf meinem Handy ist sie übrigens gespeichert als "Gruzzi" direkt vor "Gummiknüppel"

Mittwoch, 4. Juli 2007

verkehrte welt - ʇlǝʍ ǝʇɹɥǝʞɹǝʌ

Als ob das Internet nicht schon zur Genüge verdreht wäre, baut sich im Internet jetzt auch noch eine Spiegelwelt auf. Wie 3rdfloor berichtet, macht Google den Anfang. Oder besser gesagt elgooG. Auf dieser Seite lässt sich nicht nur die Startseite der Suchmaschine verkehrt anschauen, sondern zum Beispiel auch die NEWS-Seite. Absolut der Hammer sind dann die angezeigten Ergebnisse, die kaum entzifferbar sind und: nachdem gestern schon meine CPU fast in Flammen aufgegangen ist, raucht jetzt auch noch das Hirn beim Lesen.
Hilfe beim Eintippen verkehrter Texte - eine wahre Marktlücke - bringt Flip. Der Text wird im ersten Durchlauf für Marsmenschen lesbar, lässt man den verdrehten Text noch einmal verdrehen, wird er Klingonen-Tauglich. Über die Lesbarkeit lässt sich zwar streiten, aber was man hat, das hat man und man weiss ja nie, ob die Amerikaner nicht doch noch E.T. antreffen irgendwo. Ausserdem soll die Weltgesundheitsorganisation WHO das Projekt aufgenommen haben und will das gesamte Internet umdrehen. Sie erhofft sich damit eine Entlastung der linken Hirnhälfte. Oder der rechten, man ist sich noch nicht einig.

unu pǝuu, ıɔɥ ʍnǝusɔɥǝ ɐ11ǝu ǝıuǝu nuʌǝɹpɹǝɥʇǝu ʇɐp

Hitziger Blog

Bei zoee entdeckt und gleich mal mitgemacht. Bei der Frage, ob ich beim Sex den Namen der Frau oder den Blognamen rufe, habe ich gezögert. Obwohl ich nach Betrachten des Resultates jetzt nicht sicher bin, ob es sich um den Blogbarometer oder doch um meinen IQ handelt, will mir scheinen, in beiden Fällen steckt ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Jetzt mal ehrlich: Das Teil hat geraucht zuletzt... Klick hier, wenn Du auch mitmachen willst, aber nicht enttäuscht sein, wenn mein Wert unerreichbar bleibt :-)


188%How Addicted to Blogging Are You?

Dienstag, 3. Juli 2007

Im Kühlschrank brennt noch Licht

Online macht Spass und es ist fürwahr unglaublich, was man trotzdem noch alles findet, fängt man mal an, an den Schmuddelseiten vorbei zu surfen und solch schöne grossen Augen wie auf dem Bild links einfach zu ignorieren. Es ist ohnehin etwas problematisch auf dettigen Seiten rumzusurfen, weil man weiss ja nie, ob da ein Virus drauf ist, oder ein Spiel, das einem von der Arbeit abhält, oder ob neugierige Kollegen einem über die Schultern gucken.
Nicht, dass wir Männer es im realen Leben einfacher hätten. Immer wieder werden wir von augenzwinkernden Damen abgelenkt und was will man da machen, als Mann folgt man da einem ganz natürlichen Trieb, nähmlich jenem, fürsorglich zu sein und Mann soll den Dingern die da heran gewachsen sind doch eine enorme Aufmerksamkeit zukommen lassen...
Zurück zu den Trouvaillen, denen wir immer wieder begegnen können, wenn wir nur wollen. In loser Folge präsentiere ich Euch hier die aufregendsten Links, die ich promt in meine Favoriten aufgenommen habe:

Um dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen, ob denn im Kühlschrank das Licht weiter brennt, wenn man ihn zu macht, kümmert sich Anya Peters. In ihrem Blog *imkühlschrankbrenntnochlicht* lässt sich darüber hinaus mehr über pimp my klapprad und einer Expedition ins Tierreich in Erfahrung bringen. Für die Menschen rund um Unterneuntumpfing ist ihr eigener Blog natürlich Gold wert. Aber auch wir normalen Menschen haben unsere Freude an den Lebensweisheiten zum Abnehmen oder wichtigen Fragen zum Thema Sex. Zuletzt sei auch noch monsieur fischer's SuperCaliFragiliSticExpialiDocius erwähnt, dem nun wirklich nichts entgeht auf dieser Welt. Besonders angetan war ich von den ungeschminkten Persönlichkeiten.

Und zum Schluss noch ein kleiner Test. Versuche auf dem folgenden Bild die Farben aufzuzählen, nicht die Worte. Wenn Du es auf Anhieb schaffst hast Du entweder beschissen oder Du bist ein rechtehirnseitelastiges Genie.

Samstag, 30. Juni 2007

Idioten, 1. Teil


Die Entdeckung des Idioten

Meine Suche nach dem vermeintlich grössten Idioten, wenigstens dieser Umgebung, artete zur Suche im Heuhaufen aus. Nicht dass sich die Spezies, wie eine Nadel, darin allzu gut tarnen würde, nein, es ist viel mehr so, dass man vor lauter Idioten die Idioten gar nicht mehr findet. Im übertragenen Sinne könnte man von einer Suche nach der Nadel im Nadelhaufen sprechen. „Wir leben in einer Demokratie. Das ist lateinisch und bedeutet: Jeder Idiot darf mitreden“ diese Aussage – vermutlich eines Idioten – weist schon ziemlich deutlich auf die verbreitete Erscheinung der Halbschlauen hin. Tatsächlich begegnen uns täglich so viele Idioten, dass wir sie gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Im Gegenteil: Wir akzeptieren ihr Dasein wie Hundescheisse auf dem Trottoir, oder nasenbohrenden Rotzbälgern gegenüber im Tram. Was ja nicht so schlimm wäre, wenn dem Jungen Mann nicht grad die Cocktail-Sauce aus dem Kebab getropft wäre, die er mit dem gleichen Finger aufwischt, der eben noch in der Nase steckte und diesen dann abschleckt. Und die Restmenge auf dem Tramhocker verstreicht er erst noch mit dem Hosenboden, was vermutlich vor ihm auch schon andere auf diesem Hocker gemacht haben, mit weitaus unappetitlicheren Rückständen, wie ich befürchte.

Woher kommen aber diese Armleuchter? Wo liegt ihr Ursprung?

Die Vermutung liegt nahe, dass es Idioten schon seit Menschengedenken gibt. Tatsächlich befassen sich Wissenschaftler schon seit vielen hundert Jahren mit dem weit verbreiteten Phänomen. In den 1920er Jahren wurde einem Mensch mit einem IQ unter 30 Idiotismus diagnostiziert. Wer an Grimm-Märchen glaubt, muss davon ausgehen, dass selbst Adam und Eva Idioten gewesen sein müssen, anders lässt sich das Weiterbestehen der Verhütungsverbotfanatiker nicht erklären. Die Anhänger der einen Glaubensrichtung allerdings als Deppen abzustempeln ist auch verfehlt, schliesslich haben sie es bisher zum Beispiel vermieden, in Hochhäuser zu fliegen, was ja auch ziemlich idiotisch ist.

Kultur, Auftreten und Werdegang


Vertrauen wir also der These, Idioten seien eine Erfindung der griechischen Mythologie und betrachten wir das Idiotentum mal aus unserer zeitlichen Perspektive: Bitte erhebe dich jetzt und schau dich um. Laut neusten Erhebungen vom Bundesamt für Statistik, ist heute mindestens jeder zweite Mitbürger im Erwachsenenalter ein Idiot (siehe Grafik). Davon ausgehend, der Leser dieses Blogs betrachte sich selber nicht als Idioten, müsste die erste Person in Ihrem Blickfeld eigentlich eine Flachbirne sein. Vielleicht irritiert diese Vorstellung, seit Jahren mit einem oder mehreren Idioten zusammen gearbeitet zu haben. Noch schlimmer, wenn der PC zu Hause steht und man mit der einzigen Person im Raum auch noch verheiratet ist. Und was, wenn sonst niemand da ist? Ist man dann selber der Depp? Oder ein halber Idiot? Geht das überhaupt? Die KOSA-Initiative konnten wir ja auch nicht nur halb ablehnen. Geht da Recht vor Vernunft? Ist man im Zweifelsfalle immer das Arschloch?


Dafür spricht, dass man schon um 4 Uhr morgens mit dem Idioten konfrontiert wird, der dem einzigen Abonnenten der Süddeutschen Zeitung in der Schweiz, diese mit Tempo 60 rückwärts durch die Einbahnstrasse plochend zustellt und dabei das ganze Quartier weckt. Kaum eingeschlafen, knallt auch schon der Frühzusteller der NZZ die Briefkastentürchen zu, so als Hinweis, dass bis zum idiotischen Gequake des Weckers nur noch eine halbe Stunde bleibt. Eine weitere halbe Stunde nach dem Aufstehen: Die erneute Konfrontation mit dem Frühzusteller, der ausgerechnet in dem eigenen Kasten keine Zeitung eingeworfen hat und dem Pöstler, der einem gerade die Post vom Nachbarn in die Finger drückt.
Nun sind sie endgültig alle wach, die Idioten. Jene, die vor der Ampel auf ein Nochgrünerwerden warten, und auch die, die als erste ins Kafi trampen und dir die einzige NZZ, sowie beide Tages Anzeiger wegschnappen, für den Kollegen, der in einer halben Stunde dann auch noch kommt. Vielleicht. Der Kellner erweist sich ebenfalls als Schmalhirn, weil er trotz anderslautender mündlicher Vereinbarung auch heute ein Capuccino statt eine Schale bringen wird. Der Bürokollege hat aus Versehen alle Computer im Geschäft zum Absturz gebracht, während dem die Putzfrau die Sicherheitsausdrucke bereits am Vortag dem Schredder zugeführt hat. Die Kaffimaschine ist zwar immerhin nicht kaputt, aber ein Scherzkeks hat gestern seinen Kaugummi in den Münzschlitz gesteckt, wahrscheinlich im Vorfeld des entstandenen Chaos’, anlässlich der Studentenparty die hier stattgefunden haben muss. Oder der Notschlachtung einer BSE-Kuh - man sieht da keinen Unterschied.

Aus meiner offiziellen Doktorarbeit "Idioten" - Fortsetzung folgt.