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Mittwoch, 14. Juli 2010

So entstand das Sommerloch

Das Sommerloch ist ein mediales Naturereignis, das insbesondere die Tagespresse und das Fernsehen befällt. Aufgrund massiver Trockenheit und Staubbefall in Redaktionen bestehen Sommerlöcher primär aus pflegeleichten Zeitungsenten. Neuste Erkenntnisse zeigen nun, dass Zeitungsenten aus einem Paralleluniversum stammen und das Sommerloch mit dem Schwarzen Loch kopuliert.

Entstehung

Das Sommerloch hat einen meteorologisch-astronomischen Ursprung. Galileo Galilei entdeckte bereits 1594, dass Hochdruckgebiete sich in gewissen Monaten des Jahres sich mit Tiefdruckgebieten kopulieren und dabei die Sternenanordnung im Raum-Zeit-Kontinuum durcheinanderwirbeln. Die Zeitungen - in jener Zeit noch in Stein gemeisselt - verbreiteten die Meldung in verhältnismässiger Windeseile und begründeten schon damals eine journalistische Unsitte, sich von einer einmal angeeigneten Meinung nicht wieder abbringen zu lassen. Erst als 1630 Galilei die Lichtgeschwindigkeit zu erklären vermochte und dadurch die Verbreitungsweise von Zeitungsenten, beschloss der damalige Papst, die ketzerischen Schriften einzusammeln und in eine tiefe Grube zu versenken. Die Grube befand sich leder über einem millionen Jahren alten Tunnelsystem unserer ausserirdischen Vorahnen, das alsbald unter der Last des Gesteins zusammenbrach und ein tiefes, tiefes Loch hinterliess - das Sommerloch. Seither werden in der Grube, die eine von den Aliens eingerichtete, direkte Verbindung zum Internet besitzt, zahlreiche Meldungen des Tages versenkt, die daraufhin in jeden Winkel der Erde verbreitet werden. Das Schauspiel der Sommerlocherei gilt bei außerirdischen Fernsehstationen übrigens als mediales Highlight und wird als Doku-Soap auf zahlreichen Stationen live übertragen.
Bild: Aktuelles Bild eines Sommerlochs,
live aus der Blick-Redaktion.

CERN

Keine unwesentliche Rolle spielt heutzutage das CERN in Genf, in dessen 27 Kilometer langen Röhre der ultraschnelle Zusammenstoss von Zeitungsenten getestet wird. Man will dadurch die Entstehung von Sommerlöchern erforschen, die sich offenbar über weite Teile der Welt ausbreiten. Kritiker der Tests befürchten, dass jedoch gerade diese Tests die schwarzen Sommerlöcher erst entstehen lassen, die schliesslich in einem geheimen, 567 Kilometer langen unterirdischen Stollen direkt in die Redaktion des Blicks entfliehen. Die am meisten genannte Sommerlochzeitungsente ist jene, wonach Angela Merkel als Bundeskanzlerin eingesetzt worden sei. Diesem Wissenslexikon liegen Beweise vor, wonach Frau Merkel ursprünglich als Präsidentin für den örtlichen Narrenverein vorgesehen war. Die Wahl zur Chefin des Landes entstand letztlich erst durch die Korrelation im CERN, zwischen einer Sommerlochmeldung und einem Schwarzen Loch aus dem Paralleluniversum. Als man den Irrtum erkannte, war es leider schon zu spät und die im vorherigen Abschnitt erwähnte journalistische Unsitte nahm Überhand. Nur am Rande sei die Theorie erwähnt, die besonders von alternativen Interessengruppen vertreten wird. Diese besagt, dass es sich bei der Finanzkrise nur um eine Zeitungsente handelt und die Reichsten der Reichen immer noch viel Geld verdienen. Aber wir wissen ja alle, das das nie im Leben stimmt und auf Sozialämtern Warteräume mit Relax-Sessel ausgerüstet wurden, damit die Manager nicht einfach abspringen und persönliche Masseusen einem Grundbedürfnis entsprechen.

Genetische Weiterentwicklung

Wir haben gelernt, dass Sommerlöcher in einem natürlichen Akt der sich kopulierenden Naturgewalten entstehen. Daraus könnte man schliessen, dass die gleichzeitig entstehenden Zeitungsenten ein Ergebnis dieser intimen Verbindung sein müssten. Diese Annahme ist jedoch falsch. Zeitungsenten haben ihren Ursprung in der Küche von Fernsehkoch Alfred Biolek, dem in der Sendung vom 3. März 1927 die Zubereitung einer Lasagne dermassen misslang, dass er sich aus den vertrockneten Teigblättern eine Ente formen konnte. Sommerlöcher haben jedoch sehr wohl eine genetische Nachkommenschaft entwickelt, die aus dem historischen Hintergrund entstanden ist.
Bild: Ein Produkt des Sommerlochs:
Die Zeitungsente in ihrer Rohform
(oder Endform - ist das gleiche)

So finden sich heute zahlreiche Erscheinungen, die eindeutig mit der Langeweile eines Sommerlochs verwandt sind und in der Gesellschaft als Abtörner gelten:

* Talksendungen auf Privatsender
* Reality-Soaps auf Privatsender
* Wetten Dass
* dritte Plätze an Fussballweltmeisterschaften
* Elton
* Politische Reformen


Dazu kommen langweilige Dinge, die während einer Sommerlochphase erfunden oder produziert werden und uns während der verbleibenden Zeit des Jahres unter die Nase gestreckt werden. Dazu gehören insbesondere:


* Talksendungen auf Privatsender
* Reality-Soaps auf Privatsender
* Wetten Dass
* dritte Plätze an Fussballweltmeisterschaften
* Elton
* Politische Reformen


Wichtige Sommerlöcher

* 1982: Stimmen aus dem Saugnapf einer Zahnarztpraxis
* 2000: Deutschland soll von einem Maschendrahtzaun umgeben sein
* 2003: Haben Tageslinsen eine Zukunft?
* 2005: Merkel nächste Bundeskanzlerin?
* 2009: Temperaturen im Sommer deutlich höher als im Winter
* 2010: Badeferien im Golf von Mexiko jetzt noch günstiger

Diesen Artikel habe ich ich für die Stupidedia geschrieben welche unter der GNU Freie Dokumentationslizenz steht

Sonntag, 26. Juli 2009

Mike Shiva @ Stupidedia

Mal wieder ein neuer Wurf aus der Stupidedia. Mit dem Artikel nehme ich gerade an einem Wettbewerb teil :-) - Die Links führen übrigens alle zu weiteren witzigen Artikel in der Stupidedia.

Dieser Artikel handelt von der Person Mike Shiva und dessen Einfältigkeitskirche des Shivinismus.

Shivaismus


Durchlaucht Mike Shiva (alias DJ BOBO, alias Michael Jackson, alias Helmut Kohl* alias Guido Westerwelle*, alias Bongo aus dem Kongo*
*= unbestätigt)
Gründer Mike Shiva
Mitglieder 0
Haupteinahmequelle Vereinigte Fernsehgemeinde
Gotteshaus Studio 1 Boobs TV
Höchster Feiertag Zahltag
Befreundete Kirchen Keine
IQ 0
Gründe eine solche Liste zu erstellen Keine
Gründe überhaupt etwas über diesen Mist zu schreiben Keine

Über Mike Shiva

Mike Shiva, geb. 1. April zwischen 1939 und 1954 (je nach Gesichtschirurgiepraxis), mit bürgerlichem Namen DJ Bobo und ursprünglich Metzger, behauptet er sei die Reinkarnation von Michael Jackson, der kurz nach einer Nasenoperation 1992 von Außerirdischen entführt und versehentlich bei einem Atomwaffenversuch tödlich verletzt worden sei. Die Aliens brachten ein Double zurück, während galaktische Iduktionsschwingungen die Seele Michael Jacksons in die Seele des DJ Bobos teleportiert haben und dieser sich fortan Mike Shiva nennen sollte. Als bescheidener Zeitgenosse lebt er in einem Wohnwagen, mit dem er in der Schweiz, Österreich und Deutschland von Dorf zu Dorf missioniert.

Werdegang als Vermittler

In den 1990er-Jahren war Shiva in seiner Heimat, dem Zürcher Oberland, als Vermittler in heiklen Situationen bekannt. Für sein weiteres Leben prägend war, als es ihm gelang seinen Freund Bob zu beruhigen, nachdem dieser in einen Kuhfladen stampfte. Er machte dem aufgebrachten Bauarbeiter weiß, aus dem Kuhfladen ließe sich die Zukunft herauslesen. Shiva erzählte, Bob würde dereinst auf den bekloppten Namen Bob der Baumeister hören und mit sprechenden Maschinen und einer quasselnden Betonmischerin Filme drehen. Nicht der Wahrheitsgehalt aber die Tatsache, dass Bob sich dafür auch noch Geld abknöpfen ließ, ließ dem jungen Shiva seine Gabe des Abzockens erkennen und so entschloss er sich alsbald, eine Musikerkarriere anzutreten. Das klingt zwar komisch, ist aber so. Fortan ließ Shiva seine Vergangenheit als Metzger hinter sich, führte ein Doppelleben als Sänger DJ Bobo und als Heuchler bei Uriella. Da er gleichzeitig die Seele Jacksons in sich trug, wandte er sich vom Kuhfladenlesen ab, angeblich weil die Kacke dermaßen dampfte, dass ihm die Nase abzufallen drohte. Shiva ließ seine Spiritualität immer in seine doppelte Persönlichkeit einfließen, indem er so geistreiche Titel wie : „Pray“ oder „One Vision One World“ schuf. Heute steht Shiva als Sänger nur noch selten auf der Bühne, schließlich lässt sich viel besser leben, wenn man 3 Euro pro Minute am Telefon kassiert.

Karriere am TV

Heute hat Mike Shiva eine eigene TV-Sendung und kann es sich locker leisten mehrere Werbesport während der pornografischen Primetime zu schalten. Die Sendung wird auf RTL 3 ausgestrahlt, ein Sender den es gar nicht gibt, aber das halt man ihm bis heute nicht gesagt, also psssst. Als „Spiritueller Kuhfladen“ wie sich Mike mit Anspielung auf seine Vergangenheit gerne selber nennt, wendet er heute die Technik des Kartenlegens an. Der Stupidedia liegen exklusiv die dafür verwendeten Karten vor (links im Bild). Es handelt sich um das Original-Karten-Set, mit welchem Shiva letzte Woche dem Weihnachtsmann offenbarte, gegen Ende des Jahres stehe ein für ihn wichtiges Ereignis vor der Tür. Ebenfalls exklusiv, gewährt die Stupidedia ein Blick auf Shivas Bildschirm (sieh unten), den er offensichtlich zum Kartenlegen braucht. Diese entsetzlichen Erkenntnisse werden gläubige Anrufer eventuell schockieren. Die Nachfolgende Enthüllung sollte nur gelesen werden, wenn man bei guter Gesundheit ist und nicht gerade auf dem Geländer eines Wolkenkratzers sitzt.

Die Wahrheit

Mike Shiva ist schwul.

Mike Shiva als Religion

Shiva hat es längst in den Olymp ISO-zertifizierter Gottheiten geschafft und gilt, wie zum Beispiel der Fußball, offiziell als Religion. Aber auch andere Institutionen wie zum Beispiel der Wetterbericht haben es dorthin geschafft. Icordo Kachelmann ist darin mit dem Blumenkohlwolkismus vertreten. Um den Thron der weltbeherrschenden Religion gibt es immer wieder kleinere und größere Gerangel. Im Mittelalter zog man noch mit primitivem Gebrüll durch die Gegend und in den heiligen Krieg, heute geht das selbstverständlich etwas kultivierter ab, auch wenn es immer wieder zu kleineren Verletzungen kommt. Als am 17. Juli 2009 der Papst sein Handgelenk gebrochen hatte, stürzte er er laut Medienberichten die Treppe runter. Das ist nicht ganz richtig. Wahr ist, dass Mike Shiva dem Papst ein Wattebäuschen angeworfen hatte und der christliche Rädelsführer sich die Hand beim Abwehrversuch brach. Beim Streit ging es darum, ob des Shivaismus überhaupt eine Religion ist oder nur Abzocke. Unbestätigten Gerüchten zufolge, einigte man sich darauf, dass beide Religionen gleichzustellen seien. Also auf Abzocke.

Zukunft

Dafür ist die Stupidedia nur wirklich nicht zuständig. Näheren Mist über die Zukunft erhält man unter der Telefonnummer 0139 666 666 666 666 (Euro 9,99/sek) oder beim örtlichen Bauern.

Dienstag, 15. Juli 2008

Politiker-Weitwurf


Aus "Stupidedia", der Enzykopädie ohne Sinn: Contest-Beitrag von Goggi. Hat am vergangenen Sonntag für den schönen 4. Platz unter 29 teilnehmenden Beiträgen reichte.

Politiker-Weitwurf gehört zur Sportgattung des Schwindelns und darf nicht verwechselt werden mit Politiker-Rauswurf, oder -Bewurf, das vor allem in der Alternativmittelinksunten-Szene verbreitet ist. Politiker werden jedoch grundsätzlich nur aus sportlichem Antrieb herum geworfen. Politiker-Weitwurf hat im entferntesten Sinne etwas mit Kellerasselweitschubsen, Wurstball oder sogar Flaschenhauen zu tun, entfernt vielleicht noch mit Tretathlon, aber ganz und gar nichts mit Next Generation Gaming.


Geschichte

Die Sportart geht zurück auf die Zeit der Römer, ca. 180 n.Chr., als in der berühmten Schlacht um Gallien, Römer legionenweise herum geworfen wurden. Durchsetzen konnte sich Politiker-Weitwurf aber erst in der Zeit der Playmobiliaten, rund 233 Jahre und 23 Tage später, wobei vorerst nur Ritter geworfen wurden. Dabei war klar im Vorteil, wer nicht allzu viel Rüstung auf sich trug. Allerdings ist man bei den Spielen kaum über die erste Halbzeit hinaus gekommen. Dies lag nicht an den schwierigen Platzverhältnissen, die aufgrund von mit-dem-Kopf-im-Boden steckenden Rittern eher holprig war. Grund dafür waren die Schiedsrichter, die an einer ähnlichen Tugend litten, wie heutige Unparteiische im Fussball, sicherheitshalber lieber mal einen Fehlentscheid zu pfeifen. 413 n.Chr. ging man mit Schiris aber noch etwas unzimperlicher vor, als heute das ZDF mit Urs Meier. Dadurch war der Schiedsrichterverschleiss höher als jener der Ritter, so dass der Weltrekord-Weitwurf von 44 Metern bis heute inoffiziell blieb. Ausserdem musste die Meisterschaft mangels Wurfgeschossen ein Weilchen pausieren.

Erst 1944 wurden in Amerika aus praktischen Gründen die ersten Politiker herumgeworfen, ganz einfach, weil es von denen inzwischen mehr gab als Ritter. Franklin D. Roosevelt gilt dabei als Flugpionier - nachdem er im Nordwesten Frankreichs im Rahmen des D-Days quasi mitgeflogen war. Dass im gleichen Jahr in Deutschland die Postleitzahlen eingeführt wurden, wird wohl kaum jemanden interessieren. 1998 gewann der Deutsche Politweitwurfspezialist Helmut Kohl im Rahmen des Bundeskanzlerwettringens erstmals überhaupt etwas, in dem er die Technik des Hohenbogen-Fliegens anwandte. Ein ähnliches Schicksal könnte dereinst Sepp Blatter ereilen, der seit 1938 als Fifa-Präsident die politische Funktion des Sesselklebers einnimmt. Ab 2008 ist Politiker-Weitwurf nun endlich olympisch und soll an den Olympischen Rockstarspielen teilnehmen dürfen.

Die Spielregeln

Gespielt wird vorzugsweise auf Rasen. Kies- und Betonplätze sind auch erlaubt, aber im Interesse weiterfunktionierender Politiker ist davon abzuraten. Ein Spiel dauert zweimal 30 Minuten. Drei Politiker der angreifenden Fraktion stehen sechs verteidigenden Spielern gegenüber, von denen einer als Wurfpolitiker dient. Das Spielfeld muss mindestens 80 Meter lang und in der Hälfte durch eine Markierung getrennt sein. Jeweils drei Meter vor der Markierung beginnt die Wurfzone, in welcher die Politiker losgelassen werden müssen. Geworfen wird immer ein Politiker der gegnerischen Partei. In jener Spielfeldhälfte, in welche die Politiker hineingeworfen werden, dürfen die so genannten "Verhinderer" nicht im eigenen Halbkreis stehen. Damit wird erreicht, dass auch ein kleiner Wurf zum Erfolg führen kann. Gelingt es einem Verhinderer, den durch einen Vorstoss geworfenen Politiker zu fangen, erhält die verteidigende Mannschaft einen Petitionspunkt. Landet der Politiker aber auf der Nase, gewinnt die Angreifende Mannschaft einen Prozentpunkt Wähleranteil.

Flüge auf den Allerwertesten müssen wiederholt werden um dem weit verbreiteten zurückkrebsenden Arschkriechen entgegen zu wirken. Bleibt ein Politiker Kopfunter stecken, kassiert dieser eine Verwarnung wegen Kopf-in-den-Sand-steckens, was schon den einen oder anderen Trainer dazu gebracht hat, sich der Fluchwörter im Bereich der Stoffwechselendprodukte zu bedienen.

Wurf-Technik

In den vergangenen Jahren haben sich verschiedene Arten des Werfens entwickelt. Der absolute Renner sind nonverbale Seitenhiebe und das Links-Rechts-Gehacke. Bei letzterem kam es bei einer Regionalwurfmeisterschaft (RWM) in Ostfriesland zu einem lustigen Zwischenfall. Lappi Lafomtän flog irrtümlicherweise auf die Fläche des nebenan liegenden Spielfeldes, wo die Mannschaft um Angelina Merkelnicht sich bereit machte, gegen Joschkas Linke Wurfgemeinschaft E.V. (JOLIWU) anzutreten. Und zwar flog Lafomtän auf Rekordweite. Sörens Mannschaft kugelte sich vor Lachen, vergass aber den eigenen Politiker (Klaas-Uffe Kinkel) zu werfen und schubsten stattdessen Lappi zurück auf sein Spielfeld, wo er abermals auf Rekordweite flog. Die beiden Spiele endeten mit Abbruch, nachdem in einem wilden Durcheinanderwerfen Wolfrüdiger Schäuble einen Innenminister-Anriss erlitt, als er geradewegs auf Peer fiel, der sogleich einen Steinbrück erlitt. Dies veranlasste Guido mit gestreckten Armen empor zu hüpfen. So entstand übrigens die Laola, die früher "Westerwelle" hiess.

Taktik, Punkte und Besonderheiten

Die Taktik wird beim Politiker-Weitwurf gross geschrieben und steht im direkten Zusammenhang mit der Punkteverteilung. Oft werden vorerst nur kleine Fische geworfen, damit bei den grossen Brocken die nunmehr verhandlungsmüden Parlamentarier klar daneben liegen. So holt man sich zwar viele Punkte durch das Abfangen politischer Leichtgewichte, wenn dann aber mal eine wohlgenährte Bundeskanzlerin geflogen kommt, hat man verloren. Eine ebenfalls verbreitete Taktik ist jene des leeren Geredes. Etwa zwei Dutzend Politiker werden in der Nähe der gegnerischen Mannschaft, an den Spielfeldrand gestellt. Diese quaseln jetzt so lange leeres Zeug, bis der Gegner verzweifelt aufgibt.

So holen angreifende Mannschaften Punkte
Politiker in den Halbkreis werfen 1 Punkt
Politiker fliegt hinter dem Halbkreis zu Boden 2 Punkte
Bei erfolgreichen Würfen ab 10 Metern 1 zusätzlicher Punkt pro Meter
Gewichtszuschläge Bei erfolgreichem Wurf pro 10 Kilo Übergewicht + 1 Punkt


So holen verteidigende Mannschaften Punkte
Der geworfene Politiker wird gefangen... 1 Punkt
oder fliegt neben das Spielfeld 1 Punkt
Gewichtszuschläge Bei erfolgreichem Fang pro 10 Kilo Übergewicht + 1 Punkt


In einem historiechen Sieg der Sonderwurf Partei Deutschland gegen die Grünen Überwerfer, lag die SPD mit 34:9 vorne, ehe die bereits eingangs erwähnte Überfliegerin Angelina Merkelnicht geflogen kam und bei bemerkenswerten 21 Metern mit dem linken Arm im Boden stecken blieb. Mit dem Übergewichtsbonus reichte dieser Wurf um das Spiel zu drehen und die Grünen gewannen das Spiel 87:34.

Wegen der vielen politischen Entgleisungen, stellte der Verband der Internationalen Politiker-Weitwurf-Meisterschaften (IPWM) für weltweite Austragungen zusätzliche Grundregeln auf, die bei Nichteinhaltung im ungünstigsten Fall zur sofortigen Besetzung des betroffenen Landes führen könnten. Ein weit verbreiteter Irrtum liegt beispielsweise beim Irak vor. Dieser wurde nämlich nicht wegen den Amerikanern und den Zwillingstürmen und all dem Quatsch angegriffen. Auslöser der Krise war nämlich ein Vorfall an einem kleinen Quartier-Turnier auf einer texanischen Ranch mitten im Busch, als angeblich ein irakischer Hausangestellter während des Flugs gefurzt haben soll.

Jugendförderung

Weil Politiker auch noch anderes zu tun haben, als um sich herum zu werfen, nämlich die Jugend zu fördern, hat der EU-Kongress beschlossen künftig auch übergewichtige Jugendliche in die Wegwerf-Politik einzubinden. Damit erwische man zwei Fliegen auf einen Schlag, sagte Italiens grösster Wurf Silvio Berlusconi. Erstens würden die Müllberge endlich kleiner, weil die Dickerchen nicht mehr ständig im Mc Donalds hockten. Andererseits brauche die AC Milan Geld und das könne locker bei der Bildung eingespart werden, da man als Politiker über keinerlei Intelligenz verfügen muss.

Umweltverbände schlagen jedoch Alarm, weil beim Werfen von Übergewichtigen Fett austreten könnte und damit das Grundwasser gefährdet sei (siehe auch "Nachteile und Endlagerung") An dieser Stelle wurde auch die Atommüll-Industrie hellhörig, die mit dem Wurf jugendlicher Dicksäcke glaubt, eine einfache Art des Löchergrabens gefunden zu haben.

Nachteile und Endlagerung

Ein gewichtiger Nachteil in der modernen Politiker-Weitwurf-Szene, sind übergewichtige, resp. zum Weitwerfen untaugliche Politiker, so genannte Wegwerf-Politiker. Auch aus geknickten Politikern tritt immer mal wieder Gewerkschaftsbrei oder Atomstrahlung aus - und müssen umweltgerecht entsorgt werden. Für sie wurde eigens eine Sondermülldeponie in Berlin, zwischen Spree und Brandenburger Tor erbaut. Gleichzeitig kann hier die atomare Aura noch aktiver Sportler kontrolliert werden und Berlin gilt seither als Stadt die immer funkelt. Für die Umwelt besteht jedoch nur dann Gefahr, wenn die ARD den "Bericht aus Bonn Berlin" sendet, oder wenn der Atom-Müll heimlich in Form von Verordnungen und Gesetzesentwürfen die Deponie verlassen. Solche Gesetzesentwürfe dienen gebrochenen Politikern, um weiterhin ihrer Leidenschaft, dem Werfen, nachgehen zu können.

Weitere coole Artikel:

Contest-Siegerbeitrag:
Rentner-Rugby. Gil der Grosse über die Integration älterer Politiker über 85
Platz 2:
Othergames. Prof. Dr. Dr. Der kleine Tiger erzählt vom direkten Nachfolger der Universumsfußballmeisterschaft.
Platz 3:
Zellen-Pentathlon. Ali-kr zeigt Variationen des Schmeissens auf.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Neutral

Neutral, oder Neutralität ist ein Begriff aus dem Fussball und bezeichnet die einzige Eigenschaft, die der Schiedsrichter nicht hat. Richtiger müsste es also heissen Nichtneutralität, die sich insbesondere bei den von der Russen-Mafia gesponserten Penalty-Enstcheiden bemerkbar macht.

Das Wort Neutral (Nεομίζιν) findet seinen Ursprung bei der griechischen Göttin Neutralia, die sich nicht so recht zwischen all den männlichen Göttern entscheiden konnte und insgesamt fünf Mädchen das Leben schenkte: Irakia, Bushedite, De-de-erra, Russlaia und Helvetia.

Die meisten dieser Kinder zogen in die Welt und gründeten Kleinstaaten. Nur Helvetia, Neutralias Lieblingskind, stellte im Jahr 467 v.Chr ein gewaltbeherrschtes Imperium auf die Beine und nannte es fortan Schweiz.
Neutralität, oder warum Echsen beim Rennen nicht husten können

Hiernach kämpften die eifersüchtigen Geschwister gegen Helvetia, eroberten nach und nach die Schweiz und gründeten darum herum demokratische, friedliebende Staaten.

* Bushedite Marialaria, die Älteste, machte den Anfang, heiratete den etwas übergewichtigen Ronald Mc Donalds. Zusammen bauten sie 56.787 Immbissbuden und nannten es fortan USA (United Steaks of America)

* Russlaia Magdalena Ivanova Zelenskaia, die jüngste Tochter gründete an einer Minsker Vodka-Bar zusammen mit Vladimir die UdSSR. Der ursprüngliche Name war Vodkaclub Minsk. Durch einen Übersetzungsfehler entstand dann aber leider eine Atommacht.

* Irakia Hussenia war eher die Sammlerin und äufnete in ihrem Garten Altmetall. Vandalen lagerten dann aber auch alte Autobatterien ab, was den Boden verseuchte und für amerikanische Satelliten wie gemheime Waffenlager aussehen liess.

* Für Dede-erria reichte es leider nur für den Maurer-Azubi Dölf Hitler. Immerhin war er geübt darin, Mauern zu bauen. Er baute mit solch einer Begeisterung, dass er baute und baute, Tag und Nacht, quer durch die Stadt.

* Helvetia tat beleidigt und deklarierte die Schweiz als neutral. Mit Erfolg: Auf die neutrale Zone sollte erst wieder bei Sternzeit 45676,3 durch die Romulaner Anspruch erhoben werden. Captain James Tiberius Kirk war es, der in der grossen Schlacht auf Praxis die Neutralität sicherte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Neutralität am Beispiel der Schweiz

Ein Blick zurück zeigt: Bei jedem Konflikt mischte sich die Schweiz bewusst aus, selbst als die Habsburger 1256 kamen, oder Napoleon, immer gab man den Flecken Land ohne zu Murren her. Die Schweiz ist seither das neutralste, um nicht zu sagen: fügigste Land der Welt. Schon 1976 n. Chr. wurde das Frauenstimmrecht eingeführt, nachdem erst wenige Jahre zuvor die Leinenpflicht abgeschafft wurde.

Diesen Artikel habe ich für Stupidedia geschrieben.

Dienstag, 27. November 2007

Baufällige Fussballstadien, Teil 3

Willkommen beim Besuch der Ruine Schenkenberg im malerischen Aargau. Dort spielt seit vielen Jahren der FC Aarau, genau genommen seit 467 Jahren, davon die letzten 26 ununterbrochen in der höchsten Spielklasse, soviel sei hier auch mal lobend erwähnt. Solange es noch steht (und das ist definitiv nicht mehr sejr lange), kommen wir heute in unserer Bruchbudenübersicht zu

Teil 3:
Brügglifeld, Aarau

Fussballtempel in der Schweiz.
Wobei: Das ist schon reichlich übertrieben. Richtiger ist: Umgebauter Rüebli-Acker.

Verein: FC Aarau
Baujahr: 1799
Fassungsvermögen: 8'900 Liter

Geschichte

Das Kleinstadion war usprünglich als Landeplatz für Ausserirdische gedacht, wurde dann aber von der NASA als untauglich deklariert, nachdem unter dem Boden Knochenreste gefunden wurden. Diese stellten sich aber später als Zahnstocher der in dieser Region verbreiteten DinosaurierartenFussball zu spielen. Tiranusaurus-Bicoflex und Steblerusaurus heraus. In der Folge wuchsen, vermutlich wegen einem verheimlichten atomaren Zwischenfall immer grössere Belichtungsmasten aus dem Boden und schliesslich entschied man sich hier

Grösste Erfolge

Grosse Erfolge hat dieses Stadion schon einige erlebt, unter anderem wurde es erst einmal abgefackelt und die durchschnittliche Herzinfarktrate konnte dank therapeutischem Gewöhnungsseminar "Misserfolg ist gewöhnbar" auf unter 10/km3 reduziert werden, woduch das Brutoinlandprodukt der Stadt Aarau um ein mehrfaches halbiert werden konnte und der Friedhof nicht schon wieder ausgebaut werden musste.

Lage

Die Lage ist verzweifelt und ein Umzug in ein Industriegebiet Namens Torfeld-Süd scheint nicht nur wegen der Knochenfunde unabdingbar, sondern wegen dem unlängst im Grundwasser entdeckten Queckweiss, das in SportkreisenDopingmittel verwendet wird. Hierfür wird der Ball mit diesem Queckweiss eingeschmiert, was wiederum von einem im Schuh des Spielers eingebauten Magneten anezogen wird und mit ihm der Ball, der dann Buchstäblich am Fusse klebt. als

Statistik (WEMF beglaubigt)

1999: 567
2000: 234

2001: 859
2002: 278
2003: 665
2004: 189
2005: 333
2006: 651

Diesen Artikel habe ich für Stupidedia, die Enzyklopedie ohne Sinn geschrieben.
Teil1: Allmend, Luzern, Teil2: Espenmoos, St.Gallen

Mittwoch, 14. November 2007

Baufällige Fussballstadien, Teil 2

Und schon gehts zur zweiten Ruine in Sachen Fussballstadion in der Schweiz. Das St. Galler Espenmoos scheint nicht nur direkt vom Mars importiert zu sein, bald soll auch der äusserste Westen Österreichs ein neues Stadion bekommen.

Teil 2:
Espenmoos, St.Gallen


Verein: FC St. Güllen
Baujahr: 1315, gleich nach der Schlacht am Moosgarten
Fassungsvermögen: 11'300 Liter, davon das meiste mit grüner Lebensmittelfarbe versetzt

Geschichte

Das wird jetzt schwierig. Nach einer kurzen Karriere als Boccia-Bahn, wollte sich das Espenmoos als Hornusser-Tempel aufdrängen, scheiterte aber an der Höhenlage auf dem zwar kleinen Hügel, vorallem weil sich die Hornusser nervten, wenn der Ball den Hügel runter kullerte. Mitte 15. Jahrhunderts wurde zwar ein Fangnetz gebaut, aber die Tierschützer wehrten sich erfolgreich gegen den Umstand, dass ständig Fische abgeschossen wurden, die sich im Netz verirrt hatten.

Grösste Erfolge

Nach dem Zusammenschluss mit dem Tessin, brachen herrliche Zeiten an: Und das, obwohl anfänglich noch alle Spieler mit dem Namen Vogt vom Platze verwiesen wurden, und zwar mit Holzlanze als Abschiedsgeschenk, quer durch den Magen. Ende des 19. Jahrunderts entstand daraus der heute noch bekannte FC St.Gallen, wobei man sich manchmal noch wundert, dass viele ältere Zuschauer mit zugehaltener Nase ins Stadion gehen. Dies ist auf einen wenig bekannten Schreibfehler zurück zu führen: anfänglich hiess Gallen nämlich Güllen, also "St. Güllen", was Alt-Südbayrisch ist und zu Deutsch "du heilige Scheisse" bedeutet.

Lage

Im Espenererer Sumpfgebiet kamen eigentlich nur immer die blöden Bäume in die Quere. Vier davon konnte man ja noch als Torpfosten brauchen, aber Holzköpfe gab es damals schon genug. Also schnitzte man Speere daraus, rücktransferierte sie ins Jahr 1291, in dem bekanntlich sämtliche bayrische Vögte aus dem Tessin, zu dem der Kanton St. Gallen noch heute gehört, verjagt wurden. Die restlichen Speere verwendete man danach als Abschiedgeschenk für alle Spieler mit dem Namen Vogt.

Diesen Artikel habe ich für Stupidedia, die Enzyklopedie ohne Sinn geschrieben.

Dienstag, 13. November 2007

Baufällige Fussballstadien, Teil 1

In Aarau möchten wir bekanntlich ein neues Stadion bauen, denn das alte steht erstens nicht in Aarau und zweitens steht man da im Regen. Ähnliche Probleme haben andere Fussballvereine, wie Goggis kleine Stadienrundschau-Serie beweist.

Teil 1:

Allmend, Luzern

Verein: FC Katzenstrecker (auch: FC Luzern)
Baujahr: 1755, erbaut von Ciriaco Sforza
Fassungsvermögen: 13'500 Liter

Früher brachte man den Namen "Allmend" in Verbindung mit schönen weiten Blumenfeldern, herrlich duftenden Weiden und sanftlauschigwarmluftigherrlichen Auen, sowie hügeligen Hügel. Heute kommt der Name immer öfter als Schimpfwort zur Verwendung, nachdem Mitte des 16. Jahrunderts böse Investoren ein Fussballstadion auf den örtlichen Katzenfriedhof stellten. Die seither bekannte Volksgruppe der "Katzenstrecker" beritete sich rasend aus und nannte sich fortan etwas irreführend "Luzern".

Geschichte

Luzern ist auch bekannt als Leuchtenstadt. Dieser sehr traditionelle Name stammt vom ursprünglich hier angesiedelten Indianerstammn der "Armleuchter", deren Volk noch heute versklavt un heute immernoch gerne als Beleuchtungskörper an den Strassenrand gestellt werden. Seit dem Einstieg ins Fussballbusiness, hängen Vandalen den Armleuchtern immer wieder abgegebene rote Laternen an, die von ihren ursprünglichen Besitzer aber nur selten zurück verlangt werden. Die Allmend und das unliegende Katzenstreckerland befinden sich deshalb häufig auf dem absteigenden Ast, wie diese Grafik sehr schön verdeutlicht:

Grösste Erfolge

Keine.

Naja, vielleicht der Titel des Schweizermeisters im Armbrustschiessen 1994, obwohl die Stammesältesten Armleuchter irrtümlicherweise auf die Gegner, statt auf die Zielscheibe geschossen hatten. Der damals amtierenden Oberrichterin Nicole Petignat wehte es aber grad eine Haarlocke ins linke Auge, nachdem sie schon das rechte zugedrückt hatte. Da es damals noch keine Superslowmotion-Kameras gab, verzichtete man auf einen Rekurs und schoss gemeinsam noch ein paar Enten ab, die gerade über die Allmend flogen. In welchem Zusammenhang dieser Vorfall mit dem Vereinsemblem des FC Luzern steht, kann nur erahnt werden.

Hauptnahrungsmittel

Noch bis vor wenigen Jahren ernährte man sich hauptsächlich von Hühnern, Laufvögeln, Papageien, Straussen, Landenten und von kleinen Singvögeln. Seit dem Protest des Innerschweizer Heimatverbandes, der darin eine Schändung des Vogels im Vereinswappen des FC Luzern sah, ist der Verzehr von Vögeln verboten. Es soll auch Interessengruppen geben, die Vögeln ganz allgemein verbieten wollen, vornehmlich aber das Auftreten als Ko-Kommentator am Fernsehen. Er wurde der Verein gegründet "Ich bin gut zu Vögeln", ein Slogan, der vom WWF übernommen wurde. Seither hat jeder Luzernen einen Vogel, wobei sich deren Besitzer an jedem zweiten Wochenende in die heilige Allmend begeben um dort zusammen Fussball zu schauen und sich damit zu trösten, dass es anderen noch schlechter geht als ihnen.

Diesen Artikel habe ich für Stupidedia, die Enzyklopedie ohne Sinn geschrieben.

Freitag, 19. Oktober 2007

Stupidedia, Teil 7

Mein neuster Stupidedia-Wurf. Exklusiv im Goggiblog

Schweizer Fernsehen

Mit "Schweizer Fernsehen" wird ein von Roger Schawinsky noch nicht zugrunde gerichteter Fernsehsender in der Schweiz bezeichnet.


Herkunft

Die Bezeichnung "Schweizer Fernsehen" ist eigentlich massiv übertrieben. Erstens sind die meisten Schweizer kurzsichtig und zweitens lassen all die Berge gar keine Fernsicht zu. Ausser man klettert aufs Matterhorn, dann hat man aber ein Problem mit dem Kabelfernsehen. Und mit dem gemütlichen Kaminfeuer. Und dem Fernsehsessel. Und dem Bierkasten.


Funktion und Technik

Das Schweizer Fernsehen (abgekürzt SF) wird in den vier Landessprachen, Schwyzertüütsch, Französich, Albanisch und Klingonisch ausgestrahlt.
Hierfür werden vom Steuerzahler sieben Kanäle finanziert, die werden unter der Bezeichnung ''idée suisse'' (zu deutsch: grausam gute Ideen aus dem Schweizerland) zusammengefasst. Sechs dieser Sender sind aber nur per handelsüblichem Digital-Setup-Box-Dual-Playstation-Recorder empfangbar, der für knappe 1000 Fränkli (87'638 albanische Lak) bei der Migros zu haben ist.
Die Televisionsapparate werden für den Schweizer Markt mit einem Kippschalter aufgerüstet, damit auch die Untertitel für die Randgruppe der in den Bündner Alpen angesiedelten Vulkanier eingeblendet werden können. SF erbringt diesbezüglich ohnehin eine Pionierleistung und strahlt ein Vollprogramm aus. Das heisst, dass in typisch schweizerischer Manier, allen alles recht zu machen, auch Unterprivilegierte wie Turnbeutelvergesser, Damenunterwäscheimtrockenraumklauer und Politiker auf Ihre Kosten kommen.

Hier eine Auswahl von Randgruppensendungen:

*Kochen ohne Käse
*Sprechstunde Gesundheit: Schockoladenalergien
*Galileo Schweiz: Eignet sich das Matterhorn als Einstiegsinstrument?
*Politik Aktuell: Ist Ocker wirklich die richtige Farbe für das Bundeshaus?
*Telekolleg: Grüezi für Anfänger


Entfernt wurde dagegen die Stumm-Taste auf der Fernbedienung, nachdem alle den Fussball-Kommentar in gebrochenem Schriftdeutsch unterdrückt hatten.
Die wichtigste Sendung ist jedoch die Hauptausgabe der Tagesschau. Sie wird regelmässig von 10'000 Zuschauer verfolgt, also quasi die Gesamtbevölkerung der Schweiz. Hier werden die wichtigsten Meldungen über Paris Hilton, Britney Spears, Paris Hilton, Britney Spears und Paris Hilton zusammengefasst. Am Schluss folgt "Rappenspalter - der Börsenbericht" und das Wettermit Thomas Bucheli.

Auftreten

Oft wird auch im Ausland über das Schweizer Fernsehen berichtet: Beim beliebten Spiel auf 9live zum Beispiel. Bei der Suche nach ''typisch schweizerischem mit A'' gewinnt immer mal wieder, wer die blonde Tussi "Schwaizer Fernsehen" an die Wandtafel kritzeln lässt. Bei einem schwedischen Satiremagazin erhielt der helvetische Sender erst kürzlich große Beachtung. Und zwar nach der Live-Sendung vom Flughafen Zürich-Kloten, weil in der schwedischen Sprache "Kloten" etwas ganz anderes bedeutet.
Ansonsten hört man von der Schweiz ja nur negatives, etwa wenn die Kappelbrücke abgefackelt, oder wenn gleiches mit dem Matterhorn gemacht wird und ''SF zwei'' das alles live überträgt.

Ist SF heilbar?

Hoffentlich nicht. Wer einmal in den Genuss gekommen ist, die geilen Serien wie Dr.House, LOST, Twenty Four oder Heroes über eine Woche vor den Deutschen Werbekanälen zu sehen, will nicht mehr davon weg.
Ausserden hat SF die hübscheren Tagesschausprecherinnen und die witzigere Lottozahlenziehmaschine. Im Bereich der Zockerei ist auch der beliebteste männliche Moderator zu finden. Beni "National" Turnheer verwechselt bei Sportübertragungen schon mal ''Neuchâtel Xamax'' mit ''Ajax Amsterdam'' - klingt ja auch ähnlich. Aber dafür freuts jeden Schweizer Bürger, dass da noch einer ist, der weniger Haare auf dem Kopf hat und trotzdem noch eine eigene Quizsendung hat.

Natürlich gibt es auch Problemsendungen bei SF oder: SF und die Promis

Was uns direkt zur Dating-Show führt, die dem Schweizer Fernsehen noch fehlt. Oder noch besser einer Casting-Show in der Art "Next-Top-Cheesleader". Oder wie wärs mit einer eigenen Filmproduktion "Swiss Wars II: Die Schokoladenseite der Macht". Zurück zur Dating-Show. Im Gegensatz zu den deutschen Pendants, wirken die Schweizer am Fernsehen so aufgeregt, ja gar hyperventilierend steril.
Nun ist endlich bekannt geworden, warum das so ist: Die Schweizer sind einfach so.

Das helvetische Fernsehprogramm hat in diesem Zusammenhang auch schon weltbekannte Promis hervor gebracht. Allerdings nicht am Eurovision Dance Contest und auch nicht beim Eurovision Song Contest, wo abwechslungsweise Ex-Eiskunstläuferin Denise Bielmann und Ex-Sänger DJ Bobo jeweils Null Punkte eroberten. Nein, die Rede ist vom Jodlerkönig Thomas Gottschalk, dem Komiker Johannes B. Kerner, Sofakleber Kurt Felix und Blumenkohlwolke Jörg Kachelmann. Alle vier wurden heimlich im deutschen Fernsehen als Schläfer infiltriert. Es ist geplant, dass die Vier nächstens aktiviert werden, um das deutsche Publikum noch mehr zu langweilen und alle Zuschauer zum Schweizer Fernsehen zappen.

Zusammenfassung

Das Schweizer Fernsehen ist der einzige Sender der sich gebauchpinselt fühlt, wenn man ihm nachsagt, das sei alles Käse. Nachdem für das kommende Jahr die Einführung des Farbfernsehens geplant ist, besteht auch Hoffnung, dass endlich die sperrigen Antennen aus dem Wohnzimmer verschwinden. Unklar ist noch, ob das allgemeine Verbot für diese unterhaltsamen Hot-Button-Spielchen "Automarken mit A" nächstens aufgehoben wird. Sicher ist: Die Moderatorinnen müssen Kragenpullover tragen.
Ebenfalls erfreulich ist, dass in naher Zukunft langweilige Sendungen wie das gesamte Kinderprogramm, die Jazz-Soirées, die Polit-, Wirtschafts- und Lifestylesendungen allesamt gestrichen und durch ein unbewegtes, mehrfarbiges Bild, mit Pfeifton im Hintergrund ersetzt werden. In den restlichen 5 Minuten kommt das Wetter.

Das ist mein Beitrag zum 4. Stupidedia-Contest. Aus Zeitgründen fehlte es an der Formatierung - sonst wärs ein Top 10 Platz geworden ;-)
Bereits im Blog erschienen: Aarau, Ausnahme, Früher, Frust, Meerigelschweinchen, Nummer,

Donnerstag, 30. August 2007

Meerigelschweinchen

Heute machen wir mal einen Ausflug in die Botanik. Meerigelschweinchen sind kleine, putzige Tierchen, denen man zwar ansieht, dass sie klein und putzig sind, aber ganz anders sein können, wenn sie wollen. Nein, hier geht es nicht um Ehepartner, sondern um kleine, putzige Tierchen.

verschmelzt, daraufhin mutiert und schliesslich entstand George W. Bush Über die Herkunft teilt sich der Glauben der Wissenschaft. Amerikanische Journalisten publizierten in der Fachzeitschrift TIME die Theorie eines Wetterballons. Dies widerspricht aber der Aussage von Schweizer Touristen, die in einem ausnahmikstanesischen Atoll, Zeugen nuklearer Versuche wurden. Die Gene der dort ansässigen Riesenmeerschweinchen seien bei der Kernschmelze mit den Genen der von Touristen zufällig mitgebrachten Hausigel diese putzige Tierart - so die offizielle Mitteilung der US-Behörden.

Meerigelschweinchen gehören zur Gruppe der Nutztiere und können sowohl als Lasttier, wie auch als Weihnachtsbraten eingesetzt werden. Bei letzterem haben die entzückenden Tierchen zwar den Vorteil, dass man nicht an die Zahnstocher denken muss, für Kinder ist bei deren Anblick dann aber Weihnachten schnell mal vorbei.

Physiologie

Meerigelschweinchen besitzen in ihrer ursprünglichen Form vermutlich 124 Stockzähne. Der eingesetzte Paradentologe kam beim Nachzählen leider durch einen Meerigelschweinchenbiss um. Sicher ist, dass die Viecher zwei lange Schaufelzähne haben. Diese wurden in der Vergangenheit wegen dem vielen weichen Tsunami-Schwemmholz länger und länger, weshalb sie von der restlichen Tierwelt auch mal neckisch Hasenfresse abstammen. Die fusionierte Rasse hat also keinen wirklichen Vorgänger und ist weder noch genannt werden. Die Ironie an der Sache ist, dass Meerschweinchen tatsächlich vom Hasen, Igel aber vom ElefantenFischVogel. Wild lebende Tiere, die bis 6,5m lang werden können, aber meistens schon vorher von Eingeborenen verfüttert werden, würden einen Winterschlaf machen, wenn in Südostasien auch zwischendurch mal Winter wäre. Eingeführte Hausmeerigelschweinchen erleben im deutschsprachigen Raum denn auch eine Art Anachronismus und pennen bei kühlen Temperaturen sofort ein. Also eigentlich immer.

Etymologie


Der ursprüngliche Name "Elefantenampelbartkriechwurm" stammt aus Absurdistan und wird dort "ةيبرعلاعربيةالة لعربة" geschrieben, was in der Westlichen Welt zu einem Durcheinander führte. Dies gipfelte darin, dass Google seither das ganze Internet verkehrt rum anzeigt (siehe hier). Später einigte man sich auf Meerigelschweinchen, dessen englische Schreibweise Guineapighedgehog wirklich viel leichter über die Lippen geht. Der Versuch die Mehrzwecktierchen in "Benediktianerchen" umzutaufen scheiterte am Veto des Vatikans, Meerigelschweinchen seien gar keine richtige Tiere.

Verbreitung und Fortpflanzung

Wie sich die Tiere fortpflanzen ist bislang unbekannt. Forscher vermuten eine nukleare Klonisierung. Laut genauen Schätzungen leben derzeit präzis mehr als rund 664'562 Meerigelschweinchen auf diesem Planeten. Nach einem geheimen Bericht der NSA kontrollieren sich die Tierchen selber und planen gegen Mitte des 21. Jahrhunderts die Weltherrschaft zu übernehmen. Hierfür spricht, dass sich die Stacheltiere mehr schlecht als recht zu tarnen versuchen (Bild 2). Hin und wieder sind auch Anzeichen ihres geheimen Trainings zu finden (Bild 3). Nicht so einleuchtend ist, wie dieser Bericht geheim sein kann, wo Stupidedia ja schon längstens Bescheid weiss.

Die Mehrzahl der Schnuckeltierchen wohnt in Bikini Bottom, Nimmernimmerland, Takatukaland, und vereinzelt auch Weit Weit Weg. Sie werden von Terrouristen heimlich nach Europa importiert und wenn sie zu gross werden um sie in der Badewanne zu halten, werden sie in stillgelegten Industriequartieren wieder ausgesetzt. Dort rotten sich die Tiere zu Gangs zusammen und bevölkern die Kanalisationen, von wo aus sie die Weltherrschaft anstreben wollen.

Schlussbilanz

Meerigelschweinchen sind grundsätzlich süss, niedlich, zutraulich, herzerallerliebst und schnuckelig. Bei Laborversuchen haben aber elf von 100 Kindern Stichverletzungen beim Kuscheln erlitten, einige klagten über massiven Blutverlust. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei zwei der Versuchstieren aber um Vampirschneeigeltapser, die dem Meerigelschweinchen sehr ähnlich sind. Die Mehrzahl der Kinder, die noch was dazu sagen konnten, beschrieben die Tiere aber als ihre neuen besten Freunde und ob es hier im Dorf eigentlich einen Laden für nukleare Waffen gäbe. In Anbetracht ihrer Machtlust sind Meerigelschweinchen aber mit Vorsicht zu geniessen, ausser sie liegen als Schnitzel auf einem Teller an einer feinen Sauce Bernoise und mit einer bunten Auswahl Gemüse garniert. Im Bierteig schmecken sie übrigens besonders gut. Neben wissenschaftlich hochwertiger Literatur, sind auch weniger ernst zu nehmende Bücher erschienen, wie zum Beispiel Dieter Bohlens Autobiografie, oder das Telefonbuch. Im folgenden Abschnitt die wichtigsten Ausgaben, die in keiner Küche keiner Altpapiersammlung keinem Büchergestell fehlen dürfen.

Mit diesem Beitrag habe ich bei Stupidedia am 3. Contest teilgenommen. Weitere Artikel von mir, die auch im Goggiblog erschienen sind: Ausnahme, Nummer, Früher, Aarau, Frust, Idioten Teil 1 und Teil 2

Samstag, 18. August 2007

Ausnahme

Dies ist ausnahmsweise ein Ernst gemeinter Artikel. Lacher sind zu unterdrücken. Sollte doch jemand dem ultimativen Brüller begegnen, so war das eine Ausnahme und keinenfalls Absicht. In diesem Fall den Lacher bitte auf einen Zettel notieren und nicht an die Meldestelle für Ausnahmefälle schicken, sondern ausnahmsweise runterschlucken.

Die Ausnahme

Bedeutung und Herkunft

Als Ausnahme bezeichnet man eine Regel, welche zu befolgen man zu faul ist.

Über die Herkunft von Ausnahmen ist man sich uneins. Die Mythologie der alten Götter besagt, dass das Wort Ausnahme (Aρτεμίς) aus dem Griechischen stammt und nach der Göttin Extrawurstedite (ɛxεμςςρτί) benannt wird. 489 v.Chr. soll sie dabei in der berühmen Schlacht um Regulus (Rxdzɛʉs) ihren Anspruch auf den Gottesthron der Besonderheit verteidigt haben. Eine nüchternere Geschichte erzählt vom legendären Kampf im persischen Golf. ''Sepparat El Son Der Status'' (Bild) führte dabei die Legionärstruppen durch die Felder der Provinz Ausnamikstan, wo er über die Rebellen obsiegte, die - wie sich erst später herausstellte - gar keine Rebellen waren, sondern viel zu faul um sich zu wehren.

Auftreten

Hätte nicht irgend ein Idiot Regeln erfunden, wäre das Leben viel einfacher. Dann müsste man sich nämlich nur die Ausnahme merken, die einem gerade passt. So begegnet man heutzutage aufgrund zu vieler Regeln viel zu vielen Ausnahmen: Zum Beispiel wenn Bayern ausnahmsweise mal Meister würde. Oder Schalke. Als Ausnahme kann man auch verstehen, wenn RTL den spannenden Spielfilm nur vierzehn mal mit Werbung unterbricht. Neu sollen nämlich die beliebten Blockbuster von zwei auf acht Stunden ausgebaut werden und die Schiessereien mit Mel Gibson, die als Füller zwischen den Werbeblöcken bisher kostbare Sendezeit auffrassen, gestrichen werden.

Weil gemäss Tierschutzverordnung für die Arbeit als freiwilliger Hinein-Zapper bei Biolek niemand gezwungen werden konnte, nicht mal ausnahmsweise, wurde die Stelle als bezahlter Zuschauer neu besetzt. Die Wahl fiel dabei auf Barbara Salesch. Salesch gewann die Wahl an der ausnahmsweise von den Medien nicht so aufgebauschte Show "Deutschland sucht den Superzuschauer" mit deutlichem Vorsprung auf ihre Konkurrenz. Die Grundlage für ihren Sieg legte die Hobby-Schlichterin, indem sie ihre Zuschauer jahrelang und ausnahmslos gelangweilt hatte. Zudem sei Salesch sehr geeignet, weil fürs Zappen gar nicht so viel Fingerspitzengefühl nötig ist. Salesch liess unter anderen DJ Bobo hinter sich, der zwar auch langweilig ist, aber während seiner Bewerbung durch einen Vampir-Biss ausnahmsweise tot umgefallen war (kommt wirklich nie wieder vor - echt jetzt). Salesch arbeitete zudem als Lacherin in der Schillerstrasse, bevor sie sich einen Namen als Publikum in ernsteren Sendungen wie "Ladykracher" oder "Kochen mit Bio" machte.


Vom Umgang mit Ausnahmen

Ausnahmen sind einzeln zu halten. In Gruppen raufen sie sich sonst zu Regeln zusammen und können nicht mehr als Ausnahme herhalten, wenn man sie mal braucht. Ihr Umgang ist sehr pflegeleicht, so brauchen sie weder Bestätigung, noch müssen sie gefördert werden. Viel mehr sind Ausnahmen talentiert und machen Sport oder mutieren in eine Form des Ausnahmezustandes, was ganzen Dörfern nach dem Pokalgewinn oder dem Nichtabstieg passieren kann. Der Forderung nach zu vielen Ausnahmen ist jedoch dingend abzuraten, da man schnell mal zu einem Ausnahmeidioten mutieren kann.

Es gibt freilich Situationen, in denen man mit Ausnahmen gar nichts erreicht. Zum Beispiel beim bis heute ungelösten Problem Frau. Hat man beispielsweise die Lieblingspijamahose ausgerechnet dann an, wenn einem ausnahmsweise die Nachbarin seiner Träume um zwei Eier anbettelt, hat man schlechte Karten. Oder ausnahmsweise die richtigen Lottozahlen ankreuzen ist zwar toll, aber den Lottoschein ausnahmsweise mal abgeben, wäre noch toller. Und wenn Maakay ausnahmsweise das Tor trifft, wird bestimmt schon wieder die letzte Runde gespielt und ein anderer ist Meister.

Andere Ausnahmen

Ausgenommen wurden alle schon mal. Wenn nicht von einem Strassenräuber, dann von anderen diebischen Stellen, wie zum Beispiel dem Finanzamt. Oder dem dominikanischen Verkäufer, der ausnahmsweise in der Türkei zufälligerweise grad hier am Strand das letzte Stück Berliner Mauer dabei haben will. Und wenn nicht an der türkischen Riviera, dann eben in der Mailbox, wo das gute Stück für nur 499,99 erstanden werden kann, inklusive einer Rheuma-Decke und 24-teiligem Messerset aus Silber, das garantiert aus dem Nachlass der Swissair stammt. Durch Klick auf den Link ... oups schon passiert ... liebe MasterCard, es war echt eine Ausnahme (kommt wirklich nie wieder vor, ehrlich).

Ausgenommen werden übrigens auch Tiere, was vom Tirschutzverband zwar nicht so gemocht wird, sich aber besonders auf den Filippinen einer grossen Tradition erfreut. Hierfür werden leckere Hunde ====== ==== == ========= === ========= ====== ===== ==== ======= ===== == ========= === ========= ===== (ausnahmsweise zensuriert)


Was ist ausnahmsweise zu beachten?

* Ausnahmen vertragen sich überhaupt nicht in Verbindung mit Freundinnen und Entschuldigungen
* oder Freundinnen und Sex
* oder Freundinnen und Diesen-Ring-kann-ich-Dir-jetzt-nicht-kaufen
* oder Freundinnen und Diese-Schuhe-auch-nicht.
* Überschüssige Ausnahmen müssen in Drogerien zurückgebracht werden oder der Sondermülldeponie zugeführt werden

Ausnahmen sind unbeliebt...
#wenn sie Fehler sind, schwer - und an Adresse #E00000:F600000 in Modul Kernel32 auftreten.
#Bei Lehrern (beim Schielen an der Matheprüfung)
#Beim Verfasser dieses Artikels (wenn einer findet dessen Mist sei lustiger und diesen ausnahmstollen Artikel verändert)

Grundsätzlich als Ausnahme zu Behandeln ist...
#wenn "weiter mit beliebiger Taste" tatsächlich funktioniert
#wenn Kachelmanns Wettervorhersage dann auch wirklich draussen stattfindet
#ein Kompliment einer verheirateten Frau (vor allem von der selbstgeheirateten)
#ein gelungener Witz von Alfred Biolek
#Wenn ''sie'' kommt
#und erst noch pünktlich
#wenn auch noch Gottschalk pünktlich Schluss macht
#Bayern Meister wird


Statistik

Spätestens seit Einführung der ersten EU-Verordnungen, sind die Ausnahmen deutlich in der Überzahl. Auch im Alltag scheinen sich grundsätzlich Ausnahmen durchzusetzen. Tatsächlich treffen auf die 45 blödsten Ausnahmen nämlich nur gerade zwei Regeln zu:

- Warum immer ich

- Warum gerade jetzt

Beispiele hierfür sind Diätprogramme, wo es ausdrücklich heisst, in Ausnahmefällen sei der Erfolg nicht garantiert ... oder bei der Abbuchung der Euro 499,99 die bei MasterCard ausgerechnet dieses Mal und ausnahmsweise nicht rückgängig gemacht werden kann... Oder wenn Steuerexperten über die erstbeste Ausnahmeregelung in der Mehrwertsteuerregelung bei der Mehrkostenfinanzierung ausländischer Steuerrückstellungsreservenauflösung stolpern und das die letzte Handlung vor dem Konkurs war...

Der Riegel bestätigt die Abnahme



Mit diesem Artikel habe ich bei Stupidedia am 2. Contest teilgenommen.

Mittwoch, 15. August 2007

Die Enzyklopädie ohne Sinn

Mit irrelevanten Informationen aus allen Bereichen lockt seit ein paar Jahrhunderten Stupidedia Millionen von Lesern auf ihre Seite. "Stupi" funktioniert wie Wikipedia und bietet ein umfangreiches Wissen zu allen absurditäten dieser Welt. Wer wollte nicht schon immer mal wissen, was es eigentlich mit Second Life auf sich hat. Oder wie war das nochmal mit der ersten Landung des Mondes auf der Erde?
Stupidedia hat mir sofort gefallen und ich habe inzwischen ein ganzes Dutzend Artikel geschrieben. Mit Ausnahme nahm ich nicht ausnahmsweise an einem Wettbewerb Teil, denn gleiches tue ich heute mit den putzigen härzigen Meerigelschweinchen, (Link funktioniert erst ab 18. August wirklich) von welchem ich exklusiv in diesem Blog ein Vorabbild präsentiere.
Die Ganze Sache ist absolut gratis. Und zwar für die Autoren und natürlich auch für die Betreiber der Seite, den sogenannten Diktatoren. Die sichvermutlich den ganzen Ruhm und überhaupt, sämtliche Loorbeeren absahnen, ich will ja nicht wissen, wieviel deren CEO verdient...

Aber das wollte ich gar nicht schreiben, sondern viel mehr - weil inzwischen in Eile, schliesslich ist heute Abend noch Champignon-League-Qualifikation mit der sympathischen Mannschaft FC Zürich die gegen die sympathische Mannschaft Besiktas Istambul spielt - viel mehr wollte ich zum Beispiel Wortjongleure wie die Leute aus Unterneuntupfing animieren, doch auch mal was zu schreiben. Selbstverständlich hält man sich auch beim Herumulken an gewisse Richtlinien und Witze unter der Gürtellinie sind ja wirklich nicht wirklich, wirklich lustig. Also! Zum Thema Finanzgeschäftsprüfungskommission hat zum Beispiel hat noch keiner was geschrieben, weitere Worte, die einer Erklärung bedürfen, finden sich auf der Hauptseite unten rechts. :-)

Guggst Du hier:
Stupidedia, die Enzyklopädie ohne Sinn
Goggis Benutzerhandbuch

Mittwoch, 8. August 2007

Nummer

Was sind schon Nummern? Computer brauchen zwei davon, um das ganze Internet am laufen zu halten. Weniger Nummern ist meistens schlecht, vorallem wenn sie geschoben, oder zur Darstellung und Berechnung des Privatvemögens dienen. Damit haben wir vorallem die Nummern 0 (Null) und 1 kennengelernt. Unerwähnt bleibt mit Absicht St. Gallens Punktestand nach vier Runden in der Fussballmeisterschaft, oder die Anzahl geschossener Tore nach vier Runden, ebenfalls von St.Gallen.

Die erste Nummer

Viele Menschen meinen immernoch, die erste Nummer sei die Null, oder sogar die Eins. Das ist natürlich blödsinn. Die erste Nummer ist nämlich die Acht, gefolgt von der Drei und erst dann kommt die Eins. Wer mir das nicht glaubt kann ja im Duden nachlesen, oder nächste Woche meinen Sohn in die erste Klasse begleiten. Auffällig ist, dass bei über 80% der Männer die erste Nummer auch gleich die letzte ist. Bei vielen Frauen ist das auch so, doch hängt das davon ab, ob der Ehemann beteiligt ist. Wenn nicht, können bei Frauen durchaus mehrere Nummern folgen. Falls das jetzt eine nicht verstanden hat, macht das nichts, ich gebe gern Nachhilfeunterricht.

Die häufigsten Nummern

Die werden in der Regel geschoben und zwar mit Clauinchen, Barbybaby und der Dumpfbacke von der Al Bundy-Show. Nummern können aber auch gewählt werden, zum Beispiel vor dem Schieben, oder auch vor der Lottoziehung. Wobei es in beiden Fällen fatal ist, die falschen Nummern zu wählen und sowas kann einem das ganze Weekend versauen. Die meisten Nummern finden sich übrigens zwischen 0 und 9, nämlich deren acht.

Das Nummernkonto

Etwas sehr odiotisches war es, Nummernkonten einzuführen. Keine Ahnung, was darauf gesammelt werden soll. Ob Barbybaby darauf aufgeführt wird ist unklar und ob es wirklich Sinn macht ein Konto zu führen nur um eine anzahl 0en, 1en, 2en, 3en, 4en, 5en, 6en, 7ner, 8er und eine 9er aufzubewahren ist natürlich fraglich.

Weil die Verständigung unter Völkern immen mehr abnimmt, offeriert der Goggiblog, die Plattform für unzählbares Wissen, das, worauf in jedem Langenscheidt bisher aus unzähligen Gründen verzichtet wurde: Die Übersetzung von Nummern in andere Sprachen. Hier also exklusiv die Übersetzung in die wichtigsten Sprachen. Absolut Gratis und zum freien Download.

PS. Ein paar haben es sicher gemerkt: Das auf dem ersten Bild ist natürlich keine Nummer. Wer rausfindet was es ist, schickt eine SMS mit "weTTbewErB0g`'?w@3rkwüj" und dem Lösungswort an 0901 850 850 (32,-/SMS) - Zu gewinnen gibt es wie immer eine fast leere Flasche Solera Veterano, gestiftet vom Verein "Es gibt bessere Geschenke, als alkoholische Getränke"


Diesen Artikel habe ich einst (in abgeänderter Version) für Stupidedia, die Enzyklopedie ohne Sinn geschrieben, wo im Moment ein Literatur-Wettbewerb läuft mit reellen Chancen auf eine Platzierung in den Top Twenty. Es machen nämlich erst 12 mit. Goggi, verteidiger der güldenen Silber-Medallie mit eingerechnet.

Freitag, 27. Juli 2007

Früher war alles besser

Dem Begriff "Früher" stellt das Volksdenken immer gleich ein "war alles besser" hinterher, wahrscheinlich, weil früher alles viel besser war.

Zum Beispiel konnte man gedankenlos in einen Apfel beissen und galt dann als gesund, während heute die Multivitamin-Aktivit-Plus-Konzentrate nur noch bei Unempfindlichkeit auf Glukoseemulatoren und E 301 trinkbar sind. Ähnlich wie Käse nur dann noch geniessbar ist, wenn er aus reinster Kuhmilch gewonnen wird. Als ob je ein Käse aus explizit unreiner Kuhmilch hergestellt würde.

I. Früher

Früher ass man das Marmeladenbrot auch dann noch, wenn es auf den Küchenboden fiel, der natürlich nicht mit einem Molekülstaubfilterfeuchtluftmikropartikelstaubsauger gereinigt wurde, sondern mit einem Wischmop. Und zwar vor drei Wochen. Früher gab es auch noch keine Sicherheitsverschlüsse an Arzneimittelfläschchen und die Colaflasche wurde hemmungslos weitergereicht. Und ist je jemand daran gestorben? Heute scheitert dieses Unterfangen natürlich daran, weil der Durchschnittsmensch kaum noch jemandem begegnet, dem er die Colaflasche weiterreichen könnte. Oder dann höchstens virtuell, aber beim einzigen Versuch war dann die Telefonbuchse so verklebt, dass sich der Swisscom-Techniker, weiss der Geier was gedacht haben muss. Früher spielte man nicht online Star Fleet Commander 17, oder beschäftigte sich mit dem Verfassen von Blog-Einträgen, nein! Früher hatte man Spielsachen aus Holz und sammelte aus purer Freude Rossballen auf, die man dann Grossmutter als Dünger für die Rosen verkaufte. Oder man legte der Lehrerin aus Jux einen Reissnagel auf den Stuhl. Die hat das dann zwar gemerkt und es gab tüchtig eins auf die Finger. Im Gegensatz zu Früher werden aber heute eher psychologische und massiv drakonischere Strafen vollzogen. 10-jährigen wird zum Beispiel das Handy weggenommen. Und das für die ganze Dauer der Physik-Stunde.

Man stelle sich das mal vor! Zustände wie im Mittelalter!

Ganz zu Schweigen von den tempolimitlosen Autobahnen, die man selbstverständlich ohne Sicherheitsgurte bewältigen konnte. Auch Möbel ohne Sicherheitgummi und Sex sowieso mit ohne Gummi galten nicht als vordringlich lebensbedrohlich. Auch weg-bleiben-bis-nach-Mitternacht lag selbst für pupertierende Teenies in kurzen Minis noch bedenkenlos drin und Fussballspielen ohne Stulpen, sowie Rollschuhfahren ohne Ellenbogen- Knie- Handflächeninnenseite- und Kopfschutz gehörte früher zum guten Ton.

Ausserdem war früher die Musik besser.


II. Noch früher

Noch früher wäre günstig gewesen, wenn nach dem Verschlafen nicht auch noch der Bus vor der Nase wegfahren würde und seit gestern erst noch der 2-Stunden-Taktfahrplan gelten würde. Noch früher, so lässt eine Schlussfolgerung aus dem ersten Abschnitt dieses Artikels zu, war alles noch besser. Stimmt das? Telefonieren musste man zwar noch aus der Telefonkabine. Für Bier aber gab es keine Altersbeschränkung und im Dorfladen reichte auch für den leckeren 48-Prozenter ein treuherziger Blick zur Kassiererin, Vati hätte einen geschickt. Oder Mutti, aber die musste eher bei den Zigaretten herhalten. Zigaretten, die übrigens 2 Franken 50 pro Päckchen kosteten und nicht etwa das Doppelte und erst noch in Euro.

Nun gut, alles war noch früher auch nicht gut. Man stellte Wände quer durch Weltmetropolen, lies Kernkraftwerke explodieren, statt dass man sie umständlich herunterfahren musste. Seveso galt in Italien als touristische Attraktion und Chemieunfälle ereigneten sich noch in Schweizerhalle und nicht etwa in China.

III. Ganz früher

Und zu guter Letzt, sei auch noch die Zeit vor unserem Denken erwähnt. Nein, nicht die Zeit vor dem verschlafen, eingebettet im kuscheligen Schlafgemach, wo doch der Bus in 4 Minuten fährt. Auch nicht die durchzechte Nacht, die erst 2 Stunden zuvor ihr Ende fand, soll hier mit "ganz früher" Erwähnung finden, obwohl das Erinnerungsvermögen bei vielen Menschen tatsächlich schon da endet. Gemeint ist das gute alte Mittelalter, als es noch keine Frauenquoten in Parlamenten gab und schon gar keine Frauenparteien, sondern nur Hexen, die gelegentlich auf Scheiterhaufen angezündet werden mussten. Das waren noch Zeiten! Es gab weder Fernseher, noch Game Boys, Vibratoren oder Kochherde. Klimaerwärmung gab es zwar auch schon und das Ozonloch ebenfalls. Nur wusste niemand davon. Trotzdem überlebten man auch damals, wenngleich die Ausbildung kurz nach dem 1x1 wegen eines Bürgerkrieges oder einer kleinen Pest schon mal ein bisschen früher fertig war und irgendwer musste schliesslich den Acker bewirtschaften und in der Kohlemine arbeiten. Wofür sonst hätte man sich früher denn Kinder anschaffen sollen? Komischerweise lebten die allerhellsten Köpfe dieser Welt auch vorallem "früher", was uns zurück in unsere Zeit bringt und die Frage aufwirft, wo bei dem technischen Schnickschnack heutzutage all die proporzional im Verhältnis schlaueren Köpfe alle geblieben sind. Vermutlich haben sie Zeitmaschinen gebaut und sich nach "Früher" verzogen.


IV. Hat "Früher" noch eine Zukunft?

Blöde Frage.


V. Bekannte Zitate

"Früher war alles besser" (alle, in jedem Zusammenhang)

"Wer früher stirbt, ist länger tot" (George W. Bush bei der Rechtfertigung seines Projekts "Guantanamo")

"Früher über dem Berg" (eigentlich ein Schreibfehler von Reinhold Messner, wurde später in ein Selbsthilferatgeber für Depressive umgeschrieben)

"Früher war es Fussball" (Analyse von FCB-Trainer Christian Gross, am 13. Mai 2006 nach dem Spiel gegen den FCZ)
"Je früher desto besser" (irreführender Titel in der Bravo-Aufklärungsseite zum Thema "Kommen" (1979), an den sich aber immernoch 90% der Männer halten)

"Der Mars war früher wie die Erde" (Prof. Dr. Heinze vom geologischen Institut mit düsteren Aussichten für unsere Spezies)

"Früher oder später" (Noch einmal Christian Gross, diesmal mit absurden Zukunftsvisionen)

"Schatz, ich komme früher nach Hause" (eheliche Drohung aus dem Büro, 14.45 Uhr)

"Schatz, ich bin früher zu Hause" (eheliche Drohung vor Ort, 14.45 Uhr und letztlich Scheidungsgrund Nr.1, weil kein passender Schrank im Schlafzimmer steht)

"Wie früher" (FC Luzern-Fan nach dem Wiederaufstieg in die Chellenge League 2009)

"Fryyener" (baseldeutsches Sprichwort)



Diesen Artikel habe ich für Stupidedia, die Enzyklopedie ohne Sinn geschrieben.

Sonntag, 8. Juli 2007

Idioten, 2. Teil

Hier die Fortsetzung meiner Doktorarbeit "Idioten" - 1. Teil hier.

Anatomie und Krankheitsbild

Äusserlich sind Idioten kaum vom normalen Menschen zu unterscheiden. Allerdings outen sich immer mehr Idioten, indem sie sich ein Leibchen von Bayern München überziehen. Oder vom FC Zürich. Oder Unterägeri-Hochyybrig-Lätten. Was den einen wichtig ist darzustellen, versuchen andere zu kaschieren. Im schweizerischen Bern (vergleichbar mit dem deutschen Berlin) zum Beispiel wird immer wieder eine Hunderstschaft von Idioten gesichtet, die sich inkognito in einem Bundeshaus verstecken wollten. Einige Artgenossen lassen auch nur vermuten, sie seien Idioten. Bei ihnen ist nicht sicher, ob sie ihre Dummheit zur Schau stellen wollen, oder ob sie sogar zu dämlich sind, einfach mal die Fresse zu halten. Ich denke da an Herrn Stoiber aus Bayern, oder der etwas übergeordnetere Herr Bush in Amerika. Wie bereits erwähnt, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Menschen mit eingeschränkter Hirntätigkeit Idiotismus diagnostiziert. Heute hat sich der Begriff aus dem medizinischen Bereich verflüchtigt, mitunter, weil an dem Wort etwas Herablassendes haftet, wird behauptet. Neben den gängigen Bezeichnungen wie „Schmalbirne“, „Pampel“, „Kindskopf“ oder der weiblichen Form „Dummchen“, gelten heute auch Nomen wie „Bayern“ und „Politiker“ als erlaubte Synonyme..


Heilung vom Blödsein


Ungewiss ist allerdings noch, ob seit der Einnormalung des Idioten der durchschnittliche IQ im Allgemeinen gestiegen ist, oder man die Toleranzgrenze im eigenen Umfeld deutlich unter die Marke von 30 gesetzt haben. Der medizinische Ursprung ist aber auch heute noch ein Rätsel und wirft nicht nur gesundheitspolitische, sondern auch sozialökologische Fragen auf: Soll Idioten das Wahlrecht entzogen werden? Wäre es schlimm, wenn die Macht dadurch ein paar wenigen Leuten zuteil käme (also zum Beispiel Ihnen als Leser, weil ihr Bürokollege ist ja der Idiot)? Dazu weiss Dr. Karl Jod, von der Universitätsklinik München Ost, Abteilung Idiotologie und Verfasser vom Schlussbericht über die demografische Entwicklung pseudointelligenter Idiotismen in industrialisierten Ländern im Vergleich zu den Vorteilen einer demokratischen Diktatur: „Wir müssen mit dem heutigen Etat an Dumpfbacken leben. 98,8 % der heutigen Frauen verfügen nicht über eine Kindergärtnerinnenausbildung und trotzdem dürfen sie die Bälger lizenzlos auf die Welt stellen. Diese Reproduktion von Narren und Gehirnamputierten muss verhindert werden“ Auf die Frage, wie das gehen soll, weicht Karl Jod aus. Nicht die Gesundheit der Menschen sei Aufgabe der Medizin, sondern die Äufnung eines Bonusplans für leitende Ärzte und scheffelnde Pensionskassenbetreiber.

Hoffnung keimt bei der Gründung eines hierfür, aus namhaften Politiker zusammengesetztes Gremium auf: Die Organisation, die sich an zahlreiche, von Ruhm und Erfolg gekrönten Projekten der UNO lehnt, will solidarischen oder alternativen Idiotenformen eine Chance geben und mit Investitionen in soziale Einrichtungen, wie zum Beispiel beim Bau von Ausschaffungsgefängnissen , seine Hilfe anbieten. Zudem unterstützt werden Wiederaufbauprojekte im Balkangebiet oder im Nahen Osten mit der Übersendung von 10'000 – 20'000 Idioten pro Jahr. Oder noch besser, pro Woche. Darüber hinaus werden auch Analphabetenkurse angeboten, allerdings klagt die Stadt Wien heute schon über das Fehlen von rund 100'000 Krippenplätzen, ausserdem sei die Kommunikation mit den Interessenten eher schwierig.

Verwandtschaft zum normalen Menschen

Keine.

Fazit

Trotz den medizinischen Fortschritten im Bereich der Genmanipulation und der Früherkennung von Idiotie und Eindämmung mittels sofortiger und mehrfacher Sterilisation, trotz der üppig vorhandenen finanziellen Mittel zur Bekämpfung und Eliminierung der sich epidemisch ausbreitenden Krankheit, wird in absehbarer Zeit kaum eine Besserung erkennbar sein. Im Gegenteil: Selbst bei sofortiger Welt-ent-idiotisierung, bleibt das am längsten geplagte, das gemeine Volk.

1. Also du und ich.
2. Noch so eine idiotische Aufzählung
3. aber sonst siehts nicht so gut aus.
1. wie wärs mal mit einem Unterpunkt?

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als mit ihnen zusammen zu leben: Ohrenstöpsel kaufen, die Zeitung dem Nachbarn aus dem Milchkasten klauen und rechts am Typen vor der grünen Ampel vorbeidonnern. Notfalls sprechen wir sie an. Oder grabschen dem Kebabfresser im Tram gleich zwischen die Beine. Frass ist Frass.