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Mittwoch, 21. April 2010

LC1 - ond öi düü hesch der Schiiser

Der LC1-Webestreifen ist in der schweizerdeutschen Fassung ein absoluter Graus und hält mich definitiv davon ab, diesen probiotischen Schmarn auch nur auszuprobieren. Mal abgesehen davon, dass ich keine Lebensmittel esse, die wie Medikamente klingen. Kennt jemand V6? Kann man auch essen.
Um so herzhafter lachen kann man über die walliser Version der LC1-Webung!

Do liggsch ab!

Montag, 14. April 2008

Null Kind

Neulich beim Ausfüllen einer Umfrage der örtlichen Steuerbehörde, wurde ich mit der Frage konfrontiert, wie viele Kinder ich hätte. Die Beantwortung schien mir leicht, doch die Hürden der Grammatik erlaubten es mir nicht, ruhigen Gewissens weiter dem Amtsschimmel Auskunft zu geben. Hätte ich nämlich 2 Kinder, oder 14 Kinder, wäre das auch gar kein Problem gewesen. Ich musste aber angeben, „1 Kinder“ zu haben und nicht wie es richtig wäre „1 Kind“

Dieses orthographische Beinstellen, der Stadt Baden in die Schuhe zu schieben, wäre natürlich unfair. Der deutsche Sprachgebrauch macht unsereiner nämlich vielfach einen dicken Strich durch die Logik. So heisst es richtig „zwei Kinder“ und „ein Kind“, aber dann plötzlich folgt bei noch weniger Kinder wieder der Plural. Wo doch 0 (Null) meistens weniger ist als 1, ausser vielleicht bei Ansprachen vom Papst oder vom Dorfvereinspräsidenten - da ist irgendwie jedes Wort, eins zu viel.

Diese Art des Rechnens kann man übrigens auch in der Schweizerischen Volkspartei beobachten. Noch vor vier Jahren sprach die SVP von einem „halben Bundesrat“, den man in der Gestalt von Samuel Schmid habe und jetzt, wo mit Eveline Widmer-Schlumpf endlich zwei da wären, wird behauptet, man hätten gar keinen Bundesrat mehr. Eine Art Reduktion durch Vermehrung.

Dabei ist eine solche pluralifizierung schnell erklärt: Zwei Bundesräte sind gleich null Bundesräte, womit die Mehrzahl bei der Menge Null schon mal gerechtfertigt wäre und folge dessen auch null Kind falsch sein muss, denn grundsätzlich kann man ja davon ausgehen, dass man - wenn schon - zwei Kinder hat und wenn nicht, dann eben null Bundesräte. Also null Kinder und nicht null Bundesrat, denn ein Bundesrat ist nur ein halber Bundesrat und der ganze Bundesrat besteht ohnehin aus 7 Kindern. Nein, Pardon: Bundesräte. Und das, obwohl sie als Ganzes wieder nur ein Bundesrat sind, ähnlich wie Kindergärtner als Ganzes nur einen Kindergarten bilden und nicht etwa viele Kindergärten. In diesem Sinne habe ich mein Steueramt zu dieser Besonderheit beglückwünscht. Die wussten ob diesen Ausführungen aber nur den Kopf zu schütteln, wobei ich mich gerade Frage, ob es dieses mehrmalige hin und her bewegen des Kopfes auch als einmaliges Kopfschütteln gibt und wie das in der Einzahl dann wohl heissen würde...


Das herauszufinden habe ich aber Null Bock. Oder Böcke.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Google-Phobie

Zufall, oder doch ein geheimes Werbekomplott? Spam bei Gmail
Vor ein paar Tagen las ich, dass unterdessen 95% der elektronischen Mails aus reiner Werbung bestünden. Weil wir alle diesen sogenannten Spam nicht mögen, habe auch ich eine Mailadresse die öffentlich im Web steht und eine, die kriegen nur die netten Menschen. Auf diese Mailadresse für nette Menschen bekomme ich seit ein paar Tagen nun doch auch Spam. Sie rutscht zwar ohne mein Zutun in den Spam-Ordner, wo sie hingehört, aber da ist sie. Wie auch immer der Absender zum irrtümlichen Glauben gelangt ist, ich würde mich darüber freuen: Nein tue ich nicht.

Das Kuriose ist, dass es sich bei dem Spam-Mails zwar um verschiedene Absender handelt, vergleicht man aber die Inhalte, scheint der englisch schreibende Autor immer der selbige zu sein. Ebenfalls interessant ist, dass sich die Werbung darum dreht, wie ich innert kürzester Zeit Millionen von Besuchern auf meinem Blog haben könnte. Der Betreff lautet denn auch "Blog Blaster" und "Hit-Booster", oder sowas in der Art.

Nun muss man wissen, dass die einzige Online-Firma, welche die betroffene Nur-Für-Nette-Meschen-Mail kennt, ausgerechnet der Hoster meiner Blogseite ist. Und dieser Hoster betreibt nebenbei eine Suchmaschine und ist grundsätzlich darauf bedacht Werbung an den Surfer zu bringen.

Ich werde natürlich jetzt nicht mutmassen, dass Google (dem Blogger.com gehört und mein ganzes Blog indexiert hat, der Satelliten-Aufnahmen von meinem Zuhause hat, der meine Nette-Menschen-Mailadresse kennt, der weiss, welche Suchbegriffe ich bei iGoogle eingebe) bewusst Spam-Mails statt einfach ins Nirvana zu befördern, zufällig - und aus welchen Gründen auch immer - trotzdem in mein Postfach gleiten lässt.

Sowas ist schlicht unmöglich. Es handelt sich hierbei um reine Schizophrenie meinerseits. Befürchtungen, Google behersche schon bald die Welt, denn Wissen ist Macht, sind völlig an den Haaren herbei gezogen. Sowas würden die NIE tun. Das ganze ist nur ein harmloser Zufall.

Hoffentlich.

Montag, 10. September 2007

Üble Tradition

Heute Montag findet in Zürich wieder eine der übelsten Traditionen der Schweiz statt: Das Knabenschiessen.

Einst von Aargauern erfunden, erfreut sich dieser Anlass auch heute noch bei Zürcher und Zürcherinnen (siehe Bild) grosser Beliebtheit und wird heute vorallem zur Selbstregulierung eingesetzt. Schon lange vor dem Knabenschiessen zieren Plakate die Zürcher Gassen. Darauf steht zum Beispiel "20'000 Knaben sind genug" oder das originelle SVP-Plakat mit den drei weissen Knaben und dem schwarzen Schaf ist auch sehr originell.
Um genau 18 Uhr läuten dabei sämtliche Stadtzürcher Kirchentürme, was für uns Auswärtige nur bedeuten kann, dass die Jagd auch bei den kirchliechen Behörden Unterstützung findet. Eine Jagd nach Knaben, die am Sonntag noch zusammengetrieben, in grossen Zwingern gefangen und heute, beim letzen Glockenschlag, frei gelassen werden.
Immerhin konnte die Menschenrechtskommision in Zusammenarbeit mit amnesty international und Radio Energy dafür Sorgen, dass nur noch Betäubungsgewehre zur Anwendung kommen. Sollte ein Knabe doch unglücklich getroffen werden - zum Beispiel an einer Balkonbrüstung, oder beim Flüchten durch die Limmat - springt die AXA-Winterthur-Versicherung ein und ersetzt den Knaben - aber nur, wenn man sich innerhalb von 30 Minuten nach dem Abschuss bei der Hotline der AXA-Winterthur in Hong-Kong meldet.
Empört über dieses Knabenschiessen, das besonders bei Mädchen grosse Begeisterung auslöst (siehe Bild), zeigt sich übrigens auch Bundesrätin Doris Leuthard, die zum Protest gegen die Abknallerei mit ihrem Privatauto nach Zürich reisen wollte, aber sich nicht entscheiden konnte, welches der drei geschenkten Fahrzeuge sie nehmen sollte und einfach zu Hause blieb. Vielleicht hätte ein Anruf bei Roger Federer geholfen, der hat gestern nämlich sein 12. Auto gewonnen.
Ubeeindruckt dessen, geht das Knabenschiessen in Zürich in diesen Minuten los. Letztes Jahr gewann übrigens eine Schützin aus dem Kanton Graubünden (siehe Bild), die sich schon bei der nationalen Steinbock-Jagd im August warmgeschossen hatte. Aber das ist eine Tradition, über die ich ein ander Mal berichten will.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Wo nur ist das Hoch?

Wir sind uns ja schon einiges gewöhnt, was das Wetter angeht. Und jene unter uns, die sich gerne darüber unterhalten, werden bestimmt schon festgestellt haben: Dieser Sommer ist saukalt.
Grund genug, die aktuelle Isobarenstriche auf der Wetterkarte rechts genauer zu studieren. Die Abkürzung "H" würde "Hoch" bedeuten und zeigte ein Hochdruckgebiet an, was im Sommer schönes Wetter bedeutet. Dem aufmerksamen Betrachter ist nun sicher aufgefallen, dass sich auf der Wetterkarte von heute früh nur T's befinden, sogenannte Tiefdruckgebiete. Von Hochs keine Spur. Diese Wetterkonstellation hat einerseits mit dem bevorstehenden Aarauer Maienzug zu tun, an dem es traditionell immer schifft. Andererseits ist es ein klares Zeichen von Klimaerwärmung. Zur Veranschaulichung betrachte man das untere Bild, auf dem der Zyklus des biosphärischen Altimeterdrucks im Zusammenhang mit der Okkulation zweier Fronten über der Stadt Aarau anschaulich verglichen wird. Die beiden horizontalen Linien untermalen die derzeit preivernalen Voraussetzungen für eine Feucht-Kugel, einem sogenannten "Wet Bulb", wodurch das UV-Spektrum diametral zumr Badi (unten) verläuft.
Mit diesen Erläuterungen müsste jetzt jedem klar sein, dass dieser Sommer bleibt, was er schon immer war. Nähmlich arschkalt. Es erübrigt sich deshalb, künftig jedem Briefträger hinterher zu rufen, das sei jetzt so richtiges Briefträgerwetter. Weil erfahrungsgemäss ist das weder Briefträgerwetter, noch ein wirklich origineller Spruch und schon gar nicht angebracht.

Mir kanns wurscht sein. Wichtig ist nur, dass sich ab heute Abend über der Stadt Aarau ein Hoch aufbaut und jeder mindestens einmal in der Markthalle vorbei schaut, wo die Fan-Clubs Adler '86 und ATF eine 30 Meter lange Bar aufgestellt haben. Und die steht erst noch im Trockenen.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Hitziger Blog

Bei zoee entdeckt und gleich mal mitgemacht. Bei der Frage, ob ich beim Sex den Namen der Frau oder den Blognamen rufe, habe ich gezögert. Obwohl ich nach Betrachten des Resultates jetzt nicht sicher bin, ob es sich um den Blogbarometer oder doch um meinen IQ handelt, will mir scheinen, in beiden Fällen steckt ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Jetzt mal ehrlich: Das Teil hat geraucht zuletzt... Klick hier, wenn Du auch mitmachen willst, aber nicht enttäuscht sein, wenn mein Wert unerreichbar bleibt :-)


188%How Addicted to Blogging Are You?

Samstag, 30. Juni 2007

Idioten, 1. Teil


Die Entdeckung des Idioten

Meine Suche nach dem vermeintlich grössten Idioten, wenigstens dieser Umgebung, artete zur Suche im Heuhaufen aus. Nicht dass sich die Spezies, wie eine Nadel, darin allzu gut tarnen würde, nein, es ist viel mehr so, dass man vor lauter Idioten die Idioten gar nicht mehr findet. Im übertragenen Sinne könnte man von einer Suche nach der Nadel im Nadelhaufen sprechen. „Wir leben in einer Demokratie. Das ist lateinisch und bedeutet: Jeder Idiot darf mitreden“ diese Aussage – vermutlich eines Idioten – weist schon ziemlich deutlich auf die verbreitete Erscheinung der Halbschlauen hin. Tatsächlich begegnen uns täglich so viele Idioten, dass wir sie gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Im Gegenteil: Wir akzeptieren ihr Dasein wie Hundescheisse auf dem Trottoir, oder nasenbohrenden Rotzbälgern gegenüber im Tram. Was ja nicht so schlimm wäre, wenn dem Jungen Mann nicht grad die Cocktail-Sauce aus dem Kebab getropft wäre, die er mit dem gleichen Finger aufwischt, der eben noch in der Nase steckte und diesen dann abschleckt. Und die Restmenge auf dem Tramhocker verstreicht er erst noch mit dem Hosenboden, was vermutlich vor ihm auch schon andere auf diesem Hocker gemacht haben, mit weitaus unappetitlicheren Rückständen, wie ich befürchte.

Woher kommen aber diese Armleuchter? Wo liegt ihr Ursprung?

Die Vermutung liegt nahe, dass es Idioten schon seit Menschengedenken gibt. Tatsächlich befassen sich Wissenschaftler schon seit vielen hundert Jahren mit dem weit verbreiteten Phänomen. In den 1920er Jahren wurde einem Mensch mit einem IQ unter 30 Idiotismus diagnostiziert. Wer an Grimm-Märchen glaubt, muss davon ausgehen, dass selbst Adam und Eva Idioten gewesen sein müssen, anders lässt sich das Weiterbestehen der Verhütungsverbotfanatiker nicht erklären. Die Anhänger der einen Glaubensrichtung allerdings als Deppen abzustempeln ist auch verfehlt, schliesslich haben sie es bisher zum Beispiel vermieden, in Hochhäuser zu fliegen, was ja auch ziemlich idiotisch ist.

Kultur, Auftreten und Werdegang


Vertrauen wir also der These, Idioten seien eine Erfindung der griechischen Mythologie und betrachten wir das Idiotentum mal aus unserer zeitlichen Perspektive: Bitte erhebe dich jetzt und schau dich um. Laut neusten Erhebungen vom Bundesamt für Statistik, ist heute mindestens jeder zweite Mitbürger im Erwachsenenalter ein Idiot (siehe Grafik). Davon ausgehend, der Leser dieses Blogs betrachte sich selber nicht als Idioten, müsste die erste Person in Ihrem Blickfeld eigentlich eine Flachbirne sein. Vielleicht irritiert diese Vorstellung, seit Jahren mit einem oder mehreren Idioten zusammen gearbeitet zu haben. Noch schlimmer, wenn der PC zu Hause steht und man mit der einzigen Person im Raum auch noch verheiratet ist. Und was, wenn sonst niemand da ist? Ist man dann selber der Depp? Oder ein halber Idiot? Geht das überhaupt? Die KOSA-Initiative konnten wir ja auch nicht nur halb ablehnen. Geht da Recht vor Vernunft? Ist man im Zweifelsfalle immer das Arschloch?


Dafür spricht, dass man schon um 4 Uhr morgens mit dem Idioten konfrontiert wird, der dem einzigen Abonnenten der Süddeutschen Zeitung in der Schweiz, diese mit Tempo 60 rückwärts durch die Einbahnstrasse plochend zustellt und dabei das ganze Quartier weckt. Kaum eingeschlafen, knallt auch schon der Frühzusteller der NZZ die Briefkastentürchen zu, so als Hinweis, dass bis zum idiotischen Gequake des Weckers nur noch eine halbe Stunde bleibt. Eine weitere halbe Stunde nach dem Aufstehen: Die erneute Konfrontation mit dem Frühzusteller, der ausgerechnet in dem eigenen Kasten keine Zeitung eingeworfen hat und dem Pöstler, der einem gerade die Post vom Nachbarn in die Finger drückt.
Nun sind sie endgültig alle wach, die Idioten. Jene, die vor der Ampel auf ein Nochgrünerwerden warten, und auch die, die als erste ins Kafi trampen und dir die einzige NZZ, sowie beide Tages Anzeiger wegschnappen, für den Kollegen, der in einer halben Stunde dann auch noch kommt. Vielleicht. Der Kellner erweist sich ebenfalls als Schmalhirn, weil er trotz anderslautender mündlicher Vereinbarung auch heute ein Capuccino statt eine Schale bringen wird. Der Bürokollege hat aus Versehen alle Computer im Geschäft zum Absturz gebracht, während dem die Putzfrau die Sicherheitsausdrucke bereits am Vortag dem Schredder zugeführt hat. Die Kaffimaschine ist zwar immerhin nicht kaputt, aber ein Scherzkeks hat gestern seinen Kaugummi in den Münzschlitz gesteckt, wahrscheinlich im Vorfeld des entstandenen Chaos’, anlässlich der Studentenparty die hier stattgefunden haben muss. Oder der Notschlachtung einer BSE-Kuh - man sieht da keinen Unterschied.

Aus meiner offiziellen Doktorarbeit "Idioten" - Fortsetzung folgt.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein


Aarau. Eigentlich mein Nachbardorf, aber von hier aus gesehen, die Metropole der Gegend, pulsierendes Zentrum und Stadt meines Herzens. Oder so ähnlich. Diese Laudatio habe ich für Stupidedia geschrieben, die Entyklopädie ohne Sinn.

Aarau liegt in der Schweiz und gehört nicht, wie lange angenommen, zum Kanton Aargau, sondern zu Russland und ist ein, zwischen Sondermülldeponie Kölliken, Einkaufszentrum Wynencenter und Kehrichtverbrennungsanlage Buchs eingepferchter Restbestand an Einfamilienhäuschen, mit rund 15'000 Insassen, deren Hauptbeschäftigung darin liegt, ihr gesamtes Kapital entweder dem Wynencenter - oder in Form von Abfallprodukten aus dem Wynencenter - der Kehrichtverbrennungsanlage zuzuführen.

Die Stadt kämpft mit einer Zuwanderungsquote von 0%, was auf das abendliche Fluten des Stadbachs zurück zu führen ist, der idiotischerweise angelegt wurde, statt dass man sich endlich eine goldene Kette um die Gemäuer des Dorfes legen liess. Die Hauptstadt des Rüeblikantons verfügt neben einem Bahnhof auch über eine dazugehörige Bahnhofstrasse, an der neben einer Formel 1-Strecke auch ein Friedhof angelegt wurde, sowie ein Brillengeschäft, wobei die Kurzsichtigkeit beim Näherkommen im Verhältnis zur Weitsicht stark zunimmt.

Sehenswürdigkeiten

Aushängeschild der Stadt ist der Curling- und Bocciaverein Aarau, der in seinem letzten Heimspiel gegen die Veteranen von Unterägeri-Hochyybrig-Lätten zwar verloren hat, aber sich über einen bisher nie da gewesenen Aufmarsch von 7 Zuschauern erfreuen durfte. Zahlen, von denen der benachbarte Fussballverein FC Aarau nur träumen kann. Dort werden Heimspiele zwar gelegentlich gewonnen, aber nur unter Einsatz von illegal importierten Nachwuchsspielern, womit sich Forfait-Niederlagen an gewöhnliche Niederlagen reihten und eigentlich gar nicht erwähnenswert wären, wäre da nicht der Spieler Petar Aleksandrov gewesen, der im Jahre 1993 des Platzes verwiesen wurde, weil er mit einer Gestik und den Worten "Du Brille kaufen" den Schiedsrichter aufforderte die Bahnhofstrasse zu besuchen, was unabdingbar Werbung für das Brillengeschäft war und damit schliesst sich der Kreis wieder.

Das Pöbel

Aarau hat aber auch seine guten Seiten: Neben der ersten Nationalen Kifferstube (KIFF), trifft sich Alt und Jung in der örtlichen City-Mall, wo der Versuch einer Unfrage zum Thema "Was ist Deine Lieblingsbeschäftigung" daran scheiterte, dass die einzig genannte Antwort "rumhängen" war. Die Stadtverwaltung reagierte sofort und rief das Projekt "Basel" ins Leben, das sich nach dem Vorbild der Süddeutschen Grossstadt richtet, wo inzwischen immerhin 40% der Einwohner einen festen Wohnsitz unter einer der zahlreichen Brücken hat. Um dem künftigen Bedarf an Brücken gerecht zu werden, wird in Naher Zukunft der gesamte Anstoss an die Aare mit einer riesigen Brücke überbaut. Nur bei der Namensgebung ist man sich noch unschlüssig. Dem Vorschlag der Linken und Hypergrüninteraktiven "Schalfen im Stroh", steht die Idee der bürgerlichen Offensivkonservativen gegenüber, die das Bauvorhaben mit dem Sondermüll-Abbauprojekt Kölliken verbinden wollen und schlicht "St. Jakob", oder alternativ "Hardturm" nennen möchten.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Deskshock

Er hier hat mir ein Stöckchen zugeworfen (anggscheen), nachdem er es bei ihr da entdeckt hatte und hat mich aber jetzt sozusagen gezwungen, und aber weils lustig ist, tut es hier jetzt auch.
Die Idee ist so simpel wie das Resultat überraschend: Printscreen Deinen Desktop, retouschiere alle peinlichen Dateien weg und oute Dich mit dem Bild, das Dich tagein, tagaus vom Bürotisch her angrinst. Hier unten also mein wunderschöner Desktop (draufklick = grosses Bild) und wer noch nicht genug hat: hier gehts zu monsieur fischers Desktopbildersammlung. Mal schauen ob ich von meinen Lieblingsbloggern Prado's Frauchen, Ibiza70, ChliiTierChnübli, Linder und Schöggeli auch eins bekomme :-)