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Freitag, 19. Februar 2010

Österreich disqualifiziert - zu wenig Hirnzellen

Die Österreicher machen Ernst! In einer gigantisch angelegten Medienschlacht hat der Landesverband der Skispringer der Schweizer Delegation gedroht: Wenn Simon Ammann am Samstag nicht mit nackten Füssen die Schanze runter fährt, fusioniert Österreich auf der Stelle mit Libyen, reisst die Weltmacht an sich, sprengt das Matterhorn und das Bankgeheimnis und verarbeitet nie wieder Schweizer Fleisch zu Wiener Schnitzel. Nun droht den Österreichern aber selber Ungemach: Die Hirnzellendichte pro Quadratmeter Kopf liegt unter Null - die Disqualifikation droht.

Die Drohungen gegen Goldjunge Simon Amman kommen aus dem Munde des Chefs der Österreicher Ski-Springer Alexander Pointner. Er will dass die Schweizer ohne modifizierte Skibindung und am besten auch gleich noch ohne Ski und ohne Schuhe die Schanze runter springen. Unbestätigten Gerüchten zu Folge, soll dem Finnischen Einzelrichter Jukko Törmänen, der noch vor Ort einen Protest behandeln müsste, nahegelegt worden sein, seinerseits ein Nachzählen der Österreichischen Hirnzellen in die Wege zu leiten. Dabei soll festgestellt werden, ob die Ösis nicht gleich selber zu Wiener Schnitzel eingestampft werden sollten. Den Lachnummern im Skizirkus droht hiernach die sofortige Disqualifikation, da für ein Minimum an Fairness nämlich mindestens eine Hirnzelle gefordert ist. Laut Schätzungen liegt dieser Wert aber deutlich unter Null.

Wegen zu wenig Hirnzellen droht Olympia für die Österreicher ein Fiasko zu werden. Immerhin hat man jetzt eine gute Ausrede, warum der beste Österreicher in der Männerabfahrt erst nach Sendeschluss im Ziel eingetroffen war. Dass es den Ösis ganz offensichtlich an Hirnzellen fehlt, erkennt man daran, dass sie es mit dem Reglement selber nicht so genau nehmen. Schon wieder Alexander Pointner: "Simon ist der verdiente Olympiasieger, wir machen rückwirkend keinen Protest" - richtiger wäre gewesen: "Wir Schlafkappen sind Deppen und haben die Frist verpasst einen Protest zu deponieren"

Es ist ja schon hart genug für die Österreicher, dass der einzige Exportschlager eine Comedy-Serie über einen Kaiser ist, der aus Österreich eine Monarchie machen will. Fussball können sie nicht spielen, Eishockey sowieso nicht, Skifahren ist auch passé, vermutlich bleibt nichts anderes mehr übrig, als Österreich an Lichtenstein und Ungarn zu verteilen. Bis dahin amüsieren wir uns noch ein bisschen über die Österreichischen Funktionäre, die sich dieser Tage der gnadenlosen Lächerlichkeit preisgeben.

Mittwoch, 6. August 2008

Peking 2008? Nein danke

China tolleriert Kinderarbeit.
China vertreibt Tibeter.
China fälscht Software wie kein anderer.
China zensuriert das Internet.
China schert sich nicht um Menschenrechte.
China pfeift auf die Pressefreiheit.
China vertreibt die Arbeiter, die Olympia gebaut haben.
China ist die grösste Dreckschleuder der Welt.
China foltert Menschen.

Warum sollten wir uns auf die Olympischen Spiele freuen?




Dienstag, 8. April 2008

Fleischwurf

Wenn man schon nicht eine Fackel in aller Ruhe durch die zivilisierte Welt tragen kann, ohne dass sich halb Tibet in den Weg legt, so sollte man sich wenigstens Gedanken über neue olympische Sportarten machen. Zum Beispiel Döner werfen.
Diese in München erfundene Sportart hat erst dieser Tage durch das bayrische Amtsgericht Anerkennung gefunden, nachdem ein unzufriedener Kunde der Serviceangestellten des lokalen Türken, einen in seinem Gaumen ungeniessbaren Döner angeworfen hatte. Dies sei zulässig meinte das Gericht und trat damit ungeahnt eine Lawine neuer Olympia-Disziplinen los, die so viel Wind machen wird, dass ein geordneter Fackellauf ohnehin undenkbar wird und wir uns in aller Ruhe neue Spotarten ausdenken können. Natürlich dürfen diese ruhig einen Bezug zu China haben, aber es wäre ungerecht jetzt im Möbel Pfister alle Tibet-Teppiche aufzukaufen um das Tibeter-Treten zu üben. Dafür kann man schliesslich vor Fackelläufer herumliegende Tibeter benutzen.
Denkbar ist vielmehr der China-Spielzeug-Weitwurf. Als idealer Austragungsort bieten sich italienische Müllhalden an - also quasi ganz Neapel - wo das Zeug spätestens nach 24 Stunden illegal verbrannt würde. Die dunkle Wolke fällt eh nicht weiter auf - weder nach dem Feuer in Italien, noch in Sanghai, wegen der Mehrproduktion von Spielsachen.
Oder aber olympisches Verstecken Spielen. Bei diesem besonders bei chinesischen Kids beliebten Spiel, verstecken die Eltern ihre Kinder zum Beispiel in Spielzeugfabriken, Kohleminen, oder Steinbrüchen. Ein netter Herr zahlt den Besitzern der Kinder so lange einen Oblolus, bis das Kind umkippt, oder ihnen ein Menschenrechts-Spielverderber auf die Schliche kommt und mit seinem Getue die Weltöffentlichkeit aufzuschrecken droht.
Eher eine Randdisziplin dürfte der Hundewettkampf bleiben. Organisatoren ärgern sich nämlich jedes Mal, wenn die chinesischen Teilnehmer ihren Gasköcher dabei haben und anschliessend die unterlegenen Viecher ausnehmen. Zwar respektiere man exotische Essgewohnheiten, das Problem seien vielmehr die Europäer, die dabei die ganze Anlage vollkotzten.
Weil noch eine Vielzahl toller Ideen beim Internationalen Olympischen Komitee darauf warten, in den erlauchten Kreis völlig kommerzfreier Sportarten aufgenommen zu werden, erwägt das IOC eine Verschiebung des Spiele um 4 Jahre. Ausserdem soll eine weniger heikle Gegend ausgesucht werden, zum Beispiel der Iran, oder Afghanistan. Schliesslich ist Olympia ein komplett friedlicher Anlass- nur damit das mal klar gesagt ist!