Posts mit dem Label Live-Blogging werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Live-Blogging werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. Mai 2010

Pensionäre im Familienabteil

Live-Blogging, Samstag, 10.00 Uhr, Intercity Zürich - Visp. Viele Familien drängen sich mit Taschen beladen durch die Abteile, suchen Platz nachdem sie vom Anschlusszug hierher gehetzt waren, wollen endlich absitzen, doch der Zug ist voll. Nicht etwa schneller gewesene Familien oder tüchtige Pendler sitzen auf den rar gewordenen Plätzen, nein, es ist eine Art Passagiere, die jederzeit Platz und Musse besässe die Welt zu bereisen, doch nur dann auftaucht, wenn man sie am wenigsten erträgt: Pensionierte.

Es ist wie im Migros-Restaurant um die Mittagszeit. Längst haben sich die betagten Menschen untereinander ausgetauscht, dass um 11 Uhr 45 das arbeitende Volk in die Selbstbedienungsrestaurants der Grossverteiler strömt. Was also ist zu tun? Genau. Um 11.40 Uhr den Arbeitern den Weg versperren und die besten Plätze wegnehmen, indem Spazierstock und leichtes Jäckchen klar markieren, dass dieser Sechser-Tisch gefälligst bsetzt ist.

Nicht anders sieht es im hintersten, also für brüchige Knochen am weitesten entfernten Zugswagen der SBB aus. Der als "Familienzug mit Spielabteil" bezeichnete Wagen ist gerammelt voll mit Pensionären. Viererabteile in denen sich nebst einem (einzigen) Rüstigen natürlich auch Tasche und Rucksack befindet - je Einzelplatz notabene - sodass auch der vierte Sitz unbrauchbar wird. Ein freundliches "ist hier noch frei?" wird zwar nicht verneint, aber unter protestierendem Blick nur, werden Taschen und Rucksäcke widerwillig und unter Ausstoss von deutlich hörbaren Atemgeräuschen wegbefördert.

10.35 Uhr. Irgendwie kommen wir doch noch zum Sitzen. Auf drei Abteile verteilt zwar, aber immerhin sitzen wir. Wie auf dem Fernsehkanal von SF Info wiederholt sich nun der strafende Blick der Pensionäre im Fünfimutentakt, weil wir nacheinander Brote, Süssigkeiten, Getränke, Lektüre, PC und nörgelnde Kinder auspacken. Der Gang aufs WC wird der brüchigen Knochen die den Weg versperren zur Tortur. Selbst die alten Beine die sich unter den Kindertischchen hervorzwängen werden nur widerwillig zur Seite genommen. Ist man dann zurück von der Tortur, ist der hart erkämpfte Platz leider schon wieder besetzt. Nicht mit einem fremden Passagier - auch nicht mit einem Pensionär, nein, viel schlimmer noch: mit der Tasche eines Pensionären, der diese unter Herzinfarktrisiko unter dem Sitzplatz ausgegraben hatte und nun wieder dorthin verstauen muss, weil wir dummerweise zurückgekommen sind. "Ich habe gedacht sie sind gegangen" ... sind wir aber nicht. Wir fahren noch bis Visp und es bleibt nur noch die Hoffnung beim nächsten Zwischenhalt ergreife der eine oder andere Taschendeponierer die Flucht...

Sonntag, 28. September 2008

Verspätung



Irgendwie doof, auf den einzigen Flieger mit Verspätung zu warten...
Edit: Und gestartet ist er sogar erst nach 18 Uhr

Freitag, 26. September 2008

Züri West im Nordportal Baden

Zwei Stunden geile Unterhaltung mit Kuno und seiner Truppe. Belinda und Mara hüpften wie zwei ausgeflippte Teenies und natürlich war Kuno Lauener nicht um passende Sprüche verlegen. Übrigens: Am Freitag gehe er mit der ganzen Band im Bad Zurzach baden...



Samstag, 2. August 2008

Live Blogging: Bier am Morgen macht viele Sorgen

In einer erst kürzlich erschienenen Studie wurde bewiesen, dass es unvernünftig ist, sich schon vor dem Mittagessen ein Bier zu bestellen und es dann auch noch zu trinken. Am besten noch in den leeren Magen.
Deshalb wird unter den vernünftigen Fans der Szene nicht etwa schon um 10 Uhr gebechert, sondern schön gesittet Frühstück gegessen. Sandwiches, Gipfeli, sogar ein Kafi steht auf dem Tisch.

So. Genug Vorbildfunktion

Frööööölein! Es Bier!

Samstag, 10. Mai 2008

Thomas Godoj und Fady Maalouf im Finale

Das ewige Auf-Die-Folter-Spannen vom ansonsten ganz unterhaltsamen DSDS-Moderator Marco Schreyl hat ein Ende, die Finalisten sind erkoren: Und die alten Säcke haben über die Jugend gesiet: Thomas Godoj, 30 Jahre, aus Reklinghausen und Fady Maalouf, 29 Jahre, aus Berlin, sind die beiden Finalisten der 5. Staffel "Deutschland such den Superstar". Der Ausgang der Wahl dürfte äusserst knapp gewesen sein - kein Wunder, waren die Kandidaten doch absolut ebenbürtdig. Es ist also nicht ganz ausgeschlossen, dass es sich letztlich auch beim Sieger um eine Sympathiewahl handeln wird.
Die beiden Sänger fliegen noch heute Nacht nach Istambul, an das Formel1-Rennen. Ob ihre Kehlen wohl mit dem Motorengeheul mithalten können?

Thomas Godoj: "Let It Be", The Beatles - Die wohl geilste Version die je gesungen wurde!
Fady Maalouf: "Feeleng Good", Michael Boublé - Besser als das Original!

Samstag, 3. Mai 2008

Nette Polizisten?

Im Hinblick auf die Euro 2008 hier und im Nachbarland, wurden Polizisten und andere Menschen im öffentlichen Dienst angehalten, sich zuvorkommend gegenüber Fremden zu zeigen und das Schweizerland als besonders Gastfreundlich zu präsentieren. Das geht so weit, dass die Ordnungshüter in Kurse geschickt wurden, in denen man ihnen die korrekte Stellung der Mundwinkel beim Grinsen beibringt.

Nun gehören sowohl Walliser als auch Aargauer gleichermassen zum Euroland wie auch der Kanton Fribourg, obwohl allen dreien die Euro aus organisatorischer Sicht so was vom am Allerwertesten vorbei gehen kann.

Trotzdem sind sie alle freundlich.

So hat es sich ergeben, dass eine ansehnliche Gruppe Walliser und Aargauer, in einem Konvoi, bestehend aus sechs Fahrzeugen sich, durch die schöne Stadt Fribourg bewegten aber sich nicht besonders Ortskundig zeigten. Die Strassen führten irgendwie immer im Kreis herum, die Lage schien ausweglos, ehe sich eine unscheinbare Seitenstrasse als Rettung in letzter Not auftat. Wäre da nicht die kleine Einschränkung gewesen, dass diese Strasse zu befahren, dem motorisierten Verkehr nicht gestattet ist.

Und wie es der Zufall will, oder auch nicht will, stand am Anfang des 60m langen verkehrsberuhigten Teilstücks eine zivile Patrouille der Fribourger Stadtpolizei und griff sofort ein. In einer beispiellosen Verfolgungsjagd, wurde der ganze Konvoi schon nach der ersten Kurve gestoppt..

Zu einer Verzeigung kam es dann aber doch nicht, zumal sich halb Fribourg im Stau hinter uns aufgereiht hatte und sich genötigt fühlte, die doppelt gezogene und extrabreite Sicherheitslinie zu überfahren und sich so einer noch viel schlimmeren Strassenverkehrsgesetzverletzung schuldig zu machen. Die beiden Polizisten drückten daraufhin sämtliche Hühneraugen zu und zeigten sich als ausgezeichnete Gastgeber, indem sie die Verirrten Mitgenossen durch die engen Winkel Fribourgs schleusten und sich auf einem abgelegenen Parkplatz sogar noch freundlich verabschiedeten.

In diesem Sinne sei festzuhalten, das die Polizei trotz verschärftem Antihooligangesetz durchaus noch in der Lage ist, Freundlichkeit anzuwenden, wo sie angebracht ist. Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Politöse Chevallier und Herrn Polizist Weber für ein schönes Stück Schweizer Freundlichkeit.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Wovon ist hier wohl die Rede:

Dynamo Tärbinu - Baltschieder
Lok United - Embd Devils
Blacknosesheep - Lok United
UHC Bitsch (sic!) - Zermatt Players.

Die Lösung gibts nach dem 3. Teil der Air Zermatt-Reportage die wir gerade schauen und von der ich GANZ SICHER bin, dass sie NICHT heimlich vom Tunten-Promi-Lokal "Chez Heini" gesponsert wurde. Ich verkenne vermutlich ganz einfach den Zusammenhang zwischen gefährlichen Rettungsaktionen und dem singenden Schwulen Dan Daniell der uns gerade 5 Minuten vorgeführt wurde.

Aber sonst ganz toller Fernsehabend auf SF1



Edith sagt: Bei den obigen Paarungen handelt es sich um die zum 5. Mal ausgetragene OUM in der MZH, wie der Walliser Bote zu berichten weiss. Dass es sich bei einer OUM um die Oberwlliser Unihockey Meisterschaft handelt, wissen nur die Einheimischen, aber davon gibt es ja reichlich hier.