In einer spontan einberufenen Pressekonferenz hat der DUDEN-Verlag angekündigt, sämtliche Werke der modernen Literatur, alle Zeitungen, Buchverlage, Autoren von Klowand-Zitaten und alle Songtexte seit Udo Lindenberg wegen Plagiat-Verdachts einstweilig verbieten zu lassen.
Der Grund: Weit über 90% aller im deutschen Sprachgebrauch verwendeten Wörter wurden nachweislich im DUDEN abgeschrieben! Die Klagewelle könnte ein Exempel statuieren. Ab kommender Woche werden gemäss Angaben der jeweiligen Verlage, in den Titeln BILD, Süddeutsche, Blick, 20minuten und Tagesanzeiger nur noch in Binärzahlen erscheinen, die mittels einer beigelegten Tabelle in Bilder umgewandelt werden können, womit wenigstens BILD-Leser auf dem aktuellsten Stand der Weltgeschichte bleiben können.
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Montag, 21. Februar 2011
Dienstag, 29. September 2009
Blogs legen zu
Einige sprechen schon seit Jahren vom Blog-Sterben, andere sehen Twitter als deren ultimativen Ersatz. Trotz Dauerbeschuss von Aussen beweisen zwei neue Studien: Das Web 2.0 und mit ihm die Blogsphäre leben wie eh und je. Mehr noch: Blogs sind beliebter als vor einem Jahr.
Die Wahrnehmung der Menschen ist in ungefähr diese: Wenn etwas von vielen Leuten gemacht oder gemocht wird, ist es "in" - wenn die meisten es wieder aufgeben ist es "out". Diese Wahrnehmung widerspielgelt die Oberflächlichkeit, mit der unsere Gesellschaft mit manchem Phänomen umgeht. Modetrends verschwinden heute oft schneller als sie gekommen sind, seien es Dreiviertelhosen oder MP3-Player. Die Halbwertszeit ist erschreckend kurz geworden. Dass etwas nicht mehr "in" ist, bedeutet aber noch lange nicht, dass es nicht mehr da ist. Fällt man mit den "Hochwasserhosen" unterwegs noch auf, ist beispielsweise das Blog-Dasein ein eher unauffälliges, aber stets präsentes gewesen.
Weniger Blogs, mehr Leser
Tatsächlich steigen Blogs in der Gunst der Leserschaft weiter an, wie dies in einer neuen Studie des Marktforschungsinstituts "xeit" diesen Monat präsentiert wurde: Nutzten vor Jahresfrist noch 66% der Internet-User Blogs als Informationsquelle, stieg dieser Wert 2009 auf stattliche 74%. Im Allgemeinen sind alle Online Dienstleistungen in der Gunst der Nutzer gestiegen. Social Networking (Facebook, Twitter) beispielsweise um 6 Punkte auf 86 Prozent und Videoportale werden gar von 97% der User genutzt - das sind ebenfalls 6 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Einzig bei den Online Foto-Alben wird eine Sättigung festgestellt: nur noch etwa die Hälfte der Internetnutzer laden ihre Bilder in ein Online-Album.
Zurück zu den Blogs. Die steigende Beliebtheit von Blogs könnte auf eine natürliche Ausdünnung zurückzuführen sein. Nach dem grossen Hype vor zwei, drei Jahren, liegen heute bis zu 90% der "Online-Tagebücher" quasi brach. Wirklich gepflegt werden in der Schweiz nur noch rund 100 Blogs - aber diese werden um so mehr gelesen. Oder anders ausgedrückt: Die Studie von xeit beweist, dass Dinge die mal "in" waren auch dann noch beliebt sind, wenn die Modefans entschwunden sind.
Weniger Blogs, mehr Leser
Tatsächlich steigen Blogs in der Gunst der Leserschaft weiter an, wie dies in einer neuen Studie des Marktforschungsinstituts "xeit" diesen Monat präsentiert wurde: Nutzten vor Jahresfrist noch 66% der Internet-User Blogs als Informationsquelle, stieg dieser Wert 2009 auf stattliche 74%. Im Allgemeinen sind alle Online Dienstleistungen in der Gunst der Nutzer gestiegen. Social Networking (Facebook, Twitter) beispielsweise um 6 Punkte auf 86 Prozent und Videoportale werden gar von 97% der User genutzt - das sind ebenfalls 6 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Einzig bei den Online Foto-Alben wird eine Sättigung festgestellt: nur noch etwa die Hälfte der Internetnutzer laden ihre Bilder in ein Online-Album.
Zurück zu den Blogs. Die steigende Beliebtheit von Blogs könnte auf eine natürliche Ausdünnung zurückzuführen sein. Nach dem grossen Hype vor zwei, drei Jahren, liegen heute bis zu 90% der "Online-Tagebücher" quasi brach. Wirklich gepflegt werden in der Schweiz nur noch rund 100 Blogs - aber diese werden um so mehr gelesen. Oder anders ausgedrückt: Die Studie von xeit beweist, dass Dinge die mal "in" waren auch dann noch beliebt sind, wenn die Modefans entschwunden sind.
Mittwoch, 26. August 2009
Schweizer in Libyen frei!
Nun hat es Bundesrat Hansrudolf Merz doch allen gezeigt! Vor genau 24 Stunden landete eine Schweizer Delegation auf dem Militärflugplatz in Tripoli und in diesen Minuten soll diese mit den zurückgehaltenen Schweizer Bürgern in die Schweiz zurückkehren. Bereits im Verlaufe des gestrigen Abends wurde den Schweizern Pass und Ausreise-Visum übergeben. Als letzten Akt gilt es offenbar, die Zustimmung der Justizbehörde für die Ausreise zu erhalten.Wie ein Fussballtrainer der an seinem System festhält, könnte Merz nun zum Helden in der Sache werden. War man sich vorher uneins darüber, ob ein Bundesrat einfach so Abmachungen treffen darf, kann man sich nun über die schnörkelloses Handeln freuen, die für schuldlose Menschen endlich eine Lösung gebracht haben...
Donnerstag, 24. April 2008
Kwoon: Konzert in der Schweiz!
Eben erst fixiert, wurde ein Konzert in der Schweiz! Kwoon treten am 15. August in Morlon, Kanton Freiburg auf - im Zeitalter von Google Earth habe ich das 500-Seelen-Dorf sogar gefunden :-)
Und damit alle wissen, wovon wir hier sprechen:
Weitere Informationen:
Kwoon-Music
www.myspace.com/kwoonmusic
Yannick Pugin
Yanim's Blog
Krapooyo (Video)
Montag, 4. Februar 2008
Ottmar Hitzfeld wird neuer Trainer der Schweiz
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Die Zeichen deuten heisst, sich zu erinnern an die Zeiten bei Aarau.
Vor genau 20 Jahren war's als wir im Restaurant "Sternen" in Rohr, Ottmar Hitzfeld als Trainer des FCA verabschiedeten. Er, der uns den Schweizer Cupsieg 1985 schenkte. Er, dessen Mannschaft das Stadion füllte, wie kein anderer vor oder nach ihm. Es zog ihn zu den Zürcher Grasshoppers, wo er später zweimal Meister werden sollte. Doch niemand konnte ihm böse, selbst der Wechsel zu den Bayern hat man ihm verziehen. Wir alle beim kleinen FC Aarau freuten uns, ja waren stolz, dass ein "Aarauer" zum vielleicht weltbesten Trainer avanciert war. Was Hitzfeld aber weder in Zürich, noch in Dortmund oder München vorfand, war die familiäre Ambiance des FC Aarau. Präsident war damals Ernst Lämmli und dieser pflegte seine Familie gelegentlich zu sich nach Hause einzuladen, ins beschauliche Holziken. Man schlug sich die Bäuche voll und zog an einem dicken Stumpen. Das war nicht Zusammenzüge beim Chef, das waren Familienfeste.
Lämmli ist heute Nationalmannschafts-Delegierter und Hitzfeld der absolute Wunschkandidat der schweizer Fussballbosse. Und gestern war Hitzfeld bei Lämmli zu Hause, gleich hier nebenan in Holziken. Na, klingelts?
Willkommen zu Hause, Ottmar
Montag, 17. Dezember 2007
Nichts los
Zugegeben, mein Blog befindet sich in einer kretiven Pause. Nur gibt ja auch die Newslage nicht besonders viel her, wie ein kurzer Blick auf die Startseite des Teletextes zeigt: "Schweizer sind stolz auf ihr Land". Wenn eine solche Meldung die wichtigste sein soll, ist wirklich nix los auf der Welt. Da helfen auch keine Brennstäbe für Irans Atomwaffenwerke und kein 17. Platz von Dani Albrecht als bester Schweizer im 1. Lauf eines Slaloms. Und das an einem Montag.
In solchen Fällen hilft slug weiter, das auf seiner Startseite die neusten Blogeinträge zusammenfasst. Blogger finden meines Erachtens immer die interessantesten Themen, so kann man über die lustigsten Schreibfehler bei 20minuten schmunzeln, oder man lacht auf lilo's Seite über die intermedialen Fund-Sachen, etwa den wirklich wichtigen Fragen des Lebens.
Beim Durchscrollen auf slug wird klar, warum der Titel die wichtigste Komponente eines Aufsatzes ist. Steht da nämlich nur Kein Titel klickt man nur bei schlechter Newslage darauf, da klingt "Also doch: Polizisten auch in Rusland schwul" schon viel interessanter, wobei dann der Titel zu lang ist und nicht vollständig angezeigt wird. Also weiter geht die Suche nach einem kurzen prägnanten Titel: Domina und Gartenzwerg-Sklave könnte der Link des Tages werden, Sex zieht schliesslich immer. Aber so vor Weihnachten? Dann schon eher etwas romantisch verträumtes, wie zum Beispiel Draven's 6. Geschenkidee - ich will lieber nicht wissen, was die fünf Vorschläge davor gewesen sind. Will man sich zur Weihnachtszeit etwas ökobiologischer verhalten, wird man leider bald feststellen, dass einem dann wirklich jede Freude genommen wird. Schoggi darf man nicht essen und der vegane Reiseführer fördert auf den ersten Blick auch keine wirklichen Schlemmereien zu Tage. Ich gebe zu, bei mir kommt Fleisch auf den Tisch, dazu leckere Gutzi ungesundester Herkunft und Schoggihasen bis zum Abwinken.
Nein, wirklich besinnlich wird es erst bei monsieur fischer, der heute den 17. Teil seines Advents-Kalenders präsentiert. Auch wenn heute nur ein Bild drin ist, die sechzehn Fenster davor sind allesamt lesenswert! So sollte die Weihnachtszeit sein! Mit schönen Geschichten, die das Herz in dieser kalten Jahreszeit erwärmen. Bei uns ist es nämlich nur kalt. Wenn es wenigstens kalt ist und dazu Schnee hätte. Dann könnten wir unseren obermegatittengeilen Zipflracer ausprobieren, ohne gleich vom Jungfraujoch hüpfen zu müssen. Das Teil sollte dieser Tage per Post kommen und der Goggiblog berichtet dann ausführlich über sämtliche Bestleistungen, Hals- und Beinbrüche.
Natürlich werden wir auch bald wieder ganz unweihnachtlich auf den Boden der News-Realität geholt. Im Kassensturz erfahren wir am Dienstag, dass Mandarinen giftig und die Cablecom abzocker sind, ausserdem verfällt beim Media-Markt die Garantieleistung, falls der Kunde entgegen der Botschaft in der Werbung nun doch blöd ist. Und das ist er wahrscheinlich, sonst ginge er nicht so sorglos mit der Umwelt um, die trotz Klimakonferenz dahin serbelt. Und wo wir schon bei Greenpeace sind: Die haben den Hersteller dieser wunderbaren, formschönen und leistungsstarken Playstation 3 kritisiert, die Geräte hätten zu viel Gift drin. Dabei haben die Umweltschützer natürlich vergessen, dass das Rumballern am PC viel sauberer ist, als wenn die Türken im Irak die Kurden ausräuchern, kaum kehrt in dieser Ecke mal einigermassen Ruhe ein.
Nun, ganz so langweilig ist das Weltgeschehen also doch nicht, auch wenn auf der Startseite von bluewin.ch immernoch die Religiösität der Schweizer und der schlechte Tonfall Christoph Mörgelis als Hammermeldungen angepriesen werden.
In solchen Fällen hilft slug weiter, das auf seiner Startseite die neusten Blogeinträge zusammenfasst. Blogger finden meines Erachtens immer die interessantesten Themen, so kann man über die lustigsten Schreibfehler bei 20minuten schmunzeln, oder man lacht auf lilo's Seite über die intermedialen Fund-Sachen, etwa den wirklich wichtigen Fragen des Lebens.
Beim Durchscrollen auf slug wird klar, warum der Titel die wichtigste Komponente eines Aufsatzes ist. Steht da nämlich nur Kein Titel klickt man nur bei schlechter Newslage darauf, da klingt "Also doch: Polizisten auch in Rusland schwul" schon viel interessanter, wobei dann der Titel zu lang ist und nicht vollständig angezeigt wird. Also weiter geht die Suche nach einem kurzen prägnanten Titel: Domina und Gartenzwerg-Sklave könnte der Link des Tages werden, Sex zieht schliesslich immer. Aber so vor Weihnachten? Dann schon eher etwas romantisch verträumtes, wie zum Beispiel Draven's 6. Geschenkidee - ich will lieber nicht wissen, was die fünf Vorschläge davor gewesen sind. Will man sich zur Weihnachtszeit etwas ökobiologischer verhalten, wird man leider bald feststellen, dass einem dann wirklich jede Freude genommen wird. Schoggi darf man nicht essen und der vegane Reiseführer fördert auf den ersten Blick auch keine wirklichen Schlemmereien zu Tage. Ich gebe zu, bei mir kommt Fleisch auf den Tisch, dazu leckere Gutzi ungesundester Herkunft und Schoggihasen bis zum Abwinken.
Nein, wirklich besinnlich wird es erst bei monsieur fischer, der heute den 17. Teil seines Advents-Kalenders präsentiert. Auch wenn heute nur ein Bild drin ist, die sechzehn Fenster davor sind allesamt lesenswert! So sollte die Weihnachtszeit sein! Mit schönen Geschichten, die das Herz in dieser kalten Jahreszeit erwärmen. Bei uns ist es nämlich nur kalt. Wenn es wenigstens kalt ist und dazu Schnee hätte. Dann könnten wir unseren obermegatittengeilen Zipflracer ausprobieren, ohne gleich vom Jungfraujoch hüpfen zu müssen. Das Teil sollte dieser Tage per Post kommen und der Goggiblog berichtet dann ausführlich über sämtliche Bestleistungen, Hals- und Beinbrüche.
Natürlich werden wir auch bald wieder ganz unweihnachtlich auf den Boden der News-Realität geholt. Im Kassensturz erfahren wir am Dienstag, dass Mandarinen giftig und die Cablecom abzocker sind, ausserdem verfällt beim Media-Markt die Garantieleistung, falls der Kunde entgegen der Botschaft in der Werbung nun doch blöd ist. Und das ist er wahrscheinlich, sonst ginge er nicht so sorglos mit der Umwelt um, die trotz Klimakonferenz dahin serbelt. Und wo wir schon bei Greenpeace sind: Die haben den Hersteller dieser wunderbaren, formschönen und leistungsstarken Playstation 3 kritisiert, die Geräte hätten zu viel Gift drin. Dabei haben die Umweltschützer natürlich vergessen, dass das Rumballern am PC viel sauberer ist, als wenn die Türken im Irak die Kurden ausräuchern, kaum kehrt in dieser Ecke mal einigermassen Ruhe ein.
Nun, ganz so langweilig ist das Weltgeschehen also doch nicht, auch wenn auf der Startseite von bluewin.ch immernoch die Religiösität der Schweizer und der schlechte Tonfall Christoph Mörgelis als Hammermeldungen angepriesen werden.
Mittwoch, 5. Dezember 2007
NEWS-News
Seit heute gibt es das neue NEWS, eine Co-Produktion von Tagi, Basler- und BernerZeitung und ich gebe zu, das Teil sieht ganz lecker aus. Allerdings ist auch zu sagen, dass es mit mehr Pendlerzeitungen nicht unbedingt mehr News gibt, über die sich schreiben lässt. Natürlich mit einer gehörigen Portion Werbung, wird wohl auch diese Zeitung dazu beitragen, dass das herkömmliche Bezahl-Abo früher oder später verschwinden wird. Will man mehr wissen, gibts heutzutage ja alles online ;-)NEWS ist keine Zeitung, für die es sich weite Wege zu gehen lohnt, aber wenigstens steht hier im Dorf so ein NEWS-Kasten und die schwere Entscheidung welche der fünf Gratis-Zeitungen man lesen soll, haben nur städtische Menschen.
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