Dienstag, 8. Juli 2008

What about a blowjob?

"Desperate times calls for desperate measures". Mit diesen Worten richtet sich Hank (alias David Duchovny, Akte X) an Jesus, nachdem er zuvor das Weihwasser mit einem Aschenbecher verwechselt hatte. Er befinde sich in einer Lebenskriese. Unterbrochen wird er von einer hübschen Nonne, die Hank eigentlich zur Einkehr verhelfen sollte, in diesem besonderen Fall aber eher zu einen Blowjob rät. - "A blowjob from you?"

Ungefähr so schräg präsentieren sich alle Situationen in die Hank gerät. Dass es sich hierbei nicht um eine Serie handelt die sich, wie so oft in der Vergangenheit, an ein weibliches Publikum richtet, wird spätestens klar als die Nonne mit verstohlenem Blick meint, selber einen blasen könne er sich ja wohl kaum.

Am Donnerstag startet auf SFzwei die amerikanische Serie "Californication". David Duchovny (Akte X) in Höchstform, veräppelt weiblich-weich angehauchte Soaps wie "Sex in the City" und "Desperate Housewives". Frauengeschichten gehören zu Hanks töglichem Brot, genau so wie die typisch männliche Art, sich in und aus peinlichen Situationen zu winden.

Ab 10. Juli, wöchentlich um 22.45 Uhr auf SF zwei - Free-TV-Premiere, exklusiv in Zweikanalton. - Trailer geniessen und Start nicht verpassen!

Montag, 7. Juli 2008

Uriella lebt!

"Gott sei dank" werden die einen denken, "Heiland Sack"* die anderen. Auf Schawinskys Erwachsenensender "Radio 1" redete das selbsternannte Sprachrohr Gottes, nachdem in verschiedenen Medien das Gerücht losgetreten wurde, Uriella sei Todkrank, oder hätte zu mindest den Draht nach oben verloren. Und zwar den Draht ins Oberstübchen. Alzheimer hätte sie, mutmasste beispielsweise die "Bild-Zeitung", nachdem sich die 79-jährige während über einem Jahr nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigte.

"Ich musste auf Befehl des Heilands viele Schmerzen ertragen" berichtete Uriella über eine überstandene Kieferhöhlen-Operation. Dann richtete sie eine Botschaft an ihre Gemeinde (die bei der Gelegenheit mal wieder mit dem rosa Einzahlungschein an den Postschalter eilen könnte, Anm. des Red.) und sagte: "Meine Botschaften gibt es auf Tonband. Und wer sie hört denkt, dass der Heiland persönlich anwesend sei."

Ja genau. Nur schade, dass jetzt "Radio 1" nicht zu den am verbreitensten Radiosendern jenseits der Gesiteswelten gehört. Der Heiland persönlich am Radio - und alle haben's verpasst... Mistaberauch. Wer denn ihr Nachfolger bei "Fiat Lux" werde, war die letzte Frage. Spannung lag in der Luft, den beiden Zuhörern stockte der Atem. Aber... wir werden noch ein bisschen auf die heilige Folter gespannt. Schliesslich sind wir solidarisch und leiden mit Uriella mit. "Das weiss ich noch nicht" seufzte Uriella erschöpft ins Mikrofon.

Na gut. Inzwischen finden wir sicher Rat bei Mike Shiva. Für Fr. 4,23 pro Minute. Der ist zwar nicht der Heiland, aber der kennt die Frau Uriella auch. Das ist doch schon mal etwas.


*Schweizer Umgangssprache für "Verdammt noch mal"
Bild: Uriella und Mike Shiva. Ggefunden bei Chip online

Sonntag, 6. Juli 2008

WOW! Federer - Nadal




Läck, war das ein geiles Spiel!!!


Wimbledon, Finale
Federer - Nadal
4:6, 4:6, 7:6, 7:6, 7:9

Die Spanier schon wieder. Fussballhochburg, Tennishochburg. Wenigstens gelten wir noch als Segelnation!

Was taugt Windows auf dem Handy?

Für ihre Handy-Software Windows Mobile erwartet Microsoft in den kommenden zwei Jahren eine Absatzsteigerung von jeweils mindestens 50 Prozent. Dies gab Microsoft dieser Tage bekannt. Der Softwareriese konkurriert dabei mit den Betriebssystem von Symbian, die von Nokia und LG Electronics verwendet werden, sowie den weiteren Marktteilnehmer Apple, Research in Motion und Palm.

Doch was taugt Windows auf dem Handy? Bisher war das System nur auf Busines-Handys zu finden und tatsächlich hält Microsoft ein umfangreiches Angebot an Software bereit, die es erlaubt aus dem Handy eine echte Multimedia-Maschine zu bauen. Die aktuelle Version 6.1 des Betriebssystems erlaubt das installieren von Software von Drittanbietern und nähert sich auch sonst der Technik eines Heim-PC’s. Auch das Design ähnelt der Oberfläche vom PC-Betriebssystem Vista: die Startleiste ist leicht transparent, Hinweise, Meldungen und Kurznachrichten werden in kleinen Infofenstern angezeigt. Letztere können auch in Threat-Form angezeigt werden, also ähnlich wie in einem Internet-Forum.

Diese Neuerungen legen nahe, dass Windows bald auch auf herkömmlichen Handys zum Einsatz kommen soll. Die nächste Windows Mobile Version 7 soll noch in diesem Jahr erscheinen. Die Entwickler wollen sich künftig auch auf Nicht-Business-Kunden konzentrieren um weltweit den grössten Marktanteil zu gewinnen. Dies würde sich durchaus positiv auf die Entwicklung der Software und die Kompatibilität verschiedener Geräte untereinander auswirken. So wird man dereinst Mobilephone, Laptop und Heim-PC bequem aufeinender abstimmen können, ohne einen Haufen Programme installlieren zu müssen. Die Zukunft verspricht diesbezüglich also noch viel Potential und die noch “in Führung” liegende Konkurrenz mobiler Anwendungen muss sich vor Microsoft in Acht nehmen. Profitieren davon wird hoffentlich der Endanwender.

Dieser Artikel von Goggi erschien in einem Mobile-Blog, das nun leider nicht online geht. :-(

Samstag, 5. Juli 2008

Vervollständigungs-Hundewurfholz

Die Frau in Schwarz hot offensichtlich viel Holz vor der Hütte und dann kommt immer wieder was geflogen. Dann wollen wir die geworfenen Sätze mal vervollständigen...

Meine Ex...
Wurde auf einer Sondermülldeponie verscharrt, vermutlich hinter dem Mond oder mindestens hinter den sieben Bergen.

Ich höre gerade...
"I am Legend"-DVD mit Will Smith: sackstarker Streifen, oben rechts im Bildschirm als "Fenster immer im Vordergrund"

Vielleicht sollte ich...
auf Vollbildmodus wechseln?

Ich liebe...
...meine Familie.

Meine besten Freunde sind...
...die ich in Ruhe lassen kann und dann trotzdem nicht beleidigte Leberwürste sind

Ich verstehe nicht...
...wie man FCB-Fan sein kann. Oder FCZ. oder Lutschern. Oder Sankt Güllen.

Ich habe keinen Respekt vor...
... sowas schreibt man hier nicht hin.

Ich hasse...
...wenn ich das was ich machen will, nicht so geht wie ich will und die Lösung dafür, im bereits geschlossenen Baumarkt wäre.

Mein Nickname...
...Goggi (war jetzt schwer zu erraten)

Liebe ist...
... wenn man trotzdem lacht

Irgendwo ist irgendjemand...
... der mir schon lange die eine halbe Million geben wollte, von der er noch nicht einmal weiss, dass er mir die schuldet.

Ich werde immer...
... und ewig bei blogspot bleiben

Ewigkeit ist wie...
... schönes Wetter: Kann morgen schon vorbei sein.

Was ich niemals verlieren möchte ist...
... den hier ganz rechts.

Das Holzstück werfe ich weiter Richtung Chris, Silberschneeflocke und meiner persönlichen Assistentin Knüübli. Viel Spass damit!

Freitag, 4. Juli 2008

Wieder Zwischenfall beim Militär

Im Kanton Zürich, nahe der Deutschen Grenze, kam es gestern zu einem militärischen Zwischenfall. Bei einer Invasion wurden 48 Soldaten verletzt. Ob es sich beim Überfall um die Übernahme unseres Landes durch die Österreicher handelt, ist bis zur Stunde noch unklar.

Das Waldstück, unauffällig und nicht wirklich von strategischer Bedeutung, wurde von der Abteilung 3 der Schweizer Luftwaffe biwakiert (für nicht Militärfreaks: die haben dort Zeltferien gemacht) und mit Leib und Seele verteidigt. Die unerwartete Invasion, des bis dahin nicht gefürchteten Gegners, fand seinen Erfolg dann aber doch bei hellichtem Tage. Der gut getarnte Gegner griff aus rund einem Meter Höhe hinterhältig an, berichtet die Pressestelle der Militärbehörde. Etwas undiplomatischer äusserte sich der Generalstabschef un bezeichnete die Invasoren als "Sauviecher" und verurteilte die Aktion aufs Schärfste.

Trotz dieses gemeinen Überfalls, behielten die Schweizer Soldaten - verletzt aber stolz kämpfend - die Überhand und trennten den Gegnern kurzerhand die Köpfe ab. Diese blutige Tat steht nun im Mittelpunkt der behördlichen Abklärungen. Trotz dieses brutalen Vorgehens, verdeidigt die Militärjustitz dieses Vorgehen und liess sich sogar zu einem Wortspiel verleiten: "Es war klar, das Köpfe rollen mussten. Wir haben vor der Übung die Zecken ganz klar gewarnt"

Donnerstag, 3. Juli 2008

"Immer öfter und immer länger "

Eine in dieser Woche veröffentlichtes Whitepaper von styropor digital und konsumfreu(.)de zeigt, dass Soziale Netzwerke im Internet immer mehr an Bedeutung gewinnen. Sie kommt zum Schluss, dass das Potential noch längst nicht ausgeschöpft ist.

Allerdings fehlt es auch an Akzeptanz seitens zum Beispiel Schulen und Arbeitgebern. Vielerorts wird der Zugang auf Seiten wie Habbo, MySpace oder Facebook gesperrt. Offensichtlich ist die Befürchtung es werde Unfug getrieben grösser als die Annahme, Netzwerke dieser Art würden Schülern oder Arbeitenden einen direkten Nutzen bringen. Ob dem so ist, will das Whitepaper «Social Networking – Plattformen und Potenziale» nun klären. Die Autoren Andrea Iltgen, Simon Künzler und Anina Sutter unterstreichen dabei, dass die Nutzerzahlen unter Jugendlichen einen klaren Trend aufzeigen. "Habbo" - eine Plattform für 13 bis 18-jährige - zählt in der Schweiz schier unglaubliche 1,6 Millionen Mitglieder. "Soziale Netzwerke sind kein Hype" sagt Simon Künzler auf Anfrage. "Es sind stetig mehr User, die sich immer öfter und immer länger auf diesen Plattformen aufhalten."

Neben vielen aussagekräftigen und teilweise überraschenden Zahlen, bietet das Whitepaper eine kurze Einführung zum Thema Social Networking. Dazu gibt's einen Überblick über die relevanten nationalen und internationalen Plattformen und es werden interessante Angaben zu Reichweite, Nutzen und Zielgruppen geboten. Das Dokument richtet sich an Marketing- und Kommunikationsverantwortliche von in der Schweiz domizilierten Unternehmen. Dabei wird ein spezielles Augenmerk auf die Möglichkeiten des Social Networking für Marketing-Massnahmen gerichtet und ein Ausblick geboten, wie sich dieser Trend entwickeln wird.

Das Whitepaper kann unter www.styropor.ch/socialnetworking als PDF oder als gedruckte Broschüre bestellt werden. Unter dem gleichen Link gibt es für Interessierten die Möglichkeit, sich die Inhalte im Rahmen einer Präsentation vorstellen zu lassen.


PS. Um auf Unis und im Büro gesperrte Seiten trotzdem anschauen zu können, gibts einen kleinen Trick: Die URL wird statt in die Adresszeile, in die Sucheingabe von Google getippt. Die Links lassen sich danach problemlos anklicken, weil der Filter des Firmenservers glaubt man surfe auf Google, das quasi als Proxy dient ;-)

Zitat des Tages


"Es ist nur die Kacke die sich ändert. Die Fliegen sind immer die gleichen!"

Stromberg, Pro7

Mittwoch, 2. Juli 2008

Wenn Blogger daneben tippen

TheRaceFace versprach demjenigen Blogger ein Bier aus dem Land des Europameisters, der in der Blogger-Tippgemeinschaft am meisten Punkte geholt hat. Die Preisübergabe an den Gewinner Falki (schlappe 28 von 93 möglichen Punkten) findet via Doodle statt, eingeladen zum Bier sind gerüchteweise alle, die kommen können :-). Die Rangliste findet man hier. Mitgemacht haben:

Dienstag, 1. Juli 2008

Was tut man nicht alles!

Gefunden im Blick am Abend:

Lange Zeit hielt Goggi dem Druck stand. Mann muss nicht immer das Neuste und Beste haben. Doch jetzt drohen erste Blogger mit Abwanderung - bei einer Grossdemo auf dem Bundeshausplatz protestierten Tausende Leserinnen und Leser des Goggiblogs: "So nicht"


Goggi bloggt seit einem Jahr. Erwähnungen in der Weltliteratur wie "Bener Zeitung", "heute", "anthrazit" - und Literaturpreise bei Stupidedia machten Goggi zu einem wohlhabenden Blogger. Meistens schreibt er von seiner Jacht auf dem Hallwylersee, nur gelegentlich zeigt er sich im JetSet des Brügglifelds, lebt ein zurückgezogenes Leben in seiner Villa, südlich von Baden. Sein steter Begleiter in dieser langen Zeit: Blogger.com!

Nun soll aber alles vorbei sein! Wie die bekannte Blogöse ChliiTierChnübler gegenüber BlaA bekannt gab, will sie künftig Cookies im Goggiblog, sonst komme sie nie wieder. Konkret verlangt CTC: WordPress. Beobachter der Szene sind gespaltener Meinung. "Der Umzug von Blogger zu Wordpress hat sicher Vorteile, aber" lassen sich Vertreter der Internet-Aufsichtsbehörde ICAAN zitieren. Andere trauern: "Wie kann Mann nur so in die Knie gehen!"

Fact ist: Goggi hat seine sieben Postings schon gepackt und zieht bereits um. Wie das genau gehen soll weiss er noch nicht. "ich bin einfach nur traurig" sagt Goggi in einem exklusiven Blick-Interview. Und: "Nicht einmal 'bitte' hat Sie gesagt". Goggis Blick versiebt im Nichts.

Recherchen von BlaA haben ergeben, dass vor wenigen Minuten die Domain www.goggiblog.ch gekauft worden sei. Dies bestätigt ein Vertreter von SWITCH, an der eiligst einberufenen Pressekonferenz. "Die Situation ist brenzlig, doch wir hoffen, dass Ausschreitungen vermieden werden können". Den Hoster von Goggi wird die Regristrierung freuen. Christa N.* von Kreativmedia darf zwar nichts sagen, lässt jedoch durchsickern dass Herr Goggi schon ganz ungeduldig auf seiner neuen Domain herumgedrückt hat. " Wir sagten ihm, dass es nach der Registratur bei Switch ca. 6-12 Stunden dauert, bis die Seite erreichbar ist." Und weiter: "Er hat sich sehr freundlich beim Support von Kreativmedia bedankt"

Das klingt beruhigend. Goggi bloggt also weiter, in einem neuen Zuhause, ohne Villa, ohne Jacht. Goggi: "Was macht man nicht alles für seine Leser"

* Name der Redaktion bekannt (aber leider nicht die Handynummer)