Hurricane "Gustav" hat Kuba verwüstet und steuert nun mit Windgeschwindigkeiten von 240 km/h auf die Küste der USA zu. Über dem Atlantik braut sich bereits neues Ungemach zusammen...Sonntag, 31. August 2008
Gustav kommt - die Menschen gehen
Zwei beeindruckende Bilder.
Hurricane "Gustav" hat Kuba verwüstet und steuert nun mit Windgeschwindigkeiten von 240 km/h auf die Küste der USA zu. Über dem Atlantik braut sich bereits neues Ungemach zusammen...
Hurricane "Gustav" hat Kuba verwüstet und steuert nun mit Windgeschwindigkeiten von 240 km/h auf die Küste der USA zu. Über dem Atlantik braut sich bereits neues Ungemach zusammen...Freitag, 29. August 2008
Schweizer Blogger kein Selbstmörder
Vermutlich weil er zu oft über die Gefahren von Viren und Spam-Mail berichtet hatte, wurde der Betreiber des Swiss Security Blog, Roman Hüssy selber Opfer eines Aufsehen erregenden Spam-Angriffs. In einer Massen-Mail, die aus einem seiner persönlichen Mail-Konten versendet wurde, kündigte Hüssy seinen Selbstmord an, bei dem er zwei weitere Menschen töten wolle. Hüssy wurde angehalten eine seiner Mail-Konten zu prüfen, auf dem er tatsächlich tausende Statusmeldungen über nicht zustellbare Mails vorfand.Dass diese E-Mail gefälscht ist, davon geht auch die Eidgenössische Melde- und Analysestelle für Informations-Sicherung (MELANI) aus, welche die Mail vollständig publiziert hat. Als Täter vermutet man russische Kriminelle. Gegenüber "20 minuten" sagte Hüssy, dass der Angriff die "Signatur der russischen Internet-Mafia" trage.
Ein bisschen stutzig macht es mich aber schon, dass einem IT-Spezialisten, der sich offenkundig mit der Materie auskennt nicht gelungen ist, sein Mail-Konto gegen solchen Misbrauch zu beschützen. Es macht einem sogar ein bisschen Angst, denn das könnte theoretisch jedem passieren, der sich im Internet bewegt. Als Beispiel fallen mir gefälschte Facebook-Konten ein, von denen man in letzter Zeit vermehrt hört.
Oder war es zuletzt "nur" ein, Trick, die eigene Seite zu pushen? Dass nach einer solchen Aktion und besonders dem Auffliegen der selbigen, die Seite locker ein paar Tausend neue Leser haben dürfte, ist ja klar... So nützlich die Seite ist: hat zuvor jemand schon mal was von abuse.ch gehört? Oder von dieser Spam-Aktion? Die kam nämlich schon vor drei Wochen raus. An eine Welle der Entrüstung in der Blogszene kann ich mich aber nicht erinnern.
Donnerstag, 28. August 2008
Hopp FCB. Hopp FCA. Ja was jetzt?
Der FC Basel spielt in der Champions League. Aber dafür sollte man ihn nicht nur beneiden.Der FCB. In der jüngsten Vergangenheit findet sich in der Schweiz kein anderer Verein der das Zeug hatte, die Rolle eines zuverlässigen, internationalen Fussballclubs zu übernehmen. Das wird sich auch in nächster Zukunft nicht ändern. Vereine wie Xamax, Aarau und Luzern sind typische Ausbildungs-Vereine, die in der obersten Liga Praktikumsstellen anbieten. Mehr nicht. Zürchern und Bernern fehlt schlicht die Fussball-Euphorie um in ihren Städten Vergleichbares zu erreichen.
Will heissen: Erhebt der Schweizer Fussball den Anspruch International präsent zu sein, braucht er den FC Basel.
Dieser Erfolg bürdet den vielen jungen Spieler aber auch eine grosse Verantwortung auf. Der FCB ist nämlich zum kompletten Erfolg verdammt. Noch vor der Gruppenauslosung von heute Nachmittag, sagte Basels Sportchef hierzu, diese Qualifikation sei ein Gewinn für den Schweizer Fussball und werte die Super League deutlich auf. Er meinte damit, dass es für talentierte Spieler lukrativ sein wird, in einer Liga zu spielen, in der ein CL-Teilnehmer dabei ist. Der FCB muss deshalb, um dieser Aufgabe gerecht zu werden, nicht nur international eine gute Falle machen, sondern nebenbei auch noch die Schweizer Meisterschaft gewinnen.
Doch das Schwert ist wie so oft zweischneidig: Denn eigentlich müssten die Super League-Vereine, die vom Erfolg des FCB profitieren, diesen ohne Gegenwehr den nationalen Titel gewinnen lassen. Mehr noch: Auch der Schweizerische Fussballverband kann sich doch unmöglich freuen, wenn Aarau Meister würde. Der Uefa-Koeffizient versänke im Bodenlosen.
Andererseits ist es verwegen anzunehmen, Basel werde in der Königsklasse eine übergeordnete Rolle spielen. Der FCB ist im internationalen Vergleich ein typischer Ausbildungs-Verein, der in der obersten Liga Praktikumsstellen anbieten. Mehr nicht. ...Moment! Kennen wir das nicht von irgendwo her?
Was also ist höher einzuschätzen, morgen wenn der FC Aarau zu seinem Spiel der Spiele antreten wird? Das sportliche Prinzip, dass der Bessere gewinnen möge, oder zählt das globale Denken und man lässt in Anbetracht obiger Umstände den FCB punkten und Meister werden? Die Antwort ist hoffentlich diese: Der sportliche Ehrgeiz gewinnt und Basel ist halt der Gejagte. Diese Rolle hat sich der FCB ebenfalls aufgebürdet und damit muss er umgehen können. Um so mehr als Championsligist.
Schei** Cablecom
Home Office ist eine schöne Sache. Ausser man ist auf die Cablecom angewiesen, als dass die Internet-Verbindung reibungslos funktioniere.Tut sie aber nicht - nicht zum ersten Mal in jüngster Zeit und das fängt langsam an so richtig schön zu nerven. Diesen Eintrag schreibe ich via ungesichertem WLAN des Nachbarn. Wenn Du das also liest, liebe Cablecom (nicht der Nachbar, der weiss nichts davon ;-) ) und auch wenn ich annehmen muss, dass es dir sowas von am Allerwertesten vorbei geht, ob das Internet bei mir funzt oder nicht:
Mach endlich den Stecker wieder rein. Ich will hier arbeiten.
Kein Internet ist schon fast wie keine Luft, Entzug der Lebensexistenz, Ausgrenzung, Diskriminierung. Kann man die Cablecom eigentlich dafür verklagen?
Los jetzt. Stecker rein!
Mittwoch, 27. August 2008
Das Spiel der Spiele (Noch 3 Tage)
Dienstag, 26. August 2008
Das Spiel der Spiele (Noch 4 Tage)
Brügglifeld schon ausverkauft?Der Andrang auf die wenigen Tickets im Brügglifeld scheint riesengross zu sein. Dem Vernehmen nach, war das Online-Ticketing zeitweise nicht erreichbar, weil überlastet gewesen.
Aber wie ist das eigentlich mit den Zuschauerzahlen? Während man in Basel auf den Zuschauer genau weiss, wieviele Fans da sind, muss man in Aarau auf vergleichsweise vorsteinzeitliche Methoden zurückgreifen. Die Kapazität des Stadions läge bei rund 12'000 Zuschauern, doch musste diese aus Sicherheitsgründen auf 9'249 reduziert werden. Wie diese gezählt werden sollen ist unklar, denn die Billete sind alle schon gedruckt - und zwar mehr als genug. Der Grund: Wären beispielsweise noch 100 Plätze frei, so müssen in den Kassenhäuschen noch je 100 Tickets der Kategorien "Erwachsene", "Kinder bis 16" und "Kinder in Begleitung" vorhanden sein, denn niemand weiss im Voraus, welche tatsächlich benötigt werden.
So liegt die Vermutung nahe, dass im Spiel am kommenden Samstag womöglich ein, zwei Dutzend Zuschauer mehr im Brügglifeld Platz finden werden, als offiziell zugelassen sind. Pikantes Detail am Rande: Auf der offiziellen Seite der Axpo Super League wird das Brügglifeld mit einer Kapazität von 13'232 Plätzen angegeben.
So viele Fans gehen dann aber doch nicht rein und es könnte durchaus sein, dass man gar nicht mehr rein kommt, ohne Ticket aus dem Vorverkauf. Rechtzeitiges Erscheinen sei deshalb auch denen empfohlen, die nicht gerne Anstehen und dabei gar den Anpfiff verpassen. Zum Online-Ticketing geht es hier lang - Es het solang's het!
Montag, 25. August 2008
Moritz Leuenberger am BlogCamp 3.0
Wenn das nicht ein guter Grund ist, am diesjährigen BlogCamp im Technopark in Zürich teilzunehmen! Bundesrat Moritz Leuenberger - selber auch ein Blogger - hat seine Teilnahme zugesagt! Diese Meldung verbreitet Initiator Peter Hogenkamp auf seinem Blog.
Am kommenden Freitag trifft sich Goggi mit 110 weiteren Teilnehmern zum BlogCamp 3.0 und berichtet LIVE vom Event. Hier gibts weitere Informationen wie man beim BlogCamp dabei sein kann.
Sonntag, 24. August 2008
Das Spiel der Spiele (Noch 5 Tage)

Es kommt nicht oft vor, dass der FC Aarau ein Match austrägt, bei dem der Erste gegen den Zweiten spielt - am kommenden Samstag ist es soweit. Aus der Sicht des Gegners ist es allerhöchstens ein unangenehmes Auswärtsspiel , doch was in Aarau derzeit abgeht kennt man nicht einmal von der Meister-Saison 1993.
Vor 15 Jahren, als die Liga dem Tun im Brügglifeld hoffnungslos ausgeliefert war, kümmerte das auf dem Lande kaum einen. Der TV-Sender Sat1 (oder so) übertrug quasi alle Heimspiele der Aarauer und ins Brügglifeld trudelten trotz klarer Tabellenführung nur ein paar Tausen Fans. Euphorie brach erst sehr spät aus, hielt sich regional in Grenzen und verblasste auch schnell wieder.
Seit ein paar Jahren ist alles anders. Eigentlich: seit eine neue Führung die Geschicke des kleinen Vereins übernommen hat, ist alles besser. Ganz im Sinne von "Back to the roots" stellte man im Brügglifeld Menschen zum Anfassen ein. Mit Ryszard Komornicki und Jeff Saibene als Trainer, Ivan Benito und Frédéric Page als Spieler, stehen dem Verein "alte Aarauer" zur Verfügung und auch in Umfeld tummeln sich mit Alfred Schmid oder Rolf Suter Sympathieträger die man kennt und mag. Über die davor geherrschte Kurzsichtigkeit von Ruhm und Reichtum konnte auch ein ganzer Optikerladen nicht hinweg täuschen und die Erfolgsversprechen der brachialen Art, hatten zum Glück nur ein kurzes Dasein.
Hinsichtlich dem Stadionbau, dem "nur" noch eine Umzonung und ein paar Baueinsprachen im Wege stehen, kommt dieser Erfolg natürlich gelegen. Besonders in Sachen Vermarktung hat der FCA noch einiges an Aufholbedarf, auch wenn die jüngsten Resultate einmal mehr beweisen, dass man auch mit wenig Geld und ohne Vorbereitung in einem Fünfsternehotel ganz passable Leistungen zeigen kann. Der FC Aarau hat eines der kleinsten Busgets der Liga und auch das kleinste Stadion mit den engsten Umkleidekabinen.
In diese wird sich am kommenden Samstag der grosse FC Basel quetschen müssen. Die Fans der beiden Lager vertragen sich glücklicherweise ganz gut, so dass im Heimsektor einige Basel-Leibchen zu sehen sein werden, ohne dass es zu Zwischenfällen kommt. Da die Kapazität des Brügglifelds auf 9'249 Zuschauer beschränkt ist und diese Zahl ganz genau eingehalten wird, empfielt es sich den Vorverkauf zu benutzen und schon frühzeitig zum Bier im "Jufer" zu erscheinen.
Samstag, 23. August 2008
Heute in meiner Mailbox
Kann mir das mal einer übersetzen?
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Freitag, 22. August 2008
IKEA-Werbegag
Ein Typ wird von zwei Kameras gefilmt, wie er den ganzen Tag in einem nicht möblierten Zimmer rumhängt. Der Mann heisst Nils. Geschaltet wird die Seite www.warte-bis-september.de offensichtlich von IKEA und die fehlenden Möbel lassen die Vermutung zu, dass hier das schwedische Möbelhaus im September einrichtend Hand bieten wird. Das Bild scheint tatsächlich Live zu sein (man achte auf die Uhr und den Lieblingssender des Typen, Kabel1 - das gesendete Bild kommt sogar eher an, als hier bei Cablecom).
Nun ist das ja nicht eine bahnbrechende Erfindung made by IKEA. Die Frage ist aber auch gar nicht, ob die Idee neu oder gut ist. Vielmehr wird einmal mehr bewiesen, dass viele Menschen den niedersten, voyeristischen Instinken folgen und immer wieder auf die Seite zurückkehren werden. Man weiss ja nie. Vielleicht taucht mal eine heisse Blondine auf. Oder ein paar Hacker stürmen die Wohnung. Tatsache ist, dass die Idee - ob gut oder schlecht - wahrgenommen wird. Über 13'000 Einträge im Gästebuch, in nur sechs Tagen, sprechen eine eine deutliche Sprache.
** Aktion vorbei **
Ich bin gespannt, was im September passieren wird. Bis dahin muss ich noch ein paar Games testen und habe leider weder Zeit für Webcams, noch für ausgedehnte Blogbeiträge. Und noch was: In vier Monaten ist Weihnachten...
Nun ist das ja nicht eine bahnbrechende Erfindung made by IKEA. Die Frage ist aber auch gar nicht, ob die Idee neu oder gut ist. Vielmehr wird einmal mehr bewiesen, dass viele Menschen den niedersten, voyeristischen Instinken folgen und immer wieder auf die Seite zurückkehren werden. Man weiss ja nie. Vielleicht taucht mal eine heisse Blondine auf. Oder ein paar Hacker stürmen die Wohnung. Tatsache ist, dass die Idee - ob gut oder schlecht - wahrgenommen wird. Über 13'000 Einträge im Gästebuch, in nur sechs Tagen, sprechen eine eine deutliche Sprache.
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Ich bin gespannt, was im September passieren wird. Bis dahin muss ich noch ein paar Games testen und habe leider weder Zeit für Webcams, noch für ausgedehnte Blogbeiträge. Und noch was: In vier Monaten ist Weihnachten...
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