In der Nähe seines Wohnortes wurde ein Schweizer dabei erwischt, wie er in insgesammt 47 Fällen Fälschungen vornahm. Bei seiner Befragung gab der 48-jährige Mann mit Migrationshintergrund lapidar an, er habe lediglich Entscheidungshilfen geleistet. Religiöse Hintergründe, Verbindungen zu Untergrundorganisationen oder ein Facebook-Kontakt zu Silvio Berlusconi konnten dem Verdächtigen nicht nachgewiesen werden. Der nun in erster Instanz der eventualvorsätzlichen Urkundenfälschung in 44 Fällen schuldig gesprochene und zu einer Geldbusse verurteilte R. L. zeigt sich jedoch uneinsichtig und widersetzt sich nicht nur der lokalen Justiz sondern strapaziert auch das Gerechtigkeitsempfinden vieler Stimmberechtigten, indem er Gesetze zu seinen Gunsten zurechtzubiegen scheint.
In weniger als zwei Wochen stimmt das Schweizer Stimmvolk darüber ab, ob und nach welchen kriterien strafbare Ausländer des Landes verwiesen werden sollen. Der in Biel verurteilte R. L. hat jedoch Glück. Da er bereits seit 13 Jahren den Schweizer Pass besitzt, droht ihm sowieso keine Ausschaffung in Handschellen. Besonders schlimm wiegt das Vorgehen vom als äusserst Intelligent geltenden R. L. jedoch deshalb, weil er sich in seinem privaten und beruflichen Umfeld stets für "soziale Gerechtigkeit" eingesetzt hatte. Vor einer rechtskräftigen Verurteilung wurde R.L. 2008 anlässlich einer 1.Mai-Veranstaltung im Rahmen der Selbstjustiz bereits mit Bananen beworfen - der sog. Bananigung - was ihn aber ebenfalls nicht zum Rücktritt aus seinen öffentlichen Ämtern bewegen konnte.
Wer nun findet, diese Darstellung des Falles R.L. sei polemisch, hetzerisch und unfair, hat absolut recht. Vergleicht man dabei die beiden oberen Abschnitte mit einer beliebigen Meldung über Vergehen von nicht so bekannten Menschen mit Migrationshintergrund wird man feststellen, dass in unseren Medien praktisch alle Meldungen über R.L.'s polemisch, hetzerisch und unfair sind. Der Artikel ist bewusst oberflächlich auf einen "Niemand" reduziert. Chancen auf eine Meinung wie: "ist ja eigentlich gar nicht so schlimm" können wir in jedem anderen Fall gar nicht haben. Bevor wir also urteilen und die Ausschaffungsinitiative annehmen, sollten wir unbedingt die Abstimmungsvorlage genau lesen (wie im übrigen auch diesen Blogpost) und uns bewusst werden was bei einer Annahme der Ausschaffungsinitiative oder des Gegenvorschlags genau anrichten. In diesem Sinne: 2xNein
Mittwoch, 17. November 2010
Dienstag, 16. November 2010
Star Blazers 2010
Ich suche erstens jemand der mir das übersetzen kann und zweitens eine günstige Mitfahrgelegenheit um in Japan mal ins Kino zu gehen :-) Die neuste Kino-Version von 映画 SPACE BATTLESHIP ヤマト / 宇宙戦艦ヤマト 実写版 予告 (oder ganz einfach Uchuu Senkan Yamato) ist die aufwändigste und spektakulärste Neuverfilmung von "Star Blazers", wie der Animee aus den 1970-er Jahren bei uns bekannt wurde. Ende Dezember ist Kino-Start und gefühlte Millionen Kinderaugen aus jener Zeit glänzen jetzt schon ganz fest :-)
Auch der Soundtrack tönt Grossartig!
Und hier gehts zur Webseite
Passende Artikel:
Star Blazers Rebirth (宇宙戦艦ヤマト)
Things to do: Star Blazers Original Serie
Star Blazers
Auch der Soundtrack tönt Grossartig!
Und hier gehts zur Webseite
Passende Artikel:
Star Blazers Rebirth (宇宙戦艦ヤマト)
Things to do: Star Blazers Original Serie
Star Blazers
Freitag, 12. November 2010
Plagiat-Plakat, das zweite
heute mit Ricardo Lumebgo, erstinstanzlich verurteilter aber noch nicht rechtskräftig bestätigter Mogler und noch-Nationalrat der Schweiz.
Zum Plagiat-Plakat, dem ersten
Zum Plagiat-Plakat, dem ersten
Donnerstag, 11. November 2010
Guggenmusiker: Die wahren Download-Piraten
Unglaublich, aber wahr: Nicht die fiesen Jugendlichen, die sich auf Piraten-Seiten die allerneusten Musik-CDs und Kinostreifen herunterladen zerstören die Musikindustrie, sondern die Guggenmusiker.
Der Interessenverband SWISA zwingt rechtzeitig zum Fasnachtsbeginn Hobbykapellen, einen elektronischen Sender namens SUG11 (Schweizerisches-Geotagging-System zur Erfassung von Urheberrechten) zu tragen mittels welchem der SWISA übermittelt wird welche Stücke gerade gespielt werden. Pro Titel wird eine Gebühr fällig und sollten Urheberrechte verletzt werden, nützt den Maskierten jede noch so schöne Fratze nichts mehr: es droht Busse und Gefängnis!
Was sich wie ein April-Scherz anhört, ist in Wahrheit ein Fasnachts-Scherz. Wirklich professionell aufgezogen von der Piratenpartei Schweiz. Die real existierende SUISA wurde kurzerhand in SWISA umgetauft, was beim schnellen Lesen kaum jemand merkt.
Die witzige Idee hat einen bitteren Hintergrund: Die Piratenpartei dazu: "Die Verwertungsgesellschaften SUISA denkt sich immer neue Möglichkeiten aus, die Bürger mit Pauschalabgaben für urheberrechtlich geschützte Werke auszunehmen. Ihre neuste Idee: 30 Rappen pro Gigabyte Speicherplatz auf Business-Handys." Die Botschaft ist klar: Die Piratenpareti will verhindern, dass Konsumenten für ein und das selbe Musikstück nicht mehrfach bezahlen muss. Wer heute nämlich eine CD kauft, bezahlt bereits alle notwendigen Gebühren. Es leuchtet (nicht nur) der Piratenpartei nicht ein, warum der CD-Besitzer auch noch für PCs, iPods, mp3-Player, TV-Rekorder, Radioempfangsgeräte, Handys und unbespielte Datenträger wie CDs, DVDs Festplatten, SD-Karten und USB Sticks noch einmal eine Abgabe bezahlen soll. Selbst wenn Datenträger ausschliesslich mit eigenen Fotos oder eigenem Gesang bespielt werden, kassiert die SUISA mit. Völlig legal, schliesslich steht jeder mit einem Kassettenrekorder bereits unter Generalverdacht, Musik zu stehlen.
Mit der aktuellen Kampagne rechtzeitig zum Fasnachtsbeginn, zeigt die originelle Aktion der Piratenpartei, wo uns in Zukunft weitere heimliche Abgaben drohen. Lesenswert ist die SWISA-Seite allemal!
Verwandte Artikel:
Downloadperversionen Teil 1
Downloadperversionen Teil 2
STOP PIRACY DAY: Die besten Downloads
Endlich legal downloaden
Urheberrechts-Brimborium
Lohnt sich downloaden noch?
Der Interessenverband SWISA zwingt rechtzeitig zum Fasnachtsbeginn Hobbykapellen, einen elektronischen Sender namens SUG11 (Schweizerisches-Geotagging-System zur Erfassung von Urheberrechten) zu tragen mittels welchem der SWISA übermittelt wird welche Stücke gerade gespielt werden. Pro Titel wird eine Gebühr fällig und sollten Urheberrechte verletzt werden, nützt den Maskierten jede noch so schöne Fratze nichts mehr: es droht Busse und Gefängnis!
Was sich wie ein April-Scherz anhört, ist in Wahrheit ein Fasnachts-Scherz. Wirklich professionell aufgezogen von der Piratenpartei Schweiz. Die real existierende SUISA wurde kurzerhand in SWISA umgetauft, was beim schnellen Lesen kaum jemand merkt.
Die witzige Idee hat einen bitteren Hintergrund: Die Piratenpartei dazu: "Die Verwertungsgesellschaften SUISA denkt sich immer neue Möglichkeiten aus, die Bürger mit Pauschalabgaben für urheberrechtlich geschützte Werke auszunehmen. Ihre neuste Idee: 30 Rappen pro Gigabyte Speicherplatz auf Business-Handys." Die Botschaft ist klar: Die Piratenpareti will verhindern, dass Konsumenten für ein und das selbe Musikstück nicht mehrfach bezahlen muss. Wer heute nämlich eine CD kauft, bezahlt bereits alle notwendigen Gebühren. Es leuchtet (nicht nur) der Piratenpartei nicht ein, warum der CD-Besitzer auch noch für PCs, iPods, mp3-Player, TV-Rekorder, Radioempfangsgeräte, Handys und unbespielte Datenträger wie CDs, DVDs Festplatten, SD-Karten und USB Sticks noch einmal eine Abgabe bezahlen soll. Selbst wenn Datenträger ausschliesslich mit eigenen Fotos oder eigenem Gesang bespielt werden, kassiert die SUISA mit. Völlig legal, schliesslich steht jeder mit einem Kassettenrekorder bereits unter Generalverdacht, Musik zu stehlen.
Mit der aktuellen Kampagne rechtzeitig zum Fasnachtsbeginn, zeigt die originelle Aktion der Piratenpartei, wo uns in Zukunft weitere heimliche Abgaben drohen. Lesenswert ist die SWISA-Seite allemal!
Verwandte Artikel:
Downloadperversionen Teil 1
Downloadperversionen Teil 2
STOP PIRACY DAY: Die besten Downloads
Endlich legal downloaden
Urheberrechts-Brimborium
Lohnt sich downloaden noch?
Mittwoch, 10. November 2010
Edita bald Heulsirene beim Rettungsdienst
Nach ihren unerwarteten und von der Presse zuweilen als sensastionell gefeierten Sieg bei der Casting-Show X-Factor, gibt die mazedonisch-montenegrinisch-deutsch-schweizerische Edita Abdieski dutzende von Interviews. Bevor wir uns in der Schweiz aber über die neue Multikulti-Botschafterin freuen können folgt auch schon die Blutgrätsche: "Ich komme aus einer kleinen Scheissgegend irgendwo in Bern". Aber auch sonst war das Finale vor allem Einheits-Geschrei.
Wow, so viele Bonuspunkte hat kaum eine Casting-Gewinnerin, dass sie sich im Halbschatten des Erfolgs jetzt schon viele Feinde machen kann. Zumal "die neue Lena", wie sie die Süddeutsche genannt hat, eigentlich mehr schreit als singt. Aus der Schweiz wird die Heulsuse trotzdem bald Angebote bekommen: Die Pharmaindustrie sucht noch ein Vorher-Modell für die neue Bauchschmerzen-Werbekampagne, während die Polizei Edita an Spielen des FC Basel einsetzen möchte um randalierende Fans zu vertreiben- statt Wasserwerfern. Die Rega möchte Edita's Stimme als akustisches Signal für die Helikopterflotte verwenden, weil endlich ein Geräusch existiere, das den Lärm des Rotors übertönt. Ähnliche Pläne hat die Bahn, sie will sämtliche Edita-Singles aufkaufen und sie in der Nähe von Bahnbrücken abspielen, um suizidgefährdete Personen von den Brücken fernzuhalten. Ob man damit die Suizidgefahr nicht sogar noch steigert, dürften Kritiker später dazu einwenden.
Aber auch in Deutschland hat Edita lauter Freunde. Dieter Bohlen liess die Dame mangels Talent schon in der ersten Runde von Deutschland sucht den Superstar rausfliegen. Die Sendung X-Factor wurde mangels Interesse vom prominenten Sendeplatz auf RTL auf VOX verschoben, den "die Leute auf einem Sendeplatz zwischen 60 und 90 haben", wie eine Satiriker eines öffentlichrechtlichen Senders einst anmerkte.
X-Factor ist zum Glück vorbei. Zwischen den Werbeunterbrechungen wurden mehrheitlich nervöse Bildsequenzen gezeigt, geschrien, ob zu viert oder alleine - einschliesslich die Co-Jurorin Sarah Connor. Sie trällerte ihren neuen "Hit", dessen Titel mir irgendwie uneingeprägt geblieben ist. Keine der Musikdarbietungen im Finale glänzte mit einer anständigen Melodie, sondern viel mehr durch Geschrei, das sich zum Ende des jeweiligen Liedes in lautes Geschrei steigerte. Als zuletzt der Moderator zu einer Art Selbstverherrlichung ansetzte und den als Akt der Suspence gedachte Teil runter ratterte, wurde das Resultat in Sachen Bedrohung der Weltöffentlichkeit nur noch durch die Ankündigung überboten, es gäbe 2011 auf VOX eine neue Staffel "DSDS für Talentlose" - es spricht erneut, aber leider nicht nur der Satiriker...
Wow, so viele Bonuspunkte hat kaum eine Casting-Gewinnerin, dass sie sich im Halbschatten des Erfolgs jetzt schon viele Feinde machen kann. Zumal "die neue Lena", wie sie die Süddeutsche genannt hat, eigentlich mehr schreit als singt. Aus der Schweiz wird die Heulsuse trotzdem bald Angebote bekommen: Die Pharmaindustrie sucht noch ein Vorher-Modell für die neue Bauchschmerzen-Werbekampagne, während die Polizei Edita an Spielen des FC Basel einsetzen möchte um randalierende Fans zu vertreiben- statt Wasserwerfern. Die Rega möchte Edita's Stimme als akustisches Signal für die Helikopterflotte verwenden, weil endlich ein Geräusch existiere, das den Lärm des Rotors übertönt. Ähnliche Pläne hat die Bahn, sie will sämtliche Edita-Singles aufkaufen und sie in der Nähe von Bahnbrücken abspielen, um suizidgefährdete Personen von den Brücken fernzuhalten. Ob man damit die Suizidgefahr nicht sogar noch steigert, dürften Kritiker später dazu einwenden.Aber auch in Deutschland hat Edita lauter Freunde. Dieter Bohlen liess die Dame mangels Talent schon in der ersten Runde von Deutschland sucht den Superstar rausfliegen. Die Sendung X-Factor wurde mangels Interesse vom prominenten Sendeplatz auf RTL auf VOX verschoben, den "die Leute auf einem Sendeplatz zwischen 60 und 90 haben", wie eine Satiriker eines öffentlichrechtlichen Senders einst anmerkte.
X-Factor ist zum Glück vorbei. Zwischen den Werbeunterbrechungen wurden mehrheitlich nervöse Bildsequenzen gezeigt, geschrien, ob zu viert oder alleine - einschliesslich die Co-Jurorin Sarah Connor. Sie trällerte ihren neuen "Hit", dessen Titel mir irgendwie uneingeprägt geblieben ist. Keine der Musikdarbietungen im Finale glänzte mit einer anständigen Melodie, sondern viel mehr durch Geschrei, das sich zum Ende des jeweiligen Liedes in lautes Geschrei steigerte. Als zuletzt der Moderator zu einer Art Selbstverherrlichung ansetzte und den als Akt der Suspence gedachte Teil runter ratterte, wurde das Resultat in Sachen Bedrohung der Weltöffentlichkeit nur noch durch die Ankündigung überboten, es gäbe 2011 auf VOX eine neue Staffel "DSDS für Talentlose" - es spricht erneut, aber leider nicht nur der Satiriker...
Dienstag, 9. November 2010
Samstag, 6. November 2010
Zitat des Tages
"bla bla bla"Pappnase Daniel Cohn-Bendit, der mit 65 Jahren noch immer vom Ruhm als Studentenführer lebt, über die egoistischen Schweizer, die nicht so abstimmen wie er es gern hätte (via 20minuten)
Freitag, 5. November 2010
Flieg, Alex, flieg!
Alex wie auch Frei geben einiges an Wortspielereien her, ganz besonders wenn man sich in der Musikwelt umhört und gewillt ist, bereits erfundene Liedertexte 1:1 auf den Fussballer der Nation zu überwälzen. Bei der Art, wie Alex Frei sich wichtig nimmt, kann man durchaus auf die Idee kommen, diese Lieder seien extra für ihn geschrieben worden.
"Flieg, Alex, flieg!" möchte man in Anlehnung an Simon Ammans Schanzensprünge rufen, oder bleibt uns etwas die Spucke weg? In Anlehnung an etwas ganz anderes? Wie der Goggiblog exklusiv entdeckt hat, arbeitet aber besonders die Musikwelt schon seit Jahren am Rücktritt von Fussballer Alex Frei. So sang Georg Danzer schon von der FREIheit, dem wundersamen Tier und weiter: "manche Menschen haben Angst vor ihr". Auch wenn sie in diesem Fall ein ihm ist, was sich später die Toten Hosen zu Herzen nahmen und vom Alex sangen, der da kommt, mit seiner kleinen Horrorshow. Xavier Naidoo ist bei seinem Songtext lediglich ein Schreibfehler vorzuwerfen: "Ich will Freisein, Frei wie ein Stern der am Himmel steht". Zwischen Frei und sein fehlt natürlich ein Leerschlag, denn wer will freisein, wenn er Frei sein könnte - ein Alphatier mit Macht über alles, sich die Freiheit nehmen zu können, hoch oben, über den Wolken, wo die Freiheit wohl grenzenlos sein muss. Ausser vielleicht beim betrachten der eigenen Karriere, da muss in Frei's Augen noch etwas über dem Himmel sein. Das Paradies oder so. Denn wenn Frei ganz lauthals verkündet, das Spiel im Wembley werde sein letztes sein, so zeugt selbst der geplante Abschied von einer gewissen Arroganz. Was, wenn er gar nicht mehr aufgeboten würde? Oder er sich in der Europaleague, in die der FC Basel bis im Frühling verbannt wird, beim Eigentor das Knie verdreht?
Und was, wenn ihm keiner eine Freiheitsstatue erbauen will, für seine 40 Tore in der Nationalmannschaft. Die sind zwar ganz passabel, aber in jedem anderen Beruf sind 40 Dienstjahre kein Garant für eine ehrenvolle Entlassung. Zum Beispiel, wenn man die zwei letzten Jahre den Freiheiten des Balles nur noch hinterher läuft. Die Frage lautet: Hätte sich Frei nicht schon vor zwei Jahren von internationalen Toten Hosen und Xavier Naidoos befreien sollen und sich den Songtext der Zürcher Band Subzonic anhören sollen?
"ich breite d'flüügel us
fühl mich schwärelos
han kei angscht, dass ich kei
ich bin vogelfrei"
oder das von In Extremo
"Ich bin ein Strolch
doch bin ich frei
an mir geht dieser Kelch vorbei"
Ach, wir hätten dem Alex den entspannten Abgang so gegönnt. Aber jetzt werden wir der FREIheit beraubt, nicht die aktuellen Leistungen des Messias des Schweizer Fussballs beurteilen zu dürfen, sondern ihn gefälligst ehren zu müssen bis zum Gehtnichtmehr. Bei jedem kritisierten Fehlpass jagt es uns die Hühnerhaut auf den Rücken. Wird Frei es verkraften? Droht uns deshalb nach 4 Minuten schon wieder ein Debakel gegen Montenegro?
Das letzte Wort soll deshalb Nena haben, in der (allerdings sehr geringen) Hoffnung, Alex möge den Refrain aus "Mach Dir keine Sorgen" hier lesen. Ich könnte fast wetten, Nena hat das ganz allein für Alex Frei geschrieben:
"Flieg, Alex, flieg!" möchte man in Anlehnung an Simon Ammans Schanzensprünge rufen, oder bleibt uns etwas die Spucke weg? In Anlehnung an etwas ganz anderes? Wie der Goggiblog exklusiv entdeckt hat, arbeitet aber besonders die Musikwelt schon seit Jahren am Rücktritt von Fussballer Alex Frei. So sang Georg Danzer schon von der FREIheit, dem wundersamen Tier und weiter: "manche Menschen haben Angst vor ihr". Auch wenn sie in diesem Fall ein ihm ist, was sich später die Toten Hosen zu Herzen nahmen und vom Alex sangen, der da kommt, mit seiner kleinen Horrorshow. Xavier Naidoo ist bei seinem Songtext lediglich ein Schreibfehler vorzuwerfen: "Ich will Freisein, Frei wie ein Stern der am Himmel steht". Zwischen Frei und sein fehlt natürlich ein Leerschlag, denn wer will freisein, wenn er Frei sein könnte - ein Alphatier mit Macht über alles, sich die Freiheit nehmen zu können, hoch oben, über den Wolken, wo die Freiheit wohl grenzenlos sein muss. Ausser vielleicht beim betrachten der eigenen Karriere, da muss in Frei's Augen noch etwas über dem Himmel sein. Das Paradies oder so. Denn wenn Frei ganz lauthals verkündet, das Spiel im Wembley werde sein letztes sein, so zeugt selbst der geplante Abschied von einer gewissen Arroganz. Was, wenn er gar nicht mehr aufgeboten würde? Oder er sich in der Europaleague, in die der FC Basel bis im Frühling verbannt wird, beim Eigentor das Knie verdreht?
Und was, wenn ihm keiner eine Freiheitsstatue erbauen will, für seine 40 Tore in der Nationalmannschaft. Die sind zwar ganz passabel, aber in jedem anderen Beruf sind 40 Dienstjahre kein Garant für eine ehrenvolle Entlassung. Zum Beispiel, wenn man die zwei letzten Jahre den Freiheiten des Balles nur noch hinterher läuft. Die Frage lautet: Hätte sich Frei nicht schon vor zwei Jahren von internationalen Toten Hosen und Xavier Naidoos befreien sollen und sich den Songtext der Zürcher Band Subzonic anhören sollen?
"ich breite d'flüügel usfühl mich schwärelos
han kei angscht, dass ich kei
ich bin vogelfrei"
oder das von In Extremo
"Ich bin ein Strolch
doch bin ich frei
an mir geht dieser Kelch vorbei"
Ach, wir hätten dem Alex den entspannten Abgang so gegönnt. Aber jetzt werden wir der FREIheit beraubt, nicht die aktuellen Leistungen des Messias des Schweizer Fussballs beurteilen zu dürfen, sondern ihn gefälligst ehren zu müssen bis zum Gehtnichtmehr. Bei jedem kritisierten Fehlpass jagt es uns die Hühnerhaut auf den Rücken. Wird Frei es verkraften? Droht uns deshalb nach 4 Minuten schon wieder ein Debakel gegen Montenegro?
Das letzte Wort soll deshalb Nena haben, in der (allerdings sehr geringen) Hoffnung, Alex möge den Refrain aus "Mach Dir keine Sorgen" hier lesen. Ich könnte fast wetten, Nena hat das ganz allein für Alex Frei geschrieben:
"Komm und mach dir keine Sorgen
Ich weiss es kann nicht später werden als morgen
Und gestern das ist längst vorbei
Mach deine Türen auf und sei frei"
Ich weiss es kann nicht später werden als morgen
Und gestern das ist längst vorbei
Mach deine Türen auf und sei frei"
Mittwoch, 3. November 2010
Dealen unter Zeitdruck
Ein neues Deal-Portal lässt derzeit von sich reden. Was denn? Ein Internetshop, der Schnäppchen anbietet? Davon gibt es doch jede Menge! DealClub.de verspricht aber ein besonderes Erlebnis: Schnäppchen mit einem Rabatt bis zu 80% - aber nur für 33 Sekunden.Dealclub sei ein Liveshopping Anbieter mit echter Schnäppchengarantie, verspricht das Portal, das damit seine Kunden bewusst in Kauflaune versetzen will - dabei hat sich der DealClub auf Elektronikprodukte spezialisiert und bietet Notebooks günstig an, oder auch TV-Geräte der neusten Generation. Nach der kostenlosen Anmeldung kann denn auch schon kräftig gedealt werden! In unserem kleinen Test wird ein MEDION-PC für 399 € statt 529 € als "BigDeal" angeboten - ein interessantes PC Schnäppchen.
Positiv: Um einen PC für einen so niedrigen Preis zu finden, geht man oft weite Wege. Würde ich einen neuen PC benötigen und wüsste ich genau was ich will: Die 33 Sekunden würden für den Kaufentscheid reichen.
Negativ: Wer genauer hinsehen will und den Preis im Verhältnis zum Lieferumfang abwägen will, ist in dieser kurzen Zeit überfordert.
Aber auch bedächtigere User haben noch eine Chance: Wer es sich noch einmal überlegt hat, bekommt ein so genanntes “Last Chance”-Angebot. Dieses liegt zwar immer unter dem Standardpreis, ist aber nicht so stark reduziert wie der Bigdeal zuvor.
Neben dem BigDeal gibt es aber auch noch ganz viele weitere Schnäppchen, die bei einem kurzen Vergleich zu anderen Portalen in den meisten Fällen am günstigsten sind. Doch wie ist es möglich Neuware zu einem viel günstigeren, beim BigDeal sogar deutlich günstigeren Preis anzubieten? Bei der angebotenen Ware bekommt man so genannte B-Ware angeboten. Dabei handelt es sich um voll funktionsfähige Geräte, die zum Beispiel im Laden ausgepackt, aber nicht gekauft wurden, oder wenn Artikel aus dem Versandhandel wieder zurückgeschickt wurden.
Fazit: Gute deals, geniale Schnäppchen und besonders der BigDeal sorgt immer wieder für Hochspannung. Der Countdown auf der Startseite zeigt auch immer an, wann der nächste Deal startet. Wer immer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann den DealClub auch bei Facebook und Twitter verfolgen.
Idee: ☆☆☆ Attraktivität der Angebote: ☆☆☆☆, Spaßfaktor: ☆☆☆☆☆, Potenzial: ☆☆☆☆
Jetzt zum Angebot
Parkieren in Basel
Einige von uns haben sich ja sicher schon geärgert, wenn der Automat im Parking nur Münzen frisst, oder noch schlimmer: "genauen Betrag einwerfen" steht. Ab sofort braucht man in Basel eine Kreditkarte, am besten mit unlimitierter Deckung. Wer sein Auto in die Tiefgarage des St. Jakob Stadions stellt darf entweder nur FC Basel Fan sein und binnen 2 Stunden das Dasein als Erfolgsfan beenden, oder muss es sich leisten können nach einem Tennis-Match von Roger Federer lieber gleich ein neues Auto zu kaufen. 24 Stunden im Edel-Parkhaus kosten...
satte 480 Franken. Ausser man fährt nach jedem Aufschlag der Basler Aushängewerbesäule Federer sein Auto raus und rein, dann kommt man billiger davon.
satte 480 Franken. Ausser man fährt nach jedem Aufschlag der Basler Aushängewerbesäule Federer sein Auto raus und rein, dann kommt man billiger davon.
Abonnieren
Posts (Atom)


