Siehe auch hier. Nun kann eine solche Fernfehldiagnose nicht stimmen, zumal Ricks Hinweis auf Insiderbloggitis der Sache schon viel näher kommt. Bei Insiderbloggitis handelt es sich um den ersten Virus, derHeilung gibt es zum Glück leider keine. Wer mal dem Goggiblog-Wurm verfallen ist, kommt nicht wieder los. Nächtliche Schweissausbrüche sind genau so üblich, wie durchzechte Nächte, nach gelungenen Literaturschüben aus dem Goggiblog. Wässrige Augen und Krämpfe in der Bauchgegend können ebenfalls Folgen exzessivem Goggikonsums sein. Aber bitte jetzt nicht der Martina Hingis anrufen, die hat mit Goggi nichts am Hut. Oder höchstens in der Nase.
Der nächste Schritt ist dann das Verlangen nach der Kontonummer (50-63082-7) Goggis und das unkontrollierte Einzahlen von Beträgen in drei- und nochmehrstelliger Höhe. Obwohl das auf den ersten Blick ein bisschen wie Abzocke aussieht und der Verdacht gehegt werden könnte, betroffene Blogger stürzten sich ins Verderben, so ist das der einzige Weg, aus der unbändigen Abhängigkeit zu entrinnen. Nur bei kontinuierlichem Wiederkehren und ständigem Herumklicken im Goggiblog, kann man mit einer Besserung innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahrhunderte rechnen. Falls bis dahin der CO2-Ausstoss von Blogs nicht schon den ganzen Planeten goggisiert hat.
Aber soweit sind wir noch nicht. Goggi befindet sich nach wie vor in der Bata-Phase. Irreparable Schäden können eventuell mit einem Bierchen vermieden werden. Am besten, man nimmt den Goggi gleich mit. In diesem Sinne: Danke, dass Ihr auch den 400. Eintrag überlebt habt, ich freue mich auf Euer Wiederkommen :-)
(Z99)
