Wie schon letze Woche berichtet, hat's Coop nicht besonders mit der Umwelt. Da werden unter dem Slogan "für dich und mich" Konsumenten aufgefordert funktionierende Geräte wegzuschmeissen um sie durch neue zu ersetzen und zwar nicht nur bei Glühbirnen. Auch eine komplette Wohnungseinrichtung wird vernichtet, bei Coop gibt's ja Neues.Jetzt setzt Coop noch einen drauf: In einem neuen Spot hiphoppt "Stress" vor dem Aralsee in Kasachstan für den Umweltschutz und gegen den CO2-Ausstoss. "Mann, ist das ein sauberer Laden", will man da denken. Doch wenn man sich nicht nur zum Konsum in diesem Laden hypnotisieren lässt, fragt man sich zum Beispiel bei http.ch zu Recht:
"Coop transportiert die gesamte Filmcrew und das Filmmaterial über mehr als 3′600 Kilometer per Flugzeug um einen Werbespot gegen den CO2-Ausstoss zu drehen? Scheinheiliger ist Umweltschutz nicht möglich."Autsch. Und muss ich Coop wirklich abkaufen, dass sich ein Landei, das in die Stadt zügelt, plötzlich wieder heimisch fühlt, nachdem es an einem Coop-Naturaplan-Bergkäse riecht, das per Lastwagen aus Holland importiert wurde? Beim schnüffeln fällt mir sowieso zuallererst Martina Hingis ein, wobei die vielleicht noch im Coop-Gartencenter rumhängt, wo landesweit die letzten Insektenvernichter mit echtem Nervengift darin erhältlich sind. Ähnliches gäbe es noch über Waschmittel oder Schweinefleisch zu berichten.
Ich für meinen Teil bleibe dabei und meide Coop wo es geht. Obendrein ist Coop nämlich auch noch viel zu teuer. Vermutlich kostet da alles mehr, weil man dettigs ständig dementieren muss...

