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Donnerstag, 3. Februar 2011

Der Helm von Dominique Gisin

Zuerst habe ich die Aktion ja nur am Rande miterlebt. Aber seit ich bei einem ähnlichen Wettbewerb einen iPod nano gewinnen durfte, suche ich immer wieder nach lustigen Wettbewerben: Zum Beispiel die Fan-Helm-aktion von Dominique Gisin. Die sympathische  Engelbergerin ist eine erfolgreiche Skirennsportlerin, die sich für eine witzige Fanhelm-Aktion gewinnen liess. Noch einige Tage kann man sein eigenes Bild auf der Seite der Skirennfahrerin einstellen, welches dann zusammen mit 59 anderen Fotos jeweils vor dem nächsten Rennen auf  Diminiques Helm gedruckt wird. Voraussetzung dafür ist allerding, dass man für sein Bild möglichst viele Stimmen erhält.

Es ist ganz einfach: 1. Foto uploaden, 2. Stimme abgeben.

Die Bilder mit den meisten Stimmen begleiten Dominique Gisin dann schon bald im Eilzugstempo den Hang hinunter. Zu gewinnen gibt es übrigens auch etwas für die Teilnehmer die bei den neun Votings am meisten Stimmen erhalten: Nämlich 2 VIP-Tickets zum FIS Weltcup Finale in derLenzerheide! Aber das soll ja nicht der Hauptgrund sein mitzumachen. Viel mehr zählt der Spass, ganz nahe beim nächten Podestplatz dabei zu sein.

Viel Glück - weitere Infos gibt es auf http://www.fanpower.ch. Selber habe ich noch kein Bild eingestellt, aber in der Zwischenzeit könnt ihr gerne für monsieur fischer voten, den findet man hier unten mit Fliegerbrille und meine Stimme hat er auch :-)

Samstag, 3. November 2007

Coop: Für dich, aber sicher nicht für mich.

Wie schon letze Woche berichtet, hat's Coop nicht besonders mit der Umwelt. Da werden unter dem Slogan "für dich und mich" Konsumenten aufgefordert funktionierende Geräte wegzuschmeissen um sie durch neue zu ersetzen und zwar nicht nur bei Glühbirnen. Auch eine komplette Wohnungseinrichtung wird vernichtet, bei Coop gibt's ja Neues.

Jetzt setzt Coop noch einen drauf: In einem neuen Spot hiphoppt "Stress" vor dem Aralsee in Kasachstan für den Umweltschutz und gegen den CO2-Ausstoss. "Mann, ist das ein sauberer Laden", will man da denken. Doch wenn man sich nicht nur zum Konsum in diesem Laden hypnotisieren lässt, fragt man sich zum Beispiel bei http.ch zu Recht:

"Coop transportiert die gesamte Filmcrew und das Filmmaterial über mehr als 3′600 Kilometer per Flugzeug um einen Werbespot gegen den CO2-Ausstoss zu drehen? Scheinheiliger ist Umweltschutz nicht möglich."
Autsch. Und muss ich Coop wirklich abkaufen, dass sich ein Landei, das in die Stadt zügelt, plötzlich wieder heimisch fühlt, nachdem es an einem Coop-Naturaplan-Bergkäse riecht, das per Lastwagen aus Holland importiert wurde? Beim schnüffeln fällt mir sowieso zuallererst Martina Hingis ein, wobei die vielleicht noch im Coop-Gartencenter rumhängt, wo landesweit die letzten Insektenvernichter mit echtem Nervengift darin erhältlich sind. Ähnliches gäbe es noch über Waschmittel oder Schweinefleisch zu berichten.

Ich für meinen Teil bleibe dabei und meide Coop wo es geht. Obendrein ist Coop nämlich auch noch viel zu teuer. Vermutlich kostet da alles mehr, weil man dettigs ständig dementieren muss...

Donnerstag, 6. September 2007

Bumm.

Bald ist wieder der 11. September, ein Datum das uns mehr geblieben ist, als etwa der Fall der Berliner Mauer, ein Ereignis mit weiterreichenderer Geschichte - aber eben nicht so Effektvoll. Zu diesem denkwürdigen Datum müssten sich eigentlich alle ihre Gedanken machen, wie der Umgang mit dem Nachbarn mal verbessert werden könnte. Besonders wenn - wie gerade in Deutschland - mal wieder ein paar Tonnen Sprengkraft konfisziert werden, die zur Vernichtung von Zivilisation vorgesehen wären.
Die Folge solcher Anschläge, oder deren Versuche, lösen indes nicht nur Angst und Schrecken, oder ein Anflug von Nachbarliebe aus, sondern auch unendliche Gewinnaussichten. Die Aktien von Sicherheitsfirmen oder die Verkaufszahlen von Alarmsystemen schnellen in die Höhe, der Etat für den Kampf gegen Terror wird ins unendliche hinaufgeschraubt.

Nun will auch die SP ein Stück vom Terrorkuchen abschneiden und greift auf eine Werbekampagne zurück, die erstens an eine bürgerliche Partei erinnert und zweitens einfach geschmacklos ist.


Hinzu kommt, dass die Bildmontage dilettantisch zusammengeflickt wurde und dem Wähler suggeriert wird, die wirkliche Gefahr von Atomlkraft läge nicht etwa im Atom-Müll, der nie mehr abgebaut werden kann, sondern darin, dass eine Boing 737 das Ende des Kühlturmes sein wird... - Mal abgesehen, dass das Ziel eines solchen Angriffs wohl kaum der Kühlturm wäre.

Ich bin einmal mehr enttäuscht von den politischen Kampagnen, die derzeit durch den Wahlherbst wehen. Kein Wort über die wirklichen Probleme. Angepriesen werden nur Schlagwörter, die zum Ziel haben, den Auftritt der Konkurrenz an Imposanz zu überbieten. Ähnlich wie im Streit um das neue Fussballstadion in Aarau, wird das wilde Herumfuchteln mit Behauptungen, einer gewissenhaften Diskussion vorgezogen. Als Stimmbürger muss man sich da etwas entmündigt vorkommen. Und wenn gleichzeitig raus kommt, Bundesrat Blocher habe sich an einem Komplott gegen einen Bundesanwalt beteiligt, bleibt uns nur noch das immerwährende Vorurteil: Die machen sowieso was sie wollen.

Goggi wählt am 21. Oktober am ehesten René Bertschinger und die Familiä-Partei
Einen weiteren lesenswerten Artikel habe ich gefunden bei Arlesheim Reloadet.
Dieser Artikel erscheint auch bei FACTS 2.0