Montag, 6. Oktober 2008

Grosser Bahnhof

Im wahrsten Sinne des Wortes, ist meine Lieblingsgemeinde Suhr ein einziger Bahnhof. Oder eine einzige Baustelle. Quer durch den östlichen Teil des Dorfes zieht sich eine kilometerlange Baustelle, bei der einerseits das bestehende SBB-Trassee abgebrochen, und zum anderen eine neue Schmalspurstrecke für die WSB (Wynen- und Suhrentalbahn, unser regionales "Trämmli") gebaut wird.

Der Bahnübergang auf der wichtigen Verbindung "Bernstrasse Ost" ist auf dem Bild rechts noch komplett gesperrt. Zu sehen ist, wie ein überdimensionaler Hammer ein Stück der Stahlwand im Boden versenkt. Ein Spektakel! Und die Wochenendbaustelle lockte unzählige Schaulustige an.

Die Behinderung war aber nur von relativ kurzer Dauer, denn die Bauarbeiten die den Durchgangsverkehr behindern, wurden an einem einzigen Wochenende durchgeführt. Wie wichtig die Strecke ist, sieht man daran, dass für die Umfahrung der gesperrten Strecke ein Umweg von 5 Kilometern nötig war. Täglich passieren diese Stelle mindestens 8'000 Fahrzeuge, weshalb die Arbeiten auf ein verkersarmes Wochenende in den Herbstferien gelegt wurden und bis tief in die Nacht andauerten.

Künftig wird das "Trämmli" die Bernstrasse unterirdisch queren und das, was hier noch wie ein Bahnübergang aussieht, wird aufgehoben. Ab 2010 verkehrt die WSB hier durch einen Tunnel und nicht mehr auf der Hauptstrasse, die - wer hätte das gedacht - "Tramstrasse" heisst. Ob die wohl umbenannt wird?

Freitag, 3. Oktober 2008

Kurz-Kritik: WALL-E


Obermegahypersuperzuckersüsses Kerlchen verliebt sich in die Calamity Jane des 28. Jahrunderts. Und ein paar Lach- und Freudentränchen darf man auch noch verdrücken! 10 von 5 Sternchen. Empfehlenswert für alle.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Tele2 vom Erdboden verschluckt

Noch vor wenigen Monaten sassen ein paar Blogger in der Chefetage von Tele2 (Schweiz) und diskutierten über ein Projekt, das für alle Beteiligten ein Vorstoss in unbekannte, aber gleichwohl spannende Dimensionen erlaubt hätte. Das Vorhaben war schon weit gereift, als plötzlich der komplette Rückzug von Tele 2 bekannt wurde. Offensichtlich sah man im Hauptsitz in Schweden für den Schweizer Markt keine Zukunft mehr, obwohl zeitgleich eine aufwändige Plakat- und TV-Kampagne am laufen war.

Gestern nun das Aus für Tele2 in der Schweiz. Sunrise übernimmt die Nummer 4 der Telekommunikationsanbieter für bescheidene 50 Millionen Franken und heimst sich damit einen interessanten Festnetz-Kundenstamm ein, der mehrheitlich aus ehemaligen Swisscom-Kunden besteht. Dem Vernehmen nach, hinkte das Mobile-Geschäft dagegen den Erwartungen hinterher, was für die schwedische Muttergesellschaft schliesslich den Ausschlag gegeben haben dürfte, sich vom Schweizer Markt zurück zu ziehen. Tele2 betreibt in den Ballungszentren ein eigenes Netz, ausserhalb davon ging man schon bisher eine Partnerschaft mit Sunrise ein.

Noch unklar ist, wann das Tele2-Netz ab- respektive ungeschaltet wird. Auch die Zukunft der 53 Mitarbeiter der Schweizer Tochtergesellschaft ist noch unklar. Kritiker wittern hier mögliche weitere Fehler die gemacht würden, wie man sie bei Tele2 hinsichtlich Entwicklung und Strategie schon zuvor erlebt hatte (siehe Bericht news.ch)

Schade. Marco Bettosini und Hendrik van Dyck, die Sales Manager bei Tele2 machten mir einen motivierten Eindruck und haben sich für Ihre Arbeit hell begeistert. In Ihre Stapfen tritt nun eine Firma, die - aus persönlicher Sicht - nicht viel sympathischer rüber kommt, wie die Warteschlaufe bei Cablecom. Und der Zusammenschluss ist ein weiterer Schritt zur globalisierung von allem, was sich monopolisieren lässt...

Montag, 29. September 2008

Luzern

Derzeit hacken alle auf dem armen FC Luzern herum. Zurecht, wie die einen meinen, während andere eine Diskussion führen, über Dinge, die mehr Punkte haben als der FCL. Ist ja auch recht hart, wenn Vaduz in zwei Spielen gegen den FC Luzern dreimal soviele Punkte holt, wie der Gegner in Verlauf der ganzen Saison.
Als wäre das nicht genug, fand ein Luzerner, er müsse seine Miteingeborenen als potentes Intellekt darstellen... bei Stupidedia! Grund genug, den Artikel ein wenig zu verbessern:

Luzern ist eine Weltunbekannte Stadt in der Schweiz in der Nähe von Aarau - und eines von ca. 53 "Lucernes", wenn man all die Ableger in Amerika ebenfalls dazuzählen will. Die Stadt wird irrtümlicherweise wegen ihrer potenzstarken intellektuellen Einwohnerschaft als beliebtes Wallfahrtsziel für Schlappschwänze aus aller Welt begangen. Die Ernüchterung vor Ort ist dann aber herb, denn der jüngste Einwohner ist heute 84.
Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Fruchtbarkeit der Luzernenr ist aber lange her. Als Symbol dieses Mythos existiert heute noch eine alte Brücke, die zum Zeichen der Potenz einen phallusartigen Turm nebenanstehen hat, welcher mit seiner dicken Eichel Richtung Himmel zeigt - Also dorthin wo er dahin geschieden ist, quasi

Luzerns Stadt-Wappen zeigte früher zwei mächtige Kämpfer, die später durch Löwen und in der Neuzeit durch Katzen ersetzt wurden. In Luzern verzweifelten damals so berühmte Menschen wie Kafka, Lehra und Andara beim Versuch, dem Löwen eine Strähne abzuschneiden, um eine erhöhte Potenz zu erreichen. Kafka und so weiter leben heute nicht mehr und natürlich ist das Auszupfen bisher auch keinem einzigen Luzerner gelungen, weshalb die Bevölkerungszahl stetig zurück geht. Die Bedeutung als ehemalige Sex-Metropole zeigt sich übrigens auch dadurch, dass Luzern der Sitz des schweizerischen Verkehrshauses ist, wo alle Arten des früheren, zwischenmenschlichen Geschlechts-Verkehrs dokumentiert werden. Inzwischen wurden aber beispielsweise im heimischen Stadion des FC Luzern Metallböcke, getarnt als Wellenbrecher aufgstellt, damit sich die betagten Zuschauer (eine Jahreskarte ist im Preis aller Luzerner Altersheime inbegriffen) abstützen können. Nur mittels dieser Massnahme, konnte ein neuerlicher Absturz bisher vermieden werden.

Nachtleben

Dem Ruf der immerpulsierenden Stadt wird man in Luzern aber irgendwie auch im Nachtleben nich los. Im Restaurant Hirschen sitzen noch heute Zahnlose Alte am Stammtisch, die vom letzten bekannten Brünftigen, dem heute 78-jährigen Harry Hirsch erzählen. Sein Geweih - welches dann pulverisiert und als Stehaufmittel benutzt wird, hätte danach die Wirkung von Viagra gehabt. Dies ist auch der Grund, warum die Pillen, den Stadfarben Luzerns entsprechend blau sind.

In Erinnerung an die guten Alten Zeiten, treffen sich im regionalen Puff, der "Schüür", Gleichgesinnte, die allerdings mangels hübscher, intelligenter und überhaupt irgendwelcher Damen, zum übermässigen Alkoholkonsum einhergehen. Dies artet auf der lokalen SUVA-Wiese in gewaltige SEXzesse aus über die hier (wie bereits erwähnt) mangels hübscher, intelligenter und überhaupt irgendwelcher Damen, nicht näher eingegangen werden soll.

Wappen

Auch das Wappen ist ein Hinweis auf die hinlänglich bekannte Tageslichtallergie, welche Luzern durch seine hates schicksal ereilt: Es ist hälftig geteilt, zuerst blau, dann weiss, was ein Geheimscherz der Stadtverwaltung ist. Es bedeutet nämlich übersetzt: Ich war gestern so BLAU, dass ich heute nichts mehr von dir WEISS.

Nachteile überbordender Potenz

Die im Vergleich überbordende Potenz auswärtiger Männer, hat wenigsten positiven Einfluss auf den lokalen Sport-Erfolg. So spielt der FC Luzern nur in der Super League, da die Mannschaften anderer Städte sich wochentags heftig austoben können, und am Spieltag in Luzern auf Entzug gesetzt werden, so dass bei den Fussballspielen schlicht keine Kraft mehr bleibt, anständigen Fussball zu zeigen und einst gar Mauro Lustrinelli (78, der heisst wirklich so, aber der Name verwirrt) sogar mit dem Krückstock, Tore zu schiessen in der Lage war.

Bildquelle: Stupidedia

Sonntag, 28. September 2008

Verspätung



Irgendwie doof, auf den einzigen Flieger mit Verspätung zu warten...
Edit: Und gestartet ist er sogar erst nach 18 Uhr

Samstag, 27. September 2008

Ich will ja nur spielen!

Das Internet bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, den grauen Alltag vergessen zu machen. Rechtzeitig zum Wochenende möchte ich Euch deshalb eine Spiele-Seite an die Tastaturherzen legen: Spiele8 ist ein Portal für Flash-Spiele und ein Projekt an dem ich in den letzten Wochen mitarbeiten durfte. Wir haben Schrott-Spiele aussortiert, jedes Spiel getestet und es mit einer Spielbeschreibungen in deutscher Sprache versehen. Die Spiele eignen sich für Zocker jeden Alters und sind ausschliesslich High-Score-Spiele. Das heisst, dass am Ende des Spiels der Punktestand an die Webseite übermittelt werden kann. Registrierte User (kostet nix) können sich so untereinander messen und ganze Communitys können sich bei Spiele^8 treffen um den Alltagsstress zu vergessen. Die Spiele sind Kategorisiert und eignen sich für Gross und Klein!
Bei Spiele8 findet Ihr mehr als 1100 ausgesuchte Flashgames. Anmelden und Spass haben! Goggi hat immernoch 31 Highscores inne, also ran an die Tastatur!

Freitag, 26. September 2008

Sex macht dumm

Der "Erotik Markt" bittet Sexhungrige in einem Hochglanzprospekt zum grossen Ausverkauf nach Buchs im Kanton Aargau. Wer sich mit günstigen DVDs eindecken möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und lockt mit einem eigenartigen Rabattsystem.

Denn Aufgepasst! Wer zu spitz den Laden betritt, wird gnadenlos abgezockt: Normalgeile, die mit 2 Filmen auf DVD zurecht kommen, bezahlen statt zweimal 19 Franken nur 5 Franken pro Film, also insgesammt 10 Franken. Soweit so gut. Will man sich drei Silberscheiben gönnen, kostet das Paket 20 Franken, 4 DVDs kosten 30 Franken.

Wem beim Lesen dieser Zahlen nichts Besonderes aufgefallen ist, dem wird entweder der Blick vom Sabber getrübt, oder sollte noch einmal nachrechnen: Beim Kauf von zwei Pornos kostet jeder davon 5 Franken. Beim Kauf von drei Filmen, will der Erotikmarkt schon Fr. 6,66 je Film. Wer vier Filme auf's Mal kauft, zahlt für jeden davon Fr. 7,50. Und wenn die Zahlen schön rund werden, sollte auch der ultimativen Testosteronmaschine ein Licht aufgehen: 10 DVDs kosten nämlich 99 Franken - Fr. 9,90 pro Stück.

Leider ist damit die Frage noch nicht beantwortet, wen Sex nun dumm macht: den Gestalter des Prospekts, der sich schwer beim Rechnen tut, oder der Sexhungrige, der sich mit 10 DVDs an die Kasse stellt. Wer heute Abend tüchtig Hand anlegen will (oder dieFreundin mit 10 Pornofilmen überraschen möchte - soll's ja geben) steht lieber 5x an und kauft sich immer nur 2 DVD's auf einmal, das kostet nämlich nur die Hälfte.

Züri West im Nordportal Baden

Zwei Stunden geile Unterhaltung mit Kuno und seiner Truppe. Belinda und Mara hüpften wie zwei ausgeflippte Teenies und natürlich war Kuno Lauener nicht um passende Sprüche verlegen. Übrigens: Am Freitag gehe er mit der ganzen Band im Bad Zurzach baden...