Dienstag, 17. Mai 2011

30 Tage 30 Lieder (Teil 16)

Gibt es Lieder die man gemocht hat, aber dann irgendwann wurde es einem zu viel? Oder man assoziiert es mit einem dummen Ereignis? Heute war ich erstmals der Meinung: Nein, mir fällt kein passendes Lied dazu ein. Dabei ist es ganz einfach: Es muss ein Lied sein, dass schön war, bis es jemand anderes gesungen hat und seither ist es nicht mehr schön. Geschehen während der diesjährigen austragung von DSDS. Ursprünglich war das Lied von Rihanna, heute fällt mir nur noch Kim Debkowski ein und ihre schreckliche Version...

Ein Lied, das du geliebt hast, aber nun nicht mehr magst: Kim Debkowski "Take a Bow"




Weitere Lieder die nicht mehr gemocht werden gibt es bei Frau Kafka, Frau Dimi, Herr Elfe, Frau Isabel, Herr Tom, Herr Miene, Herr Albrecht, Herr Danger, Frau Lila, Herr Goggi, Frau Bluetime und natürlich Herr Fischer, der die beliebteste Blogparade des Universums ins Leben gerufen hat.

Montag, 16. Mai 2011

30 Tage 30 Lieder (Teil 15)

Tag 15 der vorbildlichsten Blogparade Europas. Heute soll ich jemanden beschreiben! Nicht irgend jemanden, sondern mich selbst. Uiuiui. Tut man das, unterscheiden sich Fremd- und Selbstwahrnehmung ja meistens gewaltig. Entweder sieht man sich aufgrund überbordendem Selstvertrauen in einem Glanzlicht das nicht ist, oder man drückt sich um die Bestimmung seiner selbst, mangels fehlender Selbstachtung. Letzteres habe ich weit hinter mir gelassen und gebe deshalb offen und ehrlich zu: Ich bin der Chef. Interpretationen die aus dem folgenden Clip erwachsen, sind reine Spekulation.

Ein Lied, das dich beschreibt: Bligg - "Chef"



Mehr selbsteinschätzungen gibt es bei Frau Kafka, Frau Dimi, Herr Elfe, Frau Isabel, Herr Tom, Herr Miene, Herr Albrecht, Herr Danger, Frau Lila, Herr Goggi, Frau Bluetime und natürlich Herr Fischer.

Sonntag, 15. Mai 2011

BREAKING OBERTITTENGEILE NEWS: FC Aarau gerettet

Überraschende und gleichzeitig erfreuliche Wende beim FC Aarau. Nachdem der sportliche Erhalt der Klasse mit dem Sieg gegen Winterthur definitiv gesichert werden konnte, ist es nun auch gelungen die wirtschaftlichen Unklarheiten auszuräumen: Die FC Aarau AG einigt sich mit der MTO über die Begleichung der Forderung gegenüber dem Verein FC Aarau 1902! Das bedeutet: Der Verein FC Aarau ist gerettet, die Damen- Kinder- und Amateurabteilungen werden auch in Zukunft Fussball spielen können. Die FC Aarau AG erfüllt alle Forderungen die seitens der Swiss Football League gestellt werden, um die Lizenz III (Challenge League) in zweiter Instanz zu erhalten.

Über die Details der Vereinbarung informiert die FC Aarau AG an der Generalversammlung die morgen Montag im Restaurant "Schützen" in Aarau stattfindet. So viel kann man heute schon sagen: Auch wenn dies nicht offiziell in der Mitteilung des FC Aarau drin steht: Mit diesem Deal fällt ein riesiger Felsen von allen FC Aarau-Herzen, egal ob Verein oder AG. Der Konkurs des Vereins 1902 oder die erzwungene Lizenzvergabe über Sportgerichte hätten möglicherweise auch zum Erfolg geführt, aber es wäre damit ein böser Imageschaden geblieben. Und weil Gläubiger nach wie vor nicht ihre Forderungen befriedigt gesehen hätten, wären spätere Begegnungen ebenfalls unliebsamer Natur geblieben - Stichwort neues Stadion..

In diesem Sinne: Einen wunderschönen Sonntag alle miteinander :)

30 Tage 30 Lieder (Teil 14)

Tag 14 der musikalischten Blogparade der Welt - heute: Ein Lied, das niemand von dir erwarten würde

... und auch nie erwarten muss - wollte ich grad schreiben, wobei: wenn ich es hier veröffentliche, dann hätte man das erwarten müssen, obwohl es ganz unerwartet kommt.In anderen Worten: Man wird hier gezwungen, etwas unerwartetes zu tun, und erwartet dass man nicht vergebens wartet, wobei die Wahrung der Unerwarteten per se schon unerhört ununerwartbar ist. Wie auch immer, ich poste es nur ungern.



Lordi - Hard Rock Hallelujah

Samstag, 14. Mai 2011

30 Tage 30 Lieder (Teil 13)

Indiskretionen werden heute verlangt, soso. Na gut, da wir im Zeitalter von Datenschutzlöchern sowieso alles preisgeben müssen, sei an dieser Stelle ein Vergnügen dargelegt, das bisher eher im Verborgenen geblieben ist. Nämlich die Leidenschaft für klassische Musik. Einfach nur geniessen!



Ein Lied, das ein verborgenes Vergnügen ist: Intermezzo de la ópera Cavalleria rusticana, de Pietro Mascagni. Festival de Ravenna, 1996. Orquesta del Teatro Comunale di Bologna. Dirige Riccardo Muti.

Mir fällt gerade auf, dass ich schon zum zweiten Mal ein Video auswähle, das zuvor Markus Zollinger in seinem Facebook veröffentlicht hat. Der Mann hat Geschmack!Mehr Verborgenes gibt es bei Frau Kafka, Frau Dimi, Herr Elfe, Frau Isabel, Herr Tom, Herr Miene, Herr Albrecht, Herr Danger, Frau Lila, Herr Goggi, Frau Bluetime und natürlich Herr Fischer.

Freitag, 13. Mai 2011

30 Tage 30 Lieder (Teil 12)

Die Band – oder besser die Sängerin mag ich also gar nicht. Ok, sie hat Erfolg und dank dem Eurovision Song Contest ist sie gerade brutal angesagt- Aber nein, das Mädchen ist mir zu abgehoben, unanständig und einfach doof. Punto, basta.

Ein Lied von einer Band, die du nicht magst: Lena – „Satellite“



Und wer ein Beispiel braucht, wie man sich unbeliebt macht… bitteschön: auch wenn Frank Elstner nicht gerade mit Überlegenheit glänzt, so was ist respektlos.

Donnerstag, 12. Mai 2011

30 Tage 30 Lieder (Teil 11)

Was heisst da eigentlich „Liebligsband“? Zählen Chöre, Dorfkapellen, Orchesterinszenierungen auch dazu? Und Sänger, die dem Namen nach ganz alleine sind, aber bestimmt auch über eine Band verfügen? Was ist mit Shows, bei denen es eigentlich ums Tanzen geht, aber eben auch ein Orchester zugegen ist? Ich würde das alles gar nicht fragen, wenn es nicht genau in diese Richtung ginge. Ich entscheide mich für die faszinierenden Gesänge von ANÚNA.

Anúna ist ein Irischer Chor der 1987 von Michael McGlynn gegründet wurde. Der Gesang vereint die drei Urtypen irischen Gesangs, nämlich Suantraí (Schlaflied), Geantraí (fröhlicher Gesang) und Goltraí (Klagelied). Bekannt wurde Anúna dank dem Engagement bei der Tanzshow „Riverdance“. Im nachfolgenden Video ist die wunderbare und meine persönliche Freundin Katie McMahon als Solistin zu hören. Hat sie nicht eine umwerfende Stimme! Das Spektrum reicht natürlich noch viel weiter als dieses eine Lied – einfach mal Anúna auf Facebook besuchen.

Ein Lied von deiner Lieblingsband: Anúna – „Cloudsong“



PS: Weil es so schön ist: Katie zusammen mit Morgan Crowley http://youtu.be/3qIzDQQGZLo
PS II: Weil bei Google ganz offnbar der Wurm drin steckt und auch Youtube nicht funzt, hier die viel versprechende Hinweis, warum das Video oben zeitweise nicht funktioniert: 500 Internal Server Error - Leider ist etwas schiefgegangen. Eine Spezialeinheit hat die Mission übernommen, das Problem zu lösen.


Mehr auch bei Frau Kafka, Frau Dimi, Herr Elfe, Frau Isabel, Herr Tom, Herr Miene, Herr Albrecht, Herr Danger, Frau Lila, Herr Goggi, Frau Bluetime und natürlich Herr Fischer.

Mittwoch, 11. Mai 2011

30 Tage 30 Lieder (Teil 10)

Für die Erledigung dieser äusserst heiklen Aufgabe möchte ich das allererste Lied wählen das mich an die allererste Liebe erinnert. Da diese schon ein paar Jahre zurück liegt ist auch das Lied entsprechend „alt“ – der Sänger mittlerweile sogar verstorben. Christina hiess die Angebetete und sie war blutjung. Wo heute zwei Jahre Altersunterschied nicht mehr bemerkt werden können, sorgten meine 16 Jahre und ihre 14 Jahre von damals für einen regelrechten Skandal im Dorf. Aber darauf wollen wir gar nicht näher eingehen. Geniessen wir die Stimme von Barry White, hier in einer Live-Version die auch schon etwas älter ist.

Ein Lied das dich an eine verflossene Liebe erinnert: Barry White – “Let the Music Play”



Mehr Verflossenes bei Frau Kafka, Frau Dimi, Herr Elfe, Frau Isabel, Herr Tom, Herr Miene, Herr Albrecht, Herr Danger, Frau Lila, Herr Goggi, Frau Bluetime und natürlich Herr Fischer.

Giacobbo ohne Müller

Original unten, Painted Reality oben
BREAKING NEWS - Nach dem die in jiddischer Sprache erscheinende „Di Tzeitung“ im Bild rechts alle inakzeptablen Komponenten entfernt hat, ist nun ein weiterer Fall von veränderter Printed-Realität bekannt geworden. 

Das Bild sei aus Gründen der Sittlichkeit verändert worden schreibt „Di Tzeitung“ in einer Stellungnahme. Was die Verfasser noch nicht wussten: Ihr Vorgehen hat eine ganze Reihe Nachahmer auf den Plan gerufen: Die Abspeck-Zeitschrift „Bulimie heute“ hat zwei Bilder in ihren Programmhinweisen für die Sendung Giacobbo/Müller leicht retouchiert. Der Grund ist unbekannt, eine Stellungnahme wird aufgrund der zu erwartenden Proteststürme des Dicken der Dicken nicht lange auf sich warten lassen.

Die Fachzeitschrift "Bulimie heute" manipulierte dieses Bild

Perfekt verändertes Bild täuscht den unwissenden Zuschauer



Dienstag, 10. Mai 2011

Kundenservice: Kämpfen lohnt sich

Um es gleich vorne weg zu nehmen: dies ist keine Anleitung, wie man einen Kundendienst zum Wahnsinn treibt, sondern wie man Recht bekommt wenn man Recht hat. Allerdings schliesst das eine das andere nicht aus. 

Vor einem Monat gab ein vergleichsweise neues Acer Notebook seinen Geist auf. Bildschirm schwarz, kein Piepsen, kein Blinken, aus die Maus. Die Diagnose des Interdiscount Reparaturcenters kam per A-Post, war vernichtend und lässt sich auf diese Weise zusammenfassen: "Motherboard und Display kaputt infolge Sturz. Keine Garantieleistung weil selber Schuld. Eine Reparatur lohnt sich nicht mehr, bitte hier ein Kreuz machen und uns 80 Franken für's Anschauen geben." Damit gab sich der Autor dieses Blogs natürlich nicht zufrieden, denn in dessen Betrachtungsweise war das Teil nie gestürzt, sondern hat nur dagestanden. Es folgte deshalb eine telefonische Kontaktaufnahme, bei deren Verlauf der Support nach einer Viertelstunde nachfragte: "dann handelt es sich um eine Kundenreklamation?" - Ja natürlich tut es das. Doch gebracht hat es mir nur einen Brief, mit ähnlichem Inhalt: "Sturzschaden. Selber Schuld". Nun verlegte sich der Streit ins E-Mail-Postfach. Man könne nichts machen und habe bei Filiale, Transportunternehmen und Servicestelle nachgefragt. Bei denen sei das Notebook ganz sicher nicht hinuntergestürzt, folgedessen muss dies beim Kunden passiert sein. Selber Schuld, jetzt machen Sie endlich ein Kreuz. Sogar Bilder hat man mir geliefert. Unübersehbare Beulen an der Seite, die bei der Abgabe in der Filiale noch nicht da waren - das bestätigt sogar die Filialeiterin. Also noch einmal reklamieren, diesmal mit der Ankündigung, den Fall mal der Rechtsschutzversicherung zu übergeben.

Während die inoffizielle Version dem Vernehmen nach lautet, man habe keine Lust mehr mit dem Kunden zu streiten, steht in der letzten, offiziellen Mitteilung:

Bild-Beweis? Servicestelle zeigt Beule
- doch wann entstand sie?
Obwohl klar ist, dass die Schäden weder auf dem Transport noch bei der zuständigen Servicestelle entstanden sind, sind wir ausnahmsweise bereit, Ihnen eine Gutschrift zu gewähren. [...]Der Kaufpreis wird Ihnen somit an einen Neukauf angerechnet. Eine Reparatur ist aufgrund der Schadensumme nicht mehr lohnenswert.

Freundliche Grüsse
Interdiscount, Division der Coop

Da fragt sich der Laie: Wenn es denn so klar ist, dass der Kunde selber Schuld ist, warum bezahlt man den Schaden dann doch? Wie auch immer: Zusammenfassend lassen sich folgende Punkte festhalten:

  1. Ehrlich sein. Nur reklamieren, wenn man wirklich im Recht ist.
  2. Fakten festhalten. Reparaturgegenstand bei der Abgabe begutachten lassen und den Angestellten auffordern sichtbare Schäden zu notieren - oder zu bestätigen, dass keine sichtbaren Schäden zu sehen sind. Notfalls Fotos machen.
  3. Hartnäckig bleiben. Eine erste und zweite Weigerung die Reparatur zu übernehmen kostet den support 2 Briefmarken. Dem Servicecenter ist auch klar, dass danach viele Kunden aufgeben. Da wäre es schon fast fahrlässig, eine Reparatur freiwillig zu übernehmen.
  4. Keine billigen Deals eingehen. Oft werden Deals angeboten die nur wenige Tage gültig sind: "Wir entsorgen das alte Gerät gratis" - "Wir übernehmen die Reparaturpauschale wenn Sie sofort ein neues Gerät kaufen" - oder: "Wir rechnen Ihnen den Zeitwert des alten Geräts an". Merke: Die Entsorgung ist im Kaufpreis bereits inbegriffen; zeitlich begrenzte Angebote zielen auf übereilte Entscheidungen, aber sicher nicht auf zuvorkommenden Kundendienst.
  5. Nicht drohen! Es ist übrigens keine gute Idee mit dem Kassensturz oder dem Beobachter zu drohen. Sätze wie: "Wenn Sie dies und jenes nicht machen gehe ich zum Fernsehen" könnte genau so als Nötigung verstanden werden - das ist verboten. Besser: "ich übergebe den Fall meinem Rechtsberater", oder: "Ich bitte Sie freundlich und werde meine Erfahrungen gerne in meinem Blog aufschreiben"...
... was hiermit geschehen ist. Fazit: Kämpfen lohnt sich immer und dann ist man nicht nur im Recht, man bekommt auch Recht.