Mittwoch, 18. November 2009

Die schlechteste TV-Sendung der Schweiz

Duell Aktuell - Tele M1, Dienstagabend.

Läck ist diese Sendung doof. Wenn zwei Gäste eingeladen werden, ihre unterschiedlichen Standpunkte am Fernsehen darzulegen, warum trägt der Moderator Werner De Schepper den Gästen solch elend lange Fragen vor und fällt ihnen ständig ins Wort indem er die Antwort bei der ersten sich bietenden Gelegehneit unterbricht? Ich habe mehr über De Scheppers Standpunkt erfahren als über jenen der Gäste, deren Namen ich deshalb nicht erwähne, weil sie sowieso kaum etwas sagen durften. Ich dachte immer, ein Gesprächsleiter sollte sich neutral verhalten. Aber wie schon in der ersten Sendung vor zwei Wochen, lässt De Schepper seine Gäste nicht ausreden, würgt Aussagen die ihm nicht so gefallen vielleicht sogar absichtlich ab, oder wechselt einfach das Thema. Zusammen mit der immer noch miserablen Tonqualität und der Papa-Schlumpf-mässigen Stimme, kommt mir der Gesprächsleiter vor wie der nervtötende Quälgeist, der ständig dreinschwatzt, wenn erwachsene Menschen miteinander reden. In einer nicht representativen Umfrage bei Radio Argovia - bemerkenswerterweise aus dem gleichen Verlagshaus stammend - liegt der Wunsch nach Absetzung der Sendung, unter den Hörern des Radiosenders bei 100%.

Alternativ kann man den Sender bis dahin einfach meiden, auch wenn es mich immer wieder interessiert, wofür meine nicht freiwillig bezahlten Gebührengelder verschwendet werden.

Bewertung: ☆★★★★★ Note 1
Bild: Werner De Schepper spricht und spricht und spricht. Quelle: Tele M1

Dienstag, 17. November 2009

Grippe Chaos - die Antwort

Das ist ja mal wieder ein riesiges Chaos um diese Schweinegrippe, vor allem weil die saisonale Grippe auch grad kommt - und eine Handvoll verschiedener Medikamente macht die Entscheidung auch nicht gerade einfacher. Aus diesem Grund soll eine Blitzumfrage, die wir heute unter verschiedenen Fachleuten gemacht haben, bei der Entscheidung helfen, ob man jetzt soll oder nicht und vor allem gegen was.

- Ein Kinderarzt in Brig VS sagt "eher nicht, nur wenn man einer Risikogruppe angehört"
- Die Kinderarzt-Gruppenpraxis in Baden AG "empfieht grundsätzlich die Impfung gegen Schweine- und gegen die saisonale Grippe"
- Ein Homöopat in Ennetbaden dagegen spricht jeder Impfung sämtliche Wirkung ab, selbst wenn die Schweinegrippeimpfung funktioniere, sei man gegen die "normale" Grippe nicht geschützt.
- Eine grosse Praxis in Zürich hat dagegen ein regelrechtes Impfzentrum eröffnet und spricht davon, die Impfung müsse "sofort" und "dringend" vorgenommen werden und zwar bei der ganzen Bevölkerung.
- Ein paar Zürcher Starssen weiter klingt es ganz anders: "Kommen Sie nur, wenn Sie sich nahher sicherer fühlen"
- Eine erfahrene Mitarbeiterin des Kantonsspital Aarau sagt "nein" und verweist auf die unbekannten Nebenwirkungen ungetesteter Zusatzstoffe.
- Ihre Arbeitskollegin in Baden sagt ebenfalls "nein", das sei "unnötig".

Bei diesen Voten muss man berücksichtigen, dass ein Arzt pro Spritze die er abgibt 10 Franken bekommt und die ärztliche Meinung durch diesen Zustupf möglichrweise beeinflusst sein könnte. Nur etwa 20% des Pflegepersonals in den Aargauer Spitälern lässt sich gegen die saisonale Grippe impfen, ganz allgemein ist eine Abneigung gegenüber Medikamenten zu spüren - was zweifellos mit ihrer Arbeit im Zusammenhang steht - bekommen doch viele von ihnen unerwünschte Wirkungen täglich mit.

Die definitive Antwort auf die Frage, ob man sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen soll lautet deshalb: Ich habe keine Ahnung.

Montag, 16. November 2009

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Der Wettbewerb-Wettbewerb

Das ist ein kleiner Dank an Euch alle, liebe Mitbloggerinnen und Mitblogger - aber auch meine bloglose Leserschaft will reich beschenkt werden. Im zweiten Goggiblog Weihnachtswettbewerb geht es um einen Pot von über 1'000 Schweizer Franken. Und das aller-aller-aller-beste: Je mehr mitmachen, je mehr Preise werden verteilt! Mitmachen ist ganz einfach.

Für Blogger...

Für diesen grossartigen Wettbewerb habe ich als Sponsor bezeichnenderweise das beliebte Portal für Wettbewerbe gewinnen können. Wettbewerb.ch stellt auf seiner Webseite die besten und lukrativsten Wettbewerbe zur Auswahl und zwar alle kostenlos und mit realer Gewinnchance!

So bist Du dabei:
Poste in Deinem Blog einen Artikel mit Hinweis auf diesen Wettbewerb und verlinke die Webseite von Wettbewerb.ch. Du hilfst mir, wenn Du hier in den Kommentaren den Link zu Deinem Artikel hinterlässt. Das Besondere: Je mehr Blogger am Wettbewerb teilnehmen, desto mehr kann man gewinnen: Bis 10 Teilnehmer 1 iPod; bis 20 Teilnehmer 2 iPods; bis hin zu 50 Teilnehmer und 5 iPods. Steigt die Teilnehmerzahl weiter, haben wir noch ein paar Weihnachts-Überraschungen bereit! Es gilt also nicht nur teilzunehmen, sondern den Wettbewerb so weit wie nur möglich zu pushen! Die mögliche Gesamtgewinnsumme liegt bei über
1'000 Franken! Berücksichtigt werden Artikel ab sofort - bis 19. Dezember 2009, 23.59 Uhr. Das täglich aktualisierte Blogbarometer rechts zeigt den aktuellen Stand der Dinge.

... und für Leser

Ursprünglich war der Wettbewerb als reiner Blogger-Wettbewerb gedacht. Aber ich will meine bloglose Leserschaft nicht
mit leeren Händen dastehen lassen und lege gleich zu Beginn noch einen iPod Touch obendrauf. Dieser wird unter allen Leserinnen und Leser verlost, die sich dieser Facebookgruppe anschliessen. Berücksichtigt werden Beitritte ab sofort - bis 19. Dezember 2009, 23.59 Uhr.

Detailierte Teilnahmebedingungen findest Du hier.

Heute geht's los

Heute geht der 2. grosse Weihnachts Wettbewerb im Goggiblog los. Als Sponsor konnte ich das beliebte Portal wettbewerb.ch gewinnen.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr, bei dem Frau Kafka den Hauptgewinn abgeräumt hat und zwei weitere Gewinne gemeinnützigen Werken weitergegeben wurden, steigt in diesem Jahr die Gewinnsumme auf

über 1000 Franken!

Und nicht nur das: Mindestens jeder zehnte Teilnehmer gewinnt, denn der Pot wächst mit der Teilnehmerzahl!

Dranbleiben!

Samstag, 14. November 2009

Bilder des Tages

Heute mal was ganz revolutionäres: Einen ganzen Tag lang gibts ausschliesslich Bilder des Tages.
Los geht es mit einem Bild LIVE aus dem Kuhstall...

Mist, Auto draussen gelassen.

Virensoftware Version 9.2.567 erfolgreich installiert.

Und sie bewegen sich doch

Mein neuer PC


Vielleicht mal ein kleiner Ausflug auf der Aare?


Es soll beschwerden gegeben haben wegen der Bilder des Tages. Bitte ziehen Sie eine Nummer.


Falls noch jemand etwas wissen möchte:

Freitag, 13. November 2009

Bild für Blondinen

Ohne (weitere) Worte...

Preise vergleichen lohnt sich!

Wer sich jetzt schon die Preise von Spielsachen im Auge behält, für den wird Weihnachten deutlich günstiger. Die Unterschiede sind teilweise haarsträubend.

Wer das Topspiel des Jahres für Jungs kaufen will (oder muss) hat schlechte Karten. Die Mobile Bohrstation von Lego gibt es in allen Läden zum Preis von genau 119 Franken. Hier hilft nur eine Aktion, wie sie zum Beispiel die Migros immer wieder anbietet. Vor zwei Wochen gabs 10% auf alle Spielzeuge, derzeit bekommt man als Cummulus-Kunde 20 Franken Rabatt bei einem spielzeug-Einkauf ab 90 Franken.

Bei Spielsachen die schon länger auf dem Markt sind, lohnt es sich die Preise zu vergleichen. Der Raupenkran von Lego kostet bei Manor und Franz Carl Weber knapp 80 Franken - beim Baumarkt-Riesen Jumbo dagegen gibt es das genau gleiche Modell für Fr. 59,90. Auch in anderen Preissegmenten liegt meistens noch irgend ein Rabatt drin: Der "Grosse Kran" von Dickie, mit beweglichen Teilen und Kabel-Fernbedienung gibt es für Fr. 49,90 bei Manor oder für 39.90 bei Migros. Bei der voluminösen "grossen Schule" von Playmobil sind die Preisunterschiede besonders auffällig: Franz Carl Weber will dafür 249 Franken, Toys R Us dagegen nur Fr. 199,90!

Im Allgemeinen fällt auf, dass Franz Carl Weber immer zu den teuersten Anbietern gehört. Viele Geschäfte wie zum Beispiel der Baumarkt "Jumbo" kaufen nur einzelne Posten ein, die günstig zu haben sind und bieten nicht das ganze Sortiment an, wie vergleichsweise Toys R Us. Dennoch gehörte letzterer oft zu den günstigeren Läden - aber nicht immer. Die grosse Polizeistation von Lego beispielsweise kostet 159 Franken - bei Migros nur 149. Nutzt man gleichkeitig den 20-Franken-Gutschein den es aktuell für Cummulus-Kunden gibt, kommt die Station gleich 20% günstiger zu stehen.
Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, die aufgrund eigener Einkäufe zusatnde gekommen ist und kann morgen aufgrund irgend einer Aktion schon wieder passé sein. Wer auf Einkaufstour geht, sollte die Preise der verschiedenen Läden miteinander vergleichen und auch mal bei einem Exoten wie Jumbo vorbei gehen.

Eine besondere Stellung hat übrigens der BEA-Laden in Brugg. Dort finden sich Tausende Spielsachen, aber nur wenige, die in grossen Ladenketten erhältlich sind. Um so mehr gibt es dort viel Sachen aus Holz und zahlreiche originelle Ideen, die man sonst nirgens findet. Wer zum Beispiel eine "Brio"-Holzeisenbahn sucht, findet ein vergleichbares (und kompatibles) No-Name Produkt bei BEA - zum halben Preis.

Donnerstag, 12. November 2009

Immer diese Ausländer

Schon wieder ist es passiert. Schon wieder fallen junge Männer mit Migrationshintergrund auf. Wenn ich davon nur schon höre, fällt mir die Volksinitiative der SVP ein, die in solchen Fällen die Nennung der Herkunft dwe Betroffenen fordert. Wie der Goggi halt so ist, tut er das jetzt schon. Hier die ursprünglichen Nationalitäten der betroffenen Männer: es sind Bosnier, Türken, Albaner, Serben, Portugisen und Nigerianer, die einmal mehr in unserer Gesellschaft auffallen. Und der Goggiblog geht politisch inkorrekt noch einen Schritt weiter und nennt die Namen der Hauptverdächtigen:

Pajtim Kasami, Sead Hajrovic, Pajtim Kasami, Haris Seferovic, Igor Mijatovic, Ricardo Rodriguez, Robin Vecchi, Joel Kiassumbua

Und das sind längst nicht alle! Es gibt noch viel mehr von denen! Aktuell raufen sich die oben genannten Jugendlichen in einer Gang zusammen und treiben sich im Ausland herum. Was sie dort tun? Na?

Richtig. Sie gewinnen für die Schweiz Ruhm, Ehre und Fussballspiele und kämpfen heute um den Einzug in den Final der U17-WM. Sie trainieren seit Jahren fünf- bis sechsmal die Woche in ihren Vereinen und bestreiten Wochenende für Wochenende ein Spiel bei dem es um Tore und Punkte geht.

Komisch eigentlich, dass unter den Fussballfans mit patriotisch geschwellter Brust sich auch Politiker finden, die bei jedem Aufmucksen einer "Person mit Migrationshintergrund" polizeilich mitgeteilte Ursprungsherkunft fordern. Nur eben jetzt, wo die Meldung positiv ist, reicht es anscheinend die Bezeichnung "Schweizer" zu verwenden. Das Beispiel "unserer" Fussballnationalmannschaft sollte jedem klar machen, dass die Schweiz nicht mehr nur aus Emmeneggers und Hugentoblers besteht, sondern aus einem internationalen Mix. Und das finde ich gut so. Die Tatsache, dass sich die meisten von ihnen nicht nur korrekt verhalten sondern sich auch noch für unser Land stark machen, sollte einigen festgefahrenen Bünzlis zu denken geben. Oder wenigstens sollte der Informationsgeilheit der SVP konsequent anwenden. In diesem Fall müsste die Ankündigung folgendermassen lauten:

An der U17-WM in Nigeria stehen die Männer, die mehrheitlich aus Balkanländern, sowie aus südlicheren Ländern stammen im Halbfinal. Sie treffen am Donnerstag um 16 Uhr (Live auf SF2) auf die Mannschaft aus Kolumbien, die mehrheitlich aus Kolumbier besteht.

Übrigens, die ganze Liste unseres U17-Kaders findet sich bei
rotweiss24.ch. 13 der 21 Kadermitglieder haben - wie übrigens der Autor des Artikels - einen Migrationshintergrund.

Mittwoch, 11. November 2009

Europäischer Tag für Cystische Fibrose

Was ist
Cystische Fibrose
früher nannte man die Cystische Fibrose auch Mukoviszidose. Sie ist eine angeborene Störung des Stoffwechsels. Vor allem in den Lungen und in der Bauchspeicheldrüse bildet sich zäher Schleim, der die normale Funktion dieser Organe stark einschränkt. Die Krankheit ist nicht heilbar. Dank neuer Therapien ist die Lebenserwartung und die Lebensqualität der Patienten heute aber deutlich höher als noch vor 20 Jahren. In der Schweiz tragen rund 300'000 Menschen das fehlerhafte Gen, das bis heute bei 1'000 Menschen zum Ausbruch der Krankheit geführt hat. CF gilt in der Schweiz als die häufigste Erbkrankheit.

Quelle:
http://www.cfch.ch/
"Es war ein Schock, als wir davon erfuhren" Christian Boss' Blick verliert sich in der Tiefe, dann aber blitzt sein Kampfwille wieder auf. Er erzählt mir, dass seine kleine Tochter täglich Inhalieren und Medikamente nehmen muss, öfter seien Kontrollen fällig. Die Diagnose "Cystische Fibrose" (CF) bedeutet für betroffene Familien eine grosse Umstellung. Bei CF liegt eine Störung der Stoffwechselfunktion in der Lunge vor und auch die Bauchspeicheldrüse kann betroffen sein. Vor zwanzig Jahren noch führte die Krankheit dazu, dass Neugeborene keine Überlebenschance hatten. Heute können Medikamente die Dysfunktion dieser Organe so weit verlangsamen, dass betroffene Menschen eine Lebenserwartung von bis zu 50 Jahren haben. Erwachsene haben teilweise den Weg der Lungentransplantation gewählt, für Kinder kommt das nicht zuletzt wegen der Ängste und Risiken die mit jeder Operation verbunden sind, aber auch aufgrund fehlender Organe nicht infrage.

So lange wir leben, sind wir unsterblich

Einige Menschen erzählen in einem spannenden Dok, der von der Regisseur Urs Kriech produziert und herausgegeben und von der Schweizerischen Gesellschaft für Cystische Fibrose unterstützt wurde, sie hätten nie CF gehabt. Im Sinne: Wir sind ganz normale Menschen. Wer an Cystische Fibrose leidet hat keine äusserlich erkennbare Behinderung. Ihr Kampf ist es, durch die täglichen Inhalationen ihr Leben um einen weiteren Tag zu verlängern. Ein junger Protagonist erzählt im Film der auf DVD erhältlich ist (siehe Trailer unten), von seinem Freund, der ihn ungläubig angeschaut habe, denn dieser hatte keine Ahnung was CF sei, geschweige denn, dass sein Freund das haben soll. Der Umgang und der Kampfwille der betroffenen Menschen und deren Angehörigen ist unglaublich gross. "Jeder Tag wird als Geschenk erlebt" sagt auch Christian Boss. "Unsere Tochter ist ein tapferer Schatz und sie hat ein riesengrosses Herz". Diese Kraft wird auch durch den Leitsatz bekräftigt, dem man immer wieder begegnet: "So lange wir leben, sind wir unsterblich". Mich berührt diese Aussage und ich wünschte, jeder gesunde Mensch hätte so viel Lebenswille.

11. November: Internationaler Tag für Cystische Fibrose

Heute findet in 33 europäischen Ländern der "Tag für Cystische Fibrose" statt, bei dem man mit einem blauen Armband seine Solidarität mit den Betroffenen ausdrücken kann. Ausserdem dient dieser Tag dazu, die Menschen aufzuklären, was CF ist und welche Anstrengungen nötig sind, diese Krankheit zu behandeln. Man will kein Geld. Man will kein Mitleid. Aber man will auch nicht vergessen werden. Mit diesem bescheidenen Beitrag will ich heute mein virtuelles, blaues Armband tragen und bitte meine geschätzten Leserinnen und Leser, mehr über Cystische Fibrose zu erfahren und in welcher Form auch immer Solidarität zu zeigen.

Homepage der Gesellschaft für Cystische Fibrose: http://www.cfch.ch/ (wo auch die DVD beuogen werden kann)
Christian Boss' Facebook Gruppe zum Thema Cystische Fibrose: http://www.facebook.com/groups.php#/group.php?gid=87676647456