Sonntag, 14. September 2008
Bild zum gestrigen Abend
... der irgendwie bis gegen 7 Uhr heute Morgen dauerte. Ob das Spezial-Gatränk aus dem hohen Norden einen Einfluss hatte?
Samstag, 13. September 2008
Ike
Bei den Amerikanern ist immer alles ein bisschen grösser, als bei uns. Zum Glück, ist man geneigt zu sagen, hält man sich die Dimensionen von Hurricane "Ike" mal vor Augen. Alleine im Inneren des Wirbels in dem es regnet hat die Fläche der Schweiz 4x Platz!Allerdings können auch wir uns nicht über fehlendes Schlechtwetter beklagen. Über Europa liegt derzeit eine über 700 Kilometer lange Regenfront - gleich gross wie "Ike" - nur ohne Wind.
Und ein Blick durchs Stubenfenster sagt uns, dass die Schweiz genau darunter liegt.
Sieht also schlecht aus für das Gässlifest, bei uns im Quartier...
Bildmaterial: Google Earth
Mittwoch, 10. September 2008
Der Teilchenbeschleuniger läuft
Noch alle da? Gut. In diesen Minuten wird in einer 27 Kilometer langen und 100 Milliarden teuren Röhre nämlich ein Teilchen beschleunigt. Dieses Teilchen wird dann später mit einem anderen Teilchen, das ebenfalls beschleunigt wird, zur Kollision gebracht - was den Urknall auslösen, oder wenigstens nachahmen soll. Die Frage ist nur: Wozu?
Der Urknall-Klon findet erst in ein paar Wochen statt, heute um 09.30 Uhr wird, oder wurde erst ein einzelnes Teilchen frei gelassen. Dennoch sind Skeptiker nervös. Es gibt schon Filme darüber, was bei einem unabsichtlichen Freikommen des Teilchens passieren könnte: Wir bewegen uns in einer Endlosschlaufe und erleben den selben Tag immer wieder. Wie Bill Murray in "Täglich grüsst das Murmeltier" - In unserem Fall kämen wir wohl erst wieder aus der Schlaufe, wenn die Menschheit vernünftig wird. Also gar nie.
Noch schlimmer wird's, wenn dereinst die Teilchen aufeinander los gelassen werden und dabei etwas schief geht. Der Knall verursache ein Schwarzes Loch - darin sind sich Befürworter und Gegner des Experiments noch einig. Dieses Schwarze Loch wird nach Meinung der Endzeitpropheten die ganze Erde verschlingen und vermutlich auch das ganze Universum - das werden wir dann allerdings nicht mehr mitbekommen.
In der Nähe von Genf, wo Professoren und Akademiker im CERN das Experiment seit Jahren vorbereiten, glauben aber alle an den Nutzen der zu erwartenden Erkenntnissen. Man verspricht sich, das "Higgs" zu finden, ein Teilchen das kleiner als ein Atom ist, um damit Fortschritte in Mini-Technologien zu erzielen, für die unser Schul-Mikroskop längst nicht mehr ausreicht.
So viel Aufwand, für ein allerwinzigstes Teilchen? Milliarden von Franken, die man gegen die Bekämpfung des Welthngers gut hätte gebrauchen können? Nur um zwei blöde Miniteilchen aufeinander zu schiessen? Was soll mir das bringen? Muss ich nachher weniger Steuern zahlen? So faszinierend die Welt der Forschung sein mag, so schwer verständlich ist der Nutzen dieses sehr teuren Experiments. Ich habe gelernt, dass man sein Zimmer zuerst aufräumen muss, bevor man neue Spielsachen hervorkramt. Und das Spielzimmer "Erde" ist im Vergleich zu diesem Teilchenbeschleuniger-Dingsbums ein ziemliches Chaos.
Vielleicht gar nicht so schlimm, wenn die Welt bald einmal untergeht. Erste Gelegenheit, heute in der Znüni-Pause. Falls die schon durch ist, wenn Ihr das liest, ist nichts Schlimmes passiert und der nächste Blogeintrag zu diesem Thema kommt Live aus dem CERN in Genf.
Teilchen-Tagebuch
Gefahren-Video
Der Urknall-Klon findet erst in ein paar Wochen statt, heute um 09.30 Uhr wird, oder wurde erst ein einzelnes Teilchen frei gelassen. Dennoch sind Skeptiker nervös. Es gibt schon Filme darüber, was bei einem unabsichtlichen Freikommen des Teilchens passieren könnte: Wir bewegen uns in einer Endlosschlaufe und erleben den selben Tag immer wieder. Wie Bill Murray in "Täglich grüsst das Murmeltier" - In unserem Fall kämen wir wohl erst wieder aus der Schlaufe, wenn die Menschheit vernünftig wird. Also gar nie.
Noch schlimmer wird's, wenn dereinst die Teilchen aufeinander los gelassen werden und dabei etwas schief geht. Der Knall verursache ein Schwarzes Loch - darin sind sich Befürworter und Gegner des Experiments noch einig. Dieses Schwarze Loch wird nach Meinung der Endzeitpropheten die ganze Erde verschlingen und vermutlich auch das ganze Universum - das werden wir dann allerdings nicht mehr mitbekommen.
In der Nähe von Genf, wo Professoren und Akademiker im CERN das Experiment seit Jahren vorbereiten, glauben aber alle an den Nutzen der zu erwartenden Erkenntnissen. Man verspricht sich, das "Higgs" zu finden, ein Teilchen das kleiner als ein Atom ist, um damit Fortschritte in Mini-Technologien zu erzielen, für die unser Schul-Mikroskop längst nicht mehr ausreicht.
So viel Aufwand, für ein allerwinzigstes Teilchen? Milliarden von Franken, die man gegen die Bekämpfung des Welthngers gut hätte gebrauchen können? Nur um zwei blöde Miniteilchen aufeinander zu schiessen? Was soll mir das bringen? Muss ich nachher weniger Steuern zahlen? So faszinierend die Welt der Forschung sein mag, so schwer verständlich ist der Nutzen dieses sehr teuren Experiments. Ich habe gelernt, dass man sein Zimmer zuerst aufräumen muss, bevor man neue Spielsachen hervorkramt. Und das Spielzimmer "Erde" ist im Vergleich zu diesem Teilchenbeschleuniger-Dingsbums ein ziemliches Chaos.
Vielleicht gar nicht so schlimm, wenn die Welt bald einmal untergeht. Erste Gelegenheit, heute in der Znüni-Pause. Falls die schon durch ist, wenn Ihr das liest, ist nichts Schlimmes passiert und der nächste Blogeintrag zu diesem Thema kommt Live aus dem CERN in Genf.
Teilchen-Tagebuch
Gefahren-Video
Samstag, 6. September 2008
Zitat zum Fussballabend
"Bei Israel ist die Luft draussen"
"Israel findet keine Mittel mehr"
"Die kurzzeitige Welle ist vorbei"
"Sie wirken hilflos"
Das Duo Dani Kern und Alain Sutter auf SF zwei, in den letzten Minuten vor dem Ausgleich für Israel.
"Israel findet keine Mittel mehr"
"Die kurzzeitige Welle ist vorbei"
"Sie wirken hilflos"
Das Duo Dani Kern und Alain Sutter auf SF zwei, in den letzten Minuten vor dem Ausgleich für Israel.
Donnerstag, 4. September 2008
Der Sound zum Feierabend
Eher zufällig bin ich auf die Seite vom skinnylittleblonde geraten, wo ich diese wundervolle Stimme gefunden habe.
Mittwoch, 3. September 2008
Rütihof: Baum umgestürzt!
In Rütihof bei Baden ist heute am frühen Abend ein Baum auf die Hauptstrasse gekippt.Die Meldung erinnert ein bisschen an die drammatischen Bilder des umgestürzten Reis-Sackes in China. Jedenfalls erregte das Ereignis von heute Abend ein unvorstellbares Aufsehen. Autofahrer bewegte es zur Umkehr und Zaungäste aus jedem Winkel des Dorfes versammelten sich vor dem dahinraffenden Baum. Alle wollten bei diesem sensationellen Naturereignis dabei sein.
Ich, als offizieller Paparazzi in der Promiecke Rütihof, knippste pflichtbewusst diese Bilder des von Windböhen zerschlissenen Baumes und zog dann von Dannen. Andere Passanten hielten mit offenem Mund noch stundenlang Inne und einer telefonierte sogar einem Bekannten mit den Worten er stehe jetzt genau daneben, es sei unglaublich und sowas haber er noch nie gesehen.
Beeindruckt von solcher Sensationsgier will ich nichts unversucht lassen, der restliche Welt von diesem einzigartigen Ereignis zu berichten. Die beiden Bilder biete ich in Originalauflösung für 14,7 Millionen Franken zum Verkauf an und verspreche dass der gesamte Erlös, nach Abzug von Steuern und Spesen, Greenpeace zur Wiederaufforstung des Rütihöfler Katastrophengebiets zur Verfügung gestellt wird. Bis der Baum vom Stadtbauamt Baden und unterstützt von Feuerwehr und Rettungskräften beseitigt wurde, rät die Polizei, Rütihof in einem Umkreis von 10 Kilometern zu umfahren und Gaffer werden ab sofort weggewiesen.
Weihnachtsstimmung
Baden, Ladenpromenade an der Badstrasse, Café Spettacolo. Die Menschen eilen mit vollen Taschen durch die Gasse, als wären sie im Weihnachsstress. Na gut, es sind ja nur noch 112 Tage bis dahin und würde nicht die Sonne auf mein Haupt scheinen und ein kühles Cola Zero auf dem Tischchen stehen, ich wäre glatt in der Stimmung, ein paar Weihnachtsgeschenke einkaufen zu gehen.Diesen ungewöhnlichen Arbeitsplatz habe ich mir für den heutigen Tag - Baden WLAN sei Dank - ausgesucht, um das Treiben der Eingeborenen zu studieren. Eine der drei älteren Damen am Tischchen nebenan philosophiert gerade über die Herkunft all der jungen Menschen hier auf den Strassen. "Alles Ausländer die wir bezahlen müssen" sagt sie, ihre beiden Begleiterinnen nicken zustimmend. "Die haben alle keine Arbeit". "Und sind unanständig". "Und klauen"
Ungebremst reiht die Frau Vorurteil an Vorurteil, da fällt mir ein, warum ich eigentlich hier bin. Ich will mich von der Stimmung inspirieren lassen und ein paar gelungene Weihnachtstexte schreiben.
Ich fürchte das wird schwierig...
Dienstag, 2. September 2008
Google Chrome installiert
Ich habe eben den neuen Browser "Google Chrome Beta" von meinen Google-Freunden zugespielt erhalten. Mein erster Eindruck: Simpel und schnell. Aber.Das gegenüber anderen Browsern stark vereinfachte Outfit erinnert mich an eine Fernsehbedienung, bei der die Knöpfe für Kontrast, Helligkeit und Lautstärke fehlen. Das Prinzip, dass nicht die Hülle wichtig ist, sondern der Inhalt - in diesem Fall die angesurften Webseiten - wird bei Google Chrome erfreulicheTatsache.
Aber.
Google Chrome ist also nichts für Surfer die Java, Active-X und Bilder manuell an- und ausschalten wollen. Chrome spricht Benutzer an, die sich Inhalte schnörkellos anschauen wollen ohne sich weiter Gedanken machen zu müssen.
Doch genau das ist der Punkt, der mich nach meinem zweiten Eindruck noch beschäftigen wird: Google, Datensammler Nummer eins, der schon mein Mail-Konto kennt, meine Suchanfragen speichert, die Klickraten meines Blogs auswertet und weiss, für welche News ich mich bei iGoogle interessiere. Dieser Firma soll ich auch noch mein gesamtes Surfverhalten offenlegen?
Man bedenke: Keiner kennt uns so gut, wie der eigene Browser! Angesteuerte Pornoseiten, heruntergeladene Musik, das geheime Mailkonto, von dem die Ehefrau nichts wissen darf. Darf Google zum Mitwisser werden? Kann man einem Datensammler trauen, nur weil er sich in Milliarden von Informationen wohl kaum für das Sexgeflüster betrügender Ehepartner interessieren wird?
Google vertraut schon bei seiner Suchmaschine auf unbekümmerte Surfer, die sich in Anonymität wähnen und hemmungslos nach "Hancock dvd illegal download" suchen. Auf diese Unbekümmertheit setzt Google möglicherweise auch bei seinem Browser und nimmt die Kritik vorsichtiger Surfer in Kauf, die ja nur einen Bruchteil im Internet ausmachen.
Fazit: Google Chrome kommt mir noch vor dem offiziellen Launch heute Abend gegen 21 Uhr, vorläufig wieder von der Kiste.
Weitere Infos: Official Google Blog, TechCrunch, GoogleWatchBlog, Side Effects, Steini's Garden,
Montag, 1. September 2008
Das Flash-Spiel des Jahres!
Dieses Spiel aus Amerika fesselt derzeit ALLE! Diese verflixte 4. Runde! Wer sie erreicht, ist mein persönlicher Held. Ich habe es 134 Mal probiert - Erfolglos.
Klick auf den Pfeil und danach auf Play. Du musst den Punkt mit der Maus durch die Gänge führen, ohne eine Wand zu berühren.
Tipp: Ton aufdrehen soll helfen!
Falls das Spiel nicht angezeigt wird, musst du Flash in deinem Browser zulassen. Das Spiel kannst du auch hier herunterladen.
Klick auf den Pfeil und danach auf Play. Du musst den Punkt mit der Maus durch die Gänge führen, ohne eine Wand zu berühren.
Tipp: Ton aufdrehen soll helfen!
Falls das Spiel nicht angezeigt wird, musst du Flash in deinem Browser zulassen. Das Spiel kannst du auch hier herunterladen.
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